24th Februar 2017

Guardia Civil rettet 14 Galgos an der Schwelle des Todes

Úbeda (Jaén): Der Aufmerksamkeit eines Bürgers und dem Einsatz der alarmierten Beamten Guardia Civil und einem Tierschutzverein ist es zu verdanken, dass fünf erwachsene Galgos und neun Galgowelpen gerettet werden konnten. Die Hunde befanden sich im inneren eines baufälligen Gebäudes. Die Beamten der Seprona konnten erkennen, dass die Galgos an Hautwunden litten, extrem unterernährt waren, es an Futter und Wasser mangelte und die hygienischen Bedingungen katastrophal waren. Aufgrund der Situation, dass das Leben der Galgos in akuter Gefahr war und der Besitzer der Hunde nicht ermittelt werden konnte, leitete die Guardia Civil die Rettung ein. Von den 14 geretteten Tieren waren nur zwei mit Mikrochip gekennzeichnet. Die Guardia Civil hat nun ein Gerichtsverfahren wegen Misshandlung von Tieren eingeleitet.

Quelle mit Video: ubeda.ideal.es

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24th Februar 2017

Erfolgreicher Schlag gegen Hundekampf-Mafia – ein Krimi ohnegleichen

Die mediale Aufmerksamkeit ist groß, seit es in der Nacht von Freitag den 17. auf Samstag den 18. Februar 2017 zu einem großangelegten Einsatz der Nationalpolizei auf einer abgelegenen Finca in der Gegend von Hoya la Vieja nahe Güímar (Teneriffa) kommt. Als die ersten Nachrichten an die Öffentlichkeit kommen, ahnt noch niemand, wie groß das ganze Ausmaß ist.

Der für die Beteiligten überraschte Einsatz galt Hundekämpfen. Selbstverständlich sind diese illegal, offensichtlich aber sehr beliebt und lukrativ. Während die einen Beteiligten damit beschäftigt waren Rippen zu braten und Kartoffeln zu kochen, standen die anderen um einen ca. 10 Quadratmeter großen quadratischen Kampfring und schlossen Wetten ab, während Pitbulls und Bardinos um Leben und Tod kämpften. Die Polizei überprüfte die Anwesenden, einige versuchten zu fliehen, ein Fluchtauto stürzte filmreif in einen Graben, an die 20 Personen wurden erst einmal verhaftete, Tierärzte kümmern sich um die Hunde, von denen einige verletzt sind. Gefunden wurden Arzneimittel, die verhindern sollen, dass die verletzten Hunde stark bluten, damit sie möglichst lange kämpfen können.

Video des Einsatzes der spanischen Policía Nacional auf der Hundekampf-Finca in Güímar (Teneriffa):

Fotogalerie: laopinion.es

Am Sonntag bietet sich der Policía Local von Arona, der Guardia Civil und Tierschützern verschiedener Vereine ein Bild des Grauens auf der Finca eines illegalen Hundezüchters in Arona. Kettenhunde, Hühner, Fasane, Tauben und Enten, mehrere Dutzend toter Hunde im unterschiedlichsten Verwesungszustand auf dem Grundstück verteilt und in einer Grube, von der ein bestialischer Gestank ausgeht. Die Hunde wurden unter den Tierschützern aufgeteilt, ich gehe davon aus, dass auch für das Geflügel inzwischen ein Platz gefunden wurde. Hier wurden Hunde und Hähne für Kämpfe gezüchtet.

Video von Markus Baier, der mit zahlreichen Tierschutzorganisationen kooperiert und Missstände dokumentiert:

19 febrero 2017 sin limites la chusma from Markus Baier on Vimeo.

Dies ist jedoch nicht der einzige illegale Kampfhundezüchter der auffliegt, noch am Sonntag erreicht Tierschützer die Nachricht über die Entdeckung einer weiteren illegalen Kampfhundezucht. Dort wurden mehr als 20 Hunde sogenannter gefährlicher Rassen gefunden, unter ihnen Welpen. Hier wurden offensichtlich Hunde kleiner Rassen zu Trainingszwecken missbraucht. Offensichtlich dienten sie ebenfalls als Futter. Insgesamt konnten an dem ereignisreichen Wochenende bei den verschiedenen Polizeieinsätzen  230 Hunde gerettet werden. Bei dem Einsatz in einem Haus auf einer Finca fand man ein Dutzend Hunde, von denen einige aufgrund ihrer Aggressivität eingeschläfert werden mussten.

Der erfolgreiche Schlag gegen die Hundekampf-Mafia auf Teneriffa ist nur die Spitze des Eisbergs!

30 Personen wurden festgenommen, unter ihnen eine Person die auf der schwedischen Fandungsliste steht, ein Tierarzt und auch ein Polizeibeamter aus Güímar. 10 Personen wurden inhaftiert, vier von ihnen inzwischen gegen Zahlung einer Kaution entlassen.

Wie die spanische Tageszeitung Diario de Avisos verlauten lässt, schlussfolgert das ermittelnde Dezernat für Spezial- und Gewaltdelikte (Unidad Contra la Delincuencia Especializada y Violenta – Ucdev) des Hauptkommissariats der Kriminalpolizei, dass es sich bei dem illegalen Netzwerk für Hundekämpfe um ein spanisches Netzwerk handelt, dessen Pate in Torrejon de Ardoz (Madrid) residiert und die besten Kampfhunde durch die halbe Welt schickte, u.a. nach Saudi Arabien, Thailand und Italien.

Die Taten, für die sich die mutmaßlichen Mitglieder der kriminellen Vereinigung verantworten müssen, sind Tierquälerei, illegaler Handel mit Arzneimitteln, illegaler Waffenbesitz, illegales Glücksspiel, Drogenhandel – auf der Finca des Paten wurden vermutlich 300 Marihuana Pflanzen entdeckt – und Geldwäsche. Die kriminelle Vereinigung war gut organisiert, der Pate, von seinen Gefolgsleuten “Professer” genannt, der “Lehrer”, zuständig für internationale Kontakte, die Ligas, lokal, regional und international.

Verschiedene kooperierende Tierschutzgruppen haben Jahre damit verbracht, die Behörden auf Hundekämpfe und illegales Glücksspiel aufmerksam zu machen und sind immer am Mangel vom politischen und sogar polizeilichem Interesse gescheitert. Die Operation die endlich alles ans Licht gebracht hat, wurde vom spanischen Festland aus organisiert.

Reich bebilderter Artikel in der Daily Mail: Saved from a brutal death in the fighting pits

Verachtenswerter Missbrauch von Tieren auf den Kanarischen Inseln

DIE FLECKEN DER BANANEN SIND SCHON ROT – KANARISCHE INSELN – GRAUSAMKEIT – STOPP TIERQUÄLEREI

Aufgrund der nicht tragbaren Zustände haben verschiedenen Tierschutzgruppen eine Kampagne gegen die Misshandlung von Tieren auf den Kanarischen Inseln ins Leben gerufen. Erst vor einigen Wochen entdeckten deutsche Touristen vollkommen abgemagerte Podencos, ohne Wasser und Futter, die unter erbärmlichen Bedingungen an Ketten gehalten wurden und erstatteten Anzeige. Sonne Strand und Meer, dies verbinden die Urlauber mit Teneriffa, doch was sich abseits der Touristenhochburgen abspielt bleibt den meisten Besuchern verborgen.

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20th Februar 2017

Diffamierung durch Stierkampf Fans – so tief sind sie gesunken

“Bombenanschlag auf die Tauromachie? – Ein Bombenanschlag in Bogota (Kolumbien)fordert 31 Verletzte und einen toten Polizisten – Erreicht der Tierschutz eine neue politische Dimension?” titelt die pro-Stierkampf Seite SfA – STIERKAMPF FÜR ALLE – seinen heutigen Beitrag und moniert sich darüber, dass es keine Stellungnahmen seitens der Tierschützer gibt. Wieso auch? Abgesehen davon, dass wir mit Argumenten und nicht mit Bomben argumentieren, vermuten die Behörden hinter dem Anschlag eine Splittergruppe der linken ELN-Guerilla, auch der Bürgermeister von Bogotá ist sich sicher, dass dieser schreckliche Anschlag absolut nichts mit Stierkampf zu tun hat. Ebenso der Spezialist Jorge Restrepo, Direktor der Nichtregierungsorganisation Cerac, der den internen Konflikt in Kolumbien analysiert, ist der Meinung, dass der Anschlag nicht von Tierschützern kommt.

Warum also, sollten wir uns dazu äußern?

Diese Diffamierung der Anti-Stierkampf-Bewegung ist ein untrügliches Beispiel von vielen, wie tief die Stierkampf-Anhänger gesunken sind.

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10th Februar 2017

Horror-Finca in Andalusien – Gerettet aus der Hölle

Die Guardia Civil befreit aus einer illegalen Hundezwinger auf einer Finca in Cadiz 50 Tiere. Sie befinden sich alle in sehr schlechtem Zustand. Sie hatten kein Wasser , kein Futter und lebten unter furchtbaren Bedingungen.

Anwohner und Tierschützer warnten jahrelang vor einem illegalen Hundezwinger auf einer Finca in der Nähe von Pago del Humo in Chiclana. Trotz ihrer Bemühungen und zahlreicher Anzeigen handelten die Behörden nicht, da sie einige der Beiweise nicht anerkannten. Sogar die spanische Tierschutzpartei PACMA erstattete im Mai 2016 Anzeige wegen Misshandlung von Tieren.

Erst als ein grauenvolles Video veröffentlicht wird, kommt Bewegung in die Angelegenheit. Das Video zeigt, wie vier unterernährte Hunde, sogenannte Kampfhunde und auch Jagdhunde, einen Galgowelpen töteten und fraßen. Das Video ist so grausam, dass es von Youtube entfernt wurde.

Am 6. Febraur war es dann endlich soweit, die Seprona betrat gemeinsam mit Beamten der Policia Municipal das Gelände. Ihnen bot sich ein düsteres Bild. 42 Hunde verschiedener Rassen und Größen befanden sich in einem erbärmlichen Zustand, kein Futter, kein Wasser, verschimmeltes Brot dient als einzige Nahrung, die Zwinger voller Exkremente, einige vegetierten in Räumen ohne Tageslicht dahin. Nach und nach befreite man alle Hunde und suchte nach Mikrochips, keiner der Tiere ist gekennzeichnet.

Nach der Intervention, konnten nun endlich 42 Hunde, drei Katzen, ein Pferd, ein Pony und ein Esel, gerettet werden. Sie befinden sich nun in Obhut mehrerer lokaler Tierschutzorganisationen.

Der Besitzer der Finca wurde verhaftet muss sich vor Gericht als mutmaßliche Täter eines Verbrechens gegen den Schutz von Flora, Fauna und Haustieren verantworten.

Quelle: andaluciainformacion.es

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6th Februar 2017

Nein zur Jagd mit Galgos – Impressionen aus Madrid


Am 5. Februar fanden in 25 Städten Demonstrationen gegen die Jagd mit Galgos und anderen Hunden statt. Aufgerufen zum Protest hast die spanische Plattform NAC. Die Resonanz in den spanischen Medien war sehr groß, an die 20 Zeitungen, Radio- und TV-Sender haben berichtet. Laut NAC haben sich ca. 6 000 Menschen mit ihren Hunden an den Protesten in ganz Spanien beteiligt.

Nationale und internationale Tierschutzorganisationen setzen sich seit vielen Jahren für ein Jagdverbot mit Hunden ein. Auch die internationalen Medien berichten immer öfter über das Schicksal dieser Hunderassen, es gibt einen neuen Dokumentarfilme und auch eine aktuelle Petition: Gebrochene Seele – Der letzte Lauf des Galgos

Die hier gezeigten Fotos stammen von FILMING FOR LIBERATION, FILMING FOR LIBERATION ist ein kollektives Projekt von audiovisuellen Aktivismus, inspiriert von Joanne McArthur We Animals. Die Aufgabe dieses Kollektivs ist es die Realität der Tierausbeutungsindustrie zu zeigen, mit dem Ziel in der Gesellschaft eine Debatte über Speziesismus zu lancieren und die Menschen zu ermutigen, sich für Tierrechte einzusetzen.

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4th Februar 2017

Spanien ratifiziert die Europäische Konvention zum Tierschutz mit 30 Jahren Verspätung

Spanien schließt sich den europäischen Standards des Tierschutzes an…30 Jahre zu spät, 30 Jahre  nachdem die Konvention zum Schutz der Haustiere verabschiedet wurde. Besser spät als nie….

Schutz und Geborgenheit

Der Kongress wird in den kommenden Tagen die Europäische Konvention zum Schutz von Haustieren ratifizieren, der 1987 verabschiedet wurde und Grundrechtsrahmen für Tierschutz ist.

Unter anderem legt die Konvention Standards für Tierhaltung, Reproduktion, Erwerb, Zucht und Ausbildung Haustiere. Zum Beispiel dürfen ohne Erlaubnis der Eltern Tiere nicht an Jugendliche unter 16 Jahren verkauft werden, oder dass Zucht, Haltung und Handeln nur von Menschen mit den richtigen Fähigkeiten erfolgen soll. Außerdem sind Beschränkungen für Tiere in der Werbung, Unterhaltung, bei Wettbewerben enthalten. Euthanasien müssen mit der geringst möglichen physischen und psychischen Leid durchgeführt werden. Ferner sind die Staaten, die die Konvention unterzeichnet haben verpflichtet, die Zahl der streunenden Tiere zu reduzieren, mit Mitteln die weder Schmerz, Leid noch Todesangst verursachen. Diejenigen die streunende Tiere sichten, sollen die Behörden informieren.

Laura Daurte, die Pressesprecherin der spanischen Tierschutzpartei PACMA wünscht sich mehr Ambitionen, den Tierschutz in Spanien an das europäische Minimum anzupassen. Besonders laxe Tierschutzgesetze gibt es in Andalusien, Kastilien-La Mancha, Extremadura und den Kanarischen Inseln.

Obwohl Spanien teilweise strengere Tierschutzgesetze hat, gibt es auf staatlicher Ebene keine Regelung, sie hängt von den Gesetzen der autonomen Gemeinschaften ab. Für einige, wie Katalonien oder Madrid, mit erweiterten Standards, sind sie veraltet, aber andere Autonomien müssen sich anpassen. Die Ratifizierung für Spanien enthält eine Ausnahmeregelung, man will das Amputieren von Ruten nicht verbieten. Dies ist ein Rückschritt, weil diese Praxis in sieben Autonomien schon verboten ist. Eine weitere Ausnahmeregelung ist, der Kauf von Tieren aus dem Ausland. Diese Ausnahmeregelung gilt auch für andere Länder wie Deutschland, Dänemark, Frankreich, Portugal und der Tschechischen Republik. PACMA hat am Donnerstag im Kongress den Vorschlag eingereicht, dieser Ausnahme kurz vor der Ratifizierung aufzunehmen, zu widersprechen.

Wenn man sieht, dass auch Länder wie Rumänien, Griechenland, Italien usw, die Europäische Konvention zum Schutz der Haustiere / European Convention for the Protection of Pet Animals schon lange unterzeichnet haben und dort die Zustände kennt, weiß man, dass damit leider noch lange kein Tierschutz umgesetzt wird. Zumindest wird es ein Druckmittel sein, um die spanische Regierung zum Handeln zum Wohl der Tiere zu bewegen, die spanische Tierrechtsbewegung wird immer größer und stärker und die Sensibilität der Bevölkerung nimmt in vielen Landesteilen kontinuierlich zu.

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3rd Februar 2017

Gebrochene Seele – Der letzte Lauf des Galgos

Rund 50.000 Windhunde jedes Jahr in Spanien aufgegeben oder getötet. Auch auf die Podencos wartet das gleiche Schicksal. Die massive Aufgabe geschieht jedes Jahr im Februar. Spanien ist das einzige Land in Europa, wo die Jagd mit Hunden erlaubt ist, bei der der Hund jagt und die Beute tötet. Viele dieser Hunde werden in den europäischen Ländern adoptiert, was jedoch keine Lösung für das massenhafte Aussetzen von Hunden ist. Die Jagd ist das Problem und muss verboten werden. Unterzeichnen Sie die Petition um ein Ende der Jagd mit Galgos und Podencos in Spanien zu fordern.

Es gibt etwa 190.000 Galgueros die mit Galgos jagen. Diese Jagdhunde gehören zu den Hunderassen in Spanien, die am meisten leiden: sie werden ein paar Jahre für die Jagd benutzt und einem harten Training unterzogen . Zum Beispiel, ist eine Art und Weise sie zu trainieren, sie an ein Auto oder Motorrad zu binden und zu zwingen, bestimmte Geschwindigkeiten zu laufen. So wird die Geschwindigkeit des Hundes und ihre Widerstandsfähigkeit getestet. Es ist ein hartes Leben, in dem das Tier kontinuierlich die Anforderungen der Galguero zu erfüllen hat. Wenn es nicht mehr geeignet für die Jagd ist wird es aufgegeben oder getötet, oft auf brutale Art und Weise.

Der Jagdhund als Instrument

Lama Olga Rodriguez arbeitet für die Organisation Prado in Badajoz, Extremadura, eine der Regionen, in denen die Jagd mit den Galgos sehr verwurzelt ist. Olga erklärt, wie der Windhund in diesem Teil des Landes betrachtet wird:

“Die Galgos sind in Spanien keine Haustiere. Sie sind Jagdwerkzeuge. Sie werden getestet und wenn sie nicht taugen weggeworfen. Die Zucht unter den Galgueros verläuft kontinuierlich, deshalb gibt es immer Ersatz für die außer Acht gelassenen. In ländlichen Gebieten wird man keine Personen mit einem Galgo oder Jagdhund spazieren gehen sehen, sie sind kein Teil der Familie wie die kleinen Hunde ihrer Frauen oder Kinder. Sie sind, wie ich schon sagte, Werkzeuge… Auch heute noch, in den Städten von Extremadura, mit Tausenden von Galgueros in unserer Gemeinde und Hunderttausende von Windhunden, sind die Leute überrascht, wenn sie jemanden sehen, der mit seinem Galgo in einer unserer Städte spazieren geht, mit seinen hübschen Halsband, ihren Mänteln. Es erscheint etwas seltsam und auffällig. Oft kommen, wenn wir spazieren gehen Männer zu uns, die uns anbieten sie zu kaufen, zu tauschen, oder mit unseren Galgos zu züchten und wenn wirr ihnen erklären, dass wir sie nicht zur Jagd benutzen oder für Rennen und dass sie sterilisiert sind, können sie es nicht glauben, nennen uns Verrückte.”

Die Jagd mit Galgos findet vor allem in Andalusien, Kastillien und León, Extremadura und Madrid statt.

Ausgesetzt oder getötet

Wenn der Hund nicht mehr den Erwartungen des Galgueros erfüllt, wird er ausgesetzt oder getötet. Viele Hunde streunen durch die Straßen und wenn sie nicht gerettet werden, werden sie oft auf den Straßen überfahren. Auf einen Teil dieser 50.000 Windhunde wartet eine grausames Schicksal: an einen Baum gehangen, in einem Sack erschossen, in einen Brunnen geworfen, und nur aus dem einzigen Grund, weil das Tier nicht so schnell läuft oder weil es während der Jagd den Weg abkürzt, wird es durch den Galguero bestraft. Laut dem gleichen Galguero, für die Beschädigung seiner Ehre.

Lösung

In den Niederlanden und anderen europäischen Ländern werden viele Galgos adoptiert. Das ist fantastisch für diese Hunde, jedoch ist die Adoption nicht die Lösung für dieses Problem. Viele Windhunde werden nicht adoptiert und streunen auf den Straßen oder sterben einen schrecklichen Tod. Die Lösung ist die Jagd mit Hunden in Spanien zu verbieten. Dann werden die Hunde nicht mehr durch die harten Trainingsmethoden leiden, die eine hohe physische und psychische Anstrengung erfordern. Wenn die Jagd verboten würde, endet das massenhafte Aussetzen und der Tod dieser Tiere.

Dokumentarfilm

PiepVandaag.nl hat einen Dokumentarfilm über das Leben des Galgos als Jagdhund in Spanien gedreht. In “Broken Spirit – The Galgo’s Last Run” (Gebrochene Seele – Der letzte Lauf des Galgos) reist Karen Soeters nach Spanien und spricht mit Rettungs-Gruppen, Aufnahmezentren und Galgueros über das Schicksal des spanischen Windhundes. Auf seiner Reise trifft sie Valentina, eine Galga, die den Versuch des Erhängens durch einen Galguero, um einen langsamen Tod zu sterben, überlebt hat…
Der Dokumentalfilm wurde von Monique van Dijk Armor, Karen Soeters und Estefanía Pampín Zuidmeer gemacht und ist eine Produktion von PiepVandaag.nl und Cherry Blossom Productions.

Für Untertitel CC klicken und wählen Sie Englisch aus (demnächst auch auf Spanisch).

Petition

Im Februar, nach der Jagdsaison in Spanien, beginnt das massive Aussetzen von Galgos. PiepVandaag.nl, bittet Sie, mit Unterstützung der niederländischen Organisationen DutchGalgoLobby, Greyhounds in nood Nederland und Greyhounds Rescue Holland, die Petition zu unterzeichen.

An die Regierung von Spanien

Wir, besorgte europäische Bürger,

stellen fest, dass die schwere Misshandlung und das Leid der Windhunde und Jagdhunde in Spanien zu beenden ist. Diese Tiere werden für die Jagd benutzt und wenn sie nicht mehr den Anforderungen der Galgueros erfüllen, werden sie ausgesetzt oder getötet, etwa 50.000 pro Jahr. Viele von ihnen werden ausgesetzt, aber auch an Bäumen erhängt, in Brunnen geworfen oder erschossen. Außerdem verlangen die Ausbildungsmethoden den Hunden physisch und psychisch viel ab. Spanien ist das einzige Land in Europa, wo die Jagd mit Hunden erlaubt ist, bei der der gleiche Hund die Beute tötet.

Wir bitten die Regierung von Spanien, dass sie die notwendigen Maßnahmen ergreift, um dieses Tierleid zu beenden. Viele der verlassenen Hunde sind in den europäischen Ländern adoptiert, was für das Problem keine Lösung ist. Die Lösung wäre die Jagd mit Hunden zu verbieten. Auch fordern wir die Europäische Union auf, das Notwendige zu tun, damit Spanien diese Maßnahmen ergreift.

Petition und Quelle: Firma la petición: por el fin de la caza con galgos en España / Unterzeichen die Petition: Für ein ende der Jagd mit Galgos in Spanien

Nombre – Vorname
Apellidos – Nachname
Firma la petición – Unterzeichen die Petition

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1st Februar 2017

Eine Stimme für die Galgos – Demonstration Köln – Proteste in 25 spanischen Städten am 5. Februar

Anlässlich des Welt-Galgo-Tages am 1. Februar versammelten sich am vergangenen Sonntag hunderte von Windhundbesitzern und andere Hundefreunde in Köln um, auf das Leid der wohl am meisten misshandelten Hunderasse aufmerksam zu machen.

Anbei ein ausführlicher Bericht des Hundemagazins Wuff: 400 Zweibeiner – 600 Vierbeiner beim 2. Kölner Galgo-Marsch

Am 5. Februar finden in 25 Städten Demonstrationen gegen die Jagd mit Galgos und anderen Hunden statt. Aufgerufen zum Protest hast die spanische Plattform NAC.

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1st Februar 2017

Die brutale Realität der Galgos am Ende der Jagdsaison

Jedes Jahr das gleiche Drama, jedes Jahr das gleiche Leid, jedes Jahr die gleiche Verzweiflung, ein niemals endender Kampf gegen Windmühlen. Einigen Galgos kann geholfen werden, viele andere erleiden einen schrecklichen Tod.

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galgosdelsol.org

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28th Januar 2017

2. Kölner Galgo-Marsch – 29. Januar 2017 – Nein zur Jagd mit Galgos

Anlässlich des world galgo days am 1. Februar findet in Köln ein Marsch für die Galgos statt, um auf das Leid der Windhunde aufmerksam zu machen. Die Jagdsaison geht von Oktober bis Ende Januar. Tötungen, Misshandlungen, Schwarzgeld und verlassene Windhunde sind nur einige der Dinge, die die Welt der Jagd in Spanien prägen. Opfer der Jagd sind nicht nur die ca. 30 Millionen Tiere die jährlich in Spanien von Jägern getötet werden sondern auch die Galgos und andere Jagdhunde, die nichts weiter sind als Werkzeuge die benutzt und weggeworfen werden sobald sie nicht mehr nützlich sind. Vor wenigen Tagen wurde ein “agente rural”, zuständig u.a. für die Überwachung von Jägern, Naturschutz etc., von einem Jäger bei einer Routinekontrolle erschossen, dass Drama ereignete sich in Aspa, in der Nähe von Lleida. Etwa 80 Prozent des Landes ist Jagdgebiet, wer schon einmal seinen Urlaub in Spanien verbracht hat, kennt sicher die Schilder “coto de caza”, die ein Gebiet als Jagdgebiet kennzeichnen.

Die Hasenjagd, gängige Praxis in ländlichen Gebieten, führt dazu, dass die Galgos ein Leben in Elend und Ausbeutung fristen. Die Jagdsaison endet im Februar und führt dazu, dass die Zahl der herrenlosen Galgos in die Höhe schießt. Die meisten dieser Windhunde sind nicht älter als drei Jahre. Die Straflosigkeit der Galgueros glänzt im Februar. Daher erhielt der eindrucksvolle Dokumentarfilm über die Jagdsaison mit Galgos den Titel: Febrero – El miedo de los galgos (Februar – Die Angst der Galgos).

Den kompletten Film mit englischen Untertiteln können Sie hier sehen: februarythedocumentary.com

In Spanien finden am 5. Februar in 25 verschiedenen Städten unter dem Motto NO A LA CAZA / NEIN ZUR JAGD Demonstrationen statt. Organisator ist die Plattform NAC Die Jagdlobby ist mächtig, der Sektor bewegt jährlich neun Milliarden Euro, laut Studien zwei Drittel außerhalb der gesetzlichen Kontrolle.

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