Das Video “Spanish Zoos” ist eine kurze Zusammenfassung der verdeckten Ermittlungen der Tierrechtsorganisation Igualdad Animal in den acht wichtigsten Zoos Spaniens.
Die Aktivisten recherchierten in folgenden Zoos:
Zoo Madrid, Zoo Barcelona, Bioparc (C. Valenciana), Río Safari Park (C. Valenciana), Castellar, Córdoba, Sevilla, Zoobotánico de Jerez.
Alleine die Bilder sprechen schon für sich, zudem wird in vielen Zoos gezüchtet und die die dann illegal verkauft. Schlechte tiermedizinische Versorgung ist ebenfalls an der Tagesordnung, viel zu kleine Käfige und Gehege, alles in allem ein erschreckendes Ergebnis. Das Leiden dieser Tiere in Gefangenschaft ist unermeßlich groß.
Das Ergebnis der Ermittlungen von Igualdad Animal, weitere Videodokumentationen, Fotos und Inforamtionen finden sie auf folgender Webseite.
Vier Monate lang versuchte Garcia diese Galga einzufangen, sie hat gesehen wie die Tag für Tag an Kraft, Eleganz Schönheit und Würde verloren hat. Manchmal war sie für Tagen oder Wochen verschwunden. Jedesmal wenn sie wieder auftauchte war ihr Zustand schlechter, neue Wunden, ihr Körper verlor immer mehr Gewicht, sie sah müde, traurig und resigniert aus, ließ Garcia nie nah genug an sich heran um sie greifen zu können.
Doch dann sah Garcia die Galga in einem Graben liegen, noch nie zuvor sah sie die Hündin aus so einer Nähe, fühlte Schmerz und Wut zugleich bei dem Anblick der sich ihr bot. Die Galga versuchte die Flucht zu ergreifen, fiel immer wieder hin und flüchtete auf ein verlassenes Grundstück.
Ganz langsam, ganz vorsichtig sprach Garcia mit der Galga, versprach ihr ein besseres Leben wenn sie die Hilfe annehmen würde. Die Galga schaute sie mit hoffnungslosem Blick an, des Lebens überdrüssig, voller Angst, aber zu Müde um wegzulaufen. Garcia warf ihr ein Seil um den Hals, sie wusste, dies ist der Moment, die Galga ist am Ende ihrer Kräfte.
PERLA musste einige Zeit in der Tierklinik verbringen, sie wurde geröngt, das Blut wurde untersucht, die offenen Wunden versorgt, ihre Hüfte war vermutlich aufgrund eines Autounfalls ausgerenkt.
Dies war im März, die Genesung machte gute Fortschritte, schon zwei Tage nach der Operation benutzte sie das Bein und jetzt läuft sie schon fast normal.
Inzwischen geht es PERLA blendet, sie liebt das Leben und tobt wie verrückt mit ihren vierbeinigen Freunden. Leider hat Garcia noch immer keine Familie für PERLA gefunden, die ihr ein würdiges Leben ermöglicht und die Vergangenheit vergessen lässt. PERLA ist eine folgsame, sehr soziale, schlaue und liebevolle Galga die weder mit Rüden noch mit Hündinnen Probleme hat, auch mit Kindern und Katzen wurde sie schon getestet.
In diesem Jahr wird in Sacedón (Guadalajara – Kastillien – La Mancha) keine Stierhatz auf offenem Feld stattfinden! Dieser Erfolg ist der Protestaktion der Tierrechtsorganisation Igualdad Animal zu verdanken, die im vergangenen Jahr mit einigen Aktivisten in Sacedón war und dort, ebenso wie das Kamerateam eines Fernsehsenders, von den Dorfbewohnern angegriffen wurde.
Am 1. September 2010 gegen 11.30 Uhr enthüllten Aktivisten der Tierrechtsorganisation Igualdad Animal auf einer Brücke in Sadecón, einer Ortschaft in Guadalajara, ein 35 Quadratmeter großes Plakat mit der Aufschrift “Tauromaquia abolición, derechos para todos los animales” (Abschaffung der Tauromachie, Rechte für alle Tiere), da an diesem Tag eine Stierhatz auf offenem Feld stattfand.
Schon nach wenigen Minuten wurden sowohl die Aktivisten als auch ein Reporter und eine Redakteurin von Telecinco vom wütenden Mob angegriffen und mit Faustschlägen, Fußtritten malträtiert und mit Steinen beworfen.
Der Pöbel rief Morddrohungen aus wie “Werft sie von der Brücke!” und Beschimpfungen, “Hurensöhne”, etc.
Die Tierschützer versuchten in das wartende Auto zu flüchten, dieses wurde schwer beschädigt, Front und Windschutzscheibe zerschlagen. Schließlich konnten die Aktivisten nur unter dem Schutz der Guardia Civil den Ort des Schreckens verlassen.
Vier Verletzte und ein demoliertes Auto waren das bittere Resultat eines Angriffs von Stierkampffanatikern auf eine kleine Gruppe friedlicher Tierrechtler und ein Fernsehteam.
Die öffentlichen Lynchjustiz gegen friedliche anti-Stierkampf Aktivisten blieb nun nicht ohne Folgen für die Stierkampffanatiker, am 14. September 2011 erhielt Igualdad Animal von Francisco Pérez Torrecilla, dem Bürgermeister von Sacedón eine Mitteilung, dass das neue Team der Regierung beschlossen hat, die Stierhatz auf offenem Feld abzuschaffen, man möchte nicht, dass man Sacedón als Ort bezeichnet, in dem weiterhin Tiere misshandelt werden.
Die Reaktionen in den Medien nach dem Vorfall waren enorm, ganz Spanien hat mit Entsetzen auf Sadecón geschaut, überall wurde von den gewalttätigen Stierkampffanatikern berichtet.
Francisco Pérez Torrecilla äußerte in seinem Schreiben auch eine Bitte, “Ich denke wir haben nun mehr als “Buße” für eine unangenehme Situation des letzten Jahres getan, also bitte ich Sie, dass Sie Sacedón von der Liste der “pueblos maltratadores de animales” (Dörfer der Tiermisshandler) streichen.”
Der Tierschutzverein Galgo-Leku wirbt in Spanien nicht nur mit diesem Video für die Adoption eines Galgos, sondern es finden regelmäßig Informationsveranstaltungen, Interviews usw. statt.
Für viele Spanier ist der Galgo ein reiner Gebrauchshund, umso wichtiger ist es, dass die spanischen Tierschutzvereine sich für den Schutz dieser wunderbaren Hunde einsetzen und “Werbung” für die am meisten misshandelste Hunderasse Spaniens machen.
Am 8. April 2010 erhielten die Mitarbeiter des Tierschutzvereins El Refugio Madrid einen Anruf der Guardia Civil und der Lokalpolizei aus El Espinar, die um Hilfe baten, bei der Rettung eines brutal verprügelten Hundewelpen, der schwer verletzt an der Bushaltestelle in San Rafael lag.
Mitarbeiter der Tierschutzorganisation machten sich sofort auf den Weg und fanden einen ca. 3 Monate alten, schwerverletzten Podenco-Mischlingswelpen. Sie brachten ihn sofort in die Tierklinik, BUS, so sein Name, wies schwere Kopfverletzungen auf, das linke Auge war zershmettert und konnte nicht gerettet werden, zudem waren zahlreiche Rippen gebrochen und die Lungen in Mitleidenschaft gezogen. Inzwischen ist BUS vollkommen genesen und auf der Suche nach einer liebevollen Familie.
Der brutale Tierquäler konnte ausfindig gemacht werden. Die Tierschutzorganisation hat Anzeige erstattet, am kommenden 21. September findet die Gerichtsverhandlung statt.
Am Dienstag den 13. September wurde Afligido, der Toro de la Vega 2011 auf brutalste Art und Weise ermordet.
35.000 Menschen strömten nach Tordesillas, 35.000 blutrünstige Individuen, die sich daran ergötzen, dass dieser wunderschöne, prächtige Tier mit Lanzen erstochen wird.
Um 11 Uhr begann die Hatz, der Stier versuchte vergeblich vor seinen ca. 200 mit Lanzen bewaffnetten Peinigern, die ihn zu Fuß und zu Pferd hetzten, zu fliehen. Fast 30 Minuten dauerte der Todeskampf des Stiers Afligido, nachdem Óscar Hernández Bartolomé dem Stier mit seiner Lanze eine tiefe Wunde in der linken Körperseite zugefügt hatte und dieser zu Boden sackte.
Die Peiniger versuchten den Blick auf den sich im Todeskampf befindenden Stier mit Planen zu verdecken, aber den Aktivisten von Igualdad Animal gelang es trotzdem, die ganze Brutalität mit dem der Stier getötet wurde, zu fotografieren.
Eine Gruppe von 5 bis 10 Personen trat auf den Stier, der versuchte wieder aufzustehen, ein. Der Schwanz wurde abgeschnitten während Afligado noch lebte, mit verschiedenen Gegenständen, u.a. einem Schraubenzieher, wurde immer wieder in seinen Kopf gestochen, offensichtlich hatte man den Dolch vergessen. Es gelang nicht, auf diese Art und Weise das Leben des leidenden Stiers zu beenden. Verdeckt vor neugierigen Blicken, atmete er schwer, nach einer langen halben Stunde der Folter wurde Afligado schließlich erstochen und starb. Quelle: Público.es
Daraufhin begab sich sein Schlächter, mit der Schwanzspitze des Stiers auf seiner Lanze, in den Ort, wo er von den Anhängern des barbarischen Spektakels stürmisch begrüßt wurde und seinen Sieg feiern lässt.
Er nennt sich einen Helden, fühlt sich wie Cristiano Ronaldo und nennt sich einen Sieger. Wir nennen ihn Mörder und Folterknecht.
Die Rede ist von Óscar Hernández Bartolomé, auch Óscar Zamorano genannt,der am Dienstag den diesjährigen Toro de la Vega getötet hat.
Folgendes Video hat er, da er wohl gerne im Rampenlicht steht und sich zur Schau stellt, bei You Tube hochgeladen: Leidenschaft, Risiko und Tradition
Die Organisatoren des Toro de la Vega haben bei der UNESCO einen Antrag eingereicht, mit der Forderung, dieses grausame Fest, welches wohl im Jahr 1355 zum ersten Mal stattfand, im Jahre 1980 als touristisch wertvoll anerkannt und 1999 von der Regierung Kastilliens als traditionelles Stierfest eingestuft wurde, als Weltkulturerbe von der UNESCO unter Schutz stellen zu lassen.
Was klingt wie ein schlechter Witz ist bittere Realität in einem Land, in der das Leben eines Tieres nichts wert ist, in dem Misshandlungen von Tieren alltäglich sind und Stierkampf als schützenswerte Kultur gilt.
Sres. del Comité para la Salvaguardia del Patrimonio Cultural Inmaterial.
En relación a la solicitud de inclusión de los festejos taurinos en la Lista de Bienes Culturales Inmateriales de la Humanidad efectuada por determinados sectores políticos y grupos empresariales interesados en la continuidad de la tauromaquia, ruego atienda las siguientes consideraciones: Weiterlesen »
Das Video ist eine kurze Zusammenfassung der verdeckten Ermittlungen der Tierrechtsorganisation Igualdad Animal in den acht wichtigsten Zoos Spaniens.
Die Aktivisten recherchierten in folgenden Zoos:
Zoo Madrid, Zoo Barcelona, Bioparc (C. Valenciana), Río Safari Park (C. Valenciana), Castellar, Córdoba, Sevilla, Zoobotánico de Jerez.
Alleine die Bilder sprechen schon für sich, zudem wird in vielen Zoos gezüchtet und die die dann illegal verkauft. Schlechte tiermedizinische Versorgung ist ebenfalls an der Tagesordnung, viel zu kleine Käfige und Gehege, alles in allem ein erschreckendes Ergebnis. Das Leiden dieser Tiere in Gefangenschaft ist unermeßlich groß.
Das Ergebnis der Ermittlungen von Igualdad Animal, weitere Videodokumentationen, Fotos und Inforamtionen finden sie auf folgender Webseite.