20th Januar 2014

Perrera Mairena – Die Wellen schlagen hoch

Nachdem Mitglieder des Tierschutzvereins Sociedad Protectora de Animales y Plantas (SPAP) de Mairena Weihnachten ein Video in der Perrera gedreht und veröffentlicht haben, schlagen die Wellen hoch, nicht nur in Spanien. Schnell verbreiteten sich die grauenvollen Aufnahmen dank sozialer Netzwerke auch über Spaniens Grenzen hinaus, auch Brigitte Bardot ruft zum Protest auf. Entsetzen und auch blinde Ohnmacht fühlen die Betrachter beim Anblick der überfüllten Zwinger, teilweise kranke und verletzten Hunde die ihn ihren Exkrementen stehen und auf diesen schlafen müssen, ein toter Galgo, eine hoch trächtige Galga, Welpen und sogar eine Hündin die gerade Welpen geworfen hat, erregen die Gemüter.

Überraschend sind die Bilder nicht wirklich, schon seit den 80-iger Jahren Jahren werden die Zustände dieser Auffangstation, die von einem vermeintlichen Tierschutzverein geleitet wird, immer wieder denunziert. Die tierlieben Mitglieder des Vereins sind offensichtlich machtlos gegenüber dem Präsidenten. Ihre Forderung,  eine außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen, schmetterte Pedro Luis Fernandez Castillo  ab. Dies ist nicht weiter verwunderlich, pflegt er doch beste familiäre Kontakte zu einem hochrangigen Politiker – Vetternwirtschaft und Korruption sind allgegenwärtig in Spanien.

Am vergangenen Freitag versammelten sich schon in den frühen Morgenstunden mehr als 100 Vertreter verschiedener Tierschutzorganisationen zum Protest vor den Toren der Perrera. Betreten durfte sie niemand, auch Fernsehteams waren unerwünscht. Der Aktivist Javier, der es wagte über die Mauer zu klettern war entsetzt, er sah viele kranke Tiere, ohne Futter und ohne Wasser.

Die Welpen und auch viele Galgos wurden inzwischen schon rausgeholt, laut Facebook-Nachricht will man heute, am Montag ab 16 Uhr, die Pforten für Adoptanten öffnen, man kann nur hoffen, dass sich genug Plätze für so viele Hunde und Katzen finden.

Die spanische Tierschutzpartei PACMA hat Anzeige erstattet, kommende Woche steht eine Versammlung mit Vertretern der andalusischen Regierung an, die Tierschutzpartei hat in wenigen Tagen schon über 65 000 Unterschriften, mit der Forderung einzugreifen und die Leitung der Perrera einem wirklichen Tierschutzverein zu übergeben, gesammelt. Es scheint, dass nun nach Jahrzehnten des Kampfes endlich gehandelt und Geschichte geschrieben wird.

Schande über Spanien, die Welt schaut zu!

Siehe auch: Perrera Mairena – Ein nicht endender Skandal

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17th Januar 2014

Perrera Mairena – Petition der spanischen Tierschutzpartei PACMA für ein sofortiges Eingreifen

Petition für ein sofortiges Eingreifen in der Perrera Mairena: stopmairena.pacma.es

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Der Bericht: Perrera Mairena – Ein nicht endender Skandal

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16th Januar 2014

Perrera Mairena – Ein nicht endender Skandal

Schon vor zwei Jahren prangerten Tierschützer die skandalösen Zustände in der berüchtigten städtischen  Perrera Mairena an, gingen an die Öffentlichkeit und forderten  den verantwortlichen “Tierschutzverein”  Sociedad Protectora de Animales y Plantas de Sevilla (SPAPS) auf, die nicht tragbaren Zustände zu ändern.

Mitglieder des Vereins veruteilten nun schon wieder, und dies zu Recht wie folgendes Video zeigt, die bestehenden Verhältnisse. Das vom Tierschutzverein ASANDA veröffentlichte Video wurden am 25. Dezember 2013 gedreht. Die Böden der Zwinger sind komplett mit Kot und Urin bedeckt. Sehr große und sehr kleine Hunde sind nicht nach Körpergröße getrennt untergebracht. In der Ecke eines Zwingers liegt ein toter Galgo, in diesem Zwinger befindet sich ebenfalls eine hoch trächtige Galga. Ein weiterer Galgo hat blutende, unversorgte Wunden. Anhand der Farbe der Exkremente in einem weiteren Zwinger kann man darauf schließen, dass sich in diesem Zwinger ein schwer kranker Hunde befindet. Hier befindet sich auch ein kleiner Hund mit einem verletzten, evtl. gebrochenem Bein. In einem weiteren Zwinger liegt eine Hündin mit ihren neugeborenen Welpen auf dem kalten, verschmutzen Betonboden. Das Abwasser wird ungereinigt über Abflüsse auf die Straße geleitet.

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Nachdem Mitglieder des “Tierschutzvereins” ihre Aufnahmen an den Fernsehsender Canal Sur TV gesendet haben, begab sich ein Fernsehteam an den Ort des Grauens, den Reportern, denen der Gestank der Fäkalien entgegeschlug, wurde der Zutritt in die Perrera verwehrt. Eine Zeugin berichtet, dass es vorkommt, dass die Tiere tagelang nicht gefüttert werden, es gibt offensichtlich auch zu wenig Personal, zeitweise waren bis zu 6 Arbeiter dort beschäftigt. Das Gelände umfasst 10 000 Quadratmeter und nimmt im Durchschnitt 250 Hunde monatlich auf. Einige Städte, z.B. Mairena del Aljarafe oder Bormujos haben wegen der miserablen Zustände ihren Vertrag mit dieser Perrera schon gekündigt. Der “Tierschutzverein” welcher diese städtische Perrera leited, unterhält die Anlage durch die Mitgliedsbeiträge (ca. 40 € jährlich), durch die Gebühren, die die Gemeinden dafür bezahlen, dass ihre herrenlose Tiere aufgenommen werden und durch Adoptionen.

Quelle mit Video: canalsur.es

Laut SOS RESCATE ANIMALES SEVILLA, wurden das Video in der Quarantänestation gedreht, die normalerweise nicht von diesen Tierschützern betreten wird. Sie erklären über Facebook, dass sie noch nie die Zwinger in solch schlechtem Zustand gesehen haben und regelmäßig und ohne Probleme aus dieser Perrera Hunde rausholen. Angeblich waren am 25 Dezember die Abflüsse verstopft.

Dies entschuldigt aber sicherlich nicht das, was man im Video gesehen hat! Die miserablen Zustände in dieser städtischen Auffangstation werden seit Jahren angeprangert.

Petition für die Schließung dieser Perrera: FIRMAS PARA EL CIERRE DE LA PERRERA DE MAIRENA!!!

Petition für ein sofortiges Eingreifen in der Perrera Mairena: stopmairena.pacma.es

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18th November 2013

Eil-Appell: Tierschutz-Verbandsklage in den Koalitionsvertrag

Wichtige Kampagne von Menschen für Tierrechte – Bundesverband der Tierversuchsgegner e.V.

Die SPD steht zu ihrem Wahlversprechen, die Tierschutz Verbandsklage einzuführen, CDU/CSU sind dagegen.

Bitte unterstützen Sie die Petition: Eil-Appell: Tierschutz-Verbandsklage in den Koalitionsvertrag

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10th November 2013

PETITION – Mexiko: Sind Sie für die Abschaffung des Stierkampfes in San Luis Potosi ?

Am 14. November findet in dem mexikanische Bundesstaat San Luis Potosi eine Abstimmung über die Stierkämpfe statt. Tierschützer werden sich mit den Parlamentariern des Staates treffen und Unterstützungsunterschriften aus der ganzen Welt überreichen. Bitte diese Petition zu unterzeichnen und verbreiten:

¿Está a Favor de la abolición de las corridas de Toros en S.L.P?

*Nombre – Vorname
*Apellido – Nachname
*Ciudad –  Stadt
*País – Land
*Dirección de correo electrónico –  E-Mail Adresse
¿Mostrar tu firma al público? – Öffentlich unterschreiben?
Si/No – Ja/Nein

Ihre E-Mail Adresse wird weder öffentlich gezeigt, noch an Dritte weitergegeben.
Danke, jede Stimme zählt. Schluss mir dem blutigen Spektakel, weltweit!

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2nd November 2013

Petition: Sind Sie für die Abschaffung der Stierkämpfe in S.L.P.

Wir brauchen Ihre Hilfe! Sie haben eine echte Chance, dabei zu helfen, dass der Stierkampf in dem mexikanischen Staat San Luis Potosí abgeschafft wird! Am 14 November wird dort darüber abgestimmt. Die Petition wird am 13. November den Parlamentariern übergeben.

Text Englisch:

We are a group of citizens, nonprofit organizations, collectives, etc. (Environmentalist, Animalist, Social, Human Rights, Art , Cultural, etc) who consider inadmissible the perpetuation of the cycle of violence in society through cruel spectacles as bullfighting, where a sentient being is tortured and killed with the only purpose of entertaining of a minority. This spectacle generates insensitivity and indifference to the suffering of other beings. We ask you to support to the law initiatives that purpose the abolition of bullfighting in the State of San Luis Potosi. We will deliver these signatures to the Congress for the vote in plenary. “A society is defined not only by what it creates, but by what it refuses to destroy” Abolition is Evolution Att Antitauromaquia San Luis Potosi (@facebook)

Bitte unterzeichnen und verbreiten Sie folgende Petition: ¿Está a Favor de la abolición de las corridas de Toros en S.L.P?

Nombre = Name
Apellido = Nachname
Ciudad = Stadt
País = Land
Dirección de Correo Electrónico = E-Mail Adresse
¿Mostrar tu firma al público? = Öffentlich unterschreiben
Sí =ja No= nein
Firmar esta petición=diese Petition unterschrieben

DANKE!

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10th Oktober 2013

Stierkampf als Immaterielles Weltkulturerbe der UNESCO? – NEIN DANKE!

Warum die UNESCO die Stiere nicht zum Weltkulturerbe erklärt!

Bitte unterzeichen und verbreiten Sie diese wichtige Petition! (aufs Bild klicken, Sie werden zur Petitionsseite weitergeleitet)

POR QUE LA UNESCO NO DECLARE LOS TOROS PATRIMONIO DE LA HUMANIDAD

Der von Marta Esteban, Präsidentin der Plattform La Tortura No es Cultura verfasste Brief ist an Cecile DUVELLE, Leiterin der Abteilung Immaterielles Weltkulturerbe der UNESCO, gerichtet.

www.latorturanoescultura.org

Der Stierkampf als IMMATERIELLES WELTKULTURERBE der UNESCO? Das ist kein Hirngespinst! Die Stierkampflobby versucht mit aller Macht, den Stierkampf unter den Schutz der UNESCO zu stellen. Damit wird der Stiermord in den Arenen verewigt und ihn abzuschaffen, als Verstoß gegen völkerrechtliche Verträge betrachtet.

Siehe hierzu:

Stierkampf als UNESCO-Weltkulturerbe NEIN DANKE
Bullfighting as UNESCO-World cultural heritage NO THANKS
La tauromachie au Patrimoine Mondial Culturel de l’ UNESCO? NON MERCI !

 

Allgemein, BIC Stierkampf als Kulturgut - ILP "PROU" Abschaffung der Stierkämpfe in Katalonien, PETITIONEN, STIERKAMPF | 0 Kommentare

4th Oktober 2013

Europäische Bürgerinitiative: STOP VIVISECTION!

Ärzte gegen Tierversuche:

Zum heutigen Welttierschutztag rufen wir erneut dazu auf, die Bürgerinitiative Stopvivisection zu unterstützten. Ziel ist es, mit einer Million Unterschriften der EU-Kommission Handlungsbedarf aufzuzeigen. Wir fordern statt der veralteten, unverantwortlichen und quälerischen Forschung am Tier eine moderne Wissenschaft, die Menschen und Tieren gleichermaßen gerecht wird. In 28 Ländern stehen mehr als 150 Organisationen, 20.000 Freiwillige und schon jetzt über 800.000 stimmberechtigte Bürger für diese Forderungen ein.

Sei dabei: www.stopvivisection.eu/de

www.aerzte-gegen-tierversuche.de

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4th Oktober 2013

PETITION: Schluss mit der Misshandlung der Galgos in Spanien!

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PETITION: Stop Torturing Greyhounds (Galgos) in Spain!

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6th September 2013

Toro de la Vega 2013 – Langosto darf nicht sterben!

Bald ist es wieder soweit, das wohl grausamste Stierspektakel Spaniens findet in diesem Jahr am 17. September statt. Langosto, der diesjährige vom Rathaus von Tordesillas ausgewählte Stier, wird am 17. September einen kollektiven Lynchmord erleiden, wenn keiner der politischen Führer der PP und der PSOE es verhindert.

Beim “Toro de la Vega” (Stier der Flußaue), der seit 1584 stattfindet, wird ein Stier von Hunderten von blutrünstigen Männern gehetzt, in die Enge getrieben und per Lanzenstich getötet. Derjenige der letztendlich das Leben des Stiers beendet, darf ihm den Schwanz abschneiden und die Trophäe auf seine Lanzenspitze stecken.

Schafft der Stier es an einem bestimmten, festgelegten Punkt hinter die Flußaue zu kommen, kann er begnadigt werden, angeblich konnten sich schon einige wenige Stiere retten, doch diese starben trotzdem an den schrecklichen Wunden die man ihnen während der Hetzjagd zugefügt hat. Diese Stierhatz wurde im Jahre 1980 als touristisch wertvoll anerkannt.

Touristisch wertvoll? Unglaubliche Grausamkeit kennzeichnet dieses von der Regierung Kastiliens als traditionell eingestufte Blutbad, welches von 1966 bis 1970 “humanisiert” war, d.h. der Stier durfte nicht verletzt und nicht getötet, sondern “nur” gehetzt werden!

Am 14. September findet in Madrid unter dem Motto  “Rome una lanza para el toro de la Vega” (Zerbreche eine Lanze für den Toro de la Vega) eine Demonstration statt. Einberufen wurde sie von der spanischen Tierschutzpartei PACMA.

 

 

 

 

Im vergangenen Jahr wagten sich ca. 100 Aktivisten in den Ortskern von Tordesillas, viel zu wenige um 40 000 Fanatikern gegenüberzustehen. Auch dieses Jahr rufen die Gegner dazu auf direkt im Ort zu protestieren, ein gefährliches Unterfangen. Der Bürgermeister befürchtet aufgrund der Aufrufe zum Protest durch die Bewegung Occupy Tordesillas über Twitter und Facebook, in diesem Jahr einen massiven Zustrom von Aktivisten, die das Fest “stören” könnten und will die Sicherheitsvorkehrungen erhöhen. Der spanische Journalist und Schriftsteller Arturo Pérez-Reverte verkündete eine Reihe von Schmähungen gegen Toro de la Vega. “…am 17 werden sie einen hilflosen Stier abstechen. Die mutigen Lanzenreiter der Flussaue. Im Gegensatz zu den Arenen wird der Stier, dort in Tordesillas, nicht einmal die Möglichkeit haben, sich zu verteidigen.”

Besonders erschreckend ist, dass dieses Fest von Schulen, in Zusammenarbeit mit dem Rathaus von Tordesillas und der Regierung regelrecht in Form eines  an Geschmacklosigkeit nicht zu übertreffendes Videoprojektes unterstützt wird. Ein Kind erklärt die Geschichte und den Ablauf des Turniers, während im musikalisch untermalten Video entweder Filmsequenzen vergangener Jahre oder lustige Knetefiguren zu sehen sind. Seine Worte,  in  dem Moment, wo der Stier, dargestellt als Knetefiegur, mit einer Lanze getötet wird: “Das ist der große Moment des Mutes, des Schmerzes, der Agonie und des Todes.”

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Der Toro de la Vega ist das Opfer eines Wahns der Menschen, denen es nicht nur an Mitgefühl und Respekt gegenüber Tieren mangelt, sondern die auch meinen ihr vermeintliche Stärke damit beweisen zu können, indem sie ein Tier bezwingen und grausam und rituell niedermetzeln.

Alle bisherigen Berichte über den Toro de la Vega: http://www.sos-galgos.net/c/toro-de-la-vega

Fotostrecke Igualdad Animal: 13/09/2011 – Tordesillas – Matanza de Afligido

Für alle Facebook Nutzer: Save Langosto! How can I help?

Petitionen:

AVAT (Tierärzte zur Abschaffung der Tauromachie): Ayuntamiento de Tordesillas y Diputación Provincial de Valladolid.: Prohibición del Toro de la Vega (Tordesillas)
AVAAZ : We want the abolition of the Toro de la Vega now!
change.org : Ayuntamiento de Tordesillas y Diputación Provincial de Valladolid.: Prohibición del Toro de la Vega (Tordesillas)
PACMA: ¡Firma por el fin del Toro de la Vega!
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Correo electrónico – E-Mail
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update: Das Rathaus von Tordesillas hat einen anderen Stier für das Spektakel ausgesucht, angeblich ist Langosto mit einem anderen Stier der Ganaderia aneinander geraten und hat sein Horn verletzt, vermutlich wird Langosto beim Schlachter sterben. Das neue Opfer heißt Vulcano.

elnortedecastilla.es

http://www.sos-galgos.net/c/toro-de-la-vega

Allgemein, PETITIONEN, STIERKAMPF, TORO DE LA VEGA, VIDEOS | 5 Kommentare

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