29th März 2008

Blutige Feste unter dem Deckmantel der Barmherzigkeit

Am 12. April 2008 wird auf der Plaza de Toros von Huesca eine Benifizstierkampfveranstaltung zugunsten des Franziskanerordens stattfinden. Schon einmal, am 14. April 2007 fand eine derartige Veranstaltung statt, wo zugunsten der Franziskaner 6.809 € eingenommen wurden.
Damals wie heute gehörten dem Kartell zahlreiche namhafte Stierkämpfer an, die so ihre Solidarität gegenüber dem Franziskanerorden bekunden.

Quelle

Eigentlich gelten die Franziskaner als tierlieb, aber diesem Ruf werden sie nun nicht mehr gerecht.
Sie lassen Stierkämpfe veranstalten um so zu mehr Geld zu kommen, sie nehmen das blutige Abschlachten ihrer Mitgeschöpfe skrupelos im Kauf.
Franziskus von Assisi liebte die Tiere, er behandelte die Vögel, die wilden Tiere und alle Wesen als Brüder und Schwestern. Behandelt man so seine Brüder und Schwestern? Wohl nicht, aber unter dem Deckmantel der Tradition ist, wie man sieht, auch dies in Spanien möglich, grausamer Stierkampf aus reiner Habgier.

Gott wünscht, dass wir den Tieren beistehen, wenn sie der Hilfe bedürfen. Ein jedes Wesen in Bedrängnis hat gleiches Recht auf Schutz. Alle Geschöpfe der Erde fühlen wie wir, alle Geschöpfe streben nach Glück wie wir. Alle Geschöpfe der Erde lieben, leiden und sterben wie wir, also sind sie uns gleich gestellte Werke des allmächtigen Schöpfers – unsere Brüder.
Franziskus von Assisi (1182-1226 Heiliger, Gründer des Franziskaner Ordens)

Protestbriefe können an folgende Adressaten geschickt werden:

asociación@cruzblancahuesca.org
serviciotecnico@cruzblanca.org
superiormayor@cruzblanca.org
secretariogeneral@cruzblanca.org
cruzblancahellin@hotmail.com
crzblnc@cantv.net
mataro@cruzblanca.org
llavaneras@cruzblanca.org

Samstag, März 29th, 2008, 11:40 | Allgemein | kommentieren | Trackback

Kommentar zu “Blutige Feste unter dem Deckmantel der Barmherzigkeit”

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  1. 1 29. März 2008, Tierschutz Puszta Ungarn Süd schreibt:

    Was wurde nicht schon im Namen von Kirche und Glaube alles inszeniert? Und später für nicht Gut verworfen?

    Als religiöse Vertreter, Vorbilder und Gewissensvertreter———sollen sich was schämen diese
    Veranstaltung überhaupt durchführen zu lassen. Dass Geld die Welt regiert ist hinlänglich bekannt, dass aber Mitglieder, und sie sollten Vorbilder für Jugend und Glaube sein, sich von übelsten Gangsteraktivitäten
    beschenken lassen———verwerflich.

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