5th November 2012

In Gedenken an Barry Horne

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In Ehrerbietung an Barry Horne, einem englischen Tierrechtsaktivisten. Er am 5. November 2001 nach 68 Tagen Hungerstreik… Barry bat um nichts für sich, nur, dass die grausamen Experimente mit Tieren in den Laboratorien im Namen der Wissenschaft aufhörten. Einer der Ungeheuer, gegen die Barry gekämpft hat, waren die von HLS…

Vivisektion ist. Errungenschaft der Wissenschaft? Oder Rückschritt des Gewissens? 1 Schweigeminute. Für Barry…

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Die Zeit wird kommen, in der die Menschen den Mord an Tieren ebenso als Verbrechen betrachten werden wie den Mord an Menschen.

Leonardo da Vinci

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25th Oktober 2012

Miel – auf dem Weg der Besserung

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Nach nur einer Woche medizinischer Behandlung konne Miel schon wieder auf eigenen Beinen stehen, damit hat niemand gerechnet, schon fast ein kleines Wunder.

Siehe: Miel, mit der Bitte um Unterstützung

 

 

 

 

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15th Oktober 2012

Kunst gegen Stierkampf: VIDEO WORK 2: TORO

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RED GIANT VIDEO CONTEST”

Bitte für dieses geniale Video VIDEO WORK 2: “TORO” von Jose Manuel Silvestre abstimmen: http://www.facebook.com/RedGiantSoftware?sk=app_119638278174434&app_data=146

 

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3rd Oktober 2012

“Sprung in die Arena” David Herrero auf der Anklagebank

Sicher erinnern sich noch viele Leser an die Protestaktion der Fundacion Equanimal, bei der zum ersten Mal mitten in eine Stierkampfarena gesprungen sind um das Ende der Stierkämpfe zu fordern. Am 4. Mai 2008 sprangen sechs Stierkampfgegner in die Arena Las Ventas in Madrid. Ausgestattet mit mehrsprachigen anti-Stierkampf Plakaten saßen sie inmitten des Platzes und leisteten passiven Widerstand. Normalerweise wird immer nur am Rande der Arena protestiert, an diesem Tag zum ersten Mal mitten am Ort des mörderischen Spektakels. Auch wenn der Stiermord nicht verhindert werden konnte, der immer größere Widerstand gegen die Tauromachie ist dank dieser gelungenen Aktion noch mehr ans Licht der Öffentlichkeit gedrungen, es folgten weitere gleichartige Aktionen von verschiedenen Tierrechtsorganisationen.

Dienstag den 9. Oktober wird in Madrid eine weitere Gerichtsverhandlung gegen einen der an den “Sprung in die Arena” beteiligten Aktivisten stattfinden. Diesmal sitzt David Herrero auf der Anklagebank, weil er gemeinsam mit 5 weiteren Aktivisten von Equanimal inmitten der Stierkampfarena Las Ventas das Ende der Stierkämpfe gefordert hat. Diese historische und friedliche Aktion in der größten Stierkampfarena der Welt soll durch die Gemeinschaft von Madrid mit einer Geldstrafe von 3 000 Euro für jeden Aktivisten geahndet werden, 18 000 Euro für die Verbreitung des Respekts gegenüber Tieren!

In den vorherigen Gerichtsverhandlungen wurden die Aktivisten Sara Lago und David Nuevo dazu verdonnert, diese horrende Strafe zu zahlen, im Fall von Alessandro Zara wird der Schuldspruch aufrecherhalten, aber auf den Betrag von 270 Euro reduziert. Die anderen beiden noch nicht verurteilten Aktivisten werden im Oktober auf der Anklagebank sitzen.

Die Versuche die Tierrechtsbewegung zu unterdrücken wird keinen Tierrechtler davon abhalten sich weiterhin für die Rechte der Tiere und die Abschaffung der barbarischen Stierkämpfe einzusetzen, die zahlreichen Organisationen mobilisieren sich immer stärker gegen die Ausbeutung der Tiere und insbesondere für die Abschaffung der Stierkämpfe und Stierspektakel. Früher oder später wird auch dieses hässliche Kapitel der spanischen Geschichte zu Ende sein.

www.equanimal.org
www.asaltoalruedo.org
www.facebook.com/Equanimal.org

Petition: Apoyamos a los defensores de los animales injustamente sancionados con multas absurdas por defender el fin de la tauromaquia

nombre = Vorname
apellido = Nachname

 

ES WAR EIN HISTORISCHER NACHMITTAG

RUTH TOLEDANO 16/05/2008

Es war ein historischer Nachmittag. Der 4. Mai 2008 wird für immer in den Analen der ethischen Entwicklung dieses Landes als der Tag gelten, an dem sich zum ersten Mal die Stierkampfgegner mit ihrem Protest gegen die Nationale Schande (das, was man hier Fiesta nennt und damit sogar das Wort selbst besudelt) im mit Blut beschmutzten Lager des Feindes offen gegenüberstellte. Es war gerade fünf Uhr nachmittags und der erste der sechs Stiere war eben hinausgeschleift worden, der erste von sechs unschuldigen Tieren, die zur Erniedrigung, Tortur und Ermordung verurteilt worden waren. Genau in diesem Augenblick sprangen sechs mutige Aktivisten der Fundación Equanimal in die Arena in Las Ventas, einer für jeden der Stiere, um die Abschaffung des Stierkampfes zu verlangen und Rechte für die Tiere zu fordern. Olé!
Bis zu diesem Nachmittag hatte der Protest immer nur außerhalb des Hinrichtungsplatzes stattgefunden, denn eine Arena ist genau das.
Wenn das jetzt möglich geworden ist bedeutet es, dass die nicht mehr aufzuhaltende Bewegung den Weg zu einer zukünftigen Befreiung der misshandelten Tiere weist und bestätigt. Die anderen möchten glauben machen, dass diese falschen Symbole die Essenz eines Volkes sind. Wenn das öffentliche und ungestrafte Verursachen von Schmerz bei einem Tier als Banner für die Identität einer Nation geschwenkt wird, dann wird die Befreiung nicht nur für die Stiere sein, sondern auch für all jene, die sich als ‘gute Menschen’ ansehen, eine von den Stierkampfbefürwortern oft benutzte und ziemlich lächerliche Bezeichnung.

Bevor ich mein Spruchband in diesem Zirkus entfaltete, überfielen mich die Beklemmung und Angst, die auch die Stiere fühlen. Wirklich ‘gute Menschen’ waren diese sechs Spanier, die an jenem Nachmittag für die Geschichte in der Schlange standen um ihre Eintrittskarte zu kaufen, sie bezahlten, sich als Publikum ausgaben, aus dem Leiden des Stiers Kraft schöpften und für einen Augenblick diesen Ort der Hinrichtung Unschuldiger in einen dezenten Ort verwandelten (dezent im Sinne der politischen Moral, mit welcher der Präsident Zapatero im Kongress dem verdrehten Konzept von dezent seinen eigentlichen Sinn wiedergab, als er durch die Anerkennung der Rechte für Homosexuelle mit der Änderung des zivilen Eherechts die soziale Gleichheit einführte). Sechs gute Menschen. Dezente Menschen. Wie entschliesst sich ein solcher Mensch, etwas Derartiges durchzuführen? Das war auch die meistgestellte Frage, nachdem man sie festgenommen hatte und sie auf den Abtransport in Polizeigewahrsam warteten. Die Frage, die sowohl von den Verantwortlichen für die Las Ventas Arena als auch von den Polizeibeamten gestellt wurde (von denen einige gestanden, dass auch sie gegen den Stierkampf sind – sie kamen offensichtlich nicht aus Coslada) (Anmerkung: in Coslada läuft ein Prozess wegen Korruption gegen eine Mafia innerhalb der städtischen Polizei). Wie kommt ihr darauf, so etwas zu tun? Die Antwort dieser sechs guten Menschen war: Unsere Ideale treiben uns dazu, denn wir sind die Stimme der leidenden Tiere. Dort unten um blutigen Sand waren nicht nur wir sechs, wir waren sehr viele. Immer mehr Pazifisten kämpfen gegen dieses grausame Idol, so wie seinerzeit auch immer stärker gegen Rassismus und Sexismus gekämpft wurde. Es ist eine junge und starke Bewegung, die sich über die ganze Welt verbreitet und die Tiere verteidigt.
Wir haben die Hoffnung, dass die Welt ein wenig besser werden und diejenigen verurteilen und bestrafen wird, die aus Gewinnsucht oder zur Unterhaltung Schmerz bereiten.

Ich war dort. Ich erkläre hiermit, dass auch ich am 4. Mai mit den sechs Mutigen in die Arena sprang.
Ich erkläre stolz, dass ich eine von ihnen bin. Ich erkläre, dass auch ich an den Haaren durch den blutigen Sand gezerrt wurde. Ich erkläre, dass auch ich mir den Fuss brach und man mich nicht in der Krankenstation der Arena behandelte. Ich erkläre, dass ich vor dem Entfalten meines Spruchbandes in diesem römischen Zirkus von Beklemmung und Angst geschüttelt wurde, genau wie die Stiere auch.
Ich erkläre, dass es mir eine Ehre war, wegen Ordnungswidrigkeit und Widerstand gegen die Obrigkeit von der Polizei registriert zu werden. Wenn die Ordnung darin besteht, einem entführten Tier Stahlspitzen und Schwerte in den Rücken zu stossen, um damit japanischen Touristen mit Kindern und Spaniern ohne Skrupel ein perverses Vergnügen zu bereiten, wenn das die Ordnung ist: Moral ist es nicht.

Herr Präsident der Regierung ich bin sicher, dass auch Sie wissen, dass die Zukunft die Abschaffung des Stierkampfes bringen wird.
Ich bin überzeugt, dass Sie sich zu den Rechten der Tiere nur noch nicht mit dem gleichen Mut ausgesprochen haben, wie Sie es bereits für die Rechte anderer misshandelter Lebewesen taten, weil wirtschaftliche Interessen und der institutionelle Druck Sie daran hindern. Ich bin sicher, dass die Ministerin Narbona, eine deklarierte Stierkampfgegnerin, die Sie nicht in die neue Regierung einbezogen haben, weil sie, nach eigenen Worten, das “ein Bild Meinungsverschiedenheit” darstellt, in der Zukunft als bewunderte Pionierin gelten wird. Ich bin überzeugt, dass Sie öffentlich und ehrlich um Verzeihung bitten werden, so vielen Tieren Qualen bereitet und Mitbürger einem derartig harten Zugriff ausgesetzt zu haben. Ich bin auch überzeugt, dass die sechs Aktivisten gegen den Stierkampf, die in Las Ventas versuchten, die Aufmerksamkeit der nicht respektablen Menschen auf sich zu lenken und jene aufzuwecken, die sich der Lage noch nicht klar geworden sind, diese sechs Aktivisten werden irgendwann als die Ehrlichen und Dezenten des 4. Mai gelten. Das wird der Tag sein, an dem den Kindern in Spanien erzählt wird, dass das Foltern von Tieren eine Schande der Vergangenheit ist. Ich bin überzeugt, dass man Equanimal danken wird.

Quelle El Magazin

 

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23rd September 2012

Stierkampf in Frankreich: Grausame Tierquälerei oder traditionsreiches Kulturspektakel?

http://www.dailymotion.com/video/xtrqpl

“Sie werden Liebe in den Augen des Toreros sehen.”

Siehe auch: Klage abgewiesen, noch kein Ende der Stierkämpfe in Frankreich

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21st September 2012

Klage abgewiesen – noch keine Ende der Stierkämpfe in Frankreich

Gemeinsam mit Brigitte Bardot, Alain Delon und Jean-Paul Belmondo setzen sich französiche anti-Stierkampf Organisationen für die Abschaffung der Stierkämpfe in Frankreich ein und klagten vor dem französichen Verfassungsgericht. Die Klage, eingereicht von dem Comité Radicalement Anti Corrida,( CRAC Europe) und der Tierrechtsorganisation Association Droits Des Animaux wurde heute abgewiesen.

Die Klage vor dem französischen Verfassungsgericht gegen die Ausnahmeklausel des Strafgesetzbuches, welches Stierkämpfe und Hahnenkämpfe erlaubt, da es sich um eine “örtliche Traditon” handele, wurde abgelehnt. Das französiche Verfassungsgericht, das Conseil Constitutionnel, hält die Ausnahmeklausel für verfassungsgemäß.

Die Befürworter der Abschaffung der Stierkämpfe argumentieren zu Recht, dass “Der spanische Stierkampf ist weder Teil der französischen Tradition noch Kulturerbe” ist. Das blutige Spektakel ist nur in 10 % des französischen Territoriums erlaubt. Im restlichen Land stehen solche Misshandlungen von Tieren unter Strafe und können mit bis zu zwei Jahren Gefängnis und 30 000 € Bußgeld bestraft werden.
Das Verfassungsgericht entschied nun, dass diese Ausnahmeklausel verfassungsgemäß ist.

Diesmal hat die Stierkampflobby gesiegt, der Kampf gegen das blutrünstige Spektakel welche seine Daseinsberichtigung in der heutigen Zeit schon lange verloren hat, geht weiter. Demütigung und Folter eines Lebewesens kann weder als Kultur verstanden, noch Blutvergießen Kunst genannt werden.

Frankreich erklärt Stierkampf zum Immateriellen Kulturerbe
Frédéric Mitterrand: “Ich habe keine besondere Sympathie für den Stierkampf”
Frankreichs scheußliches Kulturerbe
Macht Frédéric Mitterrand seine Ankündigung wahr und nimmt die Erklärung des Stierkampfes zum Immateriellen Kulturgut zurück?
Demonstrationen in Frankreich – Frankreichs Kulturschande
Kultur? Gegen die Erklärung des Stierkampfs zum Immateriellen Kulturerbe Frankreichs
Frankreichs Kulturschande – Hinterhältige Machenschaften
Simone Veil mit Stierkampfgegnern solidarisch
Frankreich: Brot und Spiele! Schulen der Folter, Schulen der Gewalt!
Frankreich: Die Saat der Gewalt – Aggressionen der Stierkampffanatiker

Diese Video-Montage über die anti-Stierkampf Demonstration am 11. Februar 2012 in Paris, bei der sich 4 000 Menschen versammelt hatten um das Lynchen von Aktivisten Rodilhan und die Erklärung des Stierkampfs als immateriellen Kulturerbes Frankreichs zu denunzieren wurde von Jérôme Lescure realisiert:

http://www.dailymotion.com/video/xon0yf

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20th September 2012

2. Welttag gegen Tierquälerei

Am Samstag den 22. September ist der 2. Welttag gegen Tierquälerei, auch in Deutschland finden zahlreiche Veranstaltungen und Demonstrationen statt.

Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen:

www.weeac-deutschland.eu
aktion-fair-play.de
www.vegane-gesellschaft.org

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17th September 2012

Esperanza’s erster kleiner Sprint

Vor 1 1/2 Jahren wurde die Galga Esperanza, mehr tot als lebendig, in einem Müllcontainer gefunden. Sie lag zwischen Müll und Schutt in einem Kartoffelsack. Sie muss schon länger ohne Futter und Wasser in der Sonne gelegen haben. Dürr, starr, kalt, von Wunden übersät, sie atmete kaum noch. Die Tierarzte kämpften lange um ihr Leben, Esperanza lernte wieder laufen und jetzt ist sie sogar zum ersten Mal gerannt.

Bei soviel Grausamkeit kann man nur noch Abscheu und Hass empfinden gegenüber denen, die solcher Taten fähig sind und denen, die der allgegenwärtigen Misshandlung von Tieren tatenlos zuschauen.

In Spanien existiert eine Politik des Wegschauens, aber was will man auch erwarten von einem Land, welches Stierkampf und Stierspektakel als Kultur betrachtet, die Misshandlung der Stiere legalisiert, wo der Sonntagausflug der erzkatholischen Spanier in eine Stierkampfarena nach dem sonntäglichen Kirchgang eine Selbstverständlichkeit ist und schon kleinen Kindern suggeriert wird, dass das Quälen von Tieren eine sinnvolle, legitime Freizeitbeschäftigung ist.

Die sadistische Überlegenheit des Menschen über das Tier ist in der archaischen Kultur Spaniens allgegenwärtig, Tierquäler finden sich in allen Bevölkerungsschichten, Angst vor dem Gesetzt scheint man nicht zu haben, die wenigstens Misshandlungsfälle werden aufgeklärt, da sie unbearbeitet, auf nimmer Wiedersehen in irgendwelchen Schubladen ignoranter Bürokraten verschwinden. Weiterlesen »

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17th September 2012

Hund aus dem sechsten Stock in den Tod geworfen

Die spanische Tierschutzpartei PACMA (Partido Animalista Contra el Maltrato Animal) hat Anzeige gegen eine Frau aus Bilbao erstattet, die den Hund ihres Mannes vom Balkon in der sechsten Etage geworfen hat.

Die 16 jahre alte Hündin lag eine Stunde lang schwer verletzt auf der Straße, eine Nachbarin, die auch die Polizei gerufen hatte, kümmerte sich um sie, bis der Ehemann der Tierquälerin kam. Dieser brachte seine Hündin zum Tierarzt, sie war gelähmt und so schwer verletzt, dass sie von ihrem Leid erlöst werden musste. Tatmotiv Eifersucht.

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13th September 2012

Toro de la Vega, ein Fiasko für alle Beteiligten

Das diesjährige Turnier “Toro de la Vega” war ein Fisko für alle beteiligten, Volante konnte nicht vor dem grausamen Tod gerettet werden, es gibt keinen Sieger bei Turnier, noch schlimmer, Volante könnte noch leben, man hätte ihn begnadigen können.

Dies ließ zumindest der Präsident des Patronato Toro de la Vega, Gerardo Abril, verlauten, da der Stier ausserhalb des erlaubten Bereichs von den Lanzenreitern getötet wurde. Damit so etwas nicht wieder passiert, immerhin haben die Verantworltichen zugegeben, dass das Turnier aus dem Ruder gelaufen ist, will man im kommenden Jahr alle Teilnehmer mit Lanzen registrieren und über die Regeln aufklären.

Der Bürgermeister von Tordesillas, José Antonio Gonzalez-Ponce, äusserte ebenfalls seinen Unmut, “Es hätte begnadigt werden können”. Angeblich ist Gonzalez-Ponce kein Befürworter des Spektakels, da er dies jedoch nicht in der Öffentlichkeit kundtut, ist er ein Feigling wie alle anderen die in diesem verfluchten Ort leben und nichts gegen die Barberei unternehmen, denn “Wer zum Bösen schweigt, wird ebenso schuldig wie der, der es tut.“ (Martin Luther King).

Die Macht der Tauromafia ist groß, so groß, dass sie offensichtlich die Sozialisten auf ihre Seite gezogen hat. Die PSOE der autonomen Gemeinschaft von Kastillien und León präsentiert nun eine Initiative um die Vorschriften für Veranstaltungen mit Stieren zu ändern und damit blutige Volksfeste wie den “Toro de la Vega” zu erleichtern, denn sie lassen die leeren Kassen klingeln. Worüber nicht geredet wird, sind die Subventionen, die die Tauromachie künstlich am Leben erhalten. Ist es nicht die Aufgabe der Sozialisten soziale Probleme zu lösen? Gerade in Zeiten der Wirtschaftskrise ist es nicht mehr tragbar, der Stierkampfindustrie Geld in den Rachen zu werfen, während im Bildungs- und Gesundheitswesen massiv gekürzt wird. Während des letzten Wahlkampfes machte sich die sozialistische Partei noch für die Verbesserung von Tierschutzgesetzen stark, nun knien sie nieder vor der Stierkampflobby. Wollen sie sich auf das Niveau der Volkspartei (Partido Popular) stellen?

Treffender als die polnische Tageszeitung Fakt die kurz, knapp und verachtend über den “Toro de la Vega” berichtet hat, kann man es nicht ausdrücken, “Es nicht verwunderlich, dass Spanien bankrott ist, weil so viele seiner Leute geistig noch im Mittelalter stecken …”

Ocupa Tordesillas
wird nicht untätig sein, legale und friedliche, aber mit Gift gefüllte Kampagnen ohne Androhung von Blut und Gewalt, werden den Feind treffen, durch die Veröffentlichung von Daten über die wirtschaftlichen Auswirkungen des “Toro de la Vega” in den Taschen der Mörder und seiner Komplizen.

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Quellen:
elconfidencialautonomico.com
eldiadevalladolid.com
fakt.pl

http://www.sos-galgos.net/c/toro-de-la-vega

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