6th Juli 2016

San Fermin 2016: Das Blut rennt mit dir – Sei kein Komplize!

Dieselben Stiere die durch Pamplonas Straßen schlittern und fallen werden später am Nachmittag in der Stierkampfarena der Stadt erstochen. Touristen die in Spanien an dem Rennen mit Stieren teilnehmen werden an dem Gemetzel beitragen.  Dies ist die ernünchternde Botschaft des neuen Videos der Plattform La Tortura No Es Cultura / Folter Ist Keine Kultur, gesponsert von Animal Guardians, und Europas größten Tierschutzorganisationen, PETA, Humane Society International, CAS International , Anima Naturalis und europäische Büros von World Animal Protection sowie dem Red Internacional Antitauromaquia/ International Anti-bullfighting Network, welches 110 Tierschutzorganisationen aus aller Welt vereinigt. Das Video wurde in verschiedene Sprachen übersetzt und wird in Europa, Amerika, Asien und Australien verbreitet. Das schockierende Video zeigt das Ende der Stiere die an dem Stiertreiben teilnehmen und danach in der Arena zu Tode gefoltert werden und fordert die Touristen auf, nicht zu Komplizen zu werden.

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16th Juni 2016

Stierkampfschule – Tod nach dem 14. Degenstoß

Jedes Jahr werden Tausende Kälber bis zu einem Jahr und Tausende bis zu dreijährige Stiere in Spaniens Stierkampfschulen verwendet um den Schlächter-Lehrlingen “Die Kunst des Tötens” beizubringen. Folgendes, von der spanischen Tierschutzpartei PACMA am 14. Juni 2016 in der Stierkampfarena von Ávila aufgenommene Video, zeigt einen Schüler der Stierkampfschule von Madrid. Der siebzehnjährige Schüler Aarón Rodríguez sticht vierzehn Mal mit dem Degen (estoque) auf das Tier ein bis es zu Boden geht. Dort ringt der Stier keuchend nach Luft, ihm wird mehrmals der Degenstoß versetzt, noch immer im Todeskampf. Schließlich wird der Jungstier noch lebend aus dem Platz geschleift um zum Schlachter transportiert zu werden. Alles unter Beifall, auch von vielen in der Arena anwesenden Kindern und Jugendlichen.

Muerte a la decimocuarta estocada en escuela taurina from PACMA TV on Vimeo.

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4th Juni 2016

PACMA dokumentiert grausamen Kälbermord in Cordobá

Cordobá 30.05.2016 – Becerrada Homenaje a la Mujer cordobesa

Vier Stierkälber unter 2 Jahren wurden von teilweise minderjährigen Schülern diverser andalusischer Stierkampfarenen zu Tode gefoltert. Bis zu vier Mal wurden den Tieren Dolchstöße verpasst, bis sie sterbend zusammenbrachen – dies unter den Beifall von in der Arena anwesenden Kindern! Ohren und Schwanz wurden abgeschnitten, als die Stierkälber noch lebten!

Erziehung zur Grausamkeit! Die Empfehlung der UNO, Kinder von der Gewalt des Stierkampfs fernzuhalten wird ignoriert. Kultur hört da auf, wo Grausamkeit beginnt.

Becerrada Mujer Cordobesa from PACMA TV on Vimeo.

Quelle: PACMA documenta la cruel Becerrada Homenaje a la Mujer cordobesa

Siehe auch: Becerrada – Töten ist nicht leicht
Kälbermord im Baskenland, Tradition der Grausamkeit
Kälbermord
“Beccerada”, grausamer Kälbermord in El Escorial

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28th Mai 2016

Adrenalin für Idioten – Toro Enmaromado de Benavente

Ganz ohne Spezialeffekte, zeigt das Video der Stadt Benavente das Martyrium von Pitarroso.  Benavente ist eine Kleinstadt mit ca 18.000 Einwohnern in der Provinz Zamora in der autonomen Gemeinschaft Kastilien-León.

Diese Stadt, diese Menschen existieren, im XXI. Jahrhundert in einem Land der Europäischen Union. Ein Schandfleck im tiefsten dunklen Spanien. Die Bevölkerung zeigt sich nach der Stierhatz stolz und zufrieden, man hatte Spaß. Der Stier hat so einige nach Adrenalin lechtzende Läufer auf die Hörner genommen, dies wird von den Verantwortlichen für derartige Spektakel billigiend in Kauf genommen.

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26th Mai 2016

Fiestas in Spanien – “Der Mob hat viele Köpfe aber kein Gehirn”

“Der Mob hat viele Köpfe aber kein Gehirn” – so ein englisches Sprichwort, passend zu folgenden Videos, aufgenommen in den vergangenen Tagen.

Benavente (Kastilien und León), 25.05.2016 “Torito del Alba” – ein verängstigtes, aus dem Maul blutendes Tier, welches an einem Seil durchs Dorf gezogen und vom Mob mit Fäusten tracktiert wird. Darunter auch viele Minderjährige. Die Misshandlungen dieser jungen Kuh dauerten 40 Minuten. Burlera endete im Schlachthof. Die spanische Tierschutzpartei PACMA hat Anzeige erstattet.

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Benavente, 25.05.2016 “Toro Enmaromado de Benavente” – Ein herzzerreißendes Video von einen Stier, fern seiner Herde, teilweise wirkt er wie von Angst erstarrt, ohne die Möglichkeit der Flucht. Um ihn zu reizen wird er mit einem Kübel Wasser übergossen. Das durstige Tier (man weiß nicht, wie lange er nichts zu saufen bekommen hat) versucht das vergossene Wasser vom Boden zu trinken. Sein Martyrium dauert fast zwei Stunden, zum Schluss gab es zehn Verletzte, darunter zwei Schwerverletzte, doch dies nütze ihm nichts, auch Pitarroso fand ein trauriges Ende im Schlachthof.

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Benavente bekundet offiziell mit dem Toro Enmaromado seine Unterstützung für den Toro de la Vega.

Mehr als 12 000 Volksfeste jährlich, zerstören in Spanien auf grausamste Art das Leben von mehr als 60 000 Tieren, eindrucksvoll dokumentiert in dem Dokumentarfilm Santa Fiesta von Miguel Angel Rolland und nach wie vor von spanischen Tierschützern, die keine Gelegenheit auslassen, die Grausamkeit in Bild und Ton festzuhalten.

Quellen mit Videos:
Diez personas heridas durante el Toro Enmaromado de Benavente 2016
PACMA documenta y prepara denuncias contra el ‘Torito del Alba’ de Benavente

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8th Mai 2016

TILL IT SHINES! – 500 Galgos am Brandenburger Tor – Berlin, 7. Mai 2016 – Demo gegen das Leiden der Galgos und anderen Jagdhunde in Spanien

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2nd Mai 2016

Brutaler Übergriff auf zwei Anti-Stierkampf-Aktivistinnen

Erschreckende Bilder die zeigen, wie zwei Anti-Stierkampf-Aktivistinnen (Aïda Gascón Präsidentin von AnimaNaturalis Spanien und Yasmina Moreno) die mit der Kamera bei einem Volksfest mit Stieren deren Misshandlung filmen wollten, von Stierkampffans angegriffen werden.

Bitte unterzeichnen Sie auch die Petition von AnimaNaturalis: Schluss mir dem Correbous

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1st März 2016

Die Wahrheit hinter Stierkämpfen – Animal Equality Recherche

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Animal Equality recherchiert bei traditionellen Stierrennen in Spanien, um die Grausamkeit und Brutalität dieser Veranstaltungen zu zeigen. Diese Feste werden jährlich mit 26 Millionen Euro deutscher Steuergelder finanziert. Mehr Informationen und die Petition findest Du unter: http://www.grausame-spektakel.de

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3rd Februar 2016

Jallikattu Festival: Gegenstand der Diskussion in Indien

Das Jallikattu Festival, ein Event mit Stieren im indischen Bundesstaat Tamil Nadu, ist Gegenstand der Diskussion sowohl in Indien als auch im Ausland. Im Jahr 2014 wurde das Jallikattu Festival vom Obersten Gerichtshof verboten, zusammen mit anderen Arten von Festen mit Tieren. Dennoch könnte das Jallikattu Festival mit einem Erlass der Regierung wieder kommen. Der Oberste Gerichtshof entschied, dass die Regierung das Gesetz zu achten hat und dass das Festival verboten bleibt.

Am 7. Mai 2014 wurde die Jallikattu Festival zusammen mit anderen Veranstaltungen, wie Rennen und Tierkämpfen, verboten. Das Hauptziel war es, unnötige Leiden oder Schmerzen zu verhindern und sicherzustellen, dass die Tiere nicht dazu animiert werden, mit anderen Tieren oder Menschen zu kämpfen. Der Regierung ist es nicht erlaubt, diese Veranstaltungen zu ermöglichen.

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Während Jallikattu, konnten die Menschen aus der Öffentlichkeit versuchen, an den Hörnern der Stiere festgebundene Preise Hörnern der Stiere zu fangen. Obwohl keine Waffen während des Festivals erlaubt waren, wurden die Bullen rau behandelt und es gab Anzeichen für das Leiden der Tiere. Trotz der aktuellen Gesetze in Indien, der MoEF & CC (Ministerium für Umwelt, Forst und Klimawandel) wurde die Erlaubnis für ein anderes Jallikattu Festival erteilt. Leider musste der Oberste Gerichtshof intervenieren.

Indien hat gute Tierschutzgesetze, aber diese werden regelmäßig nicht eingehalten bzw. umgesetzt. Vor allem die Provinzbehörden folgen nicht dem Gesetz und die Polizei tut sehr wenig oder nichts, um diese Veranstaltungen zu stoppen.

Nach der Debatte über das Verbot des Jallikattu Festivals finden neue Verstöße statt. Die AWBI (Animal Welfare Board of India) fordert in einem Schreiben an die örtlichen Behörden von Karnataka die Kambala Rennen mit Büffel in diesem Staat zu beenden. In diesem Brief, verwendet der AWBI die Erklärung des indischen Obersten Gerichtshofs über das Verbot des Jallikattu Festivals und anderen Veranstaltungen mit Tieren. Wenn die lokalen Behörden nicht den Satz des Obersten Gerichtshofs respektieren, können sie vor Gericht gebracht werden. Das letzte Wort über grausame Tier Veranstaltungen in Indien noch nicht gesprochen worden.

Im Jahr 2014 unternahm Indien einen sehr wichtiger Schritt für die Abschaffung Jahrhunderte alter Traditionen der Tiermisshandlung. Das Land wurde ein Beispiel für andere Länder, in denen ähnliche Veranstaltungen mit Tieren wegen ihrer angeblichen kulturellen Werte nicht verboten wurden. Indien könnte seinen Status als progressive Nation verlieren in Bezug auf den Tierschutz und Gesetzgebung verlieren, wenn es wieder beginnt, grausame Veranstaltungen mit Tieren zu erlauben.

CAS International ist besorgt über die aktuellen Entwicklungen in Indien und wird alles in seiner Macht stehende tun, um die illegalen Veranstaltungen mit Stieren und anderen Tieren zu beenden. Bitte achten Sie auf unserer Website auf aktuelle Nachrichten und Aktionen um Kämpfe und Rennen mit Tieren und grausame Festivals in Indien zu stoppen!

www.stieren.net

PETITION: CAS INTERNATIONAL – Sign petition against festivals with bulls and other animals in India

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29th Oktober 2015

Blut für die Jugend – der Horror an Spaniens Stierkampfschulen

Brutale Bilder eines praktischen Unterrichts einer Madrider Stierkampfschule

Die spanische Tierschutzpartei PACMA hat ein Video veröffentlicht, welches Schüler der Madrider Stierkampfschule Escuela Taurina Marcial Lalanda während des praktischen Unterrichts in der Arena zeigt. Das Video zeigt mit welcher extremen Grausamkeit und Bösartigkeit die Tiere behandelt werden.

Das Kulturministerium hat gerade erst dieser Schule den Stierkampf-Nationalpreis, Premio Nacional de Tauromaquia, im Wert von 30 000 € überreicht.

Aufgenommen wurde das Video am 29. September. Gezeigt werden Jugendliche wie sie mehrere Kälber töten. In ihren blutigen Kostümen bekämpfen die Schüler die orientierungslosen Jungtiere, wobei sie mit Gesten von Arroganz nur so prahlen.

Man kann sehen, wie die aufgrund ihres jungen Alters verschreckten und desorientierten Kälber auf dem schlüpfrigen Boden ausrutschen und wiederholt hinfallen. Bei den brutalen Bildern kann man beobachten, wie die Tiere einen grausamen Tod erleiden. Nachdem mehrmals mit dem Degen estoque zugestoßen wurde (tief in den Nacken, in den Spalt zwischen den Schulterblättern – Lunge, das Zwergfell und andere Organe werden dabei durchstochen), descabello und puntilla ausgeführt werden, sind die Tiere immer noch bei Bewusstsein, schnappen nach Luft und sterben schließlich unter großen Qualen. Während die Kälber vom Platz gezogen werden, leben einige von ihnen noch, sie bewegen ihre Augen und auch ihren Körper.

Die Stierkampfschule “Escuela Taurina de Marcial Lalanda” hat eine stark rückläufige Schülerzahl. 2011 besuchten noch 111 Schüler diese Schule, 2013 nur noch 48.

PACMA sieht die Erziehung zu Werten die Respekt für Tiere und die Umwelt fördert und die Gewalt ablehnen als unumgänglich an und betrachtet es als echten Unsinn, dass die Regierung den Stierkampf, wie vergangene Woche offiziell angekündigt, als Unterrichtsfach an Schulen einführen will und wie jetzt aktuell mit 30 000 € prämiert, während der nationale Literaturpreis nur in Höhe von 20 000 € vergeben wird.

Quelle mit Video: Brutales imágenes de una clase práctica en una escuela de tauromaquia de Madrid

Siehe auch: Die Stierkampfkunst aus der Sicht eines Kampfstieres

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