30th August 2011

Alle Jahre wieder – Stierhatz mit Motorengebrüll in Galápagos

Nun schon seit 17 Jahren findet in Galápagos (Guadalajara), alljährlich im August, eine Stierhatz der besonderen Art auf offenem Gelände statt. Hier wird der Stier nicht mit Pferden gejagt, nein, man will offensichtlich modern sein und hetzt ihn mit Geländewagen, Motorrädern und Traktoren.

Encierro Galápagos 2009

Riesige Staubwolken, der Gestank nach Benzin, Motorenlärm, Fahnen und wildes Geschrei liegen in der Luft . Das Video vom Stiertreiben in Galápagos ist ein eindrucksvolles Beispiel menschlicher Grausamkeit gegenüber einem Tier. Bewaffnet mit Geländewagen wird der Stier von der grölenden Masse gehetzt und schließlich getötet, offensichtlich der letzte Kick für hirnlose Möchtegernhelden einer “modernen” Gesellschaft.

Geltungssucht gepaart mit exhibitionistischem Sadismus, um etwas anderes kann es sich bei allen Stierquälereien sicher nicht handeln und der Phantasie der Stierquäler sind, wie folgendes Video vom 26. August 2011 zeigt, keine Grenzen gesetzt.

Die spanische Tierschutzpartei PACMA hat Anzeige gegen das Rathaus von Galápagos wegen verschiedener, bei der Stierhatz begangener Ordnungswidrigkeiten, Anzeige erstattet.

Siehe auch:

Stierhatz der “modernen” Art

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29th August 2011

Demonstration gegen das barbarische Fest “Toro de la Vega” in Tordesillas

Auch in diesem Jahr wird wieder eine Demonstration gegen die barbarische Stierhatz Toro de la Vega in Tordesillas, stattfinden.

Organisiert wird die Demonstration die am Sonntag den 11. September in Tordesillas stattfindet, von den CAS International, der spanischen Tierschutzpartei PACMA und HSI. Wer an der Demonstration teilnehmen möchte, kann sich mit CAS International oder PACMA in Verbindung setzen.

Alle weiteren Informationen und die Kontakte finden Sie auf folgender Webseite:

CAS International protests again in Tordesillas

Bald ist es wieder soweit, am 13. September 2011 findet das unglaublich grausame Fest “Toro de la Vega” (Stier der Flußaue) in Tordesillas statt. Wieder wird auch dieses Jahr ein Stier von hunderten von blutrünstigen Männern gehetzt, in die Enge getrieben und per Lanzenstich getötet werden. Derjenige der letztendlich den Stier tötet, darf ihm den Schwanz abschneiden und die Trophäe auf seine Lanzenspitze stecken.

Toro de la Vega: Toro de la Vega 2011 – bald stirbt “Afligido” den Lanzentod

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26th August 2011

Anonymous gegen Stierkampf

Für die Einen sind die Aktivisten von Anonymous Cyber-Terroristen, für die Anderen ist Anonymous eine Bewegung für Freiheit, Wahrheit und das Internet.

Bei You Tube finden sich zahlreiche Videobotschaften aus aller Welt, mit dem Slogan “We are Anonymous. We are Legion. We do not forgive. We do not forget. Expect us!”…und …eine Botschaft gegen Stierkämpfe.

Anonymous gibt denen eine Stimme die keine haben. die Welt zeigt schon seit langem ihre Empörung über die sogenannte Stierkämpferkunst, was nichts weiter ist als Blut, Schmerz und Folter.

Anonymous prangert an, dass die Stimmen der Stierkampf-Gegner und Tierrechtler nicht erhört werden, weil wieder einmal die wirtschaftlichen Interessen über den Grundrechten der Lebewesen stehen.

Anonymous schließt sich denen an, die dieses abscheuliche Massaker beenden wollen, welches von der Stierkampfindustrie als Kulturgut verkauft wird.

Anonymous lehnt jede Handlung im Zusammenhang mit Blut oder Folter ab, so wie viele Tausende andere Menschen auch, deswegen hat Anonymous die “Operation Tauricida” gestartet um das Folterfest im Namen der Kultur, dessen zentrale Handlung die Tötung eines Tieres ist, zu stoppen.

Anonymous hat weltweit schon für viel Aufregung gesorgt, lassen wir uns überraschen, was sie sich diesmal einfallen lassen und auf eine gute Aktion gegen die Stierkampfmafia hoffen.

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25th August 2011

Petition: Stierkampf ist keine Kultur, Stierkampf ist Grausamkeit

Bitte unterzeichnen Sie die wichtige Petition der Human Society of the United States gegen die Erklärung des Stierkampfs zum Immateriellen Kulturerbe der UNESCO!

Die Stierkampflkobby hat ihren Antrag inzwischen bei der UNESCO eingereicht, es muss unbedingt erhindert werden, dass dem grausamen Spektakel unter dem Deckmantel der Kultur das Gütesiegel der UNESCO auferlegt wird. Auch wenn viele denken, so etwas wird nicht gemacht, es entspricht nicht den Kriterien der UNESCO…auch die tierquälerische Herstellung der französichen Foie Gras (Stopfleber) in Frankreich wurde von der UNESCO als erhaltenswertes “nationales und gastronomisches Kulturerbe” geschütz!

Siehe auch:

PDF – Ist Grausamkeit schützenswert? Stierkampf als Immaterielles Weltkulturerbe der UNESCO? : Stierkampf-UNESCO

Bullfighting as UNESCO-World cultural heritage NO THANKS

La tauromachie au Patrimoine Mondial Culturel de l’ UNESCO? NON MERCI !

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16th August 2011

Toro de la Vega 2011 – bald stirbt “Afligido” den Lanzentod

Toro de la Vega 2009

Toro de la Vega 2010. Tordesillas from PACMA TV on Vimeo.

Bald ist es wieder soweit, am 13. September 2011 findet das unglaublich grausame Fest “Toro de la Vega” (Stier der Flußaue) in Tordesillas statt. Wieder wird auch dieses Jahr ein Stier von hunderten von blutrünstigen Männern gehetzt, in die Enge getrieben und per Lanzenstich getötet werden. Derjenige der letztendlich den Stier tötet, darf ihm den Schwanz abschneiden und die Trophäe auf seine Lanzenspitze stecken.

Dieses Jahr wird“Afligido” zu Tode gefoltert werden, ein Stier der andalusischen Ganaderia María del Carmen Camacho García. Der 608 kg schwere Stier wurde im Dezember 2006 geboren.

Schafft der Stier es an einem bestimmten, festgelegten Punkt zu kommen, kann er begnadigt werden, angeblich konnten sich schon einige wenige Stiere retten, doch diese starben trotzdem an den schrecklichen Wunden die man ihnen während der Hetzjagd zugefügt hat.

Dieses blutrünstige Stierspektakel wurde im Jahre 1980 als touristisch wertvoll anerkannt und 1999 von der Regierung Kastilliens als traditionelles Stierfest eingestuft.

Jahrelange Proteste haben noch immer keinen Erfolg gebracht, es ist eine Schande, dass solch ein widerliches, niederträchtiges Schauspiel nicht verboten wird. Auch in diesem Jahr werden zahlreiche Tierrechtsorganisationen in Tordesillas gegen das “Fest” demonstrieren, wer sich an dieser Demonstration teilnehmen möchte, kann sich mit CAS International in Verbindung setzen.

Inzwischen gibt es eine Massenklage gegen das blutige Spektakel im Namen der Kultur, wer diese Klage unterstützen möchte, kann den zuständigen Rechtsanwalt kontaktieren.

Feigheit, gepaart mit blutrünstigem Sadismus, Dummheit und Ignoranz gegenüber einem leidensfähigen Wesen, öffentlich nicht nur zur Schau getragen, sondern als touristisch wertvoll deklariert, Kultur der Unbarmherzigkeit, dass ist die Schande von Spanien, dass ist Tordesillas, ein Ort, der mittlerweile auf internationaler Ebene eine traurige Bekanntheit erlangt hat.

Auch dieser Stier wurde von de EU subventioniert, alleine 150 Millionen Euro fließen aus Deutschland direkt und indirekt in die Stierkampfindustrie, 600 Millionen Euro wird der blutrünstigen Tauromafia jährlich von der Europäischen Union in den Rachen geworfen. Dieser EU-Subventionswahnsinn muss endlich gestoppt werden.

Siehe auch:

Toro de la Vega, eine fragwürdige Tradition
Toro de la Vega, eine nationale Schande
TORO DE LA VEGA / Blut, Folter und Tod in Tordesillas
Moscatel, der Bote unserer eigenen Zerstörung
So tötet man den Toro de la Vega
Tordesillas, Toro de la Vega 2010, bald stirbt Banadero den Lanzentod
Manifest zur Abschaffung des “Toro de la Vega”
Eine “schnelle” und “saubere” Hatz, Platanito der Toro de la Vega 2010 ist tot

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15th August 2011

Die Folter ist nicht tragbar – Anti-Stierkampf-Demonstration in Gijón

Die politische Bewegung Projecto Equo von Austurien, ließ am vergangenen Freitag der Anti-Stierkampf-Demonstration in Gijón vor den Toren der Stierkampfarena El Bibio ihre volle Unterstützung zukommen. Equo wies darauf hin, dass die Folter und die Grausamkeit gegenüber einem lebendigen Wesen, welches im Stande ist, Schmerz, Angst und Stress zu empfinden, nicht zulässig ist und die politische Haltung geändert werden muss.

Auch kritisiert die politische Bewegung, dass überall soziale Mittel gekürzt werden und der Staat aber 500 Milionen Euro in das massakrieren von Tieren investiert.

Quelle: europapress.es

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14th August 2011

Junger Mann in Xàtiva vom Stier RATÓN getötet

Ein 29-jähriger Mann starb am Samstagabend, nachdem er in der Stierkampfarena von Xativa (Valencia), von dem wohl berühmtesten Stier Spaniens, Ratón (Maus), mehrmals auf die Hörner genommen wurde und schließlich am Boden liegen bleib. Helfen trugen ihn aus die Arena, er verstarb kurz darauf aufgrund der schweren Verletzungen im Krankenhaus von Alzira.

Man hatte mehrmals versucht Vincent M. aus Algemesí vom Platz zu entfernen, da er betrunken war, “Ich habe meinen Eintritt bezahlt und bin frei, dass zu tun, was ich will”, fuhr er die Ordungshüter an. Es gelang ihm jedoch wieder in die Arena zu springen, wo er seine Dummheit nach nur 11 Sekunden mit dem Leben bezahlen musste.

Dies ist das dritte Todesofper des berühmten Stiers innerhalb von fünf Jahren, weshalb man ihn auch “Asesino” (Mörder) nennt. Aber kann ein Stier ein Mörder sein? Bestimmt nicht. Der Stier der Ganadería Gregorio de Jesús ist inzwischen schon 11 Jahre alt und wird immer wieder für solche Stierspektakel eingesetzt. Ratón ist sehr wendig und eher von schlanker und hochbeiniger Gestalt, ein wunderschönes, kraftvolles Tier, welches dazu auserkoren wurde, das Volk zu belustigen. Dass so etwas schief gehen kann hat sich am Samstag gezeigt, wer meint Tiere als Spaßobjekt benutzen zu müssen, muss auch mit Konsequenzen rechnen. Für seinen letzten Auftritt in Xàtiva bekam sein Besitzer 10.000 €, manchmal beträgt seine Gage sogar 15.000 €. Die Fans reisen oft von weit her an, um diesen Stier live zu sehen oder gar um sich ihm gegenüber zu stellen.

Alle weiteren Stierspektakel wurden nun für das diesjährige Fest in Xàtiva, welches noch bis zum 20. August stattfindet, abgesagt.

Reportage aus dem Jahr 2008

http://www.sos-galgos.net/c/stierkampf

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13th August 2011

In der Haut des Stiers – Pamplona 2011 – AnimaNaturalis

Eines der wohl bekanntesten Stierspektakel Spaniens, das Fest San Fermin, fand vom 6. bis 14 Juli in Pamplona statt. Auch in diesem Jahr wurden jeden Morgen 6 Stiere zusammen mit mehreren Leitochsen durch die engen Gassen der Altstadt Pamplonas gehetzt um dann am Abend währen eines Stierkampf niedergemetzelt zu werden.

Zum zehnten Mal in Folge haben AnimaNaturalis und PETA einen eindrucksvollen Akt durchgeführt, um diese Tierquälerei anzuprangern.

Feste feiern, ja, aber ohne Grausamkeit an Tieren.

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12th August 2011

Keine Wiedereinführung der Stierkämpfe in Gandía

Fast 25 Jahre fanden in Gandía keine Stierkämpfe statt, dies soll sich nun wieder ändern, für den 24. August ist ein Stierkampf, der in einer portablen Stierkampfarena stattfinden soll, geplant.

Gandia liegt am Mittelmeer, genauer an der Costa del Azahar, 65 km südlich von Valencia und 96 km nördlich von Alicante und ist somit ein beliebter Urlaubsort, der nun wieder mit dem Blut von barbarisch niedergemetzelten Stieren befleckt werden sollt.

Bitte setzen auch Sie ein Zeichen und schicken den Tierschutzverein S.P.A.M.A. Safor verfassten Protestbrief an folgende Kontakte:

comissio.cultura@gandia.org (Verantwortliche)
a.torro@gandia.org (Verantwortliche)
Kopie an: infoweb@gandia.org (Rathaus)
Kopie die Tierschutzorganisation: team3@tierheim-gandia.de

www.spama.org
www.tierheim-gandia.de

EXMO SR. ALCALDE

LAMENTABLEMENTE HE TOMADO NOTA DE QUE EN BREVE HABRÁ NUEVAMENTE CORRIDA DE TOROS EN GANDIA. YO RESIDO EN ALEMANIA PERO ESPAÑA PARA MI Y MI FAMILIA Y MUCHOS DE MIS AMIGOS ES UNO DE LOS MAS APRECIADOS Y QUERIDOS DESTINOS PARA PASAR LAS VACACIONES. NO PUEDO COMPRENDER QUE SE TORTURE ANIMALES SIN RAZÓN ALGUNA ,AUNQUE RESPETO LAS TRADICIONES , PERO LES PREGUNTO: LAS FIESTAS DE LOS ÚLTIMOS 25 AÑOS EN GANDIA NO HAN SIDO BONITAS Y DIVERTIDAS SIN APLICAR ESTAS TORTURAS???

NO HACE FALTA HACER CUIDAR TODAS LAS TRADICIONES Y REAVIVARLAS YA QUE EN EL PASADO EN MUCHAS CULTURAS HA HABIDO RITUALES CRUELES Y CON RAZÓN SE HA RENUNCIADO A ELLAS. LAS CORRIDAS DE TOROS DEBERÍAN SER UNO DE ELLOS, AL IGUAL QUE HACER CORRER LOS TOROS. YA QUE SIN RAZÓN SE TORTURA CON ELLO A LOS ANIMALES.

POR ESTA RAZÓN EN UN FUTURO GANDIA NO ENTRARA MAS EN MIS DESTINOS DE VACACIONES, LO CUAL ES MUY LAMENTABLE YA QUE DISPONE DE UNA PLAYA MARAVILLOSA, UN CLIMA PERFECTO, UNA SITUACIÓN FAVORABLE Y UNOS ALREDEDORES IMPRESIONANTES.

MI DESEO ES QUE VD REFLEXIONE SOBRE ESTA DECISIÓN Y RENUNCIE A LAS CORRIDAS DE TOROS, Y DE ESTA FORMA GANDIA INTERNACIONALMENTE TENDRÁ UN ESCAPARATE MUY POSITIVO.

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

leider habe ich festgestellt, dass es in Gandia demnächst wieder Stierkämpfe geben soll. Ich lebe in Deutschland. Spanien ist für mich, für meine Familie und viele Freunde eines der beliebtesten Urlaubsziele. Jedoch habe ich kein Verständnis dafür, dass man Tiere vollkommen grundlos quälen muss. Natürlich habe ich Verständnis für Traditionen, aber waren die letzten 25 Jahre in Gandia nicht auch ohne diese Veranstaltungen schön?

Man muss nicht alle Traditionen pflegen und wieder aufleben lassen, es gab in der Vergangenheit vieler Kulturen grausame Rituale, die mit Recht abgeschafft wurden – Stierkampf sollte ebenfalls dazu zählen, genau wie Stiertreiben. Grundlos werden dort Tiere gequält.

Für mich kommt Gandia damit nicht mehr als Urlaubsort in Betracht. Das ist sehr bedauerlich, denn der wunderbare Strand, das perfekte Klima, die günstige Lage und die schöne Umgebung sind sehr reizvoll.

Ich hoffe sehr, dass Sie Ihre Entscheidung überdenken und auf den Stierkampf verzichten. Damit würde Gandia auch international positiv dastehen.

Viele Grüße aus Deutschland, in der Hoffnung, dass Gandia auch weiter zu unseren Urlaubszielen zählen kann.

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10th August 2011

Kolumbien: Tierrechtsaktivisten unterbrechen Stierkampf

Aktivisten von AnimaNaturalis, ADA und anderen Tierrechtsorganisationen unterbrachen am Samstag den 6. August in Bogotá (Kolumbien) auf friedliche Art und Weise einen Stierkampf in der Stierkampfarena von Santamaría um die Teilnehmer zu fragen “ERFREUST DU DICH AM TOD?”, dargestellt mit T-Shirts mit entsprechender Aufschrift. Eine tolle und mutige Aktion.

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