BRUMA, die Bilder sagen mehr als Worte, eine tierliebe Dame fand die zutrauliche Galga in diesem Zustand auf der Straße und hat das Tierheim benachrichtigt. BRUMA befindet sich in Obhut vom Tierheim CIUDAD ANIMAL in Pedro Muñoz.
JEDES INDIVIDUUM HAT ELEMENTARE INTERESSEN
DAS WOHLBEFINDEN ZU SUCHEN UND DAS TRAGISCHE ZU VERHINDERN
…DASS NIEMAND EINGESPERRT SEIN MÖCHTE
DASS NIEMAND MISSHANDELT WERDEN MÖCHTE
DASS NIEMAND GEDEHMÜTIGT WERDEN MÖCHTE
DAS NIEMAND UNTERDRÜCKT WERDEN MÖCHTE
AUCH WENN ER BEINE HAT
ODER PFOTEN, ODER SCHUPPEN
DAS IST ALLES, DAS IST ALLES
WAS MAN BEGREIFEN MUSS
DIE HERRSCHAFT ÜBER LEBEWESEN
IST SCHLICHT UND EINFACH ILLEGITIM
Diese erschreckenden Aufnahmen stammen vom 8. August 2010, aufgezeichnet in Millas, einem Ort in den östlichen Pyeinäen Frankreichs.
Aktivisten von FLAC66 (Front de Lutte Anti Corrida) durchquert die Ortschaft und wird nicht nur verbal sondern auch tätlich von M. Bernard Lopez, dem Präsidenten und Stierkampffanatikers des COMITE D’ANIMATIONS CULTURELLES DE MILLAS, angegriffen. Die Bilanz derskandalösen Aggression sind zwei Verletzte, eine Frau und ein Kameramann von FR3.
Die SEPRONA hat in Parla 24 Galgos gerettet die sich auf einer Finca befanden wo sie unter sehr mangelhaften hygienischen Bedingungen gehalten wurden, Dem Eigentümer der Windhunde wird vorgeworfen, die Impfpässe gefälscht und die Tiere zudem ungesetzlich geimpft zu haben. Auch fehlte ihm die Erlaubnis mehr als 6 Hunde zu halten.
Das Grundstück war, auch wenn es nicht an Platz mangelte, für die Haltung der Tiere nicht geeignet. Die Galgos waren weder nach Geschlechtern getrennt, noch war sauberes Wasser erreichbar, der Boden war mit Kot verschmutzt. Die Galgos wurden beschlagnahmt und in eine Aufnahmestation gebracht.
Auch wenn man den illegalen Verkauf der Galgos nicht beweisen konnte, vermutet der Sprecher der Guardia Civil, dass sie für Hundekämpfe und für die Jagd bestimmt waren, ein lukratives Geschäft.
Der Dokumentarfilm “Animal” von Angel Mora wurde an verschiedenen Orten in ganz Spanien gedreht, u.a. in Coria (Cáceres), Tordesillas (Valladolid), Denia (Alicante) und in der Provinz Tarragona.
Der Film handelt vom Stierkampf und anderen Bräuchen rund um den Stier und zeigt wie sich die Menschen auf Kosten der Tiere amüsieren, subventioniert mit öffentlichen Geldern und der Einwilligung der Kirche.
Angel Mora und sein Team haben ganz objektiv gezeigt, wie Spanien durch die Art und Weise wie Tiere behandelt werden, immer noch die Schande Europas darstellt.
Am 12. Oktober 2007 fand in Sitges das 1. Filmfestival der Tier- und Menschenrechte in Europa statt. “ANIMAL” wurde mit einem besonderen Preis der Jury ausgezeichnet und bekam zusätzlich ein Diplom beim internationalen Kinofestival der Rechte (Ukraine).
Der Dokumentarfilm reflektiert alle Schikanen, Folterungen und Demütigungen dieser schönen Tiere. Grausige Schauspiele wie die Correbous, der Stier von Coria oder der von Tordesillas. Ein großartiges Werk, welches auch die Erklärungen und Antworten der Tierrechtsorganisationen einbindet.
Das obige Video zeigt den Dokumentarfilm nicht in seiner ganzer Länge, wer den ganzen Film, zudem auch in großer Bildschirmgröße ansehen möchte, bitte auf folgenden Link klicken:
In Spanien wurde jetzt ein besonders dreister Welpenhändlering zerschlagen. Die Guardia Civil hat 7 Personen verhaftet, die Welpen aus der Slowakei importierten, den Stammbaum fälschten und die nun als spanisch deklarierten Hunde über das Internet verkauften.
Die Ermittlungen wurden aufgrund von Hinweisen eines Tierschutzvereins aufgenommen, mehrere Personen hatten sich über den Tod ihrer an Parvovirose gestorbenen Welpen beklagt.
Die “Operación Noa” wurde in Ávila und Valladolid durchgeführt, den Händlern wird Betrug, Dokumentenfälschung und unbefugte Berufsausübung vorgeworfen. Die Welpen kamen mit slowakischem Pass und mit Microchip gekennzeichnet, aber ungeimpft ins Land, auch die Altersangaben waren gefälscht. Diesen Teil der Arbeit übernahm ein Tierarzt, welcher über Kontakte zum Spanischen Zuchtverband verfügte und den importierten Welpen somit zu ihrem spanischen Stammbaum verhalf. Man geht davon aus, dass auf diesem Weg seit 2009 ungefähr 400 Welpen monatlich aus der Slowakei eingeführt und als spanische Rassehunde verkauft wurden. 200 Hunde konnten beschlagnahmt werden.
Das schmutzige Geschäft mit Welpen aus dem Osten blüht. Man vermutet, dass jährlich 50 000 Hunde aus osteuropäischen Zuchtfabriken nach Spanien importiert werden, oft sind diese Welpen Träger von schweren Krankheiten.
Angebot und Nachfrage bestimmen den Markt, solange Menschen meinen, sie müssten möglichst preiswert einen Rassehund kaufen und keinen Hund aus dem Tierheim übernehmen, oder von einem seriösen Züchter zu einem hohen, aber angebrachten Preis kaufen, werden skrupelose Händler viel Tierleid verursachen.
Der Tierarzt und Kommunikator Carlos Rodríguez, sowie Matilde Cubillo, die Präsidentin von Justicia Animal, veruteilen die spanischen Behörden aufs Schärfste, weil diese keine Maßnahmen dagegen unternehmen, einfach aus dem Grund, weil sie nicht wollen. Sie wissen, wann die Transporte ankommen, wissen, dass die meisten Tiere nicht die Einfuhrbestimmungen erfüllen und sie kennen das gesundheitliche Risiko.
Bald ist es wieder soweit, am 14. September 2010 findet das unglaublich grausame Fest “Toro de la Vega” (Stier der Flußaue) in Tordesillas statt. Wieder wird auch dieses Jahr ein Stier von hunderten von blutrünstigen Männern gehetzt, in die Enge getrieben und per Lanzenstich getötet werden. Derjenige der letztendlich den Stier tötet, darf ihm den Schwanz abschneiden und die Trophäe auf seine Lanzenspitze stecken.
Dieses Jahr wird Banadero zu Tode gefoltert werden, ein Stier der Ganaderia Valdeolivas, Fotos werden offensichtlich erst am 15. August veröffentlicht.
Schafft der Stier es an einem bestimmten, festgelegten Punkt zu kommen, kann er begnadigt werden, angeblich konnten sich schon einige wenige Stiere retten, doch diese starben trotzdem an den schrecklichen Wunden die man ihnen während der Hetzjagd zugefügt hat.
Dieses blutrünstige Stierspektakel wurde im Jahre 1980 als touristisch wertvoll anerkannt und 1999 von der Regierung Kastilliens als traditionelles Stierfest eingestuft.
Jahrelange Proteste haben noch immer keinen Erfolg gebracht, es ist eine Schande, dass solch ein widerliches, niederträchtiges Schauspiel nicht verboten wird.
Drei Aktivisten von Igualdad Animal haben das Kälberschlachten anlässlich des Festes genannt “Viudos, Solteros y Casados” (Witwer, Ledige und Verheiratete), welches jährlich in dem Dorf El Escorial (Madrid) begangen wird, auf Video festgehalten.
Vier Kälber im Alter von 1 bis 2 Jahren werden von Möchtegern-Toreros brutal abgeschlachtet.
Die Videos dokumentieren in Ton und Bild die Folter der Kälber, die jungen Männer des Dorfes stechen solange mit Banderillen auf die schreienden Kälber ein, bis diese zu Boden fallen.
Die Aktivisten konnten in den Video festhalten, wie die Stierkälber keuchend und aus dem Maul blutend durch die Arena torkeln, zu Boden gehen, mit einem finalen Dolchstoß getötet werden und schließlich, noch lebend, die Ohren abgeschnitten werden, direkt vor den Augen eines kleinen Mädchens welches diese schließlich überreicht bekommt.
Mit diesen Aufnahmen will Igualdad Animal der Gesellschaft die füchterliche Grausamkeit der sogenannten Tauromachie (Stierkämpferkunst) zeigen und auch im Allgemeinen auf die Ausbeutung und Sklaverei denen die Tiere ausgesetzt sind, aufmerksam machen. Nicht nur in Stierkampfarenen, sondern auch in anderen Orten, wie Farmen, Schlachthöfen, Zoos, Zirkussen oder Laboratorien.
Ein Mann im Alter von 46 Jahren ist gestern Abend beim sogenannten “toro embolado” in Godella (Valencia) gestorben, nachdem ihm ein Stier schwer am Hals verletzt hat.
Bei diesem Spektakel wird dem Stier ein Metallgestänge mit Teerkugeln an den Hörner befestigt. Der Stier wird mit einem Seil an einen Balken gezogen, die Teerkugeln werden angezündet und schließlich das Seil durchschnitten. Dauraufhin rennt der verschreckte Stier unter dem Beifall des Mobs durch die Straßen.
Seit dem Jahr 2000 ist dies der fünte Todesfall bei einem solchen “Fest”.