18th Oktober 2008

CQC, mutige Reporter gegen die Misshandlung von Tieren

CQC, steht für CAIGA QUIEN CAIGA (Wer fällt der fällt) ein freches, bissiges, junges Fersehteam, welches frischen Wind in die konservativen Fernsehanstalten bringt.

In einer genialen Reportage prangert das Team von COQ, nicht nur das grausame Fest “Toro de la Vega” von Tordesillas an, auch der Stierkampf im allgemeinen, sowie die Fiestas von Coria, bei denen Stiere mit Pfeilen vom Mob gepeinigt werden, oder das Fest “Toro Jubilo” in Medinaceli sind Thema.

Interwiewt werden u.a. die Tierschützer, Sirio Llorente, Maria Jésus Bocos, Abgeordnete der PACMA, Leonardo Anselmi, Präsident der Plattform Stop Our Shame, Tordesillaner, Passanten und Besucher der Stierkampfarena Las Ventas, unangenehmen, provozierenden und heiklen Fragen ausgesetzt sind die Bürgermeisterin von Tordesillas, sowie José Jimenez, Minister für Kultur und Direktor der Bildenden Künste und Kulturgüter. Fragen, die offensichtlich so bissig sind, dass die Betroffenen, oder besser gesagt die Beschuldigten, derart hitzig reagieren, dass sie die Reporterin wegstoßen oder aber aus dem Vorzimmer der Bürgermeisterin werfen lassen, obwohl diese zuvor zugesagt hat, sie nach ihrer Besprechung zu empfangen.

Nichts bleibt unausgesprochen. Die Spanier, die bis jetzt noch nicht wussten, was es bedeutet, als “Toro de la Vega” gehetzt und schließlich durch Lanzenstiche getötet zu werden, bekommen nicht nur grausame unverfälschten Bilder der Tortur zu sehen, auch die Information, dass die abgeschnittenen Hoden des getöteten Stieres früher, dies ist schon einige Jahrhunderte her, aber… als Opfergabe an die “Virgen de la Peña” dienten,  ist eine gelungene Anspielung auf die Kirche, welche sich auf die Seite der Tauromachie stellt.

Die Touristen, vier Amerikaner, ein Engländer, eine Italienerin und ein Höllander, die aufgrund folgender Zeitungsanzeige ” Wenn du Ausländer bist und deine Ferien in unserem Land verbringst und unser Nationalfest kennenlernen möchtest, laden wir dich ein”, den Weg in die Arena fanden, sind alles andere als begeistert vom spanischen Kulturgut, eine Touristin verlässt entsetzt den Schauplatz.

Die Kommentare der Touristen sprechenn eine eindeutige Sprache:

Oh Gott…und jetzt das Pferd.
Ihm (dem Stier) fließt Blut aus dem Maul.
Oh, er ist immer noch nicht tot.
Ich kann nicht mehr, ich gehe. Entschuldigung, ich bekomme Herzrasen, ich kann nicht.

Oder aber:
Ich hatte mal einiges im Internet gesehen, manchmal im Fernsehen, aber solch eine Quälerei, sie haben ihn mit dem Messer gestochen, der Stier war gebückt und es floss Blut aus seinem Maul.

Es ist sehr bewegend, aber sehr grausam. Ich werde nicht wiederkommen.
Danke für die Einladung, aber ich werde nicht wiederkommen.
Gut so.
Geht so, mehr schlecht als gut.
Mir ging es sehr schlecht dabei.
Zuviel Blut. Sehr schlecht, es war schrecklich, sehr schlecht.

Man beachte bitte, wie schwach besucht die Stierkampfveranstaltung ist. Touristisch wertvoll, eher langfristig den Tourismus schädigend, wie können die Taurinos nur so verblendet sein und meinen, dass moderne Europäer Tierquälerei befürworten und als Urlaubsvergnügen ansehen.

Der wohl wichtigste Punkt dieser Reportage ist die Subventionierung der Tauromachie durch die Steuergelder. Immerhin werden jährlich 564 Millionen Euro zur Finanzierung der Stiermorde investiert, eine riesige Summe die gerade heutzutage andersweitig weitaus sinnvoller genutzt werden könnte, viele Familien leiden unter finanziellen Problemen, die wirtschaftliche Lage Spaniens ist schlecht, aber nichts desto trotz wird in die Tierquälerei investiert und das, obwohl nur 31 % der Bevölkerung den Stierkampf unterstützen und der großen Mehrheit mit 69 %,  ist es vollkommen egal, oder sie ist dagegen. Eine hervorragende Idee, schließlich kann man hier in Deutschland auch aus der Kirche austreten, wenn man diese nicht mit seinen Steuergeldern finanzieren möchte.
COQ schlägt vor, ein Feld auf dem Formular der Steuererklärung zu setzen, wo die Steuerzahler ankreuzen können, ob ihre Gelder in die Stierspektakel fließen sollen oder nicht.

Die Initiative lautet wie folgt:
Möchtest du ein Feld in der Einkommenserklärung, wo du wählen kannst ob dein Geld der Stierkampf-Finanzierung zugeteilt werden soll?

Die Kampagne ist ganz einfach zu handhaben, ein vorgefertigter Brief ist im Umlauf und die Adresse ist die folgende. secretaria.prensa@meh.es

Das Team von COQ hat wie immer eine hervorragende Arbeit geleistet, das Email Konto wird sicher schon vor lauter Post überquellen. Weiter so!

Reportage 1. Teil:

Der komplette Beitrag ist hier, auf der Webseite von CQC zu sehen:

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15th Oktober 2008

Zensiert bei You Tube, grausame spanische Feste

Jetzt bei Google Video, Musik: LYVON, Llora Britches, Text Ángel Padilla

Die Stierkampfmafia scheint Angst zu haben, dass all die Grausamkeiten die Gemüter ausserhalb Spaniens erzürnen könnten. Leider wissen noch viel zu wenig Menschen, was unter “fiestas” zu verstehen ist, die internationalen Journalisten sollten sich endlich mal ausgiebig mit dem Thema befassen, es kann nicht sein, dass die Stierqual mit EU Geldern subventioniert wird, dies Thema geht jeden an und jeder sollte sich dafür einsetzen, dass die Stierkämpfe und ähnliche Spektakel abgeschafft werden.

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15th Oktober 2008

13 Trophäen und 10 000 Besucher weniger auf dem Platz

So lautet die Überschrift eines Artikels, veröffentlicht in der Tageszeitung von Aragón. Das Stierkampffest ist beendet, 13 Ohren wurden abgeschnitten. Jeder Torero schneidet dem getöteten Stier, bevor er die Arena verlässt, ein Ohr ab, seine blutige Trophäe stolz dem Publikum präsentierend. Allerdings war das Publikum in diesem Jahr nicht so zahlreich erschienen wie sonst, eine Tatsache die uns alle sehr erfreut.

Folgendes Video zeigt Impressioinen von der Demonstration am 5. Oktober in Zaragoza sowie die Kundgebung von AnimaNaturalis eine Woche vorher. Ausschnitte von allen Ereignissen, spektakuläre Bilder, kurz gesagt, DAS Video zum Thema “Schluss mit dem Stierkampf in Zaragoza”.

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12th Oktober 2008

Neuigkeiten von Stop Corrida

Petition gegen die Hetzjagd von Tordesillas
Gequälte Stiere rächen sich
Spanien: Stier als lebendes Feuerwerk
Bönnigheimer Zeitung: Spaniens grausame Bräuche
Monopoly-Spiel mit Stierquäler

All diese Neuigkeiten finden Sie auf der Website STOP CORRIDA


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12th Oktober 2008

Proteste für ein Ende der Stierkämpfe vor dem Europäischen Parlament

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50 halbnackte Aktivisten demonstrierten am Donnerstag vor dem Europäischen Parlament in Brüssel und forderten die Einstellung der Subventionen der Europischen Union für den Stierkampf. Die Demonstranten, Aktivisten von AnimaNaturalis, PETA und dem Comité Anti Stierenvechten (CAS), inszinierten den Protest auf dem Boden liegend, mit künstlichem Blut beschmiert und mit Banderillen bestückt, direkt vor dem Eingang des Europäischen Parlaments.
Aïda Gascon, Koordinatorin der Kampagnen von AnimaNaturalis in Spanien teilte den Medien mit, dass die Tierschützer die Abgeordneten auf das Thema aufmerksam machen wollen um die spanischen und europäischen Behörden aufzufordern, die Finanzierung der Folter mit dem Geld aller Bürger zu beenden.
Auch die spanischen Abgeordnete Raul Romeva, Mitglied der Grünen, nahm am Protest teil, betonte, dass solche Proteste sehr nützlich sind um die Aufmerksamkeit zu erhöhen und erklärte zudem, dass die Stierkämpfe nur existieren können, dank der Förderung durch den spanischen Staat und die EU. Laut Raul Romeva fließen jährlich mindestens 20 Millionen Euro an Subventionen in den Sektor Stierkampf.

Zahlreiche spanische Medien haben über die Kundgebung berichtet und auch n-tv hat dem Thema einen kleinen Videobeitrag gewidmet. Sie hier: VIDEO

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8th Oktober 2008

Nach dem Stier von Tordesillas der von Medinaceli

Die Proteste gegen den “Toro de la Vega” sind noch nicht verstummt, schon bald findet ein weiteres grausames Spektakel statt, das sogenannte Fest “Toro Júbilo de Medinaceli”, welches neben dem Stiermord in Tordesillas und dem in Coria, eines der grausamsten Misshandlungen von Tieren im Namen der Tradition darstellt. Jährlich werden in Spanien ca. 60000 Tiere bei Volksfesten gepeinigt und getötet. 20minutos.es

Quelle: 20minutos.es

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Der Feuerstier von Medinaceli, der “Jubel”stier
El toro júbilo de Medinaceli

Ort: Medinaceli, Soria, Castilla y León, España
Datum: religiöses Fest der “Cuerpos Santos”, Heiligen Körperschaft, alljährlich am zweiten Wochenende des Novembers

Der “Toro Júbilo” ist das bekannteste Fest von Medinaceli und hat den berühmtesten Feuerstier Spaniens. Auf dem Platz des Schauspiels werden fünf Lagerfeuer angezündet, fünf symbolische Lagerfeuer, Bestandteile der „Heiligen Körperschaft“: Paulilo, Arcadio, Pascasio, Probo und Eutiquiano.
Der Ursprung soll auf die keltischen Iberer zurückführen

Jeden November findet in Medinaceli eine alljährliche Barbarei statt, die des “Toro Júbilo”, Freudenstier oder Jubelstier. Diese Quälerei besteht darin, dem Stier eine Art Metallgestell an den Hörnern zu befestigen, an dem wiederum Kugeln, bestehend aus Teer und Schwefel befestigt werden, sie werden angezündet, nachdem man den Rücken des Stieres mit Lehm eingerieben hat, um ihn so gegen die herunterfallenden Funken zu “schützen” Der Stier wird losgelassen und wird so durch die Strassen getrieben. Diese Kugeln brennen stundenlang und durch die starke Hitze schmilzt der weiche und sensible Teil des Horninneren, was dem Stier unvorstellbare Schmerzen zufügt. Wie stark die Schmerzen sein müssen kann man nur an den schrecklichen und verzweifelten Schreien des Stieres erahnen.
Der Teer schmilzt langsam und beginnt zu tropfen und verursacht bei dem Tier tiefe Verbrennungen. Die brennende Flüssigkeit dringt in seine Augen ein, und versengt sie.
Nicht selten werfen sich die Stiere blind vor Schmerz und Verzweiflung heftig gegen Mauern, wobei sie sich so sehr verletzten, dass sie sich dabei selbst töten.
Wenn das Fest vorbei ist, wird der Stier hingerichtet, mit dem berühmten Dolchstoss, wie man ihn von den Stierkämpfen kennt.

Tage später wird dann sein Körper bei einem Festgelage des Dorfes aufgetischt.

Quelle: AnimaNaturalis

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6th Oktober 2008

Ein Stier in einem spanischen Dorf

Schon wieder bei You Tube zensiert: Ein Stier in einem spanischen Dorf

Ohne Kommentare: Die Bilder sprechen für sich

Ich werde weiterhin die Stimme erheben für diejenigen die es nicht selbst tun können.
Nein zu einer Tradtion welche ein Verrat an das Leben ist.

Dieses Video wurde schon mehrmals von You tube zensiert, die Tierschützer stellen es immer wieder ein, die Welt soll wissen was “Toro de la Vega” bedeutet: Grausamkeit und nationale Schande!

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6th Oktober 2008

Impressionen von der anti-Stierkampf Demonstration in Zaragoza

Bildergalerie bei flickr

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5th Oktober 2008

Gegen den Toro de la Vega, 14. September 2008

von HUELLAS Cantabria

siehe auch: Tordesillas in aller Munde

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5th Oktober 2008

Demonstration in Zaragoza: Ein voller Erfolg!

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Mehr als zweitausend Menschen demonstrierten friedlich im Stadtzentrum von Zaragoza. Hunderte von Menschen kamen von außerhalb und fast zehn Tierschutzverbände, die meisten Teil der Plattform Zaragoza Antitaurina, nahmen an der Demonstration teil, ganz nach dem Motto “Gemeinsam sind wir stark”.

Die Organisationen sind glücklich über den Erfolg, die Teilnehmerzahl der diesjährigen Demonstration hat die der vergangenen Kundgebundegen übertroffen, zahlreiche Medienvertreter wohnten der Pressekonferenz bei, die ersten Artikel erschienen schon einige Stunden nach der Kundgebung in diversen Zeitungen und auch Fernsehsender brachten Berichte vom Ereignis.

EL PERIODICO DE ARAGON
HERALDO DE ARAGON
ARAGON DIGITAL

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SOS Galgos - STIERKAMPF