1st Februar 2014

Perrera Puerto Real – Und das Geschäft mit dem Tod blüht weiter

Der Skandal um die Perrera von Puerto Real hat im September 2007 für blankes Entsetzen in ganz Europa gesorgt. Durch den tragischen Tod dreier Hunde italienischer Touristen konnte endlich bewiesen werden, was viele Tierschützer schon seit langem geahnt hatten, dass in der Perrera von Puerto Real die Todeskandidaten auf grausame Art und Weise sterben.

Ein der schweren Tierquälerei angeklagter Geschäftsmann in Cádiz, der Besitzer der ehemaligen Perrera El Refugio (Puerto Real), der seit 6 Jahren auf seinen Prozess wartet – es wurde ein neues Verfahren beantragt – verdient weiterhin seinen nicht unerheblichen Lebensunterhalt, durch Tötungsstationen! Der Staatsanwaltschaft bestätigte damals vier Angeklagten “Null Sensibilität gegenüber dem Tierreich”.

Der Präsident vom Tierschutzverein Prodean-Bahía de Cádiz, bringt es auf den Punkt: “Wir leben in der Welt der Inkonsequenz”.

Placido Gomez, einziger Gesellschafter und Alleinvorstand der Firma Control Zoosanitario S.L, hat in den letzten Jahren mit den Gemeinden Algeciras, La Línea und Los Barrios Verträge für die Aufnahme von herrenlosen Tieren abgeschlossen, wofür er laut den genannten Gemeinden mehr als 110.000 € jährlich erhält. Placido Gomez kann nach Antrag der Staatsanwaltschaft zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr und dem dreijährigen Verbot einen Beruf der mit Tieren zu tun hat auszuüben, verurteilt werden, lebt seit dem Skandal um die Perrera von Puerto Real vor sieben Jahren, jedoch immer noch davon, herrenlose Tiere einzufangen und ungewollte in seinen Tötungsstationen aufzunehmen. Er “wartet” nun schon, weil es immer wieder zu Verzögerungen kommt, seit sechs Jahren auf seinen Prozess!

Die Tierschutzorganisation Prodean-Bahía de Cádiz, dessen Arbeit entscheident für die Aufklärung des Skandals war, hat im Dezember dem Gericht mehr als 12 000 Unterschriften eingereicht, mit der Forderung den Prozess sofort zu beginnen. Sein Präsident Francisco Molina sieht darin zu Recht einen Skandal. “Wir leben in der Welt der Inkonsequenz. Es ist eine absolute Unmoral, dass diese Person das gleiche Geschäft betreibt, was er in Puerto Real und in anderen Gemeinden hatte, alles mit Steuern bezahlt. Das ist surreal”, klagt Molina.

Auch die spanische Tierschutzpartei PACMA äußerte, nur eine Woche nach Schließung und Räumung der Perrera Mairena in Sevilla, ihre “totale Ablehnung”.

Quelle: eldiario.es

Der Tod der beiden Hunde der italienischen Touristen Simone Righi und Jo Fiori brachte den Stein um die skandalöse private Auffangstation für herrenlose Tiere ins Rollen. Im guten Glauben, die Hunde seien für ein paar Tage gut in der der Perrera zugehörigen Tierpension untergebracht, mussten sie nach drei Tagen feststellen, dass die Hunde tot sind.

Nur der Kadaver eines Hundes war auffindbar und eine Autopsie brachte die schreckliche Wahrheit ans Tageslicht, ihre Hunde wurden mit MIOFLEX getötet, ein preiswertes muskellähmendes Mittel welches vor medizinischen Eingriffen eingesetzt wird und bei den Tieren einen langsamen, grausamen Tod durch Ersticken verursachte, da eine progressive Lähmung der Atmung, nicht aber des Herzens, verursacht wurde. Der Todeskampf konnte mehrere Minuten andauern, die Hunde und Katzen waren während dieser Zeit bei vollem Bewusstsein.

Wer die Chronologie des Grauens liest, kann schnell feststellen, dass ein solcher Skandal wie er sich in dieser Perrera ereignete, nur aufgrund von Vetternwirtschaft und Korruption überhaupt zustande kommen konnte. Nicht nur die elementarsten Tierrechte wurden mit Füßen getreten, offensichtlich versucht man nun, denjenigen der mutig genug war an die Öffentlichkeit zu gehen, aus dem Verkehr zu ziehen und Tierschützer im allgemeinen davor abzuschrecken Missstände aufzudecken und mundtot zu machen. Die Perreras, Auffanglager für nutzlos gewordene Hunde und Katzen, ziehen sich wie ein tötliches Netz über ganz Spanien, viele dieser Tötungsstationen befinden sich in privater Hand, schätzungsweise 100 000 Hunde und 200 000 Katzen werden jährlich in solchen Einrichtungen entsorgt. Das Geschäft mit dem Tod ist lukrativ.

Jahrelang waren die Tierschützern und Vereine der Gegend auf der Suche nach Beweisen: Refugio KIMBA, Ecologistas en Acción, Cadiz Felina, Prodean, Agaden und weitere, die daran arbeiteten die Zustände dieser, sowie anderer Perreras einundesselben Besitzers aufzudecken.

Auf der Anklagebank saßen schließlich der Besitzer der Tötungsstation, Plácido Gómez die Leiterin Manuela Andrade, zwei Tierärzte, Estanislao Cuesta und Roberto Parodi und vier Arbeiter. Allen wurde Fälschung von Dokumenten, falsche Anzeigen sowie fortgesetzte Misshandlung von Tieren vorgeworfen. Gleichzeitig wurde erwähnt, dass ein “angesehener Tierarzt aus Cádiz” bestätigte, dass die Lieferungen von Mioflex seit dem Jahr 1994 erfolgten und dass außerdem “die Stadtverwaltungen von Cádiz, Puerto Real und San Fernando, um nur einige zu nennen, von den Ordnungswidrigkeiten in der Tötungsstation von Puerto Real informiert waren”. Dieser Tierarzt bestätigte außerdem, dass er bei verschiedenen Besuchen in der Tötungsstation “auf engstem Raum eingepferchte Tiere sah, kranke Tiere mit Durchfall oder Blutungen und sogar einem, dem ein Knochen herausstand. Außerdem sah er Tiere, die einen Unfall erlitten hatten, im Sterben lagen und Hunde, die tagelang im Todeskampf lagen.”

Die ist nicht nur die tragische Geschichte von der Misshandlung von Tieren, sondern auch ein Coktail von Autoritätenmissbrauch und Bonzentum, jetzt wurde ein Urteil gesprochen welches dies bestätigt und welches man als skandalös bezeichnen kann, der Verwalter sowei die Direktorin der Perrera von Puerto Real wurden als nicht schuldig befunden! Jedoch wurde Berufung gegen das Urteil eingelegt, das Verfahren wurde jedoch bis heute noch nicht wieder aufgenommen!

Veröffentlicht wurden das Gerichtsurteil am 15. Juni 2009 in europasur.es mit folgender Überschrift: Die Richterin entschuldigt den Verwalter und die Direktorin der Perrera

Ebenso Diario de Jerez hat berichtet: Matadero “El Refugio” / Schlachterei “Die Zuflucht”

In dem Urteilsspruch, der die Untersuchung schließt, folgert die Richterin, dass die Anwendung von Mioflex als Verstoß gegen das Tierschutzgesetz zu sehen ist. Nicht, weil es den Tod des Tieres herbeiführt – die Euthanasie ist gesetzlich erlaubt – wohl aber durch den dadurch ausgelösten Todeskampf. “Obwohl es Möglichkeiten zur Anwendung von Wirkstoffen die die Bewusstlosigkeit des Tieres herbeiführen gibt und diese infolge dessen die Qual lindern. Die böse Absicht, hier gleichzusetzen mit Grausamkeit, ist hier gegenwärtig in dem Verhalten beider Beschuldigten, da man absichtlich das Leiden der Tiere erhöht hat um ihnen unnötigerweise Qualen zuzuführen und um ihren Tod herbeizuführen”, folgert das Gerichtsurteil.

Die anderen Angeklagten konnten laut Richterin nicht verurteilt werden, weil nicht genügend Beweise vorliegen, um anderen Personen auch Schuld zuzuschreiben, da sie nicht verpflichtet waren, volle Kenntnis von der Wirkung von MIOFLEX zu haben.
Auch die schlechte Führung konnte man dem Besitzer und der Direktorin nicht zur Last legen.
Kranke Tiere wurden zusammen mit gesunden Tieren in einen Zwinger gehalten, gebärende Hündinnen teilten sich den Zwinger mit sterbenden Hunden, es kam immer wieder zu tötlichen Beißereien, all dies wurde den Betreibern nicht zu Last gelegt.

Wieviele Hunde und Katzen mit MIOFLEX getötet wurden weiß man nicht, laut Gericht ist es erwiesen, dass es 2007 mindestens 573 Opfer gab, obwohl die Tierärzte zugegeben haben, dass dies Mittel zwischen 20o5 und September 2007 Verwendung fand.
Der Geschäftssführer des Unternehmens, welches MIOFLEX an die Perrera lieferte, hat bewiesen, dass das Produkt seit 2002 gekauft wurde. Der Tierschutzverein PRODEAN schätzt, dass monatlich ca. 100 Hunde in der Perrera landeten, es existieren keine genauen Daten.

Die Chronologie des Grauens:

Eine billige Spritze lähmt ihre Muskeln, ganz langsam, bis zum Tod
Cádiz, 7. Oktober 2007 ; ca. 2 000 Menschen demonstrieren vor dem Rathaus gegen die Mißhandlung von Tieren
Demonstration in Cádiz gegen die Perrera von Puerto Real
Hintergrundinformationen zur Verhaftung der zwei Demonstranten in Cádiz
Die Tierarztkammer von Cádiz recherchiert
Halbwahrheiten
Die Affäre von Puerto Real hat die nationalen Grenzen überschritten
Freiheit für Simone Righi, Gerechtigkeit für ihn und seine Hunde
Das Gericht schließt vorbeugend die Perrera von Puerto Real
Ein geflohener Angeklagter, verlogene Tierärzte, der Skandal um die Perrera von Puerto Real
Gerechtigkeit für Simone Righi! Gerichtsverhandlung am 24, Januar, mit der Bitte um Unterstützung
Die große Lüge der Autoritäten im Fall Simone Righi
Simone Righi, morgen geht die Verhandlung weiter
Cádiz: wo war deine Seele? / Cádiz wo ist deine Seele?
Forderung an die italienische Regierung mit Spanien zu sprechen um den Fall Simone Righi zu überprüfen
Perrera Puerto Real Staatsanwaltschaft fordert ein Jahr Haft
Simone Righi der seine Hunde auf tragische Weise in der Perrera von Puerto Real verloren hat, muss nicht ins Gefängnis

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20th Januar 2014

Botschaft an einen Torero

Die Webseite des französischen Stierkämpfers Sebastián Castella wurde im Rahmen der #OpNoAlMaltratoAnimal, gehackt. Die Botschaft ist unmissverständlich:

Es gibt immer noch viele Menschen, die glauben, dass der Stierkampf eine Kunst ist, zum Glück werden immer mehr Stimmen gegen ihn erhoben.

Torero…du bist die Schande einer Nation.
Torero…du bist die Gewalt im Fernsehen.
Torero…du bist Mörder aus Wahl.
Was für ein Fiasko von Beruf.

Diesen organisierten Abgrund Kultur zu nennen,
den der Gewalt, des Todes oder des Schmerzes
ist eine Beleidigung unserer Intelligenz
in unserer Evolution.

MÖRDER zu sein ist eine KUNST?

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20th Januar 2014

Perrera Mairena – Die Wellen schlagen hoch

Nachdem Mitglieder des Tierschutzvereins Sociedad Protectora de Animales y Plantas (SPAP) de Mairena Weihnachten ein Video in der Perrera gedreht und veröffentlicht haben, schlagen die Wellen hoch, nicht nur in Spanien. Schnell verbreiteten sich die grauenvollen Aufnahmen dank sozialer Netzwerke auch über Spaniens Grenzen hinaus, auch Brigitte Bardot ruft zum Protest auf. Entsetzen und auch blinde Ohnmacht fühlen die Betrachter beim Anblick der überfüllten Zwinger, teilweise kranke und verletzten Hunde die ihn ihren Exkrementen stehen und auf diesen schlafen müssen, ein toter Galgo, eine hoch trächtige Galga, Welpen und sogar eine Hündin die gerade Welpen geworfen hat, erregen die Gemüter.

Überraschend sind die Bilder nicht wirklich, schon seit den 80-iger Jahren Jahren werden die Zustände dieser Auffangstation, die von einem vermeintlichen Tierschutzverein geleitet wird, immer wieder denunziert. Die tierlieben Mitglieder des Vereins sind offensichtlich machtlos gegenüber dem Präsidenten. Ihre Forderung,  eine außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen, schmetterte Pedro Luis Fernandez Castillo  ab. Dies ist nicht weiter verwunderlich, pflegt er doch beste familiäre Kontakte zu einem hochrangigen Politiker – Vetternwirtschaft und Korruption sind allgegenwärtig in Spanien.

Am vergangenen Freitag versammelten sich schon in den frühen Morgenstunden mehr als 100 Vertreter verschiedener Tierschutzorganisationen zum Protest vor den Toren der Perrera. Betreten durfte sie niemand, auch Fernsehteams waren unerwünscht. Der Aktivist Javier, der es wagte über die Mauer zu klettern war entsetzt, er sah viele kranke Tiere, ohne Futter und ohne Wasser.

Die Welpen und auch viele Galgos wurden inzwischen schon rausgeholt, laut Facebook-Nachricht will man heute, am Montag ab 16 Uhr, die Pforten für Adoptanten öffnen, man kann nur hoffen, dass sich genug Plätze für so viele Hunde und Katzen finden.

Die spanische Tierschutzpartei PACMA hat Anzeige erstattet, kommende Woche steht eine Versammlung mit Vertretern der andalusischen Regierung an, die Tierschutzpartei hat in wenigen Tagen schon über 65 000 Unterschriften, mit der Forderung einzugreifen und die Leitung der Perrera einem wirklichen Tierschutzverein zu übergeben, gesammelt. Es scheint, dass nun nach Jahrzehnten des Kampfes endlich gehandelt und Geschichte geschrieben wird.

Schande über Spanien, die Welt schaut zu!

Siehe auch: Perrera Mairena – Ein nicht endender Skandal

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16th Januar 2014

Perrera Mairena – Ein nicht endender Skandal

Schon vor zwei Jahren prangerten Tierschützer die skandalösen Zustände in der berüchtigten städtischen  Perrera Mairena an, gingen an die Öffentlichkeit und forderten  den verantwortlichen “Tierschutzverein”  Sociedad Protectora de Animales y Plantas de Sevilla (SPAPS) auf, die nicht tragbaren Zustände zu ändern.

Mitglieder des Vereins veruteilten nun schon wieder, und dies zu Recht wie folgendes Video zeigt, die bestehenden Verhältnisse. Das vom Tierschutzverein ASANDA veröffentlichte Video wurden am 25. Dezember 2013 gedreht. Die Böden der Zwinger sind komplett mit Kot und Urin bedeckt. Sehr große und sehr kleine Hunde sind nicht nach Körpergröße getrennt untergebracht. In der Ecke eines Zwingers liegt ein toter Galgo, in diesem Zwinger befindet sich ebenfalls eine hoch trächtige Galga. Ein weiterer Galgo hat blutende, unversorgte Wunden. Anhand der Farbe der Exkremente in einem weiteren Zwinger kann man darauf schließen, dass sich in diesem Zwinger ein schwer kranker Hunde befindet. Hier befindet sich auch ein kleiner Hund mit einem verletzten, evtl. gebrochenem Bein. In einem weiteren Zwinger liegt eine Hündin mit ihren neugeborenen Welpen auf dem kalten, verschmutzen Betonboden. Das Abwasser wird ungereinigt über Abflüsse auf die Straße geleitet.

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Nachdem Mitglieder des “Tierschutzvereins” ihre Aufnahmen an den Fernsehsender Canal Sur TV gesendet haben, begab sich ein Fernsehteam an den Ort des Grauens, den Reportern, denen der Gestank der Fäkalien entgegeschlug, wurde der Zutritt in die Perrera verwehrt. Eine Zeugin berichtet, dass es vorkommt, dass die Tiere tagelang nicht gefüttert werden, es gibt offensichtlich auch zu wenig Personal, zeitweise waren bis zu 6 Arbeiter dort beschäftigt. Das Gelände umfasst 10 000 Quadratmeter und nimmt im Durchschnitt 250 Hunde monatlich auf. Einige Städte, z.B. Mairena del Aljarafe oder Bormujos haben wegen der miserablen Zustände ihren Vertrag mit dieser Perrera schon gekündigt. Der “Tierschutzverein” welcher diese städtische Perrera leited, unterhält die Anlage durch die Mitgliedsbeiträge (ca. 40 € jährlich), durch die Gebühren, die die Gemeinden dafür bezahlen, dass ihre herrenlose Tiere aufgenommen werden und durch Adoptionen.

Quelle mit Video: canalsur.es

Laut SOS RESCATE ANIMALES SEVILLA, wurden das Video in der Quarantänestation gedreht, die normalerweise nicht von diesen Tierschützern betreten wird. Sie erklären über Facebook, dass sie noch nie die Zwinger in solch schlechtem Zustand gesehen haben und regelmäßig und ohne Probleme aus dieser Perrera Hunde rausholen. Angeblich waren am 25 Dezember die Abflüsse verstopft.

Dies entschuldigt aber sicherlich nicht das, was man im Video gesehen hat! Die miserablen Zustände in dieser städtischen Auffangstation werden seit Jahren angeprangert.

Petition für die Schließung dieser Perrera: FIRMAS PARA EL CIERRE DE LA PERRERA DE MAIRENA!!!

Petition für ein sofortiges Eingreifen in der Perrera Mairena: stopmairena.pacma.es

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7th Januar 2014

Banderillas negras – Folterwerkzeuge für besonders friedliche Stiere

Folgendes Video vom 2. Mai 1969, aufgenommen in der Arena Las Ventas, zeigt die “Spitze” der Grausamkeit gegenüber einem sanftmütigen Stier. Da der Stier nicht angegriffen hat, kamen die sogenannten banderillas negras (negro = schwarz), auch banderillas de castigo (castigo = Strafe) oder banderillas de fuego (fuego = Feuer) genannt, zum Einsatz, mit dem Ziel, den friedlichen Wiederkäuer, der die Flucht vor seinen Peinigern ergreifen wollte, anstatt sie anzugreifen, solche Schmerzen zuzufügen, dass er doch noch angreift. Diese banderillas unterscheiden sich von den anderen Folterwerkzeugen dadurch, dass die Stahlspitze am Ende des 70 bis 80 Zentimeter langen hölzernen Stäbe, länger und dünner ist als üblich.

Schauen Sie sich das Video vom Anfang bis zum Ende an. Der gepeinigte Stier wird “wild” vor Schmerzen, greift an, sucht aber auch immer wieder die Bande der Arena, eine Fluchtmöglichkeit.
Wer gleichgültig und sadistisch ist, sieht Kunst in jedem Verbrechen.

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31st Dezember 2013

Zwei Esel vor Erschöpfung zusammengebrochen

In vielen Orten Spaniens müssen Esel, Ponys und auch Kamele zur Weihnachtszeit als Reittiere für Kinder leiden. Am 24. Dezember sind zwei Esel auf dem Plaza del Pilar in Zaragoza vor Erschöpfung zusammen gebrochen. Die Tiere müssen viele Stunden, ohne jegliche Kontrolle, arbeiten. Der Besitzer braucht 2 1/2 Minuten, bis die Tiere wieder auf den Beinen stehen, sie werden am Schwanz gezogen, es wird am Geschirr gezerrt, sogar einmal in den Bauch getreten.

Die spanische Tierschutzpartei PACMA, die diese Ausbeutung schon lange kritisiert und zu verbieten versucht, hat Anzeige erstattet.

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Quelle: pacma.es

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28th Dezember 2013

Badajoz: 34 gestohlene Galgos und 6 Verhaftete

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Die Guardia Civil hat in Badajoz und Villalba de los Barrios sechs Männer im Alter von 27 bis 33 Jahren verhaftet, die 34 Galgos gestohlen haben. Viele dieser Galgos wiesen “Manipulationen” ihrer Mikrochips auf, einige haben Narben am Hals, vermutlich wurden die alten Mikrochips rausgeschnitten und durch neue ersetzt. Gefunden wurden auch EU-Pässe von verstorbenen Tieren. Einige der Galgos konnten ihren rechtmäßigen Besitzern zurückgegeben werden.

Quelle: europapress.es

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22nd Dezember 2013

ANGST

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Man weiß nicht, was diese Galgos erlebt haben, sie leiden, haben Angst, dass das, wovor sie sich fürchten, wieder passiert. Körperliche Wunden verheilen oft relativ schnell, doch seelische Wunden hinterlassen meistens Narben, manche dieser misshandelten Hunde verlieren ihre Angst ihr ganzes Leben lang nicht, bleiben vorsichtig und zurückhaltend.

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17th Dezember 2013

Spanische Kinder retten verletzten Streuner

Eine Gruppe von Kindern aus Oviedo rettete gemeinsam einen angefahren Hund. Sie gaben der Hündin den Namen Grifa. Sie wurde angefahren, mit gebrochener Elle und Speiche, auf der Straße gefunden. Normalerweise, wenn sich niemand so eines Hundes annimmt, landet er in einer städtischen Tötungsanstalt. Da die Kinder kein Geld hatten und die Operation von Grifa 615 Euro kostet, entschlossen sie sich kurzerhand Geld zu sammeln. Die Kinder malten Plakate und bauten einen kleinen Stand auf dem Dorfplatz auf. Die Dorfbewohner waren sehr angetan von der lieben Hündin und den mitfühlenden Kindern und spendeten fleißig. Grifa lag während der Aktion ganz entspannt auf einer Decke und ließ sich von allen Leuten streicheln. Sie stand erst auf, als Miguel, ihr Retter, ging. Nun werden sie gemeinsam durchs Leben gehen. Sogar die Zeitung berichtete.

Quelle mit Video: hoy.es

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9th Dezember 2013

Tötet sie! – El Juli in der peruanischen Stierkampfarena von Acho

“Ich glaube, dass der Stierkampf heutzutage das kultivierteste Fest der Welt ist“ – Federico García Lorca, steht ganz oben auf der Webseite von SfA / Stierkampf für alle. Das folgende Video zeigt Julián López Escobar, genannt El Juli, einen der führenden Stierquäler, am Sonntag den 1. Dezember, in der peruanischen Stierkampfarena von Acho.

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Kultiviert? Sicher nicht, unzivilisiert wäre der passende Ausdruck, für das langsame zu Tode quälen, eines friedlichen Wiederkäuers.

Die Bilder sind erschreckend, El Juli versucht seinen 5. Stier am Nachmittag zu töten, der erste Stich, der zweite Stich, der dritte Stich mit dem Degen führt nicht zum Tod des leidenden Stieres, dem die blasse Zunge schon aus dem Maul hängt, der Todesstoß wird nicht vollbracht. Nun versuchen die Gehilfen mit einem Dolch das letzte bisschen Leben aus dem geschundenen Körper zu nehmen, doch auch dies gelingt nicht auf Anhieb.

Während dessen haben anti-Stierkampf Aktivisten den Sprung in die Arena des Todes gewagt, werden jedoch zurückgedrängt und überwältigt, während die Stierkampffanatiker schreiend fordern: “Tötet sie, tötet sie, zieht sie an den Haaren, zieht sie an den Haaren, tötet sie!”

Später werden sie verprügelt und in eine dunkle Gasse getrieben, wo das Publikum und die bestialischen Stierkampfgehilfen in roter Kleidung ihre Frustration an ihnen auslassen. Auch andere, ruhige Aktivisten werden angegriffen, einer der Tierrechtler der versucht zu fliehen um sein Leben zu retten, wird am Bein verletzt, das Kniegelenk ausgekugelt.

Der Kampf für das Leben geht weiter.

MITGEFÜHL UND GERECHTIGKEIT FÜR DIE STIERE!

“Wir lassen dich nicht alleine Kamerad, wir lassen die Freunde nicht im Stich, einer für alle, alle für einen.

Dies sind die ersten Schritte für einen AKTIVISMUS FÜR DIE TIERBEFREIUNG IN PERU.”

In einem bei SfA veröffentlichten Interview mit El Juli antwortet dieser auf die Frage “Was scheint Dir lächerlich?”

“Das man ständig das toreo (Stierkampf) anzweifelt obwohl sich dahinter die pure Wahrheit befindet.”

Die pure Wahrheit ist:


“Ich bin ein Kampfstier und vier Jahre alt. In Spanien gibt es zahlreiche Arten von Stierkampfdarbietungen, deren Liebhaber in ihrer Freizeit gerne zusehen, wie man uns misshandelt und quält.”

Einige der zahlreichen, von der Stierkampflobby verbreiteten Lügen ist, dass der Stier während eines Stierkampfs nicht leidet. Auch wenn ein gequälter Stier sehr viele Beta-Endorphinen ausstößt, heißt das noch lange nicht, dass er keine Schmerzen empfindet. Dies und vieles mehr können Sie in folgender Broschüre nachlesen:

Broschüre im Download: DIE STIERKAMPFKUNST AUS DER SICHT EINES KAMPFSTIERES

Die Stierkampflobby ist eine sehr starke internationale Lobby, da die Mehrheit der Kampfstierzüchter wichtige und einflussreiche Geschäftsleute in den Bereichen Energie und Kommunikation, mit engen Beziehungen zur Politik, sind. Dies erklärt das Bestreben der verschiedenen spanischen Regionalregierungen den sterbenden Stierkampf finanziell zu unterstützen, entgegen dem Willen von mehr als 75% seiner Bürger*

Die spanische Anti-Stierkampf Bewegung besteht zu 99% aus ehrenamtlichen Helfern und trotzdem haben wir große Fortschritte gemacht. Hilf uns, mehr Ressourcen für die schnelle Verbreitung unserer Nachrichten, für Kampagnen usw.zu haben, zweifellos werden wir so das Ende dieser grausamen Aktivität beschleunigen.

* Meinungsumfrage Ipsos Mori 2013.

Richte deine Spende an:

ASOC PLATAFORMA ESTRATEGIA ANIMALISTA (unser Steuer-Name)
Konto: 2100 5526 59 21 00122581 • IBAN in elektronischer Form: ES6721005526592100122581
IBAN in Papierformat: IBAN ES67 2100 5526 5921 0012 2581
BIC (Internationale Bankleitzahl im SWIFT System): CAIXESBBXXX
Danke!!

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