24th April 2008

Null Toleranz gegenüber der Misshandlung von Tieren

Vom 23. April bis zum 25. April werden Rechtsexperten, Soziologen, Doktoren und Mitglieder verschiedener Tierschutzvereine in Valencia am runden Tisch sitzen. Sie werden sowohl über Tierschutz im allgemeinen debattieren als auch über die Notwendigkeit einer europäischen Gesetzgebung diesbezüglich. Auch alternative Methoden zu Tierversuchen sind Thema.

In Valencia ist die Tötung untersagt. Ana Mayol, die Präsidentin vom Tierschutzverein SVPAP stellte fest, dass aus diesem Grund auch viele Tiere von außerhalb in Valencia ausgesetzt werden. In Benimamet wurden in den letzten vier Jahren 6.018 Hunde eingeliefert.

Die Stadträtin für das Gesundheitswesen hob gestern hervor, dass die Stadtverwaltung null Toleranz für Aussetzen oder Misshandel von Tieren haben wird. Beides wird als gleich schwerwiegendes Delikt betracht und mit 6.000 bis 18.000 Euro Strafe geahndet.
Zur besseren Kontrolle wird in den nächsten Tagen eine Kampagne zur Feststellung der Mikrochips eingeleitet. Die Halter sind verpflichtet, die Hunde durch Chip identifizieren zu lassen. Nichtbeachtung kann mit bis zu 600 Euros bestraft werden.
Außerdem wird eine Zusammenarbeit von Polizei, Stadtverwaltung, Seprona, Sozialhilfe und Gerichten angestrebt, um Tiere im Notfall sofort betreuen zu können, wenn z.B. der Besitzer einen Unfall mit Krankenhausaufenthalt erlitt. In diesem Fall setzt sich, laut Lourdes Bernal, die Sozialhilfe sofort in Bewegung.

Während der vier Jahre des Bestehens vom Tierschutzverein wurden 6.018 Tiere von der Straße aufgenommen und 4.271 in Adoption gegeben. 1.004 Tiere wurden im Tierheim aufgenommen.
Der Tierschutzverein ist ebenfalls für die Aufnahme von Katzen zuständig. In den letzten vier Jahren wurden 6.387 Katzen eingeliefert, von denen 1.123 adoptiert wurden.

Quelle

Donnerstag, April 24th, 2008, 01:13 | Allgemein | kommentieren | Trackback

Kommentar zu “Null Toleranz gegenüber der Misshandlung von Tieren”

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  1. 1 24. April 2008, Fleckenpest schreibt:

    Das hört sich doch gut an, wenn es so auch wirklich umgesetzt wird. Man kann nur hoffen, das die beprochenen Sachen auch konsequent umgesetzt und geahndet werde.

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