16th Dezember 2008

Hinterhofzüchterei

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Tierschützer wurden um Hilfe gebeten, sich um die Tiere zu kümmern, angeblich wurden zwei Pitbull Hündinnen von ihren Besitzern zurückgelassen. Bald schon war eine der Hündinnen trächtig und brachte 9 Welpen zur Welt. Da die Rumänen selber kaum etwas zu Essen hatten, magerten auch die Tiere mehr und mehr ab, zumindest haben diese Leute, als sie merkten, dass der Zustand der Tiere sehr kritisch war, die Tierfreunde alarmiert um noch schlimmeres zu verhindern.
Die Hunde befinden sich nun im Tierheim ANAA und werden innerhalb Spaniens vermittelt.

In Spanien gibt es viele Hinterhofzüchter, auch für die sogenannten Kampfhunderassen. Hundekämpfe, wenn auch illegal, finden in ganz Spanien statt. Die Guardia Civil hat dies erst kürzlich im Zusammenhang mit den Operationen Harry und Clavijo, bestätigt. Gestohlene Galgos die nicht für die Jagd tauglich waren, wurden für Hundekämpfe missbraucht.

Der Staat, bzw. die Gemeinden bezahlen viel für die Entsorgung der Straßentiere, für viele Betreiber von Perreras ist es ein lohnendes Geschäft, zumal ordentlich gespart wird was die Versorgung und die Unterbringung der verlassenen Tiere anbelangt. Hier muss endlich ein Umdenken stattfinden, Investitionen in Aufklärung und Kastrationen, Kontrolle der Züchter, der offiziellen sowie der privaten Hundevermehrer, und vor allem auch eine Kontrolle der Jäger und Galgueros, sowie Verbot des Verkaufs von Hunden und Katzen in Tierhandlungen, diese bieten oft und gerne Rassewelpen aus osteuropäischen Zuchtfabriken an. Solange dieser unkontrollierten Vermehrung kein Einhalt geboten wird, Microchips für alle Hunde verpflichtend sind und das Aussetzen von Tieren nicht strafrechtlich verfolgt wird, wird dem Töten in Perreras kein Ende nehmen. Sich nur auf die Ausfuhr der Tiere aus Spanien zu konzentrieren ist keine Lösung, nur einige wenige erhalten diese Chance, wenn man bedenkt wie viele Hunde und Katzen eingeschläfert werden. Hilfe vor Ort, Unterstützung der Spanier bei ihren Bemühungen die Situation zu ändern, ist der einzige Weg um langfristig viel mehr Tieren zu einem besseren Leben zu verhelfen.

Dienstag, Dezember 16th, 2008, 01:25 | Allgemein | kommentieren | Trackback

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SOS Galgos - Hinterhofzüchterei

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