6th Juli 2013

Niederländisches Parlament verabschiedet Resolution gegen Stierkampf-Subventionen

Europa deckt die spanische Förderung von Stierkämpfen durch öffentliche Gelder auf. Dies ist nur der Anfang! Der Erfolg ist der niederländischen Tierschutzpartei, CAS International und der WSPA Niederlande zu verdanken.

Gestern verabschiedete das niederländische Parlament einstimmig eine Resolution gegen EU-Subventionen für die spanische Stierkampf-Industrie. Dies ist ein starkes Signal in Richtung des spanischen Parlaments, das derzeit einen Legislativvorschlag zur Förderung und Unterstützung des Stierkampfs in Erwägung zieht. In einem zum Jahresanfang veröffentlichten Bericht wurde geschätzt, dass der spanische Stierkampf jährlich 130 Millionen Euro von EU-Steuerzahlern über Subventionen im Rahmen der Agrarpolitik der EU erhält. Mit der einstimmigen Verabschiedung der gestrigen Resolution nimmt das niederländische Parlament eine entschlossene Haltung gegen die Verwendung von EU-Mitteln zur Unterstützung dieser grausamen und veralteten “Unterhaltung” an.

Die Resolution des niederländischen Parlaments, initiiert von der niederländischen Tierschutzpartei Partij voor de Dieren in Zusammenarbeit mit der anti-Stierkampf Organisation CAS International, kommt zum richtigen Zeitpunkt, da die spanische Regierung den Stierkampf als “Bien Interes cultural”, d.h. als „Immaterielles Kulturerbe“ schützen will. In der Praxis würde dies bedeuten, dass nicht nur mehr öffentliche Gelder in die Stierkampf-Industrie fließen, sondern darüber hinaus der Stierkampf sogar für Kinder gefördert würde. Auch das regionale Stierkampfverbot in Katalonien würde mit der Erklärung des Stierkampfs zum Kulturgut aufgehoben. Am 10. und 11.Juli wird eine mündliche Anhörung im spanischen Parlament stattfinden. Eine Abstimmung wird für Anfang September erwartet.

Die Resolution des niederländischen Parlaments ist ein unmissverständliches Signal an Spanien, dass in einem modernen Europa für so ein archaisches Schauspiel kein Platz ist, schon gar nicht subventioniert mit Mitteln aus der Europäischen Union. Diese inakzeptablen Subventionen sind ebenso wie der Stierkampf selbst abzuschaffen.

Weltweit haben schon Hunderttausende Bürger ihren Widerstand gegen diese Gesetzgebung unter dem Motto # LoveSpainHateBullfights ausgedrückt.

Bitte unterstützen Sie die Kampagne der spanischen Plattform La Tortura No Es Cultura www.latorturanoescultura.org

Schreiben Sie der spanischen Botschaft und fordern den Stierkampf nicht zu schützen! Hier finden Sie einen vorgefertigten Protestbrief und Adressen:

NEIN zu Stierkampf als Kulturgut – Love Spain Hate Bullfights – #LoveSpainHateBullfights

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12th Mai 2013

Folter ist keine Kultur – für eine Kindheit ohne Gewalt – anti-Stierkampf Demonstration in Madrid

Folter ist keine Kultur – für eine Kindheit ohne Gewalt

Mehrere hundert Aktivisten haben sich gestern, am 11. Mai, vor der Stierkampfarene Las Ventas in Madrid versammelt, um gegen die Erklärung des Stierkampfs zum Kulturgut zu protestieren. Einberufen wurde die Demonstration von der Plattform La Tortura No Es Cultura / Folter Ist Keine Kultur unter dem Motto, “Für eine Kindheit ohne Gewalt”. Auf dem Programm standen Kunst und Kultur, mit zahlreichen Aktivitäten für Kinder, mit dem Ziel der Sensibilisierung gegenüber Tieren. Für gute Stimmung u.a. sorgten die Bands “Mayor Arcana” und “Bahía Cochinos” sowie der Zauberer Javier Sanz.

Während des Events wurde eine Erklärung verlesen und die Genehmigung der Volksinitiative der Stierkampflobby (Iniciativa Legislativa Popular, kurz ILP), die mehr als 5 000 000 Unterschriften in ganz Spanien gesammelt hatte, mit der Forderung den Stierkampf zum Kulturgut zu erklären, auf das Schärfste kritisiert. Diese Initiative weist “zahlreiche Unregelmäßgkeiten” auf, sollte der Stierkampf der jetzt schon staatliche Subventionen von 600 Millionen Euro erhält, zum Kulturgut erklärt werden, würde er “noch mehr öffentliche Gelder erhalten.

“Das Bedenklichste ist aber, dass das Gesetz Programme zur Indoktrinierung von Kindern und Jugendlichen mit praktischem Stierkampfunterricht vorsieht, bei denen man ihnen lehren will, dass jemand, der auf einem Platz ein Tier bis zum Tode foltert, ein Held ist”.

Am Ende der friedlich verlaufenen Veranstaltung wurde ein riesengroßes Transparent mit der Aufschrift “La Tortura No Es Cultura” ausgebreitet und die Sopranistinnen Ana Fernaud und Milagros Poblador sangen “Il canto della terra” von Andrea Bocelli.

Nach der vorgestern vom Staatssekretär für Bildung, Kultur und Sport veröffentlicheten Statistik über Stierkampfangelegenheiten im Jahre 2012, fanden im vergangenem Jahr fast 2000 Stierkämpfe statt, was einem Rückgang von 12,8 Prozent im Vergleich zu 2011 darstellt. Dies bestätigt den Abwärtstrend der letzten Jahre, der in letzten fünf Jahren sogar 40 Prozent beträgt. Es gibt 9.562 eingetragene Stierkämpfer, das sind 2,9 Prozent mehr als im Jahr 2011.

www.latorturanoescultura.org

 

 

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26th April 2013

Lasst uns verhindern, dass die Stierkämpfe nach Katalonien zurückkehren!

Die Anti-Stierkampf-Plattform PROU, die Gruppe, die im Jahr 2010 die Abschaffung der Stierkämpfe in Katalonien erreicht hat, kehrt wegen der Bedrohung durch die Rückkehr der Stierkämpfe nach Katalonien, in die Szene zurück!

Das Departamento de Agricultura, Ganadería, Pesca, Alimentación y Medio Natural (Ministerium für Landwirtschaft, Viehzucht, Fischerei, Ernährung und Umweltschutz) der autonomen Landesregierung, geleitet von Josep Maria Pelegri, hat die Absicht, wieder Stierkämpfe in Katalonien zu ermöglichen, durch Billigung illegaler Stierkämfpe, organisiert von Matadoren und Züchtern aus Salamanca und anderen Teilen Spaniens, eine Aktivität, die am 28. Juli 2010 strikt von dem katalanischen Parlament verboten wurde.

Die Stiere könnten nach Katalonien zurückkehren und Katalonien hätte ein sehr schlechtes Ansehen in der internationalen Meinung.

- Unterschreibe um die ENTLASSUNG von Minister Josep Maria Pelegrí zu fordern.
- Die Verbände der Tier- und Umweltschützer betrachten seine Amtsführung als die Schlimmste der Geschichte.
- Erfahre mehr über seine “Tierschutz-” und “Umwelt” Politik in dem folgenden Link : http://www.prou.cat/documents/proteccio_animals_govern.pdf

Bitte unterschreiben und verbreiten Sie die an M. Hble. Sr. Artur Mas i Gavarró, den Präsidenten der autonomen Region Katalonien gerichtete Petition der Plataforma Prou:

Evitemos que las corridas vuelvan a Catalunya: firma por la destitución de Josep María Pelegrí

 

 

 

Alle bisherigen Veröffentlichungen zum Thema: ILP “PROU” Abschaffung der Stierkämpfe in Katalonien

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12th Februar 2013

Rückkehr der Stierkämpfe in Katalonien durch Bestechung der PP?

“Die Zustimmung der Mehrheit der PP für die Stierkampf ILP kommt der Bestechung nah.”

Seit dem 1. Januar 2012 ist der Stierkampf in Katalonien offiziell verboten. 68 Abgeordnete des Regionalparlaments stimmten in einer historischen Sitzung für eine Abschaffung des blutigen Rituals, 55 votierten dagegen, neun enthielten sich. Der Abstimmung ging eine der hitzigsten Debatten in der Geschichte des Abgeordnetenhauses voraus.

Zuvor sammelte die gesetzgebene Volksinitiative, die sogenannte Iniciativa Legislativa Popular, kurz ILP, namens “Prou” (“Es reicht”) 180.000 Unterschriften unter 7 Millionen Bürgern Kataloniens, mehr als dreimal soviel wie für das Volksbegehren nötig gewesen wären.

Die Stierkampflobby hat die beschämende Niederlage nicht hingenommen und eine eigene ILP ins Leben gerufen. Am 22. März überreichten die führenden Köpfe der Federación de Entidades Taurinas, Posada, 587 000 Unterschriften, gesammelt in ganz Spanien (45 Milllionen) mit der Forderung den Stierkampf zum Kulturgut zu erklären und somit das Stierkampfverbot zu kippen.

Morgen wird in der Abgeordnetenkammer über die Anerkennung dieser Initiative debattiert. Die Plattform La Cultura No Es Cultura, zusammengesetzt aus den wichtigsten Tierrechtsorganisationen in Spanien, kritisiert in ihrer Presseerklärung die Regierung aufs Schärfste. Man kann davon ausgehen, dass die PP alles dafür tut, um den von der Mehrheit der Bevölkerung abgelehnten Stierkampf zum Kulturgut zu erklären und unter Schutz zu stellen, wohingegen sie ein anderes Volksbegehren für soziale Sachleistungen, ablehnen wird.

Was die Überschrift der Presseerklärung der Plattform LINTEC schon andeutet: “La aprobación de la ILP Taurina por mayoría del PP rozaría el Cohecho.” / “Die Zustimmung der Mehrheit der PP für die Stierkampf ILP kommt der Bestechung nah.” , haben viele sicher schon erahnt, nachdem der spanische Ministerpräsident Mariano Rajoy gerade erst durch die Madrider Schmiergeldaffäre, wegen Bestechung und Korruption, in den Blickpunkt der internationalen Öffentlichkeit geraten ist.

Die Plattform La Tortura No Es Cultura ist der Auffassung, dass die Volkspartei Partido Popular kurz PP, der Stierkampflobby unterworfen ist, da einflussreiche spanische Geschäftsleute Fans der „Fiestas“ sind und große Kampfstierzuchten besitzen, unter ihnen wichtige Spender der Partei.

Auch gibt es einige Unregelmäßigkeiten beim Ablauf der Stierkampf ILP, das Verfahren vor dem Obersten Gerichtshof ist noch offen.

Hinsichtlich des Inhalts der ILP, wären die Ziele laut Plattform, den Stierkampf zu fördern und zu schützen, die Ausarbeitung von Rechtsvorschriften für an Kinder gerichtetes Bildungsmaterial um die Stierkampfkultur an Schulen und Universitäten einzuführen und darauf zu drängen, die Tauromachie (Stierkampf) als Immaterielles Kulturerbe der Menschheit durch die UNESCO, erklären zu lassen. “Die UNESCO, welche die menschliche Entwicklung durch Kultur, Bildung und Wissenschaft fördert, wird eine Aktivität, die durch ihre Gewalt und ihre Misshandlung, in vielen Teilen der Welt ist als Verbrechen angesehen wird, niemals zum Immateriellen Kulturerbe der Menschheit erklären. – erläutert Ruth Toledano, Chronistin von Villa Madrid, Kolumnistin und aktive Verteidigerin der Tiere. „Zumal die ILP auch Volksfeste wie den Toro de la Vega, außerhalb unserer Grenzen einstimming verurteilt, zum Kulturgut erklären würde.”

Alle bisherigen Veröffentlichungen zum Thema: ILP “PROU” Abschaffung der Stierkämpfe in Katalonien

Anbei die spanische Presseerklärung der Plattform LINTEC, Übersetzung in Kürze.

www.latorturanoescultura.org

Bitte unterzeichnen Sie die an den Kulturausschuss des Abgeordnetenhauses gerichtete Petition der Tierrechtsorganisation AnimaNaturalis gegen die Erklärung des Stierkampfes zum Kulturgut, bitte das Bild anklicken, Sie werden zur Petitionseite von change.org weitergeleitet:

PETITION:

Comisión de Cultura del Congreso de los Diputados: NO A LA DECLARACION DE BIC A LA TAUROMAQUIA / NEIN ZUR ERKLÄRUNG DES STIERKAMPFES ZUM BIEN INTERES CULTURAL

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24th April 2012

In Katalonien sollen wieder Stierkämpfe stattfinden

“Katalonien verliert die Schlacht gegen den Stierkampf”, titelte am 22. April die spanische Zeitung El Confidencial. Ein Jahr nach Inkrafttreten des vom Parlament beschlossenen Stierkamfpverbotes sollen nach Willen der konservativen Volkspartei Partido Popular ab 2013 in Katalonien wieder Stiere abgeschlachtet werden. Die Regierung verabschiedete ein Dekret, welches das “Nationalfest” zum Kulturgut erklärt, die Rechtsvorschrift würde dann in ganz Spanien obligatorisch. Der Gesetzgebungstext soll in der zweiten Jahreshälfte dem Parlament vorgelegt werden.

Am 22. März überreichten die führenden Köpfe der Federación de Entidades Taurinas, Cayetano Rivera, Santiago Martín und Curro Vázquez, dem Präsidenten der Abgeordnetenkammer, Jesús Posada, 587 000 Unterschriften, die sie im Namen einer Iniciativa Legislativa Popular (Volksinitiative) gesammelt hatten, mit der Forderung den Stierkampf zum Kulturgut zu erklären und somit das Stierkampfverbot zu kippen. Auch fordern sie, dass andere Autonomien den gleichen Weg einschlagen.

Obwohl die Fondation Franz Weber bei der Zentralen Wahlkommission Beschwerde wegen möglicher Unregelmäßigkeiten bei der Unterschriftensammlung eingereicht hat und diese auch angenommen wurde, wurden alle Unterschriften für gültig erklärt.

Noch ist nichts entschieden, das letzte Wort noch lange nicht gesprochen. Die Spanier leiden mehr und mehr unter der Wirtschaftskrise, doch die Regierung subventioniert und fördert weiterhin das blutige Spektakel einer Minderheit.

www.latorturanoescultura.org

In Spanien werden Subventionen in Millionenhöhe der Tauromachie bewilligt. Für jedes “OLÉ” welches man schreit, bleibt ein weiterer Patient ohne Operationssaal.

Siehe auch:

Von der Bedeutungslosigkeit des Stierkampfs

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10th April 2012

Betrugsvorwurf gegen die Volksinitiative der Stierkampflobby zur Erklärung des Stierkampfs zum Kulturgut

Ende März überreichten Stierkampfanhänger dem spanischen Statistikamt  590.000 Unterschriften, die sie im Namen einer Iniciativa Legislativa Popular (Volksinitiative) gesammelt hatten, damit das Stierkampfverbot in Katalonien zurückgenommen und der Stierkampf in Spanien per Gesetzesentwurf in ganz Spanien zum Bien de Interés Cultural (Kulturgut) erklärt und geschützt wird, doch offensichtlich ging es bei der Unterschriftensammlung nicht mit rechten Dingen zu.

Die Fondation Franz Weber hatte schon vor einem Monat bei der Zentralen Wahlkommission Beschwerde wegen möglicher Unregelmäßigkeiten bei der Unterschriftensammlung eingereicht, die Beschwerde wurde angenommen. Wie die Fondation Franz Weber verlauten ließ, deutet alles darauf hin, dass sich die Zahl der gesammelten Unterschriften deutlich verringern wird. Erforderlich waren 500 000 Unterschriften, um eine gesetzgebende Inititiative einleiten zu können. Die schweizer Stiftung konnte jedoch beweisen, dass viele Unterschriften ohne die vorgeschreibene “Authentifizierung” gesammelt wurden.

Quelle: abc.es

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6th Januar 2012

„Stierkampf und Gesellschaft: nach seiner Abschaffung in Katalonien”

Das Video „Stierkampf und Gesellschaft: nach seiner Abschaffung in Katalonien” ist der erste Teil einer Serie, an der die Fondation Franz Weber arbeitet. Sie will damit ihre Mitglieder und Anhänger auf die Grausamkeit dieser Stierveranstaltungen hinweisen, die noch immer in einigen europäischen und lateinamerikanischen Ländern erlaubt sind.

Das Video erzählt in weniger als 10 Minuten anhand einer Reihe von Interviews und Bildern den Prozess, der in Katalonien durchlaufen wurde, sowie dessen bewegenden Abschluss, der einen historischen Sieg für die Tiere darstellt. Von den Protagonisten hören wir aus erster Hand ein paar der wichtigsten Anekdoten und erfahren, welche Auswirkung dieser Entschluss sowohl in Katalonien als auch in den Teilen der Welt hatte, in denen diese Tierveranstaltungen noch immer zulässig sind.

Heute ist die Fondation Franz Weber die weltweit aktivste Organisation gegen den Stierkampf und sie ist in all den Ländern tätig, in denen diese Veranstaltungen noch immer gesetzlich erlaubt sind: Spanien, Frankreich, Portugal, Peru, Venezuela, Mexiko, Kolumbien und Ecuador.”

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4th Januar 2012

Bullfighting – Reportage von WSPA International über das Ende der Stierkämpfe in Katalonien

www.wspa-international.org

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3rd Januar 2012

Stierkampfverbot in Katalonien ist in Kraft getreten

Das neue Jahr hat für die Stiere, zumindest in Katalonien, gut begonnen, seit dem 1. Januar 2012 finden nun in Katalonien keine Stierkämpfe mehr statt. Tausende von Stieren wurden in der Stierkampfarena Monumental niedergemetzelt, damit ist jetzt enlich Schluss.

Dank der Volksinitiative “Prou” in Katalonien das Stierkampfverbot in Kraft. Am 28 Juli 2010 siegte die Demokratie, die Abschaffung der Stierkämpfe in Katalonien wurde laut Parlamantsbeschluss besiegelt.

Auch wenn die Stierkampflobby die Entscheidung nicht hinnehmen will und die konservative Volkspartei Partido Popular (PP) vor dem Verfassungsgericht klagt und eine Volksinitiative ins Leben gerufen wurde, sind die Aussichten das Stierkampfverbot zurückzunehmen gering.

In Katalonien interessierte sich zudem kaum noch jemand für das blutige Gemetzel, viele Stierkampfarenen wurden schon vor Jahren abgerissen, nur in der Stierkampfarena “La Monumental” in Barcelona fanden noch Stierkämpfe vor statt.

Auch wenn sich Katalonien mit seiner Entscheidung gegen die typisch spanische “Fiesta” auch gegen den Rest von Spanien stellte, war es keine rein politische Entscheidung, das grausame zu Tode Foltern von Tieren hat nicht nur dort immer weniger Anhänger.

Bedauerlich ist allerdings, dass Stierfeste wie der “Correbous” weiterhin stattfinden.

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26th September 2011

Das Ende der Stierkämpfe in Katalonien

Ein Tag der Freude über das Ende des Stierkampfes in Katalonien und eine Ehrerbietung an die Tausenden von Tieren die in der Stierkampfarena Monumental in Barcelona getötet wurden.

Am 28. Juli war es endlich soweit, wir konnten den Sieg der Demokratie, die Abschaffung der Stierkämpfe in Katalonien, dank der Volksinitiative PROU, feiern.

Am Sonntag fand  nun der letzte Stierkampf in Katalonien statt, ein letztes Mal wurden in der Arena Monumental in Barcelona, sechs Stiere grausam zu Tode gefoltert.

Der Stierkampfverband von Katalonien, La Federación Taurina de Cataluña, hat mach dem Sieg der Volksinitiative PROU ebenfalls eine Legislativa Popular, eine Bürgerinitiave , ähnlich der Initativa Legislativa Prou, die dem Stierkampf in Katalonien den Todestoß versetzte, ins Leben gerufen.

Damit die gesetzgebende Initiative ihren Prozess beginnen kann, werden 500.000 Unterschriften benötigt,die beim Abgeordnetenkongress eingereicht werden müssen. Bis jetzt wurden 300 000 Unterschriften gesammelt, man kann davon ausgehen, dass die fehlenden 200 000 Unterschriften, nicht bis November zusammen kommen.

Dies ist nicht weiter verwunderlich, mehr als zwei Drittel der spanischen Bevölkerung hat keinerlei Interesse am Stierkampf.

Dennoch arbeitet die Stierkampflobby weiterhin unerbittlich an den Plänen, das blutige Stiergemetzel in ganz Spanien zum “Bien Interes Cultural” (Kulturgut) zu erklären, langfristig mit dem Ziel, die beschönigend als Tauromachie (Stierkämpferkunst) bezeichneten Blutfiestas als Immaterielles Kulturerbe unter den Schutz der UNESCO zu stellen.


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SOS Galgos - BIC Stierkampf als Kulturgut – ILP “PROU” Abschaffung der Stierkämpfe in Katalonien

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