7th Dezember 2008

Gedenken an die Opfer menschlicher Grausamkeit

Mit acht Verhaftungen, unter ihnen auch der Direktor des Tierheims, endete der Großeinsatz im Tierheim Sociedad Protectora de Animales Benjamín Vicuña Mackenna von Santiago. Alarmiert durch starken Verwesungsgerucht erstatteten Nachbarn der Anlage Anzeige.
Die Bilder aus Chile sind erschreckend, überall tote Hunde und Katzen und dies in einem sogenannten Tierheim, Sociedad Protectora de Animales Benjamín Vicuña Mackenna de Santiago. Kranke Tiere wurden zusammen mit gesunden gehalten, viele Tieren litten an Staupe oder Parvovirosis. Die Aufdeckung der Misshandlung hat nicht nur Entrüsten verursacht, sondern auch eine starke Verletzung des Glaubens an die örtlichen Behörden verursacht, man war der Meinung, die Tiere befinden sich an einem Ort, wo sie gehegt und gepflegt werden. Schon seit langen wurden immer wieder Anzeigen erstattet, aber die Einrichtung wurde nicht kontrolliert. Das schon 1876 gegründete und 1915 als legal erklärte Tierheim, aktuell unter der Leitung von Luis Navarro, ist das älteste im Land, welches einigen von 22 000 streunenden Hunden in Chile eine gute Zuflucht bieten sollte. Finanziert wurde es durch Mitgliedsbeiträge und Schenkungen. Es wurde Anzeige wegen Betrug und Misshandlung von Tieren erstattet.

Quelle:
latercera.com
El Mercurio Chile

Diese Bilder hätten auch aus Spanien stammen können, auch in Spanien regieren Korruption und Vetternwirtschaft, Kontrollen gibt es kaum, immer wieder werden untragbare Zustände in Perreras aufgedeckt, die Justiz arbeitet langsam, der Skandal um die Perrera von Puerto Real, ein Fall der aufgedeckt wurde, zeigt deutlich auf wessen Seite die Behörden stehen, der Verantwortliche ist auf freiem Fuß und betreibt immer noch zwei weitere Tötungsanstalten, denn
das Geschäft mit dem Tod ist lukrativ.

Siehe auch: Der Skandal um die Perrera von Puerto Real

Sonntag, Dezember 7th, 2008, 02:58 | Allgemein, Tierschutz weltweit, VIDEOS | kommentieren | Trackback

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