28th Januar 2017

2. Kölner Galgo-Marsch – 29. Januar 2017 – Nein zur Jagd mit Galgos

Anlässlich des world galgo days am 1. Februar findet in Köln ein Marsch für die Galgos statt, um auf das Leid der Windhunde aufmerksam zu machen. Die Jagdsaison geht von Oktober bis Ende Januar. Tötungen, Misshandlungen, Schwarzgeld und verlassene Windhunde sind nur einige der Dinge, die die Welt der Jagd in Spanien prägen. Opfer der Jagd sind nicht nur die ca. 30 Millionen Tiere die jährlich in Spanien von Jägern getötet werden sondern auch die Galgos und andere Jagdhunde, die nichts weiter sind als Werkzeuge die benutzt und weggeworfen werden sobald sie nicht mehr nützlich sind. Vor wenigen Tagen wurde ein “agente rural”, zuständig u.a. für die Überwachung von Jägern, Naturschutz etc., von einem Jäger bei einer Routinekontrolle erschossen, dass Drama ereignete sich in Aspa, in der Nähe von Lleida. Etwa 80 Prozent des Landes ist Jagdgebiet, wer schon einmal seinen Urlaub in Spanien verbracht hat, kennt sicher die Schilder “coto de caza”, die ein Gebiet als Jagdgebiet kennzeichnen.

Die Hasenjagd, gängige Praxis in ländlichen Gebieten, führt dazu, dass die Galgos ein Leben in Elend und Ausbeutung fristen. Die Jagdsaison endet im Februar und führt dazu, dass die Zahl der herrenlosen Galgos in die Höhe schießt. Die meisten dieser Windhunde sind nicht älter als drei Jahre. Die Straflosigkeit der Galgueros glänzt im Februar. Daher erhielt der eindrucksvolle Dokumentarfilm über die Jagdsaison mit Galgos den Titel: Febrero – El miedo de los galgos (Februar – Die Angst der Galgos).

Den kompletten Film mit englischen Untertiteln können Sie hier sehen: februarythedocumentary.com

In Spanien finden am 5. Februar in 25 verschiedenen Städten unter dem Motto NO A LA CAZA / NEIN ZUR JAGD Demonstrationen statt. Organisator ist die Plattform NAC Die Jagdlobby ist mächtig, der Sektor bewegt jährlich neun Milliarden Euro, laut Studien zwei Drittel außerhalb der gesetzlichen Kontrolle.

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6th Dezember 2016

Guardia Civil rettet drei Galgos aus Brunnen

Die Guardia Civil untersucht einen neuen Fall von Misshandlung von Galgos. Ein Mitglied der Jagdgemeinschaft von Osuna hat die hilflosen, heulenden Windhunde in einem sieben Meter tiefen, trockenen Brunnen entdeckt und die Feuerwehr alarmiert.

Die Feurwehrleute seilten sich ab und bargen die Hunde mittels einem Geschirr. Es war nicht schwierig den Eigentümer zu identifizieren, zwei Hunde trugen einen Mikerochip, ein Galgo hat eine Narbe an der linken Halsseite – an der Stelle wo normalerweise der Chip sitzt – und eine Tätowierung am Ohr, wie sie vom spanischen Jagdverband benutzt wird. So konnte der Eigentümer der Tiere ermittelt werden.
Der Besitzer hat nicht das Verschwinden seiner Tiere gemeldet, man geht davon aus, dass er sie in den Brunnen geworfen hat, weil sie nicht mehr für die Jagd tauglich waren. Der mutmaßliche Tierquäler hat ein langes Vorstrafenregister und wird sich vor Gericht für die Tat verantworten müssen.

Diese drei Galgos hatten großes Glück, dass sie gerettet werden konnten, leider ist das nicht oft der Fall. Die Guardia Civil erinnert daran, dass diese Hunderasse für die Jagd benutzt wird und einige Jäger sich ihrer Galgos entledigen, wenn sie nicht mehr wettbewerbsfähig sind. Anstatt sie dann als Haustiere zu halten, werden sie getötet. Ein Verbrechen, welches als solches auch im Strafgesetzbuch verankert ist.

Das massenhafte Entledigen von Galgos hat dazu geführt, dass sich inzwischen in Spanien viele auf diese Rasse spezialisierte Tierschutzvereine gebildet haben, um Adoptionen zu fördern.

Quelle: sevilla.abc.es

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20th November 2016

Horror-Perrera Torremolinos – Staatsanwaltschaft fordert vier Jahre Haft

Ende November 2010 kam ein schrecklicher Skandal an die Öffentlichkeit, in der Perrera von Torremolinos (Málaga), geleitet von einem Tierschutzverein, wurden innerhalb der letzten zwei Jahre 2230 Tiere auf illegale Art und Weise eingeschläfert. Die Tiere erlitten einen langen qualvollen Todeskampf, da die Betreiber der Perrera  offentsichtlich die Dosis des Giftes verringert hatten um Kosten zu sparen. Einige der Tiere landeten noch lebend in der Tiefkühltruhe. Jetzt sitzt die Präsidentin des “Tierschutzvereins” auf der Anklagebank. Sie wird beschuldigt, 2200 Tiere grausam exterminiert zu haben.

Mit ernstem Gesicht und ruhig bestreitet sie alle Vorwürfe, auch das Geld nicht für die Tiere, sondern in Reisen und Restautants investiert zu haben. “Das ist völlig falsch, ich habe niemals irgendein Teir geopfert. Ich habe eine Phopie vor Nadeln und habe immer weggeschaut.” Sie versicherte, dass alle Tiere gut gepflegt waren, und behauptet, eine richtige Tierliebhaberin zu sein.

Ihre Aussagen sind jedoch vollkommen gegensätzlich denen der Seprona. Die spanische Umweltschutzpolizei der Guardia Civil vermutet, dass viele Tiere noch lebend in den Gefrierschrank gelegt wurden.

Die Staatsanwaltschaft fordert vier Jahre Haft für Tierquälerei, Amtsanmaßung und Urkundenfälschung.

Quelle: www.lasexta.com

Wer diese Nachricht noch nicht kennt, anbei alle bisherigen Veröffentlichungen zum Thema:

Grausamer Tod in der Perrera von Torremolinos
Weitere grausame Enthüllungen über die Perrera von Torremolinos
Weitere Enthüllungen um die Perrera von Torremolinos
Tierschutzverein Torremolinos 1 Millionen Euro veruntreut
Staatsanwaltschaft fordert 4 Jahre Haft für die Betreiberin der Perrera Torremolinos

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15th November 2016

PACMA dokumentiert die Hölle von Mancheguito – Feurstier 2016 – Medinaceli

Jedes Jahr im November befindet sich Medinaceli in Feststimmung, begangen wird das Kirchenfest “Cuerpos Santos”, bei dem ein Stier grausamste Qualen erleidet muss. “Toro de Jubilo” in Medicaneli, Tradition und Grausamkeit in Namen der Kirche.

Die spanische Tierschutzpartei PACMA filmte am 13. November in Medinaceli das grausame Stierfest Toro Jubilo. Das Rathaus von Medinaceli hat Journalisten daran gehindert die Misshandlung des Stieres namens ‘Mancheguito’ zu filmen. Auf Anordnung der Stadt, ließ die Guardia Civil nur Leute mit Einladung auf den Platz. Denoch ist es Aktivisten unter Rufen ““¡Antitaurinos, hijos de puta!”/ “Stierkampfgegner, Hurensöhne” das dreihzehnminütige Spektakel zu filmen. Danach, gegen 1.30 Uhr wurde ‘Mancheguito’, dessen Augen durch das Feuer wahrscheinlich erbindet waren, zum Schlachthof abtransportiert.

Bitte unterzeichnen Sie die Petition der Tierschutzpartei für ein Ende des Toro Jubilo und anderer Veranstaltungen mit brennenden Stieren: BURNING BULLS

Quelle mit Video auf der Webseite der spanischen Tierschutzpartei: PACMA documenta el infierno de ‘Mancheguito’

Diese Quälerei besteht darin, dem Stier eine Art Metallgestell an den Hörnern zu befestigen, an dem wiederum Kugeln, bestehend aus Teer und Schwefel befestigt werden, sie werden angezündet, nachdem man den Rücken des Stieres mit Lehm eingerieben hat, um ihn so gegen die herunterfallenden Funken zu “schützen” Der Stier wird losgelassen und wird so durch die Strassen getrieben. Durch diee starke Hitze schmilzt der weiche und sensible Teil des Horninneren, was dem Stier unvorstellbare Schmerzen zufügt. Wie stark die Schmerzen sein müssen kann man nur an den schrecklichen und verzweifelten Schreien des Stieres erahnen. Der Teer schmilzt langsam und beginnt zu tropfen und verursacht bei dem Tier tiefe Verbrennungen. Die brennende Flüssigkeit dringt in seine Augen ein, und versengt sie.

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25th August 2016

Kampfansage an Tierquäler – Demonstration für die Abschaffung aller Volksfeste mit Stieren

Aufruf der spanischen Tierschutzparei PACMA zur Teilnahme an der Demonstration “MISIÓN ABOLICIÓN” am 10. September 2016 in Madrid

Mission: Abschaffung

Die spanische Tierschutzpartei PACMA hat zur größten  Demonstration für die Rechte der Tiere in der Geschichte des Landes aufgerufen. Die Kundgebung findet am 10. September in Madrid statt, ab 17 Uhr an der Puerta del Sol. Das Verbot vom Toro de la Vega war ein erster symbolischer Schritt, der der Anfang des Weges sein wird, alle grausamen Feste mit Tieren zu verbieten. Becerradas, Feuerstiere, Stiere am Seil, Stiere ins Meer … In den vorherigen Jahren fanden anlässlich des Toro de la Vega große Demonstrationen unter dem Motto”Zerbreche eine Lanze” statt.

PACMA: “Wir haben eine Mission, dass ist die Abschaffung der Tauromachie (Stierkampf und andere Volksfeste mit Stieren). Du darfst nicht fehlen, du bist unerlässlich bei dieser Mission.”

Webseite Demonstrationsaufruf: misionabolicion.es

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23rd August 2016

Ein Dorf im Blutrausch – Kälbermord in Castilla-La Mancha

Abscheulicher kann ein Volksfest mit Stieren, wie kürzlich zelebriert in Valmojado, einem Dorf mit ca. 4000 Einwohnern in Castilla-La Mancha, wohl kaum sein. Hier wurde der Mob auf einjährige Stierkälber losgelassen, um sie zu Tode zu quälen. Dies geschah unter dem Beifall des Publikums, Kinderlachen und ihr olé- Geschrei ist im Video zu hören. Erziehung zur Grausamkeit im Namen der Tradition, gefördert von der spanischen Regierung und dem Königshaus. SHAME on sPAIN!
Aufgenommen wurde das Video von der spanischen Tierschutzpartei PACMA. “Ich hatte noch nie so viel Grausamkeit in einem Stier-Fest gesehen”. Die Parteimitglieder die das Video aufgenommen und geschnitten haben, konnten ihre Tränen nicht zurückhalten.

Siehe auch: Wenn Hobby-Stierkämpfer Kälber barbarisch töten – Andaluz TV

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1st August 2016

Kampagne der Guardia Civil gegen die Misshandlung von Tieren

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Es tut sich was in Spanien, die Menschen werden gegenüber Tierrechten sensibler, sind aufmerksamer und erstatten Anzeige, wenn sie sehen, dass ein Tier gequält oder unter tierquälerischen Bedingungen gehalten wird. Damit in Zukunft noch mehr Tierquäler vor Gericht landen und für ihre Taten büßen müssen.

Im gesamten Jahr 2015 hat die Guardia Civil insgesamt 10.793 Fälle von Tiermissbrauch bearbeitet. Mehr und mehr Menschen bringen Misshandlungsfälle zur Anzeige.

Insgesamt führten diese Anzeigen zur Verhaftung von 426 Personen. Der Leiter des Naturschutzdienstes der Guardia Civil (SEPRONA),Vicente Perez, dass dank sozialer Netzwerke die Motivation und das Interesse der Menschen zugenommen haben, solche Fälle zu melden. Die von der Guardia Civil ins Leben gerufen Kampagne #YoSiPuedoContarlo (Ich kann es melden), wird hoffentlich noch mehr Menschen dazu bewegen, die Misshandlung von Tieren zur Anzeige zu bringen.

#YoSiPuedoContarlo

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17th Juli 2016

Ich bin Stierkampfgegner, weil….Stierkampf ist Gewalt

Zahlreiche spanische Anti-Stierkampf Gruppierungen lehnen in einem Video alle Formen von Gewalt ab, einschließlich der verbalen Gewalt gegen den in der Stierkampfarena getöteten Torero Victor Barrio. Sie weisen jedoch auch darauf hin, dass die Stierkampfgegner weder Verantwortliche noch Komplizen seines Todes sind. Ferner beklagt das Anti-Stierkampf Kollektiv, dass es ständiges Opfer von Morddrohungen ist und fragt, warum die Gesellschaft und die Medien dies nicht reflektieren.

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Englische Untertitel

Die Leiter einiger der führenden Tierschutzorganisationen, unter denen sich Animanaturalis , Asociación de Veterinarios Abolicionistas de la Tauromaquia y del Maltrato Animal (AVATMA), Ecologistas en Acción, EQUO Derechos de los Animales, die Federación de Asociaciones de Protección Animal de la Comunidad de Madrid (FAPAM), Stiftung Franz Weber (FFW), Gladiadores Por la Paz, das Observatorio de Violencia Hacia los Animales und die Plattform La Tortura No Es Cultura (LTNEC) befinden, haben gemeinsam ein Video realisiert, in dem sie als Stierkampfgegner auftreten, die eine weniger gewalttätige Welt für Menschen und Tiere fordern.

Die Leiter dieser Organisationen haben zuvor schon ein Statement auf ihren Facebook Seiten veröffentlicht. Sie betonen, dass der Tod des Toreros Victor Barrio das Ergebnis der Gewalt des Stierkampfs und nicht das unglücklicher Formulierungen von Menschen gegen Tierquälerei. „Worte können nicht tödlich verletzen, so wie manchmal die Hörner eines Stiers.“ Bestätigt Jose Enrique Zaldívar, Präsident von AVATMA, der Vereinigung der Tierärzte zur Abschaffung des Stierkampfs und gegen die Misshandlung von Tieren, der für diesen Tod die Gewalt der Stierkampfwelt und ihre Veranstalter verantwortlich macht.

Marta Esteban Miñano, Präsidentin der Plattform LTNEC / Folter ist keine Kultur findet es beschämend, eine Show zu fördern, die für Toreros und Teilnehmer mehr und mehr Risiko bedeutet, aber dann die Todesfälle zu beklagen.

Carmen Ibarlucea, von der Partei EQUO erinnert daran, dass diese Gewalt mit öffentlichen Mitteln gefördert wird, obwohl mehr als 80% der Spanier dies ablehnen.

Leonardo Anselmi von der Stiftung erinnert daran, dass die Anwesenheit von Kindern und Jugendlichen bei Stierkkampfveranstaltungen gegen die Rechte des Kindes verstößt. Die höchste Autorität der Kinderrechte der Vereinten Nationen, der Ausschuss für die Rechte des Kindes, fordert dazu auf, Kinder von der Gewalt des Stierkampfs fernzuhalten.

Oscar Del Castillo, Gladiator für den Frieden, sagt, dass sein Kampf gegen den Stierkampf kein Kampf gegen Stierkampfanhänger und Toreros ist, sondern gegen die “Gewalt des Stierkampfs”. Oscar stellt außerdem fest, dass er oft Morddrohungen erhält und fragt sich, ob, wie im Fall der unglücklichen Tweeds über den Torero, die Regierung Hilfe in den Vereinigten Staaten sucht, um herauszufinden, wer hinter den Drohungen steht.

In den USA, stuft das FBI die Misshandlung von Tieren angesichts ihrer sozialen Auswirkungen, als Verbrechen gegen die Gesellschaft ein, sagt Núria Querol, Mitarbeiterin der NSA und FBI zu diesem Thema.

#TauromaquiaEsViolencia

#StierkampfIstGewalt

 

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15th Juli 2016

Taurinos, wer zuletzt lacht, lacht am besten

Eine geniale Aktion, der Aktivist Oscar del Castillo, verkleidet als Torero, sammelt Spenden bei den Stierkampffans.

SAN FERMÍN 2016 AKTION ROBIN HOOD VON GLADIADORES POR LA PAZ

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Die Worte des Aktivisten  von den Gladiatoren für den Frieden:

Liebe Familie, hier habt ihr das Video welches wir euch versprochen haben!

Wie ihr schon wisst, verbraucht der Stierkampf mehr als 600 Millionen Euro öffentlicher Gelder und mit dieser Aktion wollten wir mit all unserem Wohlwollen ein wenig von diesem Geld zurückerlangen um es den Tieren zu geben.

Die Aktion wurde während mehrerer Tage und während vieler Stunden beim San Fermín (Pamplona) realisiert und mit diesem Video möchten wir auch all die

auch alle Grausamkeiten zu verurteilen, die dort während der Feiern geschehen … (Tiermisshandlung, Schlägereien, Vergewaltigungen etc ..) Bitte seht es euch bis zum Ende an, und wenn wollt, helft uns es zu verbreiten :-)

(Niemand soll es persönlich nehmen, unser Kampf ist nicht gegen den Stierkampf, unser Kampf richtet sich gegen die Gewalt der Tauromachie und wir werden vor der vollkommenen Abschaffung der Tauromachie stoppen.)

Auch auf YouTube könnt ihr es sehen.

#‎SanFermínSinSangre‬
‪#‎TauromaquiaAbolición‬

 

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12th Juli 2016

Tod am Nachmittag – Tragisch für Mensch und Stier

Seit dem Beginn des umstrittenen Stierrennens in Pamplona mit zahlreichen Verletzten- und Schwerverletzten und spätestens seit dem tragischen Tod des jungen spanischen Toreros Víctor Barrio überschlagen sich die Nachrichten, sowohl in Spanien als auch in den internationalen Medien. Leider gibt es auch Menschen die meinen, den Tod eines Menschen feiern zu müssen. Zahlreiche lebensverachtende Kommentare bei Facebook und Twitter kursieren im Netz. Die Stierkampfanhänger glorifizieren den Tod des jungen Mannes, «El País» bezeichnet den getöteten Torero als Held und Märtyrer. Fakt ist, diese Tragödie hätte vermieden werden können, wenn Stiere nicht unter dem Deckmantel von Kunst und Kultur zu Tode gefoltert würden. Das systematische Töten von Stieren bei Volksfesten ist heutzutage moralisch nicht mehr vertretbar. Zum Glück findet der Stierkampf immer weniger Akzeptanz bei den Menschen, laut einer aktuellen Meinungsumfrage von Ipsos MORI  ist die Unterstützung für diese Tätigkeit ist den letzten drei Jahren von 30% auf 19% gesunken. Es besteht kein Zweifel daran, dass die Traditionalisten gerade bei der jüngeren Generation, welche sich rege in sozialen Netzwerken austauscht, auf verlorenen Posten steht. Daher ist es umso wichtiger, sich von unangebrachten Äußerungen zu distanzieren.

Die Plattform LATORTURA NO ES CULTURA/FOLTER IST KEINE KULTUR distanziert sich ausdrücklich von solchen Äußerungen!

Den Tod eines Menschen zu feiern ist falsch. Gewalt führt zu Gegengewalt, Hass zu noch mehr Hass. Um den Stierkampf zu beenden müssen wir anders sein! Ethische und wissenschaftliche, wahre Argumente, statt weiterer Gewalt! Wer dies nicht verstanden hat, handelt kontraproduktiv und schadet der Tierrechtsbewegung.

Diesbezüglich möchte ich hiermit Marta Esteban Miñano, die Präsidentin der spanischen Plattform LA TORTURA NO ES CULTURA zitieren:

Der Tod von Menschen bei Stierkampfveranstaltungen ist nichts anderes als ein weiterer Grund um die Gewalt des Stierkampfs zu beenden. Das Problem des Stierkampfs ist seine Gewalt, in Tod und Leid zum Ausdruck gebracht, mit dem erschwerenden Umstand, dass sie als Unterhaltung verkauft wird, vor Kindern die ihre Werte aufbauen. Die Politik “Auge um Auge” ist seit Tausenden von Jahren das größte Fiasko der Menschheitsgeschichte und führt uns immer wieder in eine Endlosschleife von Gewalt…………auch wenn es in unseren Genen stecken mag, “Auge um Auge” ist ein egoistischer Rekurs, der die individuelle Frustration lindern und die Leidenschaft des Hasses füttern soll, um uns als Sieger zu fühlen, die Konsequenzen ignorierend.

Die an Touristen gerichtete Kampagne: Das Blut rennt mit dir – Sei kein Komplize!, welche die Grausamkeit von Stierrennen offenlegt, wird von den wichtigsten Tierschutzorganisationen auf internationaler Ebene unterstützt. Organisationen, die sich für die Tierrechte einsetzen und mit ethischen und wissenschaftlichen Argumenten für eine bessere Welt für Mensch und Tier kämpfen!

Dieselben Stiere die durch Pamplonas Straßen schlittern und fallen werden später am Nachmittag in der Stierkampfarena der Stadt erstochen. Touristen die in Spanien an dem Rennen mit Stieren teilnehmen werden an dem Gemetzel beitragen.  Dies ist die ernüchternde Botschaft des neuen Videos der Plattform La Tortura No Es Cultura / Folter Ist Keine Kultur, gesponsert von Animal Guardians, und unterstützt von Europas größten Tierschutzorganisationen, PETA, Humane Society International, CAS International , Anima Naturalis, TASSO e.v. , Deutscher Tierschutzbund und europäische Büros von World Animal Protection sowie dem Red Internacional Antitauromaquia/ International Anti-bullfighting Network, welches 110 Tierschutzorganisationen aus aller Welt vereinigt. Das Video wurde in verschiedene Sprachen übersetzt und wird in Europa, Amerika, Asien und Australien verbreitet. Das schockierende Video zeigt das Ende der Stiere die an dem Stiertreiben teilnehmen und danach in der Arena zu Tode gefoltert werden und fordert die Touristen auf, nicht zu Komplizen zu werden.

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