23rd Oktober 2008

Hund als Lastentier

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Eine Versklavung der besonderen Art hat sich ein Rentner aus Diego Álvaro, inmitten der Provinz Salamanca, ausgedacht. Für seinen Hund, einen 15 Monate alter Podenco von einem Züchter aus Villanueva del Campillo (Avila), hat er einen Holzkarren bauen lassen, um damit landwirtschaftliche Produkte zu transportieren. Den Maulkorb trägt der Hund namens Maradona, um zu vermeiden, dass er jemanden beißen kann, aber noch mehr weil er angeblich Katzen jagen würde, doch wie soll er dies, wenn er an einen Karren gespannt ist. Alejandro Sánchez ist stolz auf seinen, mit Stierkampfbildern verzierten Wagen, gezogen von einem Hund, man sieht, „was möglich ist mir Liebe und Beharrlichkeit“.

Die Empörung unter den Tierschützern ist groß, ich hoffe nur, man kann etwas gegen diese Art der Tierquälerei unternehmen.

Quelle: soitu.es

Donnerstag, Oktober 23rd, 2008, 00:01 | Allgemein | kommentieren | Trackback

6 Kommentare zu “Hund als Lastentier”

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  1. 1 23. Oktober 2008, Sabine.... schreibt:

    das beste Beispiel dafür……:
    Spanien… ein Land das in vielen Sachen im tiefsten Mittelalter stehen geblieben ist…

    Da sollte mal jemand klären das wir 2008 haben….. Aber ich denke mal das ist vergeblich…
    Die Annehmlichkeiten unseres Jahrhunderts werden gerne angenommen…aber wie passt sowas zusammen…? Altersdemenz?? In diesem Fall schon….

  2. 2 23. Oktober 2008, Bettina Breßler schreibt:

    Da kann man doch mal sehn, der Mensch ist erfinderisch was die ausbeutung von Tieren angeht. Es fällt ihnen doch immer wieder etwas ein. Wenn der Galgo keinen Hasen fängt, ihn dann an den Karren hängt.

  3. 3 10. November 2008, Fleckenpest schreibt:

    Also über den Maulkorb ist meiner Meinug nicht nötig, aber wer verurteilt das der Hund den Lastenkarren zieht urteilt meiner Meinung nach doch etwas voreillig. Es gibt Kutschpferde, da sagt keiner was, Pferde die Menschen tragen ist auch okay. genauso wie Ponys oder Esel. Bei Brieftauben mekern die meisten auch nicht. Und Schlittenhunde freuen sich schon einen Wolf wenn sie merken das es gleich losgeht, da sagt auch kaum einer was. Aber in diesem Fall? Warum? Nur weil es ein Spanier macht?
    Lastenhunde gab es schon viel früher in der Geschichte und auch heute werden Hundesulkis oder Hunderoller wieder aktuell, an denen der Hund nicht nur mitläuft sondern diese auch zieht.
    Warum soll er das in dem Fall nicht dürfen? Solange er ansonsten gute gehalten wird, er hat wenigstens Bewegung und ist nicht den ganzen Tag in einem Verschlag eingesperrt. Solange er Lasten ziehen muss, die nicht zu schwer für ihn sind und er somit dem Mann helfen kann. Gut der Maulkorb müsste weg aber sonst?
    Es gibt auch Wanderrucksäcke für Hunde, damit diese bei Tagestouren ihr Wasser etc. selber tragen können. Ist das dann auch schon Quälerei?
    Ich denke um das zu beurteilen braucht man mehr Informationen über die Haltung und den zustand des Hundes.
    Bei dem Maulkorb handelt es sich doch um quälerei, da dieser nicht notwendig ist.

    Anm.:
    Kein Pferd zieht eine Kutsche, oder trägt den Reiter freiwillig, kein Esel trägt die Last weil er Spaß daran hat, Brieftauben, auch gerne „das Rennpferd des kleinen Mannes“ genannt, landen, wenn sie nicht schon vorher an Erschöpfung sterben, oft genug im Kochtopf, Schlittenhunde, vom Menschen erst zum Nutztier gemacht, fristen in ihren Ursprungsländern in der schneefreien Zeit ein trauriges Dasein an der Kette, weder Rind noch Schwein werden freiwillig Mastvieh um in dunklen Ställen dahinzuvegetieren um dann, wenn das Schlachtgewicht erreicht ist, freudig dem Tod ins Auge zu sehen, kein Zirkustier geht in die Manege weil es ihm Freude bereitet und kein Podenco käme auf die irrwitzige Idee einen Karren zu ziehen; dies alles ist nichts anders als die Versklavung der nichtmenschlichen Tiere, Ausbeutung und Unterwerfung ,Tierquälerei. Anbei ein Video von Podencos die Spaß daran haben frei und ungezwungen ihren Bewegegungsdrang auszuleben.

    Grönlandhunde:

  4. 4 11. November 2008, Sabine.... schreibt:

    @Fleckenpest…

    alles soweit richtig… aber einen Podenco einen Karren ziehen lassen??? Kutschenhunde waren Dalmatiner.. Karrenzieher in wahrsten Sinne Berner Sennenhunde.. aber einen solchen Laufhund??? Eine Augen und Nasenjäger??? Ich denke mal das passt ganz und garnicht….
    Pferde?? Kutschpferde?? Ich habe mich schon vor Jahren mit den tollen „Haltern“ in Palma angelegt.. da gabs für diese armen Tiere noch nicht so eine Lobby die sich darum bemüht solche Sachen wie kein Wasser.. pralle Sonne etc. anzuklagen…
    Ich wollte in China auch jemandem an den Kragen weil er seinen Hund vermöbelte..ein paar Meter nach jemandem der seinen Hund mit Leckerchen verwöhnte… das gab beinahe eine Massenprügelei…

    Brieftauben??? Esel?? Schlittenhunde??
    So wie ich das leider!! sehe… gibt es mittlerweile auf dieser Welt… notgedrungen eine Lobby für jede Tierart und Rasse…die versucht die Umstände der Haltung und von manchen das blanke Überleben zu sichern…

    Es ist eine Schande für uns 2Beiner… DAS es so etwas geben muss…
    wie das Wort Tierschutz ..es sollte selbstverständlich sein…

  5. 5 11. November 2008, Fleckenpest schreibt:

    @Sabine
    Ich habe das pauschal gesehen. Okay. Aber wenn man das jetzt aufteilt und Hunden eine Funktion zuweisst, dann sollte man schon richtig informiert sein. Dalmatiner sind reine Kutschenbegleithunde gewesen. Als Karrenhunde wurden früher Sennenhunde oder zum Teil auch Schäferhunde benutzt.
    Und wäre es besser wenn der Podenco als Jagdhund genutzt würde, auch dann würden hier einige Leute schreien. Was ist mit den Pferden, das sind auch keine Lastentiere und werden trotzdem als solche missbraucht. Ich denke man sollte sehen, was die Tiere sonst so erleiden, bzw. wie sie sonst gehalten werden. Ich denke es ist besser ein Podenco zieht einen Karren, als wenn er Jagen muss und dabei wohlmöglich selbst zum Opfer wird.
    Und die Tiere die Hierzulande Hundesport machen und dafür auch vor einen Roller oder ein Fahrrad gespannt werden sind auch der unterschiedlichsten Rasse. Dort sind auch einige Jagdhunde dabei. Ich denke man sollte sehen, wie verantwortungsvoll der Besitzer damit umgeht. Bekommt der Hund genug Pausen, ist die Last nicht zu schwer, bekommt er Wasser, wie wird er gehalten.
    Den ich denke dieser Podenco hat es unter Umständen deutlich besser als die die zur Jagd benutzt werden…Was mit denen passiert lesen wir hier ja leider nur all zu oft.
    Klar gibt es für jedes tier eine Lobby, aber man sollte dabei doch auch auf die äusseren Umstände achten.

    Anm.:
    Um die Diskussion jetzt zu beenden, dies ist kein Forum, …es geht darum, dass der Mensch sich die Tiere zu Nutzen macht, ausnutzt, benutzt, für seine eigenen Zwecke missbraucht und dies NIE im Sinne der Tiere ist.

  6. 6 19. Februar 2010, Susanne schreibt:

    Ich habe Podencos die wie auf diesem Video frei herumlaufen, nur bei der Jagd gesehen. Allerdings waren sie dann so ausgehungert, dass sie alles, was sich bewegte, niedergemacht haben, Hasen, Katzen, Vögel

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