25th Mai 2008

Der Todeskampf eines Schafes

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Am 21. Mai traf ein Spaziergänger auf einen Schäfer der einem Schaf ein Vorderbein mit einem Hinterbein verbunden hat. Auf die Frage nach dem Sinn und Zweck antwortete der Schäfer nur lapidar, dass das Tier sich nicht mehr gehen könne und verschwand. Das Schaf blutetete stark, offensichlich hatte es eine Fehlgeburt. Luis Manuel Rodríguez del Pino war sehr besorgt und verständigte die örtliche Polizei, diese hatte jedoch keine Zeit um zu Hilfe zu kommen. Ein weiterer Spaziergänger kam an den Ort des geschehens, Jorge Muntadas, sah den bedauernswerten Zustand des Tieres, rief die örtliche Polizei an, die Beamten versicherten zu kommen sobald sie Zeit hätten. Der Zustand des Schafes verschlechterte sich zusehend, es blökte voller Schmerzen. Jorge Muntadas rief den Notruf 112, diese verwiesen ihn an die örtliche Polizei. Der Stadtrat wiederum meinte er würde sich mit dem Thema beschäftigen. Die Zeit verstrich, keiner kam zu Hilfe, nach einem schrecklichen vierzigminütigen Todeskampf starb das Schaf. Nach einer Stunde kam die Polizei mit zwei Wagen, es war schon langst zu spät für das Tier.
Es wurde Anzeige erstattet. Der Schäfer erklärte nur, dass es üblich sei die Tiere so zu behandeln und man ihm nicht sagen muss wie die Tiere zu behandeln sind. Die Antwort des Eigentümers sagt alles über ihn. Die Bürgermeisterin und der Stadtrat schweigen zu dem Vorfall.

Quelle: La Paza

Dieser tragische Fall zeigt mal wieder, dass Tiere in Spanien nicht als fühlende Lebewesen angesehen werden, Mitgefühl gegenüber Tieren ist für ein Fremdwort, für uns Tierschützer ist die Misshandlung eines Tieres ein schweres Vergehen, für andere offensichtlich ganz normal.

So lange der Mensch denkt Tiere haben keine Gefühle, müssen Tiere fühlen, dass der Mensch nicht denkt.

Sonntag, Mai 25th, 2008, 03:31 | Allgemein | kommentieren | Trackback

2 Kommentare zu “Der Todeskampf eines Schafes”

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  1. 1 25. Mai 2008, adriana schreibt:

    Das Problem ist ,sie wissen schon ,das Tiere gefühle haben ,nur die Menschen haben keine daher ist es ihnen egal ,wenn sie selbst nicht fühlen ,weil sie wie ein Stein sind sind sie so …Deshalb ,Tiere sind die einfühlsamsten wesen auf der Erde sie sind sehr feinfühlig lieb ,und trösten ,Menschen zerstören zerstören und Morden

  2. 2 25. Mai 2008, Claudia schreibt:

    Wenn alle Tiere sich zusammen täten und laut genug schreien könnten,
    würde die Gattung “ Mensch “ sein eigenes Wort nicht mehr hören,
    so laut wäre das Wehklagen der Tiere.

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