7th Dezember 2008

Die Staatsanwaltschaft ermittelt

Das Kollektiv CACMA, Agaden und KIMBA kämpfen immer noch um das Leben der verbleibenen Pferde zu retten, die sich noch immer in den Händen der in Großbritannien wegen Misshandlung von Tieren verurteilten Britin Sue Jenkins befinden die in Spanien immer noch nicht verurteilt wurde.

Das Bild führt zu bereits veröffentlichten Beiträgen :
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Die Tageszeitung Público.es hat wieder einen aktuellen Beitrag zum Stand der Dinge veröffentlicht.

Die Staatsanwaltschaft hat aufgrund der Anzeigen von CACMA, Agaden und KIMBA am 24. November mit den Ermittlungen begonnen. Sue Jenkins verwaltet ein Grundstück mit 36 Pferden in Medina Sidonia, auf dem die SEPRONA im vergangenen Juni die toten und fast verhungerten Pferde vorgefunden hat. Laut Jenkins sind 16 Pferde auf ihrem Gründstück gestorben.
Die Tierschutzvereine sind der Meinung, dass Sue Jenkins einige Artikel des Gesetzes des Tierischen Gesundheitswesens nicht erfüllt hat, die Nichteinhaltung dieser Gesetze kann zu einer Haftstrafe von 3 Monaten bis zu einem Jahr führen und zusätzlich eine Unfähigkeitserklärung zur Folge haben, d.h. ein generelles Verbot der Tierhaltung. Auch die Tatsache, dass tote Pferde ohne Erlaubnis der Behörden auf ihrem Grundstück vergraben wurden, ist ein Verstoß gegen das Gesetz. Auch wird die Finca ohne Erlaubnis betrieben, die Erlaubnis wurde verweigert, weil das Gelände unangemssen für die Pferdehaltung ist, die Tiere sind somit auch gar nicht in Andalusien registriert. Die von den Tierschützern aufgedeckten Gesetzesverstöße können mit Geldstrafen von 501 € bis 60 000 € verfolgt werden.
Jenkins weist alle Schuld von sich, der schlechte Gesundheitszustand der Pferde sei auf das salzhaltige Wasser und das minderwertige Futter zurückzuführen, aber auch bei dem erneuten Besuch der Finca, hat Público.es bestätigt, dass der Zustand der verbliebenen 36 Pferde nicht gut ist, zwei von ihnen nur noch aus Haut und Knochen bestehen. Sue Jenkins Erklärung lautet, „Die Stute sieht so aus weil sie sehr alt ist, sie ist traurig und frisst nicht, und das andere Pferd ist so dünn wegen der Rasse (der Deutsche Trakehner).“
Die gemeinsamen Anzeigeerstatter bitten um die Beschlagnahmung der Pferde und um eine Unfähigkeitserklärung.

Quelle: Público.es

Sonntag, Dezember 7th, 2008, 01:22 | Allgemein | kommentieren | Trackback

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