Hintergrundinformationen zu PALENCIA von AMIGOS DE MILORD
Wir möchten einen der neuesten Vorfälle bekannt machen, der durch die Organisationen ALDEBA und AMIGOS DE MILORD angezeigt wurde, und aus welchem die Interesselosigkeit oder auch Inkompetenz hervorgeht, wenn es sich darum handelt, die bestmögliche Lösung zum Schutz der Tiere zu suchen.
Nach dem Tod des Besitzers in einem Ort von Palencia blieben laut Angaben von Nachbarn und Familienangehörigen mehr als 30 Katzen in der Wohnung. Der Tierschutz wurde gebeten, diese Katzen abzuholen, um ihnen eine neue Chance zu geben. Er kam ohne die notwendige Ausrüstung (Katzenfallen, ausreichende Anzahl von Boxen…) und sah, dass sich die Aufgabe über mehrere Tage hinziehen würde oder mehr Personal notwendig war. Er beschloss daher, einige wenige Katzen mitzunehmen und am folgenden Tag mit einem Produkt zur Tötung der restlichen Tiere wiederzukommen. Er legte in der Wohnung Nahrung mit einem Produkt zur Euthanasie aus. Dieses Produkt darf nur von Tierärzten verwendet werden und seine korrekte Anwendung ist intravenös, nicht oral. Ausserdem wurde das Produkt ohne die Erlaubnis der Familie des Verstorbenen verwendet, welche entsetzt über das Vorgehen des Tierschutzes war.
Bei der Verfolgung der Katzen zum Einfangen stürzten einige vom vierten Stock aus durch die Fenster nach unten. Es konnte nie geklärt werden, wie viele Katzen die Mitarbeiterin des Tierschutzes mitnahm. Die Entschuldigung war, dass es sich um WILDE Katzen gehandelt habe, die im STERBEN lagen, und die nie wieder von anderen Familien hätten aufgenommen werden können.
Nach fast zwei Monaten wurden wir, ALDEBA und Amigos de Milord, benachrichtigt, dass noch lebende Katzen in dieser Wohnung waren.
Wir sahen, dass die noch lebenden Katzen halbtot vor Angst waren. Wir nahmen sie zu uns und suchten für sie ein neues Zuhause, weil es sich um liebe Hauskatzen handelte. Eine von ihnen starb inzwischen, wahrscheinlich, weil sie wochenlang von den vergifteten Nahrungsresten gelebt hatte, die der Tierschutz Palencia auslegte, um alle zu töten.
Es ist empörend, schändlich – mit Worten kaum auszudrücken – dass die Verwaltungen von Palencia weiterhin diesen „Tierschutz“ mit öffentlichen Mitteln unterstützen und keine Maßnahmen zur Verhinderung solcher Vorfälle ergreifen, obwohl sie von den in letzter Zeit eröffneten Sanktionsverfahren informiert sind.
Bei der Junta de Castilla y León (Provinzrat) sind „Unregelmäßigkeiten“ im Zusammenhang mit einigen der gegen diesen Tierschutz gemachten Anzeigen aufgetreten, weshalb die Anzeige sogar über den allgemeinen Prokurator gemacht werden musste.
Es ist einfach unglaublich, dass dieser so genannte Tierschutz von Personen geleitet wird, die über absolut kein Gefühl und keine Tierliebe verfügen.
Im Jahr 2006 wurde außerdem ein Kostenanschlag von 826.434 Euros angenommen, um neue Einrichtungen für die Perrera (Tötungsstation) zu bauen, mit einem Grundstück von 9000 Quadratmetern (auch wenn es für den Präsidenten, Julián Villalba, 4000 Quadratmeter zu viel waren !!!!!). Erstaunlich wenn man bedenkt, dass im Jahr mehr als 300 Hunde aufgenommen werden und eine gewisse Anzahl von ihnen aus Platzmangel getötet wird. Die Verantwortlichen der Einrichtungen gaben in der Presse an, dass es sich um große Gehege mit 25 Hunden handeln werde – mit all den Problemen und Bei ßereien, die dies mit sich bringt. Sowohl Ethologen als auch erfahrene Verantwortliche anderer Tierheime empfehlen, höchstens 2 bis 3 Hunde in einem Käfig zu halten. Wir sind daher der Meinung, dass dieses Geld und dieses Grundstück nicht wirklich ausgenutzt werden – und wir sprechen hier von sehr viel Geld.





