1st März 2013

Stierkampfveranstaltung für Kinder in Badajoz

Die spanische Tierschutzpartei PACMA, die Vereinigung der Tierärzte zur Abschaffung der Tauromachie (AVAT) und der Dachverband der Tierschützer Extremaduras FEPAEX, kritisieren die für den 1. März für Kinder geplante Stierkampfveranstaltung in Badajoz, als unethisch und gefährlich für Kinder.

Anlässlich der “Feria del Toro” soll 5 000 Schülern aus allen Schulen von Badajoz der Stierkampf näher gebracht werden. Ins Leben gerufen wurde diese Veranstaltung von der Stierkampf-Stiftung “El Juli” und “Ruedo de Olivenza”, subventioniert wird das Event durch die Stadt Olivenza und die Provinzverwaltung von Badajoz.

Den Kindern soll mittels sechs Stierkälbern Schritt für Schritt der Ablauf eines Stierkampfs erklärt werden.

Virginia Iniesta, die Pressesprecherin von AVAT, erklärt, dass gerade die Stierkälber besonders leiden, nicht nur körperlich sondern auch psychisch, alleine die Trennung von der Herde verursacht bei den Tierkindern enorme Angst.

Mª Ángeles Gómez Salpico, die Präsidentin von FEPAEX macht sich große sorgen um die psychische Gesundheit der Kinder, “Man sollte die Kinder vor dieser Art der Indoktrination zu schützen. Wie schon die renommiertesten Psychologen gezeigt haben, ist wichtig und notwendig, in der Kindheit die Entwicklung von Empathie zu fördern. Eine Show, wo unschuldige Tiere nur zum Spaß misshandelt und gedemütigt werden, ermutigt Kinder zu lernen die die Bedürfnisse, die Würde und die Rechte der anderen Lebewesen zu verachten, so dass sie unempfindlich gegenüber ihren Leiden sind und schädigt ihrer emotionalen Entwicklung.”

Olga Lama, die Koordinatorin von PACMA in der Provinz Badajoz ist ebenfalls empört über die Tatsache, dass der Stierkampf mit Steuergeldern subventioniert wird, obwohl mehr als 20 Prozent der spanischen Familien unterhalb der Armutsgrenze leben und Extremadura in Zeiten der Krise am stärksten von Arbeitslosigkeit betroffen ist. Die Provinzverwaltung von Badajoz verschwendet in diesem Jahr 482.000 Euro (ein Plus von 2,6% im Vergleich zu den Vorjahren)für die Förderung dieses entwürdigenden Geschäfts, statt Arbeitsplätze zu schaffen, die öffentliche Gesundheit zu schützen oder die Qualität des Unterrichts zu fördern.

Quelle: pacma.es

Dieses Beispiel zeigt mal wieder, wie sehr die Stierkampflobby versucht, ihr blutiges Geschäft mit allen Mitteln künstlich am Leben zu halten. Diese Subventionierung der Stierkamfpindustrie trotz leerer Haushaltskassen, sollte die Europäische Union auf den Plan rufen. Es darf nicht sein, dass der Großteil der Bevölkerung, der absolut kein Interesse am Stierkampf hat, unter den rigiden Sparmaßnahmen der Regierung leidet und Gelder die dringend woanders eingesetzt werden müssten, verschwendet werden.

Siehe auch: Stierkampf

 

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26th Februar 2013

TOROLOBBY – Europäische Initiative zur Abschaffung der Stierkämpfe in Europa

„Torolobby“ hat sich zur Aufgabe gestellt, auf politischem Weg die Stierkämpfe in Europa abzuschaffen. Von „Torolobby“ beauftragte Experten werden im EU-Parlament und der EU-Kommision gezieltes Lobbying durchführen, um Entscheidungsträgern das Thema Stierkampf und EU-Subventionen objektiv nahezubringen. Seit Jahrzehnten bereits erhält Brüssel aus der Hand der dort vor Ort agierenden Stierkampflobby, einseitige Informationen zur eigenen Vorteilnahme. Mit „Torolobby“ in Brüssel wird endlich Klarheit über die direkten und indirekten EU-Subventionen, die die Stierkampfindustrie in Portugal, Frankreich und Spanien erhält, geschaffen werden.

www.torolobby.org

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23rd Februar 2013

Jane Goodall gegen die Erklärung des Stierkampfs zum Kulturgut

Die britische Primatologin Jane Goodal, wurde am vergangenen Montag von der Asociación Parlamentaria en Defensa de los Animales (APDDA) der Prinz von Asturien Preis für ihren großartigen Verdienst um den Schutz der Primaten überreicht. Nicht nur für Menschenaffen hat die berühmte Verhaltensforscherin ein großes Herz, am Ende der Konferenz unterschrieb sie einen Brief der Plattform LINTEC (“La Tortura No Es Cultura”), gegen die Erklärung des Stierkampfs zum Kulturgut.

Alessandro Zara und Marta Esteban der Plattform LTNEC, Ruth Toledano, Kolumnistin und Chronistin der Tageszeitung Villa de Madrid, mit Jane Goodall

“Ich, Jane Goodall, möchte zum Ausdruck bringen, dass ich die Erklärung des Stierkampfs zum Kulturgut in Spanien ablehne. Stiere sind fühlende Wesen und dies ist wissenschaftlich erwiesen. Daher sollte ein
öffentliches Spektakel, in dem man diese schönen Tiere mit Harpunen (banderillas), Speeren (la pica), Schwertern (estoque) und Dolchen (la puntilla) durchbohrt, ihnen schwere Blutungen zufügt und sie öffentlich und
bei vollem Bewusstsein tötet, niemals zum Kulturgut eines Landes erklärt werden.”

Ferner apellierte sie an die Vernunft der Menschen, die Rechte der Tiere zu verteidigen und alles zu tun, um Leiden zu vermeiden. Jane Goodall zeigte sich sichtlich betroffen über die letzte Recherche der Tierrechtsorganisation Igualdad Animal, in Deutschland bekannt als Animal Equality Germany, über die Makaken Zucht-Farm in Camarles bei Tarragona, die Tierversuchsanstalten in ganz Europa mit Affen beliefert.

Marta Esteban, die Präsidentin der Plattform “La Tortura No ES Cultura” erklärte, “Dr. Goodall ist das Paradigma der Evolution, die wir Menschen in Bezug auf das Verhältnis zu den Tieren vollbringen müssen: Die Feststellung, dass sie als fühlende Wesen und Brüder des Planeten ein Leben in Würde und frei von Leid verdienen und wir das Notwendige tun müssen, um ihnen dies zu garantieren.”

Siehe auch: Rückkehr der Stierkämpfe in Katalonien durch Bestechung der PP?

 

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20th Februar 2013

Das dunkle Spanien und das todbringende Schneewittchen

Der diesjährige Sieger der spanischen Goya-Filmpreise ist der Stummfilm “Blancanieves” (Schneewittchen) von Pablo Berger. Dass dieser Film blutbefleckt ist, weiß außerhalb Spaniens kaum jemand.

Folgendes Video zeigt Aufnahmen, die während der Dreharbeiten in der Stierkampfarena von Aranjuez gemacht wurden.

Die Plattform LINTEC - La Tortura No Es Cultura, hat am 17. Februar anlässlich Filmpreisverleihung für “Ein spanisches Kino ohne die Misshandlung von Tieren” protestiert. Die Plattform weist darauf hin, dass es derzeit ein laufendes Gerichtsverfahren wegen des Todes von 9 Stieren während der Dreharbeiten zum Film “Blancanieves” gibt, welche nach dem Gesetz Ley 1/1990 Protección de los Animales Domésticos, einen schweren Verstoß bedeutet.

Ferner fordert LINTEC, dass die Misshandlung von Tieren vollständig aus spanischen Filmen und bei den Produktionsgesellschaften verbannt wird. In den Vereinigten Staaten wird dies durch den Verein Animal Humane Association ermöglicht.

“Unabhängig von den ästhetischen Charakteristiken, ist die Ethik in unseren Kinos essenziell. Trotz seiner cineastischen Qualität, zeigt der Misserfolg von “Blancanieves” in den Vereinigten Staaten, dass die heutige Gesellschaft Filme ohne die Misshandlung von Tieren verlangt”, erläutert Jose Enrique Zaldívar, Tierarzt und Vice Präsident der Plattform “Folter ist keine Kultur”.

Der Protest ist besonders wichtig in Anbetracht der Debatte über die mögliche Erklärung des Stierkampfs zum spanischen Bien de Interés Cultural, d.h. zum schützenswerten Kulturgut.

“Ein Gesetz, welches die Misshandlung aller außer einer Art verbietet, ist unmoralisch. Es ist so, wie die Misshandlung aller Frauen zu verbieten, außer den Rothaarigen”
, fügt Jose Enrique Zaldívar hinzu.

“Matanieves” abgeleitet von matar – töten, wäre der passendere Name für diesen Pro-Stierkampf Film gewesen, in dem die sieben Zwerge als Toreros und Schneewittchen als Stierkämpferin dargestellt werden.

Pressemitteilung: Nota de prensa – Blancanieves

Siehe auch: Rückkehr der Stierkämpfe in Katalonien durch Bestechung der PP?

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19th Februar 2013

Anti-Stierkampf-Demonstration in Alès / Frankreich am 11. und 12. Mai 2013

Großdemonstration gegen den Stierkampf am Samstag den 11. und Sonntag den 12. Mai 2013 in Alès in Frankreich.

Folter ist keine Kultur! Freunde der Zivilisation gegen die Barbarei: Kommt zahlreich!

Am 11. und 12 Mai 2012 findet in Alès eine große anti-Stierkampf-Demonstration statt, man hofft, dass an diesem Wochenende bis zu 5 000 Teilnehmern ein deutliches Zeichen für die Abschaffung der Stierkämpfe setzen werden.

Es ist möglich, mit einem extra für die Demonstration gecharterten Bus, von Straßburg nach Alès zu fahren. Der Preis für die Hin- und Rückreise beträgt nur 30 €! Insgesamt kommen 44 Busse zum einsatz, die kompletter Liste finden Sie hier:

En bus – Alès 2013 – Abolition de la corrida, manifestatión 11 et 12 mai 2013

www.ales2013.com

www.anticorrida.com

Siehe auch:
Klage abgewiesen – noch keine Ende der Stierkämpfe in Frankreich

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12th Februar 2013

Rückkehr der Stierkämpfe in Katalonien durch Bestechung der PP?

“Die Zustimmung der Mehrheit der PP für die Stierkampf ILP kommt der Bestechung nah.”

Seit dem 1. Januar 2012 ist der Stierkampf in Katalonien offiziell verboten. 68 Abgeordnete des Regionalparlaments stimmten in einer historischen Sitzung für eine Abschaffung des blutigen Rituals, 55 votierten dagegen, neun enthielten sich. Der Abstimmung ging eine der hitzigsten Debatten in der Geschichte des Abgeordnetenhauses voraus.

Zuvor sammelte die gesetzgebene Volksinitiative, die sogenannte Iniciativa Legislativa Popular, kurz ILP, namens “Prou” (“Es reicht”) 180.000 Unterschriften unter 7 Millionen Bürgern Kataloniens, mehr als dreimal soviel wie für das Volksbegehren nötig gewesen wären.

Die Stierkampflobby hat die beschämende Niederlage nicht hingenommen und eine eigene ILP ins Leben gerufen. Am 22. März überreichten die führenden Köpfe der Federación de Entidades Taurinas, Posada, 587 000 Unterschriften, gesammelt in ganz Spanien (45 Milllionen) mit der Forderung den Stierkampf zum Kulturgut zu erklären und somit das Stierkampfverbot zu kippen.

Morgen wird in der Abgeordnetenkammer über die Anerkennung dieser Initiative debattiert. Die Plattform La Cultura No Es Cultura, zusammengesetzt aus den wichtigsten Tierrechtsorganisationen in Spanien, kritisiert in ihrer Presseerklärung die Regierung aufs Schärfste. Man kann davon ausgehen, dass die PP alles dafür tut, um den von der Mehrheit der Bevölkerung abgelehnten Stierkampf zum Kulturgut zu erklären und unter Schutz zu stellen, wohingegen sie ein anderes Volksbegehren für soziale Sachleistungen, ablehnen wird.

Was die Überschrift der Presseerklärung der Plattform LINTEC schon andeutet: “La aprobación de la ILP Taurina por mayoría del PP rozaría el Cohecho.” / “Die Zustimmung der Mehrheit der PP für die Stierkampf ILP kommt der Bestechung nah.” , haben viele sicher schon erahnt, nachdem der spanische Ministerpräsident Mariano Rajoy gerade erst durch die Madrider Schmiergeldaffäre, wegen Bestechung und Korruption, in den Blickpunkt der internationalen Öffentlichkeit geraten ist.

Die Plattform La Tortura No Es Cultura ist der Auffassung, dass die Volkspartei Partido Popular kurz PP, der Stierkampflobby unterworfen ist, da einflussreiche spanische Geschäftsleute Fans der „Fiestas“ sind und große Kampfstierzuchten besitzen, unter ihnen wichtige Spender der Partei.

Auch gibt es einige Unregelmäßigkeiten beim Ablauf der Stierkampf ILP, das Verfahren vor dem Obersten Gerichtshof ist noch offen.

Hinsichtlich des Inhalts der ILP, wären die Ziele laut Plattform, den Stierkampf zu fördern und zu schützen, die Ausarbeitung von Rechtsvorschriften für an Kinder gerichtetes Bildungsmaterial um die Stierkampfkultur an Schulen und Universitäten einzuführen und darauf zu drängen, die Tauromachie (Stierkampf) als Immaterielles Kulturerbe der Menschheit durch die UNESCO, erklären zu lassen. “Die UNESCO, welche die menschliche Entwicklung durch Kultur, Bildung und Wissenschaft fördert, wird eine Aktivität, die durch ihre Gewalt und ihre Misshandlung, in vielen Teilen der Welt ist als Verbrechen angesehen wird, niemals zum Immateriellen Kulturerbe der Menschheit erklären. – erläutert Ruth Toledano, Chronistin von Villa Madrid, Kolumnistin und aktive Verteidigerin der Tiere. „Zumal die ILP auch Volksfeste wie den Toro de la Vega, außerhalb unserer Grenzen einstimming verurteilt, zum Kulturgut erklären würde.”

Alle bisherigen Veröffentlichungen zum Thema: ILP “PROU” Abschaffung der Stierkämpfe in Katalonien

Anbei die spanische Presseerklärung der Plattform LINTEC, Übersetzung in Kürze.

www.latorturanoescultura.org

Bitte unterzeichnen Sie die an den Kulturausschuss des Abgeordnetenhauses gerichtete Petition der Tierrechtsorganisation AnimaNaturalis gegen die Erklärung des Stierkampfes zum Kulturgut, bitte das Bild anklicken, Sie werden zur Petitionseite von change.org weitergeleitet:

PETITION:

Comisión de Cultura del Congreso de los Diputados: NO A LA DECLARACION DE BIC A LA TAUROMAQUIA / NEIN ZUR ERKLÄRUNG DES STIERKAMPFES ZUM BIEN INTERES CULTURAL

Allgemein, BIC Stierkampf als Kulturgut - ILP "PROU" Abschaffung der Stierkämpfe in Katalonien, STIERKAMPF | 7 Kommentare

7th Februar 2013

Happy Birthday Fadjen


Fadjen, das lebendige Symbol gegen den Stierkampf, hat am 5. Februar seinen dritten Geburtstag gefeiert. Der spanische Kampfstier lebt bei  Christophe Thomas in Frankreich. Eigentlich war seine Bestimmung wie bei allen anderen “toros de lidia” auch, irgendwann in einer Stierkampfarena zu Tode gefoltert zu werden, doch sein Weg kreuzte den von Christophe und ihm bleibt dieses Schicksal erspart.

Die französiche Webseite “Sauvons un taureau” (Wir retten einen Stier) ist Tierfreunden gewidmet, besonders denen, die den Stierkampf nicht unterstützen und diesen auf aktive Art und Weise bekämpfen wollen. Aber auch, um zu beweisen, dass der sogenannte “toro de lidia” (Kampfstier) ein friedlicher Pflanzenfresser und kein gefährliches Tier ist.

Die Webseite gibt Einblicke in das Leben von FADJEN, wie er sich von einem jungen Kalb zu einem kräftigen Stier entwickelt und vor allem auch über die Beziehung zwischen Mensch und Stier. Dokumentiert in Wort, Bild und Film.

Wunderschöne Impressionen von Fadjen, als kleinen Stier bis heute:

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Association « Fadjen, taureau anti-corrida »

www.sauvons-un-taureau-de-corrida.com

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3rd Februar 2013

Mitglied des Europäischen Parlaments verurteilt die Anwesenheit von Kindern beim Stierkampf

Der Europaabgeordnete Raul Romeva, aktueller Vize-Präsident der Grünen Partei Europas, warnt vor der expliziten Gewalt des Stierkampfes, die Minderjährige in Spanien, Portugal und Frankreich erleben.

Brüssel / Barcelona. 23. Januar 2013. Die Anwesenheit von Minderjährigen bei Stierkämpfen und Stierkampf-”Festen” wurde von dem MEP, Raul Romeva, in einer parlamentarischen Initiative, die die Europäische Kommission fordert, Maßnahmen zu ergreifen, um Kinder als direkte Zeugen der expliziten Gewalt zu schützen, in Frage gestellt, da dies eine traumatische Auswirkungen auf Minderjährige haben könnte, wie in mehreren wissenschaftlichen Studien und Gutachten beschrieben.

In seiner Zusammenfassung der Motive, betont der Abgeordnete, dass die EU die “Rechte des Kindes” in ihrer Charta der Grundrechte anerkennt und die Verpflichtung EU-Behörden für die Einhaltung des Kindeswohls vorrang hat.Romeva weist ferner darauf hin, dass Wissenschaftler und Experten belegt haben, dass Stierkämpfe einen negativen Einfluss auf psychologische und soziale Entwicklung von Kindern haben können, wie die Studie des Französisch Psychologen, Joel Lequesne und die Analyse mit dem Titel “Von der Gewalt von Stierkämpfen zu einer gewaltfreien Erziehung: aus psychologischer Sicht” von Dr. José F. Rodrigues, PhD in Psychologie und Professor für Pädagogische und Entwicklungspsychologie Psychologie an der Universität von Lissabon, belgen.

Romeva, der auch Vize-Präsident von The European Parliament’s Intergoup on the Welfare and Conservation of Animals ist, beschreibt einige der negativen Auswirkungen und erklärt, dass “Kinder, die Zeugen des gewaltsamen Todes sind, oder schockierende Bilder von Menschen sehen, die aufgespießt werden”,  wie Schwierigkeiten beim korrekten Ausdrücken von Gefühlen haben, sowie eine Destabilisierung der Fähigkeit, das Richtige vom Falschen zu unterscheiden und Störungen und Leugnung der moralischen Werte und sogar Desensibilisierung durch Gewöhnung an Gewalt, verursachen kann.

Mit diesen Argumenten fordert der Abgeordnete die Europäische Union auf, Maßnahmen zu ergreifen, um die Interessen der Kindern in Übereinstimmung mit der veröffentlichten Agenda der EU zu priorisieren und die Teilnahme von Kindern an Stierkampfveranstaltungen einzuschränken. Diese Zulassungsbeschränkungen für Stierkämpfe gibt es bereits in mehreren Orten auf der ganzen Welt und wurden von Menschenrechtlern, Kommissionsmitgliedern, Juristen und Experten für die psychische Gesundheit, befürwortet.

Quelle: infanciaSINviOLEncia, eine Initiative der FONDATION FRANZ WEBER

Siehe auch:
Kampagne: Kindheit ohne Gewalt
Stierkampf gefährdet die psychische Gesundheit von Kindern

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2nd Februar 2013

Blutorgie der Narren

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Nogueras, Cuenca, ein erbärmliches Nest im tiefsten dunklen Spanien, ein Dorf voller Narren, regiert von der Korruptions- und Schmiergeldäffare erschütterten PP (Partido Popular). Jedes Jahr werden dort Möchtegern-Matadore ihrem Namen gerecht. Schlächter foltern Stiere vor grölendem Publikum, selbstverständlich unter dem Beifall von Frauen mit Kindern, Mütter waten empathielos mit Babys auf dem Arm durch Blutlachen.

Armseliges Spanien, armselige Politik, wie heißt es doch so schön im Lissaboner Vertrag Artikel 13 über die Arbeitsweise der Europäischen Union:

Bei der Festlegung und Durchführung der Politik der Union in den Bereichen Landwirtschaft, Fischerei, Verkehr, Binnenmarkt, Forschung, technologische Entwicklung und Raumfahrt tragen die Union und die Mitgliedstaaten den Erfordernissen des Wohlergehens der Tiere als fühlende Wesen in vollem Umfang Rechnung; sie berücksichtigen hierbei die Rechts- und Verwaltungsvorschriften und die Gepflogenheiten der Mitgliedstaaten insbesondere in Bezug auf religiöse Riten, kulturelle Traditionen und das regionale Erbe.

Mein persönlicher Buchtipp zum Thema Tierschutz in Spanien:

www.wenn-der-himmel-seine-augen-verschliesst.de

 

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20th Januar 2013

Der portugiesiche Stierkampf

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www.cas-international.org

www.matp-online.org

www.iwab.org

www.bullfightingfreeeurope.org

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