17th Dezember 2008

Endlich in Freiheit

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Kettenhundehaltung, üblich in Spanien, Kettenhunde fristen ein trauriges einsames Dasein irgendwo auf einem Feld, oder am Haus, selbst wenn das Grundstück eingezäunt ist, hält es viele Besitzer nicht davon ab, ihren Hund anzuketten, oft ein ganzes erbärmliches Hundeleben lang. Der Hund, dem eine Tonne oder ein kleiner Bretterverschlag zur Verfügung steht, kann sich glücklich schätzen, viele verfügen nicht einmal über diesen Luxus und sind ungeschützt der Witterung ausgesetzt.

Diese junge Hündin war dermaßen kurz angekettet, dass sie sich noch nicht einmal hinlegen konnte, sie war nur in der Lage sich hinzusetzen. Das Drahthalsband lag eng am Hals an, immer wieder werden Hunde mit eingewachsenem Halsband gefunden, welches ihnen als Welpe umgelegt, aber nie ihrem Wachstum angepasst wurde. Das Regenwasser war verdreckt, Schutz vor Sonne oder Regen spendete der Baum.

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Jetz befindet sich diese Hündin in einer spanischen Pflegefamilie und wartet auf eine Familie die hilft, die schreckliche Vergangenheit zu vergessen.

Sie ist ca. 8 Monate alt, wiegt 16 kg und hat die Größe eines Cocker Spaniels, noch ist sie zurückhaltend und muss erst lernen wieder Vertrauen zu fassen.

Kontak zu der Pflegefamilie über den Webmaster: nfo@sos-galgos.net

Siehe auch: Das Leben der Kettenhunde

Mittwoch, Dezember 17th, 2008, 02:41 | Allgemein | kommentieren | Trackback

3 Kommentare zu “Endlich in Freiheit”

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  1. 1 17. Dezember 2008, Jeannette schreibt:

    Mir stellt sich hier die Frage, warum solche Menschen sich überhaupt einen Hund „halten“. Ich sehe hier weder Sinn noch Zweck des Ganzen und mit Tierliebe hat das überhaupt nichts mehr zu tun, es ist reines Martyrium und Quälerei.
    Traurig…
    Man sollte solche Menschen in die gleiche Situation bringen, 8 Monate lang, und sie fragen, wie sie sich dabei fühlen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass nach eigener Erfahrung, eigenen Schmerzen und Qual, ein solcher Halter dies nochmals tun würde.
    Die Kettenhaltung ist für mich die schlimmste Art, einem Tier sein Leben zu nehmen. Sie sollte weltweit verboten und gesetzlich geahndet werden.

    Ein Dank an die Retter!
    Alles Gute kleine Maus, in deinem neuen und glücklicheren Leben…

  2. 2 17. Dezember 2008, Anja schreibt:

    Ich kann mich den Zeilen von Jeannette nur anschließen….
    Es macht mich so unglaublich wütend, wenn ich lese, dass es „Menschen“ gibt, die ihre Hunde an der Kette halten… Was soll das..?
    Mir fehlt hierfür jedes Verständnis..jeder Mensch, der ein klein wenig Herz besitzt, kann diese Art der „Haltung“ nur abgrundtief verabscheuen. Hier sollten Gesetze her, die diese verbieten und bei Zuwiderhandlung sollte es harte Strafen geben.
    Wie schön zu lesen, dass die Süße gerettet werden konnte…
    Ich wünsche ihr alles Glück der Welt!!!!

    Viele liebe Grüsse
    Anja

  3. 3 17. Dezember 2008, Regina schreibt:

    schön das die kleine Nase frei ist und nun ein unbeschwertes Hundeleben führen darf!!! Vielen Dank den lieben Menschen die sich Ihrer erbarmt haben :)
    Leider hab ich so meine Zweifel ob dann nicht wieder bald ein armer Hund an der kurzen Kette hängen wird??? Hoffe die Leute haben daraus gelernt???

    Wir haben hier in der Nähe einen Bauernhof mit einem Hund im Zwinger, gestern nacht war er ganz heiser vor lauter bellen, bin heute Mittag vorbei gelaufen aber war kein Hund zu sehen. Hoffe er darf wenigstens ab und zu ins Haus???

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