14th September 2008

Demonstrationen in Tordesillas und Valladolid

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NEIN zur Grausamkeit
NEIN zur Misshandlung unschuldiger Lebewesen
NEIN zur weiteren Erziehung der Kinder zur Gewalt
NEIN zur Finanzierung von Folter und tod mit unseren Steuergeldern
NEIN zu weiteren Spektakeln von Leid und Schmerz anderer
NEIN zur Misshandlung von Tieren!

Auf folgender mehrsprachiger Website findet man reichlich Informationen zu den vergangenen Protestaktionen.

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Organisation:

PACMA-Partido Antitaurino Contra el Maltrato Animal
www.pacma.es

Mitwirkung:
Anadel
www.anadel.org

Colectivo Andaluz Contra el Maltrato Animal
www.colectivoacma.org

Libera!-Barcelona
www.liberaong.org

Siehe auch: TORO DE LA VEGA, bald stirbt Valenton den Lanzentod

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6th September 2008

Toro de la Vega, bald stirbt VALENTON den Lanzentod

Valentino heißt der prächtige Stier der dieses Jahr, am Dienstag den 16. September, anlässlich des Festes “Toro de la Vega”, zu deutsch “Stier der Flußaue” in Tordesillas, gehetzt von einer Meute hirnloser blutrünstiger Männer, denen wohl das letzte bischen gesunder Menschenverstand abhanden gekommen ist, dazu auserkoren wurde, auf grauenvolle Art und Weise zu sterben. Von der Versammlung von Kastilien und León wurde dieses Fest 1999 als touristisch wertvoll für die Region eingestuft und macht es so zu einen der größten Symbole tierischer Misshandlung in Spanien.

Die Website PATRONATO TORO DE LA VEGA zeigt auch denen die nicht der spanischen Sprache mächtig sind, wie wichtig diesen Individuen ihr Fest ist, sie halten verbissen an einer Tradition fest, die mit den moralischen und ethischen Grundsätzen des 21. Jahrhundert absolut nicht mehr vertretbar sind.
Es ist unglaublich, dass so viel Sadismus von den Behörden öffentlich gefördert wird, will man so von den Problemen Spaniens, wie z.B. die stetig steigende Arbeitslosigkeit, ablenken? Soll das Volk lieber an Tieren seinen Frust ablassen, als die Regierung in Frage stellen?

Vergangenes Wochenende legten Tierschützer an der Skulptur des Toro de la Vega eine Blumengebinde nieder, ein Akt als Zeichen der Ehrerbietung und Genugtuung für die vielen im Namen der Kultur getöteten Stiere.

Wie schon in den vergangenen Jahren, 2005, 2006 und 2007 wird es auch dieses Jahr wieder Demonstrationen geben, am Sonntag den 14. September, um 10 Uhr in Tordesillas und um 12. Uhr in Valladolid.

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NEIN zur Grausamkeit
NEIN zur Misshandlung unschuldiger Lebewesen
NEIN zur weiteren Erziehung der Kinder zur Gewalt
NEIN zur Finanzierung von Folter und tod mit unseren Steuergeldern
NEIN zu weiteren Spektakeln von Leid und Schmerz anderer
NEIN zur Misshandlung von Tieren!

Auf folgender mehrsprachiger Website findet man reichlich Informationen zu den vergangenen Protestaktionen, ebenso zu den Reisebussen die aus zahlreichen Städten ganz Spaniens die Demonstranten nach Tordesillas und Valladolid bringen werden.

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Organisation:

PACMA-Partido Antitaurino Contra el Maltrato Animal
www.pacma.es

Mitwirkung:
Anadel
www.anadel.org

Colectivo Andaluz Contra el Maltrato Animal
www.colectivoacma.org

Libera!-Barcelona
www.liberaong.org

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2nd September 2008

Toro de la Vega, eine nationale Schande

Die Quälerei und der Tod des Toro de la Vega ist eine nationale Schande, wir hören nicht auf bis zu seiner Abschaffung.

Video von Isa, Aktivistin der CACMA, für dieses Kollektiv produziert.

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30th August 2008

Eine feige Bürgermeisterin

Trigueros del Valle wird niemals gegen die Festlichkeit des ‘Toro de la Vega’ vorgehen, so lautet die Überschrift eines Artikels der Tageszeitung Nortecastilla. María Josefa Polo, erklärt, dass sie nicht über den Anti-Stierkampf-Inhalt des Programms des Dia del Orgullo Animal (Tag des stolzen Tieres) in ihrer Stadt informiert wurde, sonst hätte sie niemals diese Veranstaltung gestattet, weil ein erheblicher Teil der Bevölkerung Anhänger von Stierkämpfen ist.
Die Organisatoren des Dia del Orgullo Animal riefen zu einer Demonstration in der Provinzhauptstadt auf, um gegen das Verbot in Trigueros del Valle und die gegen sie ausgesprochenen Bedrohungen zu protestieren.
Siro Llorente, einer der Veranstalter und Mitglied der Organisation bestätigte, dass er Anzeige “über das, was dort passiert ist” erstatten wird, schließlich habe es sich um ein “friedliches und kulturelles Treffen” gehandelt. Llorente betrachtet es als erniedrigend, dass eine Gruppe von Menschen, die ein paar Schüsse bei der Jagd abgibt und danach ein junges Rind hetzt, dann auch noch Druck ausübt, damit die Veranstaltung in Trigueos nicht stattfindet.
Als Ersatz für die verbotene Veranstaltung wird es am 30. oder 31. August in Valladolid ein Treffen geben, auf dem nach Angabe von Siro Llorente gegen das “Fehlen von Demokratie” protestiert wird.

Quelle: nortecastilla.es

Offensichtlich hat die Bürgermeisterin Angst ihren Posten zu verlieren, sie kannte sehr wohl das geplante Programm der Veranstaltung, nun ist sie zu feige um zu ihrem Wort zu stehen, lässt sich von Stierkampfanhängern die in ihrem Dorf eine große Lobby haben unter Druck setzen und zieht ihre Einwilligung zürück. Die Feigheit hat gesiegt.

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25th August 2008

Dummheit sät Gewalt

El Día del Orgullo Animal, zu deutsch Der Tag der stolzen Tiere wird nicht stattfinden! Wie sehr haben sich die Tierrechtler auf dieses Event gefreut, monatelang darauf hingearbeitet eine kulturelle friedliche Gegenveranstaltung zur grausamen Stierhatz “Toro de la Vega” auf die Beine zu stellen, mit buntgefächertem Programm, Konferenzen, Reportagen, Filmvorführungen, Livemusik und Theater. Alle Pläne wurden jetzt zunichte gemacht. Sogar eine Website wurde eigens für dieses Fest, welches in Trigueros de la Valle stattfinden sollte, erstellt.

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Nun kommt zum Entsetzen aller, alles anders als geplant. Die Anwohner und das Rathaus von Trigueros del Valle haben Drohungen und Beleidigungen von den Befürwortern des Spektakels “Toro de la Vega” erhalten und man möchte nicht der Auslöser für die Probleme der Menschen dort sein, die das geplante Event so großzügig unterstützt haben. Im Einklang mit dem Geist des Tierschutzes, ist es wichtiger, dass die Menschen des Ortes nicht von intoleranten und agressiven Menschen belästigt werden, Trigueros del Valle und Tordesillas sind nur ca. 50 km voneinader entfernt. Die geplante Demonstration in Tordesillas wird stattfinden, läßt aber befürchten, dass die Aktivisten sich vor dem Mob in Acht nehmen müssen.
Die Kommentare auf der Website der Schande: PATRONATO DEL TORO DE LA VEGA, lassen nicht gutes vermuten, Beleidigungen und Gewaltandrohungen zuhauf, anbei ein Beispiel (Dank an Caroline für die schnelle Übersetzung):

Tordesillaner:Ich schreibe Euch aus der ..“Heimlichkeit“ Untergrund?“. Ich bin ein Kämpfer der Quinin und unter meinem Befehl stehen verschiedene geschulte Guerrillagruppen.
Wir wollen Euch nur bitten, dass ihr am 31.08. (Tag der Demo) Euren ganz alltäglichen Beschäftigungen nachgeht, dass ihr ganz normal zu den „encierros“ geht, in die Schwimmbäder, dass ihr Euren Wein wie jeden Sonntag in der Bar zu Euch nehmt und dass Ihr nicht runtergeht, um zu sehen, wie viele Autobusse kommen und auch nicht wie viele Polizisten uns die Gewaltherrscher (Despoten) dieser Regierung schicken. Das Fest beginnt wenn die Demonstation zu Ende geht, denen stehen viele Kilometer bevor, bevor sie zuhause ankommen, und hier beginnt unsere Arbeit, die werden nicht wissen wo wir sie erwarten werden, dort draussen beschützt sie die Polizei nicht mehr. Sorgt Euch nicht, wir haben auch unsere Spione in Trigueros del Valle und ihr Verein kann schon mal anfangen zu beten, weil es ihre eigenen Leute sein werden, die Gerechtigkeit verlangen wird. Ihr hört von uns, wir bleiben in Verbindung. Das beste Schwein ist ein gejagtes Schwein und nur wenn es frisst ist es ruhig .Wir werden ihr schlimmster Alptraum sein, die werden uns fühlen, uns spüren, sie werden sogar unseren Atem hören, aber sie werden nicht wissen, woher wir kommen. Wir sehen uns in der Hölle.

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Auch wenn der obige Beitrag vielleicht von einem pubertierenden Jüngling stammt, andere wirken nicht weniger bedrohlich, die Gewaltbereitschaft ist allgegenwärtig, alleine die Tatsache, dass diese Leute sich an dem blutigen Spektakel ergötzen, zeigt ihre nicht vorhandene Hemmschwelle gegenüber Grausamkeiten und Dummheit und Gewalt sind eine gefährliche Mischung.

Die Bürgermeisterin Mª José Polo, trifft offensichtlich keine Schuld, sie hat die Tierschützer von Anfang an unterstützt und ist nun am Boden zerstört, dass sie sich dem Druck der Tauromachie beugen muss. Man kann ihr und ihren Abgeordneten nur dankbar sein, sie wollten ein positives Zeichen setzen, aber die Sicherheit der Bewohner von Trigueros del Valle geht vor.

Wer ihr für ihren Einsatz danken möchte, kann das an dieser Stelle tun, auch auf englisch.

ayto.trigueros@dip-valladolid.es

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20th August 2008

Toro de la Vega, eine fragwürdige Tradition

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Bald ist es wieder soweit, das blutige Fest Toro de la Vega (Stier der Flußaue) in Tordesillas wird auch dieses Jahr wieder stattfinden, wieder wird ein Stier vom Mob gehetzt und per Lanzenstich getötet werden.
Offensichtlich hat die Bürgermeisterin von Tordesillas, María Milagros Zarzuelo Capellán, Angst es könnte zu Ausschreitungen kommen, sie bittet die Demonstranten die Tordesillas am 31. August aufsuchen werden, genauso wie die Bürger um Ruhe, Besonneneheit und Respekt.
“Dann sollen sie eben kommen und sagen, was sie zu sagen haben, und wieder gehen” so lautet die Überschrift der Tageszeitung Nortecastillas.es
Respekt? Respekt vor Tierquälern, vor einer Tradition die aus dem Mittelalter stammt?
Heutzutage ist eine solche Tradition mehr als fragwürdig, mit unserem heutigen Wissen und Gewissen absolut nicht zu vereinbaren, es ist schon lange der Zeitpunkt gekommen, wo man diese und ähnliche Tierquälereien im Namen der Kultur, abschaffen sollte.
“Die Demonstranten sollen ruhig kommen, sagen, was sie zu sagen haben und wieder dahin
verschwinden, wo sie hergekommen sind.” sie seien ” allein auf weiter Flur, weil sie von den Einwohnern Tordesillas ignoriert werden”, so María Milagros Zarzuelo Capellán. Ebenso bittet sie die Bürger Tordesillas darum sich nicht nicht zu Provokationen hinreissen zu lassen, sich so verhalten, als wäre es ein ganz normaler Tag und den normalen Tätigkeiten nachzugehen.
Die Demonstranten sind nicht allein auf weiter Flur, sie werden zahlreich erscheinen und ganz Europa sollte diesen Ort mit Protestbriefen überschütten, ein solcher ist in Arbeit und wird rechtzeitig in mehreren Sprachen veröffentlicht und verbreitet.

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11th August 2008

Aktionsaufruf 07.09.2008: Rettet Stier vor Lanzentod

Liebe Tierfreunde, sehr geehrte Damen und Herren,

wie jedes Jahr steht wieder einmal das grausame Volksfest „toro de la vega” in Tordesillas, Castilla y León, Spanien, bevor.
Bei diesem schrecklichen, (s)tierverachtenden Anlass wird ein Stier unter mittelalterlichen Lanzen einen grausamen Tod finden.

Weitere Informationen über dieses entsetzliche “Turnier” finden Sie unter:

Schluss mit der Folter der Stiere in Tordesillas!

AGSTG Toro de la Vega – Stiergemetzel in Spanien

Doch wir benötigen die Hilfe Europas, um Druck auf die spanische Regierung ausüben zu können.

Deshalb bitten wir alle Tierrechts- und Tierschutzgruppen Europas um ihre Unterstützung.

Am 07.09.2008 schlagen wir vor, dass europaweit vor möglichst vielen spanischen Botschaften und Konsulaten gegen diesen Irrsinn protestiert wird.
Dies kann eine Mahnwache, eine Demo, eine Protestaktion, …… was auch immer sein.
Bitte helfen Sie den (S)tieren in Spanien und organisieren bzw. beteiligen Sie sich an einer solchen Protestaktion.

Während Ihrer Aktion können Sie der spanischen Botschaft noch einen Protestbrief übergeben (stellen wir Ihnen auf spanisch so wie auf deutsch zur Verfügung).

Wenn Sie diese Aktion unterstützen möchten oder weitere Informationen wünschen, dann melden Sie sich doch bitte bei mir unter folgender E-Mail-Adresse:
cwaggershauser@gmail.com

Beste Grüße aus Spanien

Caroline Waggershauser

PACMA
Antistierkampfpartei Spanien

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17th Juli 2008

Die Tierschutzvereine verlangen, dass der Stier “Toro de la Vega de Tordesillas” begnadigt wird

Verschiedene Tierschutzvereine, an der Spitze die FAPA (Federación de Defensa Animal de Madrid) haben den Rat der Provinz Castilla y León aufgefordert, die Festlichkeiten des Toro de la Vega de Tordesillas (in Valladolid) zu humanisieren.

Die Vereine legten auf 21 Seiten Einwendungen vor und forderten, dass der Stier begnadigt werden müsse und “nicht mit Lanzen misshandelt werden dürfe, wie es in den vorhergehenden Jahren geschah, es solle nur eine Stierhatz stattfinden”.

Sie sehen es als wesentlich an, dass man zu zivilisierten Vorschriften zurückfindet, so, wie es im vergangenen Jahrhundert war, “ohne Misshandlung und Tod des Tieres”.

1966 zu grausam

Vor 42 Jahren schlug der Bürgermeister dem Gouverneur vor, die Festlichkeiten in einer mehr humanitären Weise ablaufen zu lassen, mit einer Hatz, ohne den Tod des Tieres.

Zur Zeit ist das gesamte Geschehen nur auf Gewalttätigkeit, Blut und Tötung ausgerichtet.

Die humanitäre Weise würde den Stier zusammen mit zwei oder vier Ochsen auf den Weg zum Fluss zu schicken, ohne “sie anzugreifen oder auf irgend eine Art herauszufordern”.

“Es wird keine Verletzungen geben und die Rinder werden keine Schläge erleiden müssen. Das gesamte Schauspiel wird also nur daraus bestehen, die Tiere zu führen oder wieder ins Gehege zu bringen”, hebt das damals veröffentlichte Schreiben von 1966 der Vereine hervor.

Abänderung des Schauspiels

“Wirklich Besorgnis erregend ist, dass in der Bevölkerung von Tordesillas in den vergangenen Jahre die Grausamkeit so angewachsen ist, dass inzwischen der Stier getötet wird”, wird hervorgehoben.

Die Tierschützer weisen den Rat darauf hin, dass eine unbefriedigende Antwort den Fall vor hohe gerichtliche Instanzen bringen wird.

“Wir werden nicht ruhen, bis wir diesen Schandfleck Spaniens, einen der größten überhaupt, den Toro de la Vega, nicht ausgelöscht haben”, betonen sie.

Quelle: 20minutos.es

TORO DE LA VEGA

Jedes Jahr aufs Neue wird im September in Tordesillas ein Stier auf bestialische Art und Weise getötet, jedes Jahr erschüttert das barbarische Spektakel im Namen der Kultur die Gemüter der Tierschützer. Die Petition hat mit 8331 Unterschriften fast ihr Ziel von 10 000 Unterzeichnern erreicht, wer noch nicht protestiert hat, bitte unterschreiben und weiterleiten, jede Stimme zählt!

Das Bild führt zur Petiton:

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El toro de la vega / Der Stier von Vega

Alljährlich, am zweiten Dienstag des Septembers wird in Tordesillas ein Stier von einem betrunkenen Männermob durch die Strassen gejagt. Hat er die Brücke, die über den Duero führt, überquert, hat jeder das Recht den Stier mit mittelalterlichen Lanzen, deren Spitzen 33 cm lang sind, zu verletzen.
Der erste, dem ein Lanzenstich gelungen ist, darf dann auch der sein, der ihm den letzten Lanzenstoss erteilt.
Doch bis dahin können Stunden vergehen, in denen das verstörte und verängstigte und von Schmerzen gepeinigte Tier kreuz und quer über die Felder gejagt wird. Vom zu Fuß gehenden Volkspöbel bis hin zu den “noblen” Herren hoch zu Ross.
Stiere sind von sehr kräftiger Natur, deshalb halten sie diese schreckliche Tortur über sehr langen Zeitraum hinaus durch. Doch auch wenn sie dann endlich zu Boden gehen, kann es oft noch bis zu einer Stunde dauern, bis sie der Tod von den unbarmherzigen Peinigern erlöst.
Dieses “Turnier” wird zu Ehren der Hlg. Jungfrau de la Peña abgehalten, der dann der abgetrennte Schwanz des Tieres als Opfergabe dargebracht wird. Vom Bürgermeister wird der “Held” des Tages dann auch noch mit allen Ehren im Rathaus empfangen und mit einer goldenen Nadel ausgezeichnet. Und das alles in Namen der Tradition, der Kunst und Kultur.

VERGÜENZA Schande
Website von Tordesillas

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4th Juli 2008

Caroline Waggershauser PACMA berichtet vom Stierkampfprozess in Genf

Nach einem einstündigen Flug von Barcelona kamen Alejandra, Laura und ich in Genf an. Die FFW hatte uns Hotelzimmer im Novotel reserviert, die wir sofort müde in Anspruch nahmen.

Bald darauf traf auch Antonio Moreno von CACMA aus Málaga ein, der uns mit seiner typischen andalusischen Fröhlichkeit aus den Betten scheuchte. In diesem Moment rief Andreas von der AGSTG an. Er sei unten in der Empfangshalle.

Tja, da war nicht mehr viel zu machen. Laura und ich zogen uns um und gingen hinunter. Während ich mit Andreas eine Erfrischung auf einer Terrasse zu mir nahm, musste sich Laura mit Vera Weber durch die schrecklichen Bilder der “festejos taurinos” (Stierfeste) arbeiten. Sie besprachen die morgige Zeugenaussage von Laura am internationalen Gerichtshof für Tierrechte.

Um 19 Uhr fand ein Empfang mit anschließendem vegetarischen/veganen Abendessen (freies Büfett) statt. Schon wurden erste Kontakte mit anderen Organisationen geschlossen, die dann nach einer kurzen Ansprache von Frau Judith Weber, bei gutem Wein vertieft wurden.

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Pünktlich um 9 Uhr, ja, auch die Spanier waren pünktlich, oh Wunder, begann die Verhandlung unter dem Vorsitz von Herrn Franz Weber gegen die Regierenden der Stierkampfländer. Am beeindruckensten war die Rede von Antonio Moreno aus Malaga. Er kommt aus einer Familie, die große Anhänger und Verteidiger der Stierkampftradition ist. Mit 9 Jahren wusste er alles, was man über Stierkampf zu wissen hatte. Sehr zum Stolz seines Vaters. Weiterlesen »

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11th Juni 2008

Toro de la Vega – Stiergemetzel in Spanien

Toro de la Vega – Traditionelles Spanisches Volksfest

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Jedes Jahr im September wird in Tordesillas ein derart abartiges Schauspiel, das man „Turnier“ nennt, durchgeführt. Bei besagtem Turnier, das in streng mittelalterlichem Rahmen abgehalten wird, dürfen Hunderte von Männern einen Stier stundenlang jagen, hetzen, quälen und in die Enge treiben, damit einer dieser Vasallen den ihm zum «Ruhme» gereichenden Lanzenstoss versetzen kann. Der Stier hat die Möglichkeit, begnadigt zu werden, wenn es ihm in diesem «gleichwertigen» Aufeinandertreffen zwischen Mann (Bestie) und Bestie (Stier) gelingt, an einem bestimmten Punkt anzukommen. Doch bis jetzt hat noch keiner einem Stier erklärt, wo sich dieser Punkt genau befindet und niemand hat ihm wohl jemals einen Kompass gegeben, damit er diesen exakten Punkt auch findet. Man sagt, dass sich einige Stiere retten konnten, doch diese starben später an ihren schrecklichen Wunden, die ihnen durch die 33 cm langen Lanzenspitzen während der Hetzjagd zugefügt wurden.

Heutzutage nennt man dieses altertümliche und magische Duell ein gleichwertiges Aufeinandertreffen von Intelligenz und Wildheit. Ein Ritual von Tapferkeit und ungebändigter Kraft. Sich natürlich immer auf die Tradition berufend. Doch eine Tradition von solch monströsen Ausmassen widerspricht jeglicher Gesetzgebung, von Mitleid und Vernunft noch abgesehen. Dieses Turnier riecht nach Blut und Schmerz in diesem finsteren und gar nicht zu Änderungen und Fortschritt geneigten Spanien. Es ist Sarkasmus ohnegleichen, dies als einen Kampf, ein Turnier oder eine Veranstaltung ritterlicher Tapferkeit und Heldenmut zu titulieren. Hunderte von Männern bedrängen, verfolgen und hetzen ein einsames, verängstigtes und wehrloses Tier. Dieses wird mit ihren Lanzen grausam niedergemetzelt und kurz darauf wird dann der Henker und Schlächter des Stieres von dem verrücktgewordenen Männermob als Held gefeiert.
Leider verfügen diese herrlichen Tiere über eine unbändige Kraft und können so über längere Zeit die fürchterlichsten Qualen und Foltern durchstehen bevor sie qualvoll verendend zu Boden gehen. Nach dem kläglichen Ende des Stieres darf der «Gewinner» seinem Opfer den Schwanz abtrennen und diesen traurigen Überrest als Trophäe an seine Lanzenspitze hängen.
Um dem Sadismus noch die Krone aufzusetzen, wurde dieses verachtungswürdige traditionelle Stierschauspiel von der spanischen Regierung im Jahre 1980 als für touristisch wertvoll anerkannt und im Jahre 1999 wurde es von der Länderregierung Kastiliens als traditionelles Stierfest eingestuft. Es ist vollkommen unverzeihlich, dass die Cäsaren des modernen Staats sich nicht trauen, diesem unerträglichen Gemetzel unschuldiger Tiere, diesem schändlichen blutgierigen Volksfest, ein für alle Mal Einhalt zu gebieten.
Es ist unverzeihlich, dass Politiker aller Parteien Spaniens, nicht den Mut aufbringen, diesen hinterhältigen, blutrünstigen Gladiatoren endlich das Handwerk zu legen. Ihre Feigheit ist ohnegleichen. Wie können sie sich anmassen, die «vox populi» einfach zu überhören und weiterhin zusehen, wie unschuldige Tiere gehetzt, gejagt, umzingelt, mit Schwertern, Lanzen, Speeren, «Banderillas» mit Widerhaken sprichwörtlich gespickt werden?

Warum denkt hier keiner nach? Ist es denn möglich, dass niemand die Schmerzensschreie der gequälten Kreaturen hört? Gibt es denn niemanden der Einfühlungsvermögen gegenüber den Tieren zeigt? Haben wir Menschen unsere Seele verloren? Haben wir das Gefühl der Scham und des Mitleids verloren? Hat uns die Dummheit in Feiglinge verwandelt? Sind wir immer noch im schrecklichen Mittelalter, die beschämendsten Traditionen pflegend? Ist es möglich, dass das Schulwesen und die Erziehung versagt haben? Erinnert sich denn niemand mehr an Cicerón, Voltaire oder Schopenhauer? Wo bleibt das Erbe von Platón oder Kant? Wo die Worte von Ghandi, Buddha oder Christus?
Glücklicherweise ist ein Teil der Gesellschaft nicht länger bereit, diesen Verfall der Werte hinzunehmen. Menschen, die mit den gefolterten Tieren fühlen und die Worte der Väter der Philosophie aus dem Vergessen retten und diese in die Tat umsetzen wollen.

Doch diese Menschen brauchen Hilfe und Unterstützung. Rat in diesem aussichtslosen Kampf gegen Unwissenheit, Gleichgültigkeit, Machtinteressen und Vetternwirtschaft der regierenden Schicht. So kann es nicht weitergehen. Europa schaut tatenlos zu und wendet sich einfach ab.
Bitte helfen Sie dem spanischen Volk sich von diesem mit Gewalt auferlegten Joch, das allgemein als Kunst, Kultur und Tradition bekannt ist, zu befreien.

Caroline Waggershauser

Quelle: Aktionsgemeionschaft Schweizer Tierversuchsgegner

Die Petition hat mit 9100 Unterschriften fast ihr Ziel von 10 000 Unterzeichnern erreicht, wer noch nicht protestiert hat, bitte unterschreiben und weiterleiten, jede Stimme zählt!

PETITION
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