21st Juni 2008

Ich hatte dich lieb

Am Morgen bist du sehr früh aufgestanden und hast die Koffer gepackt.
Du nahmst meine Leine, was war ich glücklich!
Noch ein kleiner Spaziergang vor dem Urlaub – Hurra!
Wir fuhren mit dem Wagen und du hast am Straßenrand gehalten.
Die Tür ging auf und du hast einen Stock geworfen.
Ich lief und lief, bis ich den Stock gefunden und zwischen meinen Zähnen hatte, um ihn dir zu bringen.
Als ich zurückkam, warst du nicht mehr da!
In Panik bin ich in alle Richtungen gelaufen, um dich zu finden, aber ich wurde immer schwächer.
Ich hatte Angst und großen Hunger.
Ein fremder Mann kam, legte mir ein Halsband um und nahm mich mit.
Bald befand ich mich in einem Käfig und wartete dort auf deine Rückkehr.
Aber du bist nicht gekommen.
Dann wurde mein Käfig geöffnet, nein, du warst es nicht – es war der Mann, der mich gefunden hatte.
Er brachte mich in einen Raum – es roch nach Tod!
Meine Stunde war gekommen!!
Geliebtes Herrchen, ich will, das du weißt, das ich mich trotz allen Leidens, das du mir angetan hast, immer noch an dein Bild erinnere.
Und falls ich noch einmal auf die Erde zurückkommen könnte – ich würde auf dich zulaufen, denn ICH HATTE DICH LIEB!!!!!

Autor Wolfgang Christoph

Samstag, Juni 21st, 2008, 00:58 | Allgemein | kommentieren | Trackback

2 Kommentare zu “Ich hatte dich lieb”

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  1. 1 22. Juni 2008, Jeannette schreibt:

    Diesen Zusatz hat unser Tierschutzverein noch dazu bekommen:

    „Diese traurige Geschichte stammt aus einer belgischen Zeitung mit der Bitte, sie zu verbreiten.
    Wenn mit dieser Geschichte auch nur ein einziger Hund bzw. ein anderes Lebewesen vor so einem Schicksal bewahrt wird, ist schon viel gewonnen.
    Es soll von vielen Menschen gelesen werden und es soll niemand wegschauen, wenn man so eine grausame Tat beobachtet. Einfach den Mut haben zu dem Tier mit Liebe hinzugehen, diesen verantwortungslosen Menschen ansprechen und anzeigen. Man ist den Tieren gegenüber „verpflichtet“ etwas gegen solche Leute zu unternehmen!“

    Leider sind diese „Praktiken“ von Tierbesitzern auch in Deutschland keine Seltenheit. Allein in den Sommermonaten werden in Dtl. jährlich 70.000 Tiere aus fadenscheinigen Gründen in den Tierheimen abgegeben oder sogar ausgesetzt. Ausgesetzt an Raststellen, in Wäldern oder in Grenzgebieten, weil Besitzer die notwendigen Einreisepapiere vergessen hatten. Schrecklich und unverzeihlich…die Überlebenschancen dieser Tiere gehen gegen null, geschweige, wenn man daran denkt, was sie alles durchmachen müssen…
    Dabei gibt es so viele Möglichkeiten gut für seine Tiere in den Urlaubsmonaten zu sorgen. Angefangen von Urlaubszielen mit seinem Tier (hier gibt es eine große Palette von Angeboten vom Zeltplatz bis Hotelaufenthalt im Inn- und Ausland), Nachbarn/Freunden die bestimmt gern eine Urlaubspflege übernehmen, unzählige Tierpensionen in ganz Deutschland welche vom Klein- bis Großtier ihre Tiere versorgen und auch Tierheime, die gern Urlaubsgäste aufnehmen und das oft sogar kostenlos!!!

    Warum tun die Menschen so etwas ihren „Lieblingen“ an, für mich total unverständlich…solche Leute gehören angezeigt…

  2. 2 19. September 2008, Nathalie schreibt:

    Tiere sind gute Menschen und Menschen sind böse Tiere!
    (Pascal in Felidae, A. Pirincci)

    Damit ist alles gesagt, leider.

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