18th Mai 2017

Impresionen – Stierkampf ist Gewalt – #TauromaquiaEsViolencia- Madrid 13.05.2017

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80 000 Menschen auf dem Platz und den Straßen, 4 500 000 Visualisierungen in den sozialen Netzwerken,

UND WIR WERDEN WEITER MACHEN BIS ZUR ABSCHAFFUNG!

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15th Mai 2017

Stierkampf ist Gewalt – 80 000 Menschen demonstrieren für die Abschaffung der Stierkämpfe

Es war ein großartiger Tag, der 13. Mai 2017. 80 000 Menschen demonstrierten in Madrid für die Abschaffung der Stierkämpfe und die Verschärfung der Tierschutzgesetze. Unter dem Motto “Stierkampf ist Gewalt” hat zu dieser geschichtsträchtigen Demonstration die internationale Anti-Stierkampf-Plattform La Tortura No Es Cultura (LTNEC) / Die Folter ist keine Kultur, aufgerufen. Gemeinsam organisiert und mobilisiert hat sie mit folgenden Tierrechtsorganisationen: Amnistía Animal, AnimaNaturalis, Animal Rescue, AVATMA, CAAB, CAS International, CRAC, EQUO, FLAC, Gladiadores por la Paz, NO Corrida, PETA, Piztiak, Plataforma Stop Tauromaquia und Wings of Heart in sozialen Netzwerken und den Medien mit der eigens zu diesem Zweck gegründeten Plattform Tauromaquia es Violenciawww.tauromaquiaesviolencia.com 

Dem Appell, dem Stierkampf den Todesstoß zu versetzen und die Rechte der Tiere zu stärken haben sich 137 Tierschutzvereine angeschlossen. Dem Aufruf gefolgt sind schließlich 80 000 Menschen aus ganz Spanien und benachbarten Ländern. Ein überwältigendes Ergebnis! Gestartet ist der Demonstrationszug um 16 Uhr in der Calle Bailén 8 und führte über die Calle Mayor bis zur Puerta del Sol.  Nicht nur der Platz im Herzen von Madrid war bis auf den letzten Platz besetzt, die Calle Mayor war voller Aktivisten die keinen Platz mehr auf der Puerta del Sol fanden.

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Abgeschlossen wurde die Veranstaltung mit enthusiastischen  Reden.  José Enrique Zalvidar, der Präsident der Vereinigung der Tierärzte zur Abschaffung der Stierkämpfe und gegen die Misshandlung von Tieren – AVATMA – hat es auf den Punkt gebracht: “Das Ende der Stierkämpfe rückt jeden Tag näher!”

Wie bei der spanischen pro-Stierkampf Regierung nicht anders zu erwarten, sprach die Regierung von 3 000 Demonstranten. Alleine der Platz Puerta del Sol fasst bei voller Besetzung bis zu 35 000 Menschen – diese Zahlen stammen aus den spanischen Medien und wurden anlässlich von Silvester-Feiern veröffentlicht. Der Pro-Stierkampf-Regierung scheint es egal zu sein, lächerliche Behauptungen zu verbreiten. Dank der sozialen Netzwerke und der weltweiten medialen Aufmerksamkeit lässt sich der Erfolg dieser Demonstration gegen das blutige Spektakel nicht vertuschen. Berichtet haben folgende internationale Presseagenturen: World News, Associated Press, Reuters, Press Association, AFP und dpa in mehr als 20 Ländern.

80 000 Menschen auf dem Platz und den Straßen, 4 500 000 Visualisierungen in den sozialen Netzwerken,

MILLIONEN DANK!
DEINE ENERGIE HAT UNS BEWEGT!
UND WIR WERDEN WEITER MACHEN BIS ZUR ABSCHAFFUNG!

 

 

 

 

 

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6th Mai 2017

Demonstration am 13. Mai in Madrid: Stierkampf ist Gewalt und wir können sie stoppen!

#STIERKAMPFISTGEWALT UND WIR KÖNNEN SIE STOPPEN

 

Dies ist das Ergebnis des Stierkampfs in der Arena: Ein gefolterter und ermordeter Stier, während die Menschen rundherum applaudieren.
Empört dich dieses Bild? Dann kämpfe am 13. Mai bei der DEMONSTRATION in Madrid. Diese Demonstration wird Geschichte schreiben!

Schon die letzte Groß-Demonstration am 28.März 2010 war ein Schlag ins Gesicht der Stierkampffanatiker, 20 000 Menschen füllten die Straßen um den Stieren eine Stimme zu geben. Siehe: Impressionen von der anti-Stierkampf Demonstration / Madrid 28.03.2010

Mit dieser Demonstration entstand die Anti-Stierkampf Plattform LTNEC -  LA TORTURA NO ES CULTURA / FOLTER IST KEINE KULTUR, die sich seitdem unermüdlich für die Abschaffung der Stierkämpfe einsetzt.

Die bevorstehende Demonstration am 13. Mai 2017 wird Geschichte schreiben. Sei auch du dabei, verbreite die Nachricht, informiere Freunde, wenn du Pressekontakte hast, informiere auch die und trage dazu bei, dass Stierkampf als grausames Relikt vergangener Zeiten in die Geschichtsbücher verbannt wird.

#STIERKAMPFISTGEWALT UND WIR KÖNNEN SIE STOPPEN

#BULLFIGHTINGisVIOLENCE AND WE CAN STOP IT

#TAUROMAQUIAEsVIOLENCIA 

#13MYoVoy

Die mehrsprachige Webseite der Demonstration, mit Informationen über den Ablauf, mit dem Manifest, Plakaten und Flyern zum download, Pressekontakten etc. 

www.tauromaquiaesviolencia.com

 

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24th Februar 2017

Erfolgreicher Schlag gegen Hundekampf-Mafia – ein Krimi ohnegleichen

Die mediale Aufmerksamkeit ist groß, seit es in der Nacht von Freitag den 17. auf Samstag den 18. Februar 2017 zu einem großangelegten Einsatz der Nationalpolizei auf einer abgelegenen Finca in der Gegend von Hoya la Vieja nahe Güímar (Teneriffa) kommt. Als die ersten Nachrichten an die Öffentlichkeit kommen, ahnt noch niemand, wie groß das ganze Ausmaß ist.

Der für die Beteiligten überraschte Einsatz galt Hundekämpfen. Selbstverständlich sind diese illegal, offensichtlich aber sehr beliebt und lukrativ. Während die einen Beteiligten damit beschäftigt waren Rippen zu braten und Kartoffeln zu kochen, standen die anderen um einen ca. 10 Quadratmeter großen quadratischen Kampfring und schlossen Wetten ab, während Pitbulls und Bardinos um Leben und Tod kämpften. Die Polizei überprüfte die Anwesenden, einige versuchten zu fliehen, ein Fluchtauto stürzte filmreif in einen Graben, an die 20 Personen wurden erst einmal verhaftete, Tierärzte kümmern sich um die Hunde, von denen einige verletzt sind. Gefunden wurden Arzneimittel, die verhindern sollen, dass die verletzten Hunde stark bluten, damit sie möglichst lange kämpfen können.

Video des Einsatzes der spanischen Policía Nacional auf der Hundekampf-Finca in Güímar (Teneriffa):

Fotogalerie: laopinion.es

Am Sonntag bietet sich der Policía Local von Arona, der Guardia Civil und Tierschützern verschiedener Vereine ein Bild des Grauens auf der Finca eines illegalen Hundezüchters in Arona. Kettenhunde, Hühner, Fasane, Tauben und Enten, mehrere Dutzend toter Hunde im unterschiedlichsten Verwesungszustand auf dem Grundstück verteilt und in einer Grube, von der ein bestialischer Gestank ausgeht. Die Hunde wurden unter den Tierschützern aufgeteilt, ich gehe davon aus, dass auch für das Geflügel inzwischen ein Platz gefunden wurde. Hier wurden Hunde und Hähne für Kämpfe gezüchtet.

Video von Markus Baier, der mit zahlreichen Tierschutzorganisationen kooperiert und Missstände dokumentiert:

19 febrero 2017 sin limites la chusma from Markus Baier on Vimeo.

Dies ist jedoch nicht der einzige illegale Kampfhundezüchter der auffliegt, noch am Sonntag erreicht Tierschützer die Nachricht über die Entdeckung einer weiteren illegalen Kampfhundezucht. Dort wurden mehr als 20 Hunde sogenannter gefährlicher Rassen gefunden, unter ihnen Welpen. Hier wurden offensichtlich Hunde kleiner Rassen zu Trainingszwecken missbraucht. Offensichtlich dienten sie ebenfalls als Futter. Insgesamt konnten an dem ereignisreichen Wochenende bei den verschiedenen Polizeieinsätzen  230 Hunde gerettet werden. Bei dem Einsatz in einem Haus auf einer Finca fand man ein Dutzend Hunde, von denen einige aufgrund ihrer Aggressivität eingeschläfert werden mussten.

Der erfolgreiche Schlag gegen die Hundekampf-Mafia auf Teneriffa ist nur die Spitze des Eisbergs!

30 Personen wurden festgenommen, unter ihnen eine Person die auf der schwedischen Fandungsliste steht, ein Tierarzt und auch ein Polizeibeamter aus Güímar. 10 Personen wurden inhaftiert, vier von ihnen inzwischen gegen Zahlung einer Kaution entlassen.

Wie die spanische Tageszeitung Diario de Avisos verlauten lässt, schlussfolgert das ermittelnde Dezernat für Spezial- und Gewaltdelikte (Unidad Contra la Delincuencia Especializada y Violenta – Ucdev) des Hauptkommissariats der Kriminalpolizei, dass es sich bei dem illegalen Netzwerk für Hundekämpfe um ein spanisches Netzwerk handelt, dessen Pate in Torrejon de Ardoz (Madrid) residiert und die besten Kampfhunde durch die halbe Welt schickte, u.a. nach Saudi Arabien, Thailand und Italien.

Die Taten, für die sich die mutmaßlichen Mitglieder der kriminellen Vereinigung verantworten müssen, sind Tierquälerei, illegaler Handel mit Arzneimitteln, illegaler Waffenbesitz, illegales Glücksspiel, Drogenhandel – auf der Finca des Paten wurden vermutlich 300 Marihuana Pflanzen entdeckt – und Geldwäsche. Die kriminelle Vereinigung war gut organisiert, der Pate, von seinen Gefolgsleuten “Professer” genannt, der “Lehrer”, zuständig für internationale Kontakte, die Ligas, lokal, regional und international.

Verschiedene kooperierende Tierschutzgruppen haben Jahre damit verbracht, die Behörden auf Hundekämpfe und illegales Glücksspiel aufmerksam zu machen und sind immer am Mangel vom politischen und sogar polizeilichem Interesse gescheitert. Die Operation die endlich alles ans Licht gebracht hat, wurde vom spanischen Festland aus organisiert.

Reich bebilderter Artikel in der Daily Mail: Saved from a brutal death in the fighting pits

Verachtenswerter Missbrauch von Tieren auf den Kanarischen Inseln

DIE FLECKEN DER BANANEN SIND SCHON ROT – KANARISCHE INSELN – GRAUSAMKEIT – STOPP TIERQUÄLEREI

Aufgrund der nicht tragbaren Zustände haben verschiedenen Tierschutzgruppen eine Kampagne gegen die Misshandlung von Tieren auf den Kanarischen Inseln ins Leben gerufen. Erst vor einigen Wochen entdeckten deutsche Touristen vollkommen abgemagerte Podencos, ohne Wasser und Futter, die unter erbärmlichen Bedingungen an Ketten gehalten wurden und erstatteten Anzeige. Sonne Strand und Meer, dies verbinden die Urlauber mit Teneriffa, doch was sich abseits der Touristenhochburgen abspielt bleibt den meisten Besuchern verborgen.

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10th Februar 2017

Horror-Finca in Andalusien – Gerettet aus der Hölle

Die Guardia Civil befreit aus einer illegalen Hundezwinger auf einer Finca in Cadiz 50 Tiere. Sie befinden sich alle in sehr schlechtem Zustand. Sie hatten kein Wasser , kein Futter und lebten unter furchtbaren Bedingungen.

Anwohner und Tierschützer warnten jahrelang vor einem illegalen Hundezwinger auf einer Finca in der Nähe von Pago del Humo in Chiclana. Trotz ihrer Bemühungen und zahlreicher Anzeigen handelten die Behörden nicht, da sie einige der Beiweise nicht anerkannten. Sogar die spanische Tierschutzpartei PACMA erstattete im Mai 2016 Anzeige wegen Misshandlung von Tieren.

Erst als ein grauenvolles Video veröffentlicht wird, kommt Bewegung in die Angelegenheit. Das Video zeigt, wie vier unterernährte Hunde, sogenannte Kampfhunde und auch Jagdhunde, einen Galgowelpen töteten und fraßen. Das Video ist so grausam, dass es von Youtube entfernt wurde.

Am 6. Febraur war es dann endlich soweit, die Seprona betrat gemeinsam mit Beamten der Policia Municipal das Gelände. Ihnen bot sich ein düsteres Bild. 42 Hunde verschiedener Rassen und Größen befanden sich in einem erbärmlichen Zustand, kein Futter, kein Wasser, verschimmeltes Brot dient als einzige Nahrung, die Zwinger voller Exkremente, einige vegetierten in Räumen ohne Tageslicht dahin. Nach und nach befreite man alle Hunde und suchte nach Mikrochips, keiner der Tiere ist gekennzeichnet.

Nach der Intervention, konnten nun endlich 42 Hunde, drei Katzen, ein Pferd, ein Pony und ein Esel, gerettet werden. Sie befinden sich nun in Obhut mehrerer lokaler Tierschutzorganisationen.

Der Besitzer der Finca wurde verhaftet muss sich vor Gericht als mutmaßliche Täter eines Verbrechens gegen den Schutz von Flora, Fauna und Haustieren verantworten.

Quelle: andaluciainformacion.es

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3rd Februar 2017

Gebrochene Seele – Der letzte Lauf des Galgos

Rund 50.000 Windhunde jedes Jahr in Spanien aufgegeben oder getötet. Auch auf die Podencos wartet das gleiche Schicksal. Die massive Aufgabe geschieht jedes Jahr im Februar. Spanien ist das einzige Land in Europa, wo die Jagd mit Hunden erlaubt ist, bei der der Hund jagt und die Beute tötet. Viele dieser Hunde werden in den europäischen Ländern adoptiert, was jedoch keine Lösung für das massenhafte Aussetzen von Hunden ist. Die Jagd ist das Problem und muss verboten werden. Unterzeichnen Sie die Petition um ein Ende der Jagd mit Galgos und Podencos in Spanien zu fordern.

Es gibt etwa 190.000 Galgueros die mit Galgos jagen. Diese Jagdhunde gehören zu den Hunderassen in Spanien, die am meisten leiden: sie werden ein paar Jahre für die Jagd benutzt und einem harten Training unterzogen . Zum Beispiel, ist eine Art und Weise sie zu trainieren, sie an ein Auto oder Motorrad zu binden und zu zwingen, bestimmte Geschwindigkeiten zu laufen. So wird die Geschwindigkeit des Hundes und ihre Widerstandsfähigkeit getestet. Es ist ein hartes Leben, in dem das Tier kontinuierlich die Anforderungen der Galguero zu erfüllen hat. Wenn es nicht mehr geeignet für die Jagd ist wird es aufgegeben oder getötet, oft auf brutale Art und Weise.

Der Jagdhund als Instrument

Lama Olga Rodriguez arbeitet für die Organisation Prado in Badajoz, Extremadura, eine der Regionen, in denen die Jagd mit den Galgos sehr verwurzelt ist. Olga erklärt, wie der Windhund in diesem Teil des Landes betrachtet wird:

“Die Galgos sind in Spanien keine Haustiere. Sie sind Jagdwerkzeuge. Sie werden getestet und wenn sie nicht taugen weggeworfen. Die Zucht unter den Galgueros verläuft kontinuierlich, deshalb gibt es immer Ersatz für die außer Acht gelassenen. In ländlichen Gebieten wird man keine Personen mit einem Galgo oder Jagdhund spazieren gehen sehen, sie sind kein Teil der Familie wie die kleinen Hunde ihrer Frauen oder Kinder. Sie sind, wie ich schon sagte, Werkzeuge… Auch heute noch, in den Städten von Extremadura, mit Tausenden von Galgueros in unserer Gemeinde und Hunderttausende von Windhunden, sind die Leute überrascht, wenn sie jemanden sehen, der mit seinem Galgo in einer unserer Städte spazieren geht, mit seinen hübschen Halsband, ihren Mänteln. Es erscheint etwas seltsam und auffällig. Oft kommen, wenn wir spazieren gehen Männer zu uns, die uns anbieten sie zu kaufen, zu tauschen, oder mit unseren Galgos zu züchten und wenn wirr ihnen erklären, dass wir sie nicht zur Jagd benutzen oder für Rennen und dass sie sterilisiert sind, können sie es nicht glauben, nennen uns Verrückte.”

Die Jagd mit Galgos findet vor allem in Andalusien, Kastillien und León, Extremadura und Madrid statt.

Ausgesetzt oder getötet

Wenn der Hund nicht mehr den Erwartungen des Galgueros erfüllt, wird er ausgesetzt oder getötet. Viele Hunde streunen durch die Straßen und wenn sie nicht gerettet werden, werden sie oft auf den Straßen überfahren. Auf einen Teil dieser 50.000 Windhunde wartet eine grausames Schicksal: an einen Baum gehangen, in einem Sack erschossen, in einen Brunnen geworfen, und nur aus dem einzigen Grund, weil das Tier nicht so schnell läuft oder weil es während der Jagd den Weg abkürzt, wird es durch den Galguero bestraft. Laut dem gleichen Galguero, für die Beschädigung seiner Ehre.

Lösung

In den Niederlanden und anderen europäischen Ländern werden viele Galgos adoptiert. Das ist fantastisch für diese Hunde, jedoch ist die Adoption nicht die Lösung für dieses Problem. Viele Windhunde werden nicht adoptiert und streunen auf den Straßen oder sterben einen schrecklichen Tod. Die Lösung ist die Jagd mit Hunden in Spanien zu verbieten. Dann werden die Hunde nicht mehr durch die harten Trainingsmethoden leiden, die eine hohe physische und psychische Anstrengung erfordern. Wenn die Jagd verboten würde, endet das massenhafte Aussetzen und der Tod dieser Tiere.

Dokumentarfilm

PiepVandaag.nl hat einen Dokumentarfilm über das Leben des Galgos als Jagdhund in Spanien gedreht. In “Broken Spirit – The Galgo’s Last Run” (Gebrochene Seele – Der letzte Lauf des Galgos) reist Karen Soeters nach Spanien und spricht mit Rettungs-Gruppen, Aufnahmezentren und Galgueros über das Schicksal des spanischen Windhundes. Auf seiner Reise trifft sie Valentina, eine Galga, die den Versuch des Erhängens durch einen Galguero, um einen langsamen Tod zu sterben, überlebt hat…
Der Dokumentalfilm wurde von Monique van Dijk Armor, Karen Soeters und Estefanía Pampín Zuidmeer gemacht und ist eine Produktion von PiepVandaag.nl und Cherry Blossom Productions.

Für Untertitel CC klicken und wählen Sie Englisch aus (demnächst auch auf Spanisch).

Petition

Im Februar, nach der Jagdsaison in Spanien, beginnt das massive Aussetzen von Galgos. PiepVandaag.nl, bittet Sie, mit Unterstützung der niederländischen Organisationen DutchGalgoLobby, Greyhounds in nood Nederland und Greyhounds Rescue Holland, die Petition zu unterzeichen.

An die Regierung von Spanien

Wir, besorgte europäische Bürger,

stellen fest, dass die schwere Misshandlung und das Leid der Windhunde und Jagdhunde in Spanien zu beenden ist. Diese Tiere werden für die Jagd benutzt und wenn sie nicht mehr den Anforderungen der Galgueros erfüllen, werden sie ausgesetzt oder getötet, etwa 50.000 pro Jahr. Viele von ihnen werden ausgesetzt, aber auch an Bäumen erhängt, in Brunnen geworfen oder erschossen. Außerdem verlangen die Ausbildungsmethoden den Hunden physisch und psychisch viel ab. Spanien ist das einzige Land in Europa, wo die Jagd mit Hunden erlaubt ist, bei der der gleiche Hund die Beute tötet.

Wir bitten die Regierung von Spanien, dass sie die notwendigen Maßnahmen ergreift, um dieses Tierleid zu beenden. Viele der verlassenen Hunde sind in den europäischen Ländern adoptiert, was für das Problem keine Lösung ist. Die Lösung wäre die Jagd mit Hunden zu verbieten. Auch fordern wir die Europäische Union auf, das Notwendige zu tun, damit Spanien diese Maßnahmen ergreift.

Petition und Quelle: Firma la petición: por el fin de la caza con galgos en España / Unterzeichen die Petition: Für ein ende der Jagd mit Galgos in Spanien

Nombre – Vorname
Apellidos – Nachname
Firma la petición – Unterzeichen die Petition

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1st Februar 2017

Die brutale Realität der Galgos am Ende der Jagdsaison

Jedes Jahr das gleiche Drama, jedes Jahr das gleiche Leid, jedes Jahr die gleiche Verzweiflung, ein niemals endender Kampf gegen Windmühlen. Einigen Galgos kann geholfen werden, viele andere erleiden einen schrecklichen Tod.

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galgosdelsol.org

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28th Januar 2017

2. Kölner Galgo-Marsch – 29. Januar 2017 – Nein zur Jagd mit Galgos

Anlässlich des world galgo days am 1. Februar findet in Köln ein Marsch für die Galgos statt, um auf das Leid der Windhunde aufmerksam zu machen. Die Jagdsaison geht von Oktober bis Ende Januar. Tötungen, Misshandlungen, Schwarzgeld und verlassene Windhunde sind nur einige der Dinge, die die Welt der Jagd in Spanien prägen. Opfer der Jagd sind nicht nur die ca. 30 Millionen Tiere die jährlich in Spanien von Jägern getötet werden sondern auch die Galgos und andere Jagdhunde, die nichts weiter sind als Werkzeuge die benutzt und weggeworfen werden sobald sie nicht mehr nützlich sind. Vor wenigen Tagen wurde ein “agente rural”, zuständig u.a. für die Überwachung von Jägern, Naturschutz etc., von einem Jäger bei einer Routinekontrolle erschossen, dass Drama ereignete sich in Aspa, in der Nähe von Lleida. Etwa 80 Prozent des Landes ist Jagdgebiet, wer schon einmal seinen Urlaub in Spanien verbracht hat, kennt sicher die Schilder “coto de caza”, die ein Gebiet als Jagdgebiet kennzeichnen.

Die Hasenjagd, gängige Praxis in ländlichen Gebieten, führt dazu, dass die Galgos ein Leben in Elend und Ausbeutung fristen. Die Jagdsaison endet im Februar und führt dazu, dass die Zahl der herrenlosen Galgos in die Höhe schießt. Die meisten dieser Windhunde sind nicht älter als drei Jahre. Die Straflosigkeit der Galgueros glänzt im Februar. Daher erhielt der eindrucksvolle Dokumentarfilm über die Jagdsaison mit Galgos den Titel: Febrero – El miedo de los galgos (Februar – Die Angst der Galgos).

Den kompletten Film mit englischen Untertiteln können Sie hier sehen: februarythedocumentary.com

In Spanien finden am 5. Februar in 25 verschiedenen Städten unter dem Motto NO A LA CAZA / NEIN ZUR JAGD Demonstrationen statt. Organisator ist die Plattform NAC Die Jagdlobby ist mächtig, der Sektor bewegt jährlich neun Milliarden Euro, laut Studien zwei Drittel außerhalb der gesetzlichen Kontrolle.

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6th Dezember 2016

Guardia Civil rettet drei Galgos aus Brunnen

Die Guardia Civil untersucht einen neuen Fall von Misshandlung von Galgos. Ein Mitglied der Jagdgemeinschaft von Osuna hat die hilflosen, heulenden Windhunde in einem sieben Meter tiefen, trockenen Brunnen entdeckt und die Feuerwehr alarmiert.

Die Feurwehrleute seilten sich ab und bargen die Hunde mittels einem Geschirr. Es war nicht schwierig den Eigentümer zu identifizieren, zwei Hunde trugen einen Mikerochip, ein Galgo hat eine Narbe an der linken Halsseite – an der Stelle wo normalerweise der Chip sitzt – und eine Tätowierung am Ohr, wie sie vom spanischen Jagdverband benutzt wird. So konnte der Eigentümer der Tiere ermittelt werden.
Der Besitzer hat nicht das Verschwinden seiner Tiere gemeldet, man geht davon aus, dass er sie in den Brunnen geworfen hat, weil sie nicht mehr für die Jagd tauglich waren. Der mutmaßliche Tierquäler hat ein langes Vorstrafenregister und wird sich vor Gericht für die Tat verantworten müssen.

Diese drei Galgos hatten großes Glück, dass sie gerettet werden konnten, leider ist das nicht oft der Fall. Die Guardia Civil erinnert daran, dass diese Hunderasse für die Jagd benutzt wird und einige Jäger sich ihrer Galgos entledigen, wenn sie nicht mehr wettbewerbsfähig sind. Anstatt sie dann als Haustiere zu halten, werden sie getötet. Ein Verbrechen, welches als solches auch im Strafgesetzbuch verankert ist.

Das massenhafte Entledigen von Galgos hat dazu geführt, dass sich inzwischen in Spanien viele auf diese Rasse spezialisierte Tierschutzvereine gebildet haben, um Adoptionen zu fördern.

Quelle: sevilla.abc.es

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20th November 2016

Horror-Perrera Torremolinos – Staatsanwaltschaft fordert vier Jahre Haft

Ende November 2010 kam ein schrecklicher Skandal an die Öffentlichkeit, in der Perrera von Torremolinos (Málaga), geleitet von einem Tierschutzverein, wurden innerhalb der letzten zwei Jahre 2230 Tiere auf illegale Art und Weise eingeschläfert. Die Tiere erlitten einen langen qualvollen Todeskampf, da die Betreiber der Perrera  offentsichtlich die Dosis des Giftes verringert hatten um Kosten zu sparen. Einige der Tiere landeten noch lebend in der Tiefkühltruhe. Jetzt sitzt die Präsidentin des “Tierschutzvereins” auf der Anklagebank. Sie wird beschuldigt, 2200 Tiere grausam exterminiert zu haben.

Mit ernstem Gesicht und ruhig bestreitet sie alle Vorwürfe, auch das Geld nicht für die Tiere, sondern in Reisen und Restautants investiert zu haben. “Das ist völlig falsch, ich habe niemals irgendein Teir geopfert. Ich habe eine Phopie vor Nadeln und habe immer weggeschaut.” Sie versicherte, dass alle Tiere gut gepflegt waren, und behauptet, eine richtige Tierliebhaberin zu sein.

Ihre Aussagen sind jedoch vollkommen gegensätzlich denen der Seprona. Die spanische Umweltschutzpolizei der Guardia Civil vermutet, dass viele Tiere noch lebend in den Gefrierschrank gelegt wurden.

Die Staatsanwaltschaft fordert vier Jahre Haft für Tierquälerei, Amtsanmaßung und Urkundenfälschung.

Quelle: www.lasexta.com

Wer diese Nachricht noch nicht kennt, anbei alle bisherigen Veröffentlichungen zum Thema:

Grausamer Tod in der Perrera von Torremolinos
Weitere grausame Enthüllungen über die Perrera von Torremolinos
Weitere Enthüllungen um die Perrera von Torremolinos
Tierschutzverein Torremolinos 1 Millionen Euro veruntreut
Staatsanwaltschaft fordert 4 Jahre Haft für die Betreiberin der Perrera Torremolinos

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