Schon oft wurde über Missstände in der Perrera von Cuenca berichtet, nun gibt es auch einen Beweis. Das folgende Video hat Puri von Cuencanimal aufgenommen. Gestern wurden die Tierschützer um 14:45 Uhr telefonisch darüber informiert, dass ein Lieferwagen der Perrera in der vollen Sonne parkte, dies schon seit geraumer Zeit. Die besorgte Frau hörte, dass sich Hunde im Wagen befanden, ihre Laute wurden immer schwächer. Ein sonniger Tag in Spanien, an dem das Thermometer auf 37 Grad kletterte, wie heiß war es wohl im Inneren des Lieferwagens? Die Tierschützer eilten zum Ort des Geschehens, versuchten vergeblich die Türen zu öffnen und riefen die Polizei, der es gelang um 15:45 Uhr eines der Fenster zu öffnen. Die Hunde lebten noch. Schließlich konnten die Angestellten der Perrera ausfindig gemacht werden, sie saßen gemütlich in einem Restaurant währen die Hunde fast an einem Hitzschlag gestorben wären. Ihre Erklärung, es handelt sich um Streuner, eine armselige Erklärung, anscheinend war es ihnen vollkommen egal wie es den Tieren geht, verlassene Hunde die so oder so bald sterben würden.
Es wurde Anzeige erstattet.
36 Stunden werden die beiden Aktivisten von LIBERA und FAADA der größten und frechsten Verletzung eines Tierschutzgesetzes die Stirn bieten. 36 Stunden werden sie eingeschlossen in Käfigen verbringen, genauso wie die vielen Tiere die auf den Ramblas zum Verkauf angeboten werden, obwohl dies laut Gesetz verboten ist.
“Das Nationalfest vor Gericht”, diese und viele weitere Überschriften zieren spanische und internationale Tageszeitungen, seitdem am 23. Juni in Genf der Internationale Gerichtshof für Tierrechte tagte. Der spanische Stierkampf im Fokus der Weltöffentlichkeit. Angeklagt und für schuldig befunden die grausamen Stierkämpfe und Stierfeste zu fördern und Interessenvereinigungen zu unterstützen die das Ziel haben, Stierkampf als europäisches Kulturgut zu manifestieren wurden der Präsident der spanischen Regierung José-Luis Rodruigez Zapatero, der französiche Präsident Nicolas Sarkozy und der Premierminister Frankreichs, Francois Fillon, sowie der ehemalige Präsident Portugals José Sampaio und der ehemalige Premierminister Portugals José Manuel Barrosco, gegenwärtiger Präsident der Europäischen Kommission. Anwesend waren mehr als 60 Vertreter verschiedener europäischer Tierschutzorganisationen. Auch Antonio Moreno, ein ehemaliger Stierkampfanhänger und nun überzeugter Stierkampfgegner nahm am Prozess teil. Noch nie vorher in der Öffentlichkeit gezeigtes Bildmaterial diente als Beweismaterial der Stierquälerei.
Folgender Film wurde während der Verhandlung gezeigt:
Alle Anklagen, Zeugenaussagen und Expertenberichte finden Sie auf der Website der Fondation Franz Weber
Ein weiterer Angriff auf die Arena sorgte am vergangenen Samstag in Alicante für Aufsehen, wieder sprangen Aktivisten von Equanimal mit anti-Stierkmapf Transparenten in die Arena, wieder wurden sie hinausgetragen, dies auf sehr “unsanfte” Art.
Ca. 100 Demonstranten versammelten sich am vergangenen Samstag vor der Casa de Estremadura in Barcelona um gegen eines der brutalsten spanischen Feste zu protestieren, Stiere als lebendige Dartscheiben, nichts ist unmöglich in diesem Land. DAS sind die “Fiestas” in Coria!
LIBERA dankt allen Aktivisten die ihrem dringenden Aufruf zur Demonstration gefolgt sind und wie immer auch dem Fotografen Eloy für die Fotos.
TV Reportage über grausame Volksfeste mit Stieren, davon gibt es mehr als reichlich!
Jahr für Jahr, dies schon seit 1591, finden in Pamplona, der Hauptstadt der autonomen Provinz Navarra, anläßlich des Festes zu Ehren des Schutzheiligen San Fermin, Stierläufe und Stierkämpfe statt. Nicht nur Stiere sterben, auch viele Mitläufer, Einheimische sowie Touristen, werden verletzt, oft sogar tötlich. Dies hindert aber weder die Bürger der Stadt noch die zahlreichen, oft alkoholisierten und sich selbst überschätzenden Touristen nicht daran, an diesem Spektakel teilzunehmen.
Am Samstag, den 5 Juli um 12 Uhr werden 50 Aktivisten von AnimaNaturalis mit Banderillas ausgestattet für die Abschaffung der Stierläufe protestieren. Die Sängerin und Stierkampfgegnerin ALASKA wird einen Stier darstellen. Es werden hunderte von Fotografen und Journalisten anwesend sein, AnimaNaturalis hofft, dass die ganze Welt erfährt, wie die Stiere in Spanien misshandet werden, im Namen der Kultur. Bräuche die nicht absolut nicht vetretbar sind in einem modernen Europa.
Wer AnimaNaturalis vor Ort unterstützen möchte möchte sich bitte mit Aida in Verbindung setzen. AidaG@animanaturalis.org
Für 20 Euro kann man ab Barcelona mit dem Reisebus nach Pamplona fahren, Campingplatz und vegetarische Kost inbegriffen.
Jedes Jahr im Juni werden in Coria, einer Keinstadt in Extremadura, anlässlich des Festes San Juan, Stiere vom Pöbel durch Dorf gehetzt und mit Dartpfeilen, entweder beworfen oder mit Blasrohr beschossen. Oft stehen die Peiniger auf den Balkonen. Wenn der Stier irgendwann, nach stundenlanger Hatz und durch den enormen Blutverlust, am Ende seiner Kräfte angekommen ist und nicht mehr in der Lage zu flüchten, werden ihm die Hoden abgeschnitten und er wird erschossen.
LIBERA hat zu einer Kundgebung gegen dieses barbarische Fest aufgerufen.
Samstag, den 21. Juni in BARCELONA gegenüber LA CASA DE EXTREMADURA, PTA. DE L’ANGEL, 4, ab 12 Uhr
Auch möchte LIBERA an die am 25. Juni 1995 verstorbene britische Tierschützerin Vicky Moore erinnern. Sie wurde durch einen Stier schwer verletzt, als sie versuchte Filmaufnahmen zu machen, um diese für eine Anzeige zu nutzen. Vicky lag ein Jahr im Koma, bis sie schließlich den schweren Verletzungen erlegen ist. Eigentlich kam sie 1987 als Touristin zum ersten Mal nach Spanien, seit sie aber einen während einer Karnevalsfeier zum reinen Vergnügen misshandelten Esel von den Dorfbewohnen freikaufte, begann ihre Laufbahn als Tierschützerin und sie reiste durch ganz Spanien um Filmaterial von den zahlreichen grausamen spanischen Volksfesten im Namen der Kultur, zu sammeln.
Nichts hat sich seitem an diesem “Fest geändert”, nach wie vor wird es völlig legal celebriert.
Antwort der Vegetarier und Veganer auf einen Werbespot von Campofrío mit einer humoristischen Parodie von Vegetariern, in der bärtige und exzentrische Hippies dargestellt werden, die es leid sind, Salat und Sellerie zu essen. Die Wirklichkeit sieht ganz anders aus.
Die intensive Tierzucht verseucht das Wasser, lässt den Amazonas veröden und hat einen Großteil von Schuld am Hunger der dritten Welt. Der neue Spot von Campofrío ist eine humoristische Beleidigung der Vegetarier und Veganer, die entschlossen sind, sich mit
Umwelt und Tieren zu solidarisieren, die diesen Planeten mit ihnen teilen.
Die Vegetarierbewegung ist nicht nur eine mitfühlende und gerechte Lösung für alle nicht menschlichen Tiere, sondern auch für die Menschen und die Erde, die wir alle bewohnen.
Achtet das Leben von heute und das der Zukunft.
Anzeige für Finissimas von Campofrío / intensive Zucht
Vorsicht, grausamen Szenen!
Alle Tiere geben und erhalten Liebe, fühlen Angst und Schmerz. Man kann nicht die einen retten und die anderen essen.
Die neue, dritte CD von LYVON ist in Arbeit, die Protestsongs sollen so ironisch und wütend wie nie zuvor sein. LYVON, eine Band die unermüdlich für die Rechte der Tiere kämpft und dies lautstark zum Ausdruck bringt.
Weiter so!