8th November 2008

„Der Gedanke, dass es Leute gibt, die am Abend ihre Kinder umarmen und nachher zu den Stierenkämpfen gehen, widert mich an“

Julia Otero, eine Frau, die zu ihrer Meinung steht, eine Fernseh- und Radiomoderatorin, die ihre militante antitaurinische Haltung nicht versteckt. „Der Gedanke, dass es Leute gibt, die am Abend ihre Kinder umarmen und Gefühle haben und später sich mit solchen Sachen vergnügen, widert mich an. „Und weiter meint die Moderatorin der Sendung Onda Cero, „Das ist die widerlichste Seite eines Landes wie unseres.“
Ein Telefonanruf hat das Blut der Journalistin zum kochen gebracht. Harte Adjektive brauchte Julia Otero, um eine Vorliebe, die in Spanien sehr verwurzelt ist, zu definieren: Die Stiere
„Ich war und werde nie zu so einer Sache gehen“.
Ein Mitarbeiter fügte hinzu:
„Es gibt Feste, wie der Toro de fuego in Spanien, in irgendeiner spanischen Straße, in irgendeinem spanischen Platz…Die muss man auch hinterfragen: Der Stier hat das Feuer 50 Zentimeter von den Augen entfernt, was ihn erblinden lässt. Und das Nacht für Nacht. Alle erblinden“.
Danach fügte eine Mitarbeiterin hinzu:
“ Julia, weisst Du wie viele Tiere an solchen Festen in Spanien qequält werden? Es sind 60.000 in einem Jahr“, woraufhin Julia Otero erwiderte: „60.000 in einem Jahr. Viva España, echt. So sind wir. Das ist die widerlichste Seite eines Landes wie unseres. Wenn in anderen Ländern das gleiche gemacht wird, so ist es natürlich auch widerlich, wie die Fuchsjagd in England oder Gänse, die man wegen des Foie Gras stopft. Aber ich glaube, dass wir ihn Spanien zu weit gehen mit den Stieren“.

Quelle: Periodista Digital

Julia Otero

Samstag, November 8th, 2008, 00:01 | Allgemein, STIERKAMPF | kommentieren | Trackback

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