Die Ausstrahlung der Folge “Billy tiene que ganar” (Billy muss gewinnen), der Kinderserie Vipo - Las aventuras del perro volador (Vipo, die Abenteuer des fliegenden Hundes), in der sich Vipo und seine Freunde über die “Tapferkeit” der Stierkämpfer lächerlich machen und dem Kampfstier Billy das Leben retten, hat in Spanien für viel Wirbel gesorgt.
TVE beharrt weiter auf seinen Standpunkt, dass die Übertragungsrechte für Stierkämpfe die Teuersten sind, auch gibt es laut des Präsidenten von RTVE, Alberto Oliart, ein Problem mit den Sendezeiten bezüglich des Jugendschutzgesetzes. Die von den Taurinos kritisierte Folge von VIPO wurde nicht sensiert, weil man sowieso die ganze Serie gekauft hat und sanftmütige Kinderserien bevorzugt, Stierkampf sei damit nun wirklich nicht vereinbar.
Der Torero Morante De La Puebla, hat sich darüber beschwert, dass RTVE keine Stierkämpfe zeigt, wenn man sie im Fernsehen nicht zeigt, sei es so, wie wenn sie nicht existieren.
Am 22.Februar tagte der Internationale Gerichtshof für Tierrechte in Genf, das Urteil wurde gesprochen, bitte besuchen sie folgende Webseite der Fondation Franz Weber:
Anlässlich dieses Ereignisses möchte ich an dieser Stelle den Film At the Edge of the World von vorstellen, ein Film über den Kampf Sea Shepherd Conservation Society gegen die japanischen Walfänger in der Antarktis, ein wirkliches David-gegen-Goliath-Abenteuer.
Abgesehen davon, dass die mit der Fleischgewinnung verbundene Massentierhaltung Tierquälerei ist, Seuchen aufgrund dieser Tierfabriken vorprogrammiert sind, siehe “Schweinegrippe” und Massentierhaltung, haben alle Tiere eins gemeinsam, das Recht auf Leben.
Vorsicht, das Video enthält grausame Szenen, sprich die bittere Realität!
Ein fliegender Hund und seine Freunde, die Helden der Kinderserie Vipo - Las aventuras del perro volador (Vipo, die Abenteuer des fliegenden Hundes) machen sich in der Folge “Billy tiene que ganar” (Billy muss gewinnen) über die “Tapferkeit” der Stierkämpfer lächerlich und verwandeln sich in die Retter des Stiers Billy, der nicht kämpfen will.
Vipo und seine Freunde nehmen an einer Stierkampfveranstaltung teil und stellen sich sofort auf die Seite des Stiers, “Es scheint, dass er sehr tapfer sein soll, um einem so großen Stier entgegenzutreten, aber seht, unter dem Mantel. Er hat einen Degen! “. “Das ist nicht gerecht, sie zwingen Billy zu kämpfen obwohl er nicht will. Das ist überhaupt nicht gut, Billy ist dort ganz alleine. Wir halten zu dem Stier.” Die Folge endet, indem sie den Stier vor dem Tod retten.
Die Zeichentrickserie des Israelis Ido Angel richtet sich an Kinder im Alter von 3 bis 5 Jahren. Ausgestrahlt wurde diese Folge, die nun für viel Wirbel sorgt, von TVE am 14. Februar, sehr zum Ärgernis der Stierkampflobby.
Der Pressesprecher von dem Stierkampf-Dachverband La Mesa del Toro, Eduardo Martín Peñato, bekommt offensichtlich Bauchschmerzen über diese unheilvolle Botschaft, “…wir sind unangenehm überrascht, dass TVE diese Botschaft, die schadet, ausstrahlt, statt den Kindern die Welt der Stiere von ihrer kulturellen, wirtschaftlichen und ökologischen Seite näher zu bringen.”
La Mesa Del Toro wird sich kommende Woche mit leitenden Vertretern von RTVE treffen, um ihre Unzufriedenheit auszudrücken.
Matilde Cubillo, die Pressesprecherin von Amnistía Animal hingegen, hat dem Fernsehsender für die Ausstrahlung der Folge gratuliert und mit ihr sicher noch viele andere Stierkampfgegner. “…es ist fabelhaft, dass das öffentliche Fernsehen sich auf diese Weise gegen ein Schauspiel positioniert, das der Mehrheit der Spanier nicht gefällt”.
Kinder werden von klein an, an den Stierkampf herangeführt und können schon in jungen Jahren eine Stierkampfschule besuchen.
Ein schreckliches Video zeigt, wie den Kindern das Töten von Stieren beigebracht wird.
Die Kinderserie ist mehr als gelungen, genau hier muss man ansetzen, welches Kind würde schon freiwillig, von sich aus, ein Tier quälen und töten, Grausamkeit liegt nicht in der Wiege. Besonders gefragt sind die Kleinsten und somit die Kindergärten und Schulen, aber die Tauromafiea ist mächtig, überall hat sie ihre schmutzigen blutbefreckten Finger im Spiel, es geht um sehr viel Geld, denn die Tortur im namen der Kultur, verharmlosend Tauromachie / Stierkämpferkunst genannt, ist ein knallhartes Geschäft. Alleine in Spanien beläuft sich der Jahresumsatz auf schätzungsweise 1,5 Milliarden Euro, etwa 70.000 Arbeitsplätze, die meisten allerdings saisonbedingt, sind von dem blutigen Spektakel abhängig.
Mit der Lust aufzuhören, oder besser gesagt, mit wenig Lust weiterhin zu hoffen. Zu hoffen, dass die Dinge sich ändern. Dass die Herzen und die Sinne der Menschen sich ändern. Darauf hoffen, dass die Regierungen neue Gesetze erlassen, damit diese Herzen und diese Sinne sich ändern. Ohne Hoffnung.
Baus ächzte von Schmerz,weil er noch nicht einmal Kraft zum Weinen hatte. Die Feuerwehmänner retteten ihn aus einem hoffnungslosen Viertel in Sevilla. Ein Bein kaputt, Schläge auf den Kopf und ins Gesicht. Der Tierarztbericht sagt:
Eingeliefert mit offenem infizierten Bruch von Elle und Speiche, Bruch des apófisis estiloides medial der Elle. Verletzung der Seitenbänder der Handwurzel.
Es wird eine Fixierung und vorübergehende Gelenkversteifung mittels einer Platte empfohlen, sobald die Weichteile verheilt sind.
Wie machen wir es? Wie sollen wir weitermachen?
Auch wenn es stimmt, dass ihr Herzen und sensible und solidarische Sinne seid, Gemüter die ihr uns antreibt weiterzumachen. Und es sind auch die Feuerwehmänner aus Sevilla, die sich, zu uns eilend, entschieden haben, das Leben von Baus zu retten, statt es in die Perrera zu bringen. Vielleicht verändert sich etwas, vielleicht gibt es ja Hoffnung.
Im Moment ist unsere Hoffnung, dass es mit Baus vorwärts geht. Baus flüstern wir ins Ohr, dass er vom europäischen Paradies träumen soll, in dem niemand ihm jemals wieder weh tun wird.
Ich erzähle Dir meine Geschichte, ich habe keinen Namen, bin ein Galgo, für den Menschen bin ich nur ein Jagdinstrument.
Die Geschwindigkeit habe ich im Blut und mein Körper ist drahtig.
Ich wohnte mit weiteren 14 Hunden in einem großen Auslauf.
Oh, ich bin ein Jahr alt und habe noch mein ganzes Leben vor mir, meine Mutter riss trächtig aus und bekam mich in einem Park. Meine drei Geschwister wurden gegen die Wand geschmissen, kaum waren sie auf der Welt, ich weiß nicht wieso ich soviel Glück hatte.
Ich weiß nichts über Wettkämpfe, ich töte keine Hasen aus Instinkt.
Ich wurde jeden Sonntag aufs Feld gebracht, bis das Schicksal eines Tages meinem Glück ein Ende setzte. Eine Kugel traf mich versehentlich, die Wunde war zwar nicht tödlich, aber zu diesem Zeitpunkt zählten Treue und Edelmut nichts mehr. Weiterlesen »
Schnell fanden sich Tierfreunde die sich dafür einsetzten, dass dieses Schwein nicht in der Fleischproduktion landet, eine Facebook Seite Salvamos a Raúl / Wir retten Raúl wurde eröffnet.
Schließlich fand sich jemand, der Raúl einen Platz auf Lebenszeit, auf seiner Finca bieten kann.
Zumindest diesem Schwein ist ein glückliches Schweineleben gegönnt, man kann nur hoffen, dass viele Menschen animiert wurden, über ihr Essverhalten nachzudenken und zugunsten der Tiere auch zu ändern.
Simón ist ein Vietnamesisches Hängebauchschwein, welches für 200 € verkauft wird. Er war ein Weihnachtsgeschenk für einen Jugendlichen, welcher es schon nach einem Monat nicht mehr wollte, das Saubermachen war offensichtlich zu viel Arbeit und das Gequieke zu störend. Hängebauchschweine sind “der letzte Schrei” unter den Haustieren, aber auch Schlangen, Affen und Raubkatzen erobern das Wohnzimmer. Der Handel mit geschützten Arten ist so lukrativ wie Waffengeschäfte.
So hatte die Guardia Civil einen Händlerring zerschlagen, der per Internet Tiger und Wölfe verkaufte, Käufer waren spanische Jäger die gerne auf heimischen Boden solche Tiere erlegen wollten.
Die Wirtschaftskrise verstärkt das Problem noch, viele Besitzer können nicht mehr für den Unterhalt ihrer Exoten aufkommen und die Tiere werden aufgegeben.
“Tiere zum Benutzen und Wegwerfen” ist eine Reportage von Marta Cáceres, Ignasi Rodríguez und Ramon Rull, eine Reportage, die sicher auch für die Verhältnisse hier bei uns treffend ist.
Am vergangenem 30. Januar ist es über 200, mit Trillerpfeifen befaffneten Aktivisten von Equanimal, zum vierten Mal gelungen, während eines staatlichen Jagdturniers, welches in Portomarín (Lugo), einem Ort in Galicien, stattfand, den Tod vieler Füchse durch Jägerhände zu verhindern. Viele Jägergruppen konnten durch den Einsatz der Tierschützer nicht ein einziges Tier töten.
Die Sabotage konnte von den vielen anwesenden Sicherheitskräften nicht verhindert werden, auch wenn das Betreten der Berge “nicht gesetzlich” war. Autokenzeichen wurden notiert und Aktivisten mit Geldstrafen belegt.
Die Gewaltszenen der Jäger waren die gleichen wie die Jahre zuvor, Aktivisten wurden mit dem Gewehr bedroht, sie wurden mit Steinen beworfen, oder aber verbal angegriffen.
Der Tag wurde beendet mit einem Manifest, vorgelesen von dem Pressesprecher von Equanimal.