28th Mai 2016

Adrenalin für Idioten – Toro Enmaromado de Benavente

Ganz ohne Spezialeffekte, zeigt das Video der Stadt Benavente das Martyrium von Pitarroso.  Benavente ist eine Kleinstadt mit ca 18.000 Einwohnern in der Provinz Zamora in der autonomen Gemeinschaft Kastilien-León.

Diese Stadt, diese Menschen existieren, im XXI. Jahrhundert in einem Land der Europäischen Union. Ein Schandfleck im tiefsten dunklen Spanien. Die Bevölkerung zeigt sich nach der Stierhatz stolz und zufrieden, man hatte Spaß. Der Stier hat so einige nach Adrenalin lechtzende Läufer auf die Hörner genommen, dies wird von den Verantwortlichen für derartige Spektakel billigiend in Kauf genommen.

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26th Mai 2016

Fiestas in Spanien – “Der Mob hat viele Köpfe aber kein Gehirn”

“Der Mob hat viele Köpfe aber kein Gehirn” – so ein englisches Sprichwort, passend zu folgenden Videos, aufgenommen in den vergangenen Tagen.

Benavente (Kastilien und León), 25.05.2016 “Torito del Alba” – ein verängstigtes, aus dem Maul blutendes Tier, welches an einem Seil durchs Dorf gezogen und vom Mob mit Fäusten tracktiert wird. Darunter auch viele Minderjährige. Die Misshandlungen dieser jungen Kuh dauerten 40 Minuten. Burlera endete im Schlachthof. Die spanische Tierschutzpartei PACMA hat Anzeige erstattet.

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Benavente, 25.05.2016 “Toro Enmaromado de Benavente” – Ein herzzerreißendes Video von einen Stier, fern seiner Herde, teilweise wirkt er wie von Angst erstarrt, ohne die Möglichkeit der Flucht. Um ihn zu reizen wird er mit einem Kübel Wasser übergossen. Das durstige Tier (man weiß nicht, wie lange er nichts zu saufen bekommen hat) versucht das vergossene Wasser vom Boden zu trinken. Sein Martyrium dauert fast zwei Stunden, zum Schluss gab es zehn Verletzte, darunter zwei Schwerverletzte, doch dies nütze ihm nichts, auch Pitarroso fand ein trauriges Ende im Schlachthof.

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Benavente bekundet offiziell mit dem Toro Enmaromado seine Unterstützung für den Toro de la Vega.

Mehr als 12 000 Volksfeste jährlich, zerstören in Spanien auf grausamste Art das Leben von mehr als 60 000 Tieren, eindrucksvoll dokumentiert in dem Dokumentarfilm Santa Fiesta von Miguel Angel Rolland und nach wie vor von spanischen Tierschützern, die keine Gelegenheit auslassen, die Grausamkeit in Bild und Ton festzuhalten.

Quellen mit Videos:
Diez personas heridas durante el Toro Enmaromado de Benavente 2016
PACMA documenta y prepara denuncias contra el ‘Torito del Alba’ de Benavente

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21st Mai 2016

Toro de la Vega – Der Anfang vom Ende

Wie die spanische autonome Regierung von Kastilien und Léon am Donnerstag verlauten ließ, wird u.a. das Töten von Rindern mit Lanzen zu verboten. Die würde das Ende vom wohl blutigsten Stiergemetzel Spaniens, dem Toro de la Vega, bedeuten, denn der Mob will Blut.

Schnell machte die Nachricht in den Medien und sozialen Netzwerken die Nachricht von einem Verbot des Toro de la Vega die Runde, dies wäre ein historischer Sieg, jedoch sieht das Dekret, welches in weniger als einem Monat verabschiedet werden muss, dies so nicht vor.

Die Regionalregierung hat ein Dekret beschlossen, das alle traditionellen Volksfeste verboten werden, bei denen die Tiere öffentlich getötet werden. Alle Volksfeste, bei denen traditionell die Rinder misshandelt, geschlagen und verletzt werden, müssen ihre Regeln ändern. Mit dem Erlass soll das traditionelle Turnier an die “Kultur und Sensibilität des 21. Jahrhunderts” angepasst werden. Beim Toro de la Vega ist klarzustellen, dass die Lanzen tödliche Verletzungen zufügen, der Stier jedoch immer mit einem Dolchstoß getötet wird.

AVATMA, die Vereinigung der Tierärzte zur Abschaffung des Stierkampfs und gegen die Misshandlung von Tieren und Mitglied der Anti-Stierkampf-Plattform La Tortura No Es Cultura hat die Regierung um eine Stellungnahme gebeten. Die Tierärzte stellen u.a. folgende Fragen: Welche Aktionen werden in Anwesenheit der Öffentlichkeit verboten? – Wird es verboten den Stier in der Öffentlichkeit mit Lanzen zu stechen? – Wird es möglich sein, die Regeln so zu ändern, dass der Stier mit Lanzen verletzt, aber nicht getötet werden darf, um ihn dann an einen Ort zu führen, wo man dann sein Leben unter Ausschluss der Öffentlichkeit beendet? – Werden die lanceros (die mit Lanzen bewaffneten) über das entsprechende Know-how verfügen, den Stier nur zu verletzen und nicht zu töten und an den Ort führen, wo ihm der tödliche Dolchstoß versetzt werden soll? – Haben Sie (die Regierung) vielleicht auch mal an eine andere Methode des Tötens gedacht, passender zur Ethik, zur Realität und der Empfindlichkeit des XXI Jahrhunderts? Diese Ethik, Realität und Sensibilität, die wenig oder gar nichts mit unserer zu tun hat? AVATMA geht davon aus, dass das Rathaus von Tordesillas und das Patronat des Toro de la Vega ihre Regeln so ändern müssen, dass das Turnier eine Hatz auf offenem Feld ist, bei der der Stier zu Fuß und zu Pferd gejagt wir, ohne ihn zu verwunden, zu schlagen und ohne ihn öffentlich zu töten, auch wenn die Misshandlung unvermeidlich ist, wie bei jedem Stierkampf.

Ein solches Turnier ist ein großer Schritt nach vorne. AVATMA wird jedoch weiterhin für die Abschaffung des Turniers Toro de la Vega und aller anderen Spektakel mit Stieren kämpfen!

Auch die Plattform LTNEC La Tortura No Es Cultura freut sich, dass sich die jahrelange Mobilisierung und der soziale Druck gegen den Toro de la Vega Früchte trägt, ihr Ziel ist jedoch weiterhin die Abschaffung der Stierkämpfe und aller anderen Volksfeste bei denen Tiere misshandelt werden, sei es auch “nur psychisch”.

Von einem Verbot kann man also noch nicht sprechen. Jetzt muss das Rathaus von Tordesillas entscheiden, ob man das aus dem Mittelalter stammende Turnier in anderer Form beibehalten will. Ferner wurde beschlossen, dass bei Gesetzesverstößen eine Gefängnisstrafe bis zu eineinhalb Jahren droht.

Der Bürgermeister Jose Antonio González Poncela hat in einer Pressekonferenz eine Stellungnahme abgegeben und kundgetan, dass er die Entscheidung anfechten wird, weil sie “gesetzeswidrig” sei. Er beruft sich auf das Gesetz 18/2013 bezüglich des kulturellen Erbes.

Nun gibt es drei Möglichkeiten: Das Turnier nicht mehr durchzuführen, den Stier doch mit Lanzen zu quälen und zu töten und eine Strafe in Kauf zu nehmen, oder das Turnier an die neuen Regeln anzupassen.

Seit dem Tod von Rompesuelas 2015, welcher auch auf internationaler Ebene in den Medien nur auf Kritik stieß , sind die Anti-Stierkampf-Aktivisten mobilisiert. Busse nach Tordesillas werden organisiert, die Demonstration “Rompe una lanza” / “Zerbreche eine Lanze” ist geplant, zahlreiche Gruppen haben sich in den sozialen Netzwerken organisiert und sie alle sind fest entschlossen, so lange gegen das barbarische Spektakel zu protestieren, bis es in die Geschichtsbücher verbannt ist. Unter ihnen ist diesmal auch ein Box-Club Chatarras Palace. Unter dem Motto “der Toro de la Vega ist nicht alleine”, “drohen” sie nach Tordesillas zu kommen.

Jetzt heißt es also zuerst einmal abzuwarten. Ein wichtiger Schritt ist wieder getan.

Alle bisherigen Veröffentlichungen zum Toro de la Vega: TORO DE LA VEGA

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2nd Mai 2016

Brutaler Übergriff auf zwei Anti-Stierkampf-Aktivistinnen

Erschreckende Bilder die zeigen, wie zwei Anti-Stierkampf-Aktivistinnen (Aïda Gascón Präsidentin von AnimaNaturalis Spanien und Yasmina Moreno) die mit der Kamera bei einem Volksfest mit Stieren deren Misshandlung filmen wollten, von Stierkampffans angegriffen werden.

Bitte unterzeichnen Sie auch die Petition von AnimaNaturalis: Schluss mir dem Correbous

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2nd Mai 2016

Schluss mit dem Correbous

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Auch wenn in Katalonien der Stierkampf in der Arena inzwischen verboten ist, werden weiterhin Stiere gequält. Bitte unterzeichnen und verbreiten Sie die Petition von www.animanaturalis.org für ein Verbot dieses und anderer tierquälerischer Volksfeste!

Link zur Petition: www.correbous.org

Nombre – Vorname
Apellidos – Nachname
Escoge un pais – Land auswählen
Ciudad – Stadt
Correo Electronico- E-Mail
Firma ahora – jetzt unterzeichnen

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1st März 2016

Die Wahrheit hinter Stierkämpfen – Animal Equality Recherche

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Animal Equality recherchiert bei traditionellen Stierrennen in Spanien, um die Grausamkeit und Brutalität dieser Veranstaltungen zu zeigen. Diese Feste werden jährlich mit 26 Millionen Euro deutscher Steuergelder finanziert. Mehr Informationen und die Petition findest Du unter: http://www.grausame-spektakel.de

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9th Februar 2016

Der Anfang vom Ende – Stierkampfverbot auf Mallorca

Das Balearen-Parlament hat am Dienstag für ein Stierkampfverbot auf Mallorca und seinen Schwesterinseln gestimmt. Nach den Kanarischen Inseln und Katalonien sind die Balearen damit die dritte Region Spaniens, die der umstrittenen Tradition einen Riegel vorschiebt.
Ein großartiger Sieg für die Anti-Stierkampf Bewegung, eine bittere Niederlage für die Stierkampflobby, das ist das heutige Resultat der Abstimmung im Parlament der Balearenhauptstadt Mallorca ist eindeutig. Die Parlamentarier sprachen sich mehrheitlich dafür aus, den Stierkampf und andere Spektakel mit Stieren abzuschaffen. Dies war der Vorletzte Schritt für das Ende der Stierkämpfe auf den Balearen.

Schon im Juni vergangenen Jahres zeigte sich, dass die Tage des Stierkampf auf Mallorca gezählt sind, Raplh Schulze berichtete ausführlich im Tagesspiegel: Mallorca zeigt Toreros die rote Karte

Dieser großartige Erfolg ist vor allem der Initiative “Mallorca ohne Blut” (Mallorca sin sangre) zu verdanken, die mit ihrer Petition bis jetzt fast 150 000 Unterschriften gesammelt und 33 Gemeinden der Insel animiert hat, sich zu stierkampfreien Stätten zu erklären.  Die Petition läuft noch!

www.mallorcasinsangre.org

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3rd Februar 2016

Jallikattu Festival: Gegenstand der Diskussion in Indien

Das Jallikattu Festival, ein Event mit Stieren im indischen Bundesstaat Tamil Nadu, ist Gegenstand der Diskussion sowohl in Indien als auch im Ausland. Im Jahr 2014 wurde das Jallikattu Festival vom Obersten Gerichtshof verboten, zusammen mit anderen Arten von Festen mit Tieren. Dennoch könnte das Jallikattu Festival mit einem Erlass der Regierung wieder kommen. Der Oberste Gerichtshof entschied, dass die Regierung das Gesetz zu achten hat und dass das Festival verboten bleibt.

Am 7. Mai 2014 wurde die Jallikattu Festival zusammen mit anderen Veranstaltungen, wie Rennen und Tierkämpfen, verboten. Das Hauptziel war es, unnötige Leiden oder Schmerzen zu verhindern und sicherzustellen, dass die Tiere nicht dazu animiert werden, mit anderen Tieren oder Menschen zu kämpfen. Der Regierung ist es nicht erlaubt, diese Veranstaltungen zu ermöglichen.

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Während Jallikattu, konnten die Menschen aus der Öffentlichkeit versuchen, an den Hörnern der Stiere festgebundene Preise Hörnern der Stiere zu fangen. Obwohl keine Waffen während des Festivals erlaubt waren, wurden die Bullen rau behandelt und es gab Anzeichen für das Leiden der Tiere. Trotz der aktuellen Gesetze in Indien, der MoEF & CC (Ministerium für Umwelt, Forst und Klimawandel) wurde die Erlaubnis für ein anderes Jallikattu Festival erteilt. Leider musste der Oberste Gerichtshof intervenieren.

Indien hat gute Tierschutzgesetze, aber diese werden regelmäßig nicht eingehalten bzw. umgesetzt. Vor allem die Provinzbehörden folgen nicht dem Gesetz und die Polizei tut sehr wenig oder nichts, um diese Veranstaltungen zu stoppen.

Nach der Debatte über das Verbot des Jallikattu Festivals finden neue Verstöße statt. Die AWBI (Animal Welfare Board of India) fordert in einem Schreiben an die örtlichen Behörden von Karnataka die Kambala Rennen mit Büffel in diesem Staat zu beenden. In diesem Brief, verwendet der AWBI die Erklärung des indischen Obersten Gerichtshofs über das Verbot des Jallikattu Festivals und anderen Veranstaltungen mit Tieren. Wenn die lokalen Behörden nicht den Satz des Obersten Gerichtshofs respektieren, können sie vor Gericht gebracht werden. Das letzte Wort über grausame Tier Veranstaltungen in Indien noch nicht gesprochen worden.

Im Jahr 2014 unternahm Indien einen sehr wichtiger Schritt für die Abschaffung Jahrhunderte alter Traditionen der Tiermisshandlung. Das Land wurde ein Beispiel für andere Länder, in denen ähnliche Veranstaltungen mit Tieren wegen ihrer angeblichen kulturellen Werte nicht verboten wurden. Indien könnte seinen Status als progressive Nation verlieren in Bezug auf den Tierschutz und Gesetzgebung verlieren, wenn es wieder beginnt, grausame Veranstaltungen mit Tieren zu erlauben.

CAS International ist besorgt über die aktuellen Entwicklungen in Indien und wird alles in seiner Macht stehende tun, um die illegalen Veranstaltungen mit Stieren und anderen Tieren zu beenden. Bitte achten Sie auf unserer Website auf aktuelle Nachrichten und Aktionen um Kämpfe und Rennen mit Tieren und grausame Festivals in Indien zu stoppen!

www.stieren.net

PETITION: CAS INTERNATIONAL – Sign petition against festivals with bulls and other animals in India

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24th Januar 2016

Toro de la Vega – Stiergemetzel vor dem aus

Eine aktuelle Meinungsumfrage von Ipsus Mori belegt, dass nur 5 Prozent der befragten Spanier im Alter zwischen 16 und 65 Jahren das wohl grausamste Stierspektakel Spanien, den Toro de la Vega, befürwortet. Die Zeit ist gekommen, dies barbarische Turnier aus dem tiefsten Mittelalter in die Geschichtsbücher zu verbannen.

Alle bisherigen Veröffentlichenungen zum Thema: TORO DE LA VEGA

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20th Januar 2016

Spanier sagen NEIN zum Stierkampf

Eine neue Meinungsumfrage, durchgeführt von Ipsos Mori für World Animal Protection zeigt starken Rückgang der Unterstützung der Spanier für den Stierkampf.
- Die Unterstützung für diese Tätigkeit ist den letzten drei Jahren von 30% auf 19% gesunken.
- 84% der Befragten zwischen 16-24 Jahre alt behaupten “wenig” oder “gar nichts” stolz darauf zu sein, in einem Land zu leben, wo Stierkampf eine kulturelle Tradition ist.
- Die Umfrage wurde von der internationalen Tierschutzorganisation World Animal Protection in Auftrag gegeben, die in 5 Kontinenten vertreten  und Mitglied der Plattform La Tortura No Es Cultura / Folter ist keine Kultur, ist

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