12th November 2008

Verletzte Tiere, ohne Wasser und Futter in der Perrera von Mieres

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Spanische Auffangstationen für verletzte Tiere, viele von ihnen verdienen diesen Namen nicht, passendere Ausdrücke wären Todelager für Tiere oder Tier KZ, die wenigsten von diesen Einrichtungen befinden sich in den Händen von Tierschützern so auch die Auffangstation mit dem wohlklingenden Namen Sociedad Protectora de Mieres ( Schutzverein von Mieres) in Asturien.
Erst jetzt kommt an die Öffentlichkeit, was schon im September bei drei jungen Leuten großes Entsetzen ausgelöst hat. Mit der Intension einen Hund zu adoptieren,  besuchten Alexia Campos, Lucía Camino und Rosa María Mulas die Perrera von Mieres. Die Zustände die sie dort vorfanden entsprachen in keinster Weise ihren Erwartungen, das was sie dort sahen, kam einem Horrorscenario gleich. Heruntergekommene Zwingeranlagen, darüber hätte man vielleicht noch hinwegschauen können, aber der Dreck, unhaltbare hygienische Zustände, Ratten, weder Futter noch Wasser für die ca. 80 Tiere, ein schwerverletzter Hund mit einem offenen Beinbruch, welcher in Anbetracht der Schwere der Verletzungen die keine Aussicht auf Heilung hatten, nur noch eingeschläfert werden konnte,  ein halbaufgefressener Hund inmitten eines Zwingers mit anderen Hunde, der Kadaver eines toten, in einem Plastiksack verschnürten Hundes in einer Mülltonne, all diese Eindrücke werden die jungen Menschen wohl kaum vergessen können. Zustände die gen Himmel stinken. Es wurde Anzeige bei der Guardia Civil erstattet, laut Pressebericht will das Rathaus in der Sache ermitteln.
Der Verein Sociedad Protectora de Mieres, in dessen Vorstand sich nur eine einzige Person befindet, dies seit 20 Jahren, üblicherweise muss jeder Verein in Spanien mindestens sechs Mitglieder im Vorstand haben, unterhält diese städtische Perrera und erhält Subventionen für die Verwaltung und Unterhaltung der Anlage, im Oktober waren es 25000 €, Geld, welches wohl zum Leidwesen der Tiere,  in die eigene Tasche der Betreiber geflossen ist.

Quelle: 20.minutos.es

Es gibt keine Statistiken über die Anzahl der Perreras die in ganz Spanien verteilt sind, es gibt keine zuverlässigen Angaben über die Anzahl der ausgesetzen und getöteten Tiere, viele Fälle werden gar nicht erst gemeldet, da die wenigsten Tiere per Microchip gekennzeichnet sind, somit kein Besitzer ermittelt und keine Anzeige erstattet werden kann. Und selbst wenn, es ist ein mühsamer Weg für die Tierschützer, Papier ist geduldig, Beamte nicht gerade schnell.
So erstattete  zum Beispiel das Tierheim KIMBA Anzeige gegen einen Hundehalter, der sich von San Fernado aus auf dem Weg zum Tierheim in Cádiz gemacht hat, seinen kleinen Hund in einem verschlossenen Koffer verpackt und diesen dann auf die Straße vor dem Tierheim geworfen hat. Die fehlende Unterstützung der Behörden ist demoralisierend, der Besitzer des kleinen Hundes wurde wegen Misshandlung angezeigt, dies geschah im Mai, bis jetzt wurde der Fall noch nicht bearbeitet, eine Schande.

Mittwoch, November 12th, 2008, 03:36 | Allgemein | kommentieren | Trackback

21 Kommentare zu “Verletzte Tiere, ohne Wasser und Futter in der Perrera von Mieres”

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  1. 1 12. November 2008, Miwa Kunz-Kuwahara schreibt:

    Mir fehlen wieder die Worte. Wieder und wieder Spanien. Es ist wirklich nichts andere als Tier KZ. Ich habe mir das Video noch nicht angeschaut, die Bilder erzählen schon genug.. so schlimm, dass ich mir nicht glauben kann, dass sie echte Bilder sind. ja mittlerweie glaube ich es, wann hört es endlich auf, wieso scheinen so viele Menschen in Spanien keinen Respekt vor Lebewesen zu haben? wieso quälen die Menschen Tiere derart und lassen sie derart leiden? schade, dass die Welle des Sadismus viel dominanter zu sein scheint, ich weiß, es gibt auch sehr viele liebe Menschen dort, die dagegen kämpfen, kostet was es wolle, aber warum sind sie immer noch die Minderheit und so behandelt?

  2. 2 12. November 2008, Martina Patterson schreibt:

    Jeder, der Tiere quält oder tötet macht sich nach dem Gesetz strafbar. Die Verantwortlichen sollten gesetzmäßig handeln und verhindern, dass Tiere durch Zufügen von Schmerzen und Leid geschädigt werden!
    Herrenlose und entkräftete Tiere müssen nach Ihrem Tierschutzgesetz zwingend und unverzüglich zu den von den Verwaltungen gegründeten bzw. genehmigten Tierheimen gebracht werden. Die Tiere sollen in dort aufgenommen, gefüttert, kastriert, geimpft, rehabilitiert und registriert werden und geschützt sein!
    Tierheime haben die Pflicht Hunde und Katzen nicht zu töten, sondern sie gegen Tollwut und andere Krankheiten zu impfen, sie zu füttern und medizinisch zu versorgen! Tollwut verdächtige Hunde oder Katzen müssen in einer Quarantänestation, unter tierärztlicher Aufsicht, untergebracht werden.
    Eine sinnvolle Alternative gegen die Überpopulation sind gezielte Kastrationsprogramme.
    Spanien hat sich mit seiner schlechten Behandlung an Tieren international einen sehr schlechten Ruf erworben. Eine Änderung dieser schlechten Meinung kann Spanien nur erreichen, indem Sie Ihren Mitgeschöpfen endlich Respekt, Achtung und Mitgefühl entgegenbringen, wie sie es verdienen und worauf sie ein Recht besitzen!
    Ein Land, das Mitglied in der Europäischen Gemeinschaft ist, sollte sich an EU-Richtlinien und Normen halten! Ansonsten ist es nicht würdig, Mitglied zu sein.
    Auch Touristen nehmen vermehrt Anstoß an derartigen verwerflichen Machenschaften und werden spanische Produkte boykottieren sowie Spanien nicht mehr besuchen, bis dieses sinnlose Töten für immer beendet ist.
    Der inhumane Umgang mit unseren Mitgeschöpfen wird negative Auswirkungen auf Ihre Wirtschaft haben.
    Viele tierfreundliche Menschen weltweit verfolgen die Geschehnisse in Spanien mit sehr großem Interesse. Auch die Medien sind aufmerksam und berichten über den Umgang mit den Tieren.

  3. 3 12. November 2008, Edgar Guhde schreibt:

    I hope, that this action will help, to minimize the misery of the animals.

  4. 4 12. November 2008, Regina Dittrich schreibt:

    Bitte helfen Sie den armen Tieren!!!
    Sie haben auch eine Seele und das gleiche Recht auf Leben wie wir!

  5. 5 12. November 2008, Friederike Grünthal schreibt:

    Die geschilderten Zustände in der Perrera sind
    beschämend und können nicht hingenommen werden.
    Niergendwo in der Welt und schon garnicht in Europa,
    das sich als Vereinigung von Kulturnationen versteht.
    Die Verantwortlichen für das Elend sind in der Pflicht,
    für die sofortige Beseitigung dieser untragbaren
    Zustände zu sorgen und für einen respektvollen und
    würdigen Umgang mit den Tieren, die wir „unsere
    Mitgeschöpfe“ nennen.

  6. 6 12. November 2008, Friederike Grünthal schreibt:

    Ich protestiere gegen die auf den Fotos zu sehenden
    Zustände in der Perrera.
    Tiere sind Mitgeschöpfe, sie haben eine angeborene
    natürliche Würde, die wir zu respektieren haben!
    Ein solcher Umgang mit Tieren ist nirgendwo auf der
    Welt hinzunehmen und schon garnicht in Europa, das
    sich eine Vereinigung von Kulturnationen nennt.
    Die Verantwortlichen sind dringend gefordert.

  7. 7 12. November 2008, Regina Farland schreibt:

    An“ Alle Verantwortlichen“ dieser spanischen Auffangstation, ihr könnt sicher sein wir schauen nicht mehr weg, wir werden nicht mehr schweigen über eure Greultaten…
    wie geht ihr eigentlich mit euren Kindern um????
    Ich bin dafür, dass in Spanien in jeder Schule ein Pflichtfach-TIERSCHUTZ eingeführt wird.
    Dann bleibt mir nur zu hoffen das eure Nachkommen mehr Anstand, Respekt und ein Herz im Leib haben!!!! Vor allen Lebewesen!!!!!
    Spanien hat in der EU nichts verloren!!!!!!! solange solche Zustände an der Tagesordnung sind!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

  8. 8 12. November 2008, Isabel Andres schreibt:

    Die Tiere sind Mitgeschöpfe unseres Planeten und sie verdienen Respekt und viel Liebe

  9. 9 12. November 2008, birgit schreibt:

    Derartige Zustände können und dürfen nicht geduldet werden. Wann endlich begreifen die Menschen in diesen Ländern, dass Tiere Lebewesen sind und keine Gegenstände.
    Wenn diese Hunde reden könnten… sie würden schreien!!!!!!!!!!!
    Es gibt schon einige wenige, die rund um die Uhr für diese armen Seelen kämpfen, sie aus den Tötungsstationen holen, versorgen und vermitteln. Größtenteils nach Deutschland, aber auch in andere Länder. Aber auch hier gibt es viele schwarze Schafe, die dieses nur aus Eigennutz tun.
    Ich selbst bin in einem Verein, der Tiere in Spanien rettet, komplett finanziert aus Spenden. Mein Hund ist logisch also genau so ein kleiner Spanier und ich bereue nicht einen Tag, seit er bei mir ist!
    Was ich damit sagen will ist, von diesen aufopferungsvollen Menschen brauchen wir noch viel, viel mehr. Ebenso müssen wir protestieren gegen diese katastrophalen Zustände!
    help the dogs > den wenn nicht wir, wer dann?!!!!!!

    Ich persönlich kämpfe seit Jahren gegen diese Zustände und ich werde mein Leben lang weiterkämpfen, bis derartiger Sardismus sein jähes Ende findet.
    UND DAS IST EIN VERSPRECHEN!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

  10. 10 12. November 2008, Stefanie Mendola schreibt:

    Kaum zu glauben ! So was nennt sich Spanische Auffangstation, ich nenne das Spanisches Todeslager. Wo bleibt das Mitgefühl für diese Tiere.???? Ich kann es nicht verstehen das Menschen Tieren gegenüber so ohne Gnade sein können. Sie haben doch 25000,- Euro bekommen!? Für was waren die.? Damit kann man die Tiere doch Ordentlich versorgen. Aber wir sind ja schon einiges von den Spanier gewöhnt (Stierkämpfe)
    Ich hoffe inständig das die Betreiber zur Rechenschaft gezogen werden, jetzt da schon so viele darüber Bescheid wissen wird hoffendlich was positives in diesem Auffanglager passieren..

  11. 11 12. November 2008, chrissy schreibt:

    So eine Schweinerei…lass die Tiere in Würde sterben!!

  12. 12 12. November 2008, Sabine.... schreibt:

    ..ich könnte nur noch ko…………………………………
    Immer und immer wieder von vorn……

  13. 13 12. November 2008, malu schreibt:

    es ist erschreckend immer und immer wieder und es nimmt kein Ende

    auch ich nehme immer wieder arme „Socken“ auf bis sie ein geeignetes zu Hause gefunden haben.
    Man kann nicht genug tun und man kann solche Zustände nicht genug anprangern-immer und immer wieder.Die Öffentlichkeit muß nochmehr sensibilisiert werden
    Ein Land was solche Zustände fördert und duldet gehör nicht in die EU.
    Richtig ist das man bei den KIndern anfangen muß-es sollte ein Pflichtfach geben Tierschutz und das nicht nur in Spanien!

  14. 14 13. November 2008, Jeannette schreibt:

    Mein Gott…mir fehlen wieder einmal die Worte…

    Wie kann diese Person, welche sich Vorstand nennt, das alles mit ihrem Gewissen vereinbaren…
    Mir würden die Hände abfallen, nur einen einzigen Cent den Tieren zu nehmen…

    Der Einsatz von Subventionsgeldern sollte gesetzlich kontrolliert und deren Ausgaben belegbar nachgewiesen werden. Genauso wie es in Dtl. das Finanzamt tut, es ist wichtig, zum Wohle der Tiere und als Zeichen der Gemeinnützigkeit. Es ist eine Schande, dass solche evtl. Unterschlagungen in anderen Staaten nicht unterbunden werden. Den Hunden kam es wohl nicht zu Gute…traurig, beschämend und entsetzend…

  15. 15 13. November 2008, Bettina schreibt:

    Was sind das für „Menschen“ – man sollte ihnen das selbst mal antun, damit ein Umdenken erfolgt! Ich bin entsetzt!!!! Zu mehr fehlen mir die Worte…

  16. 16 13. November 2008, Wolfgang Stadie schreibt:

    Dies sind schlimme Anblicke.

    Ich wohne seit 7 Jahren in Spanien, entsprechend bin ich viele Horrormeldungen gewohnt, habe auch schon über 10 Hunde aufgelesen, aufgepäppelt und vermittelt. (derzeit sind wieder 3 Besucher bei mir).
    Mich schockt dass dies in Asturien geschieht, denn der Norden Spaniens ist eigentlich im Umgang mit Tieren deutlich weiter entwickelt als der Süden.
    Ich hoffe dass unser Protest Wirkung zeigt und den armen Geschöpfen geholfen wird.

  17. 17 13. November 2008, Katrin schreibt:

    deprimierend… was müssen die Hunde für unglaubliche Qualen erleiden. Was ist das für ein Mensch, der so etwas sehen kann und nichts tut? Hoffentlich hilft der Protest.

  18. 18 14. November 2008, Karin mit Kira + Marouk schreibt:

    Wieder einmal bin ich entsetzt, zu was „Menschen“ fähig sind…und schäme mich wieder einmal sehr, zu dieser grausamen Spezies zu gehören :-(.

    Ich protestiere gegen diese Art und Weise, mit Tieren, man sollte wohl besser schreiben: MITGESCHÖPFE, umzugehen und plädiere dafür, Spanien und alle anderen Länder, in denen es solche Mißstände gibt, als Urlaubsland zu meiden.
    Wir tun dies schon seit Jahren und fühlen uns durch solche Bilder immer wieder bestätigt – LEIDER….

    STOPPT ENDLICH DIESE QUALEN!!!

  19. 19 16. November 2008, A.Becker schreibt:

    ? “ WARUM “ ?

  20. 20 25. November 2008, Conny Schäfer schreibt:

    So würde ich mit meinem ärgsten Feind nicht verfahren, wie diese Bestien mit schutzlosen Tieren umgehen. Ich wünschte mir, dass bei solchen hirnlosen Idioten die Natur mal zurückschlagen würde.

  21. 21 23. April 2009, mirko schreibt:

    ey ihr spanier macht endlich was dagegen,habt ihr denn kein herz für tiere.Grausam sowas.

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