26th Dezember 2008

Katzenmord ein Volkssport?

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SOS GATITOS DE CÁDIZ

Diese beiden sehr zutraulichen Straßenkatzen die sicher wussten was es heißt, eine Familie zu haben, wurde ermordet, zuerst ein Tier, ein paar Tage später das andere, beide hatten Quetschungen am Körper.
Warum, warum kann man diese Tiere nicht einfach friedlich leben lassen, warum muss man sie vergiften, erschlagen oder auf das grausam misshandeln?
Es leben viel zu viele Katzen auf Spaniens Straßen, diese kann man unmöglich alle einfangen und in Tierheimen unterbringen und vermitteln, aber man kann nach und nach die Straßenkatzen kastrieren damit sie sie nicht auch noch vermehren und man könnte sie in Frieden leben lassen.


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Aber nein, Katzen werden erschossen, verbrannt, verstümmelt, erschlagen oder erstochen und die Behörden dieser Nation lassen solche Grausamkeiten ungestraft, finden keine Lösungen zur Eindämmung der Population, dabei wäre es doch so einfach die Tierschützer bei Kastrationskampagnen zu unterstützen, kontrollierte Katzenkolonien zu befürworten, Misshandlung von Tieren zu bestrafen, stattdessen werden die Tiere, Hunde wie Katzen, eingefangen und in städtischen Auffanglagern, Tier KZ’s, gesammelt, unter elenden Bedingungen für eine kurze Zeit am Leben gehalten und mittels oft fragwürdiger Methoden geopfert, um die Leichen schließlich im Krematorium zu verbrennen.

Dieses System, berüchtigt für andere historische Umstände, ist alles, was den Behörden, bzw. der Regierung dieses Landes einfällt, fast siebzig Jahre danach.

In ihrem Verhalten gegenüber der Kreatur sind alle Menschen Nazis … Für die Tiere ist jeden Tag Treblinka.
Isaac Bashevis Singer – Nobelpreisträger

Freitag, Dezember 26th, 2008, 01:21 | Allgemein | kommentieren | Trackback

3 Kommentare zu “Katzenmord ein Volkssport?”

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  1. 1 26. Dezember 2008, Miwa Kunz-Kuwahara schreibt:

    ich weiß jetzt nichts mehr, was kann ich noch dazu sagen? es ist für mich nicht mehr auszuhalten, dieses Elend, die Gewalt, der Sadismus, wohin mit den Tieren, wohin mit uns..
    ich habe mich früher immer über den Anblick gefreut, auf der Wiese spielende Kätzchen, hopsende Hasen, elegante Hirsche, friedliche Enten, glückliche Kühe, zutrauliche Schafe… nichts mehr ist wie es war, zumindest für mich. Ich kann mich nicht mehr freuen, ich bin verunsichert und beunruhigt, wenn ich sie „noch“ in Frieden sehe, wie lange noch, frage ich mich immer. Und es ist nicht nur in Spanien, sondern auf dem ganzen Planet. Ich habe Elend überall gesehen, mal versteckt, mal offensichtlich, auch wenn es keinen interessierte. Ich habe schon Lust auf Reisen verloren, kann nicht mehr alles mit Neugier und Freude betrachten..
    Aber als große Katzenfreundin trifft mich das besonders schwer, und Katzen gibt es überall, die es nicht gut haben, die keiner haben will. Mich ärgert es immer, dass Züchter und auch die, die sich selbst Tierfreunde nennen, oft an Elend und Leid der Tiere schuldig sind, die Leute, die gar keine Verantwortung tragen wollen, die glauben alles getan zu haben, solange sie Katzen nicht verhungern lassen.

  2. 2 26. Dezember 2008, ichliebekatzen schreibt:

    Ich kann so etwas nicht nachvollziehen.Diese armen Geschöpfe tun und Menschen doch nichts.Ich appeliere an die Polizei so etwas nicht ungestraft zu lassen.Nein sondern mit einer besonders hohen Geldstrafe zu bestrafen.Ich hoffe auch der Tierschutz kann ´manche Tiere vermitteln.

  3. 3 26. Dezember 2008, Jeannette schreibt:

    Ich kann mich Miwas Worten nur anschließen.

    Auch ich bin eine Samptpfotenfreundin und während ich diesen Beitrag mit Tränen in den Augen lese, liegt mein Findling schnurrend auf meinen Beinen. Ein Leben ohne Katzen und Hunde ist für mich undenkbar und lässt sich, trotz unterschiedlicher Natur, wunderbar vereinen.

    Mein Katerchen hat es am eigenen Leib spüren müssen, dass er ein Überfluss und Wegwerfprodukt der menschlichen Gesellschaft ist…traurig…mitten in Deutschland…selbst wenn sie kastriert, liebevoll versorgt werden…macht das Untier Mensch keinen Halt davor…sie zu erschießen oder zu vergiften…schlimm, wenn man machtlos vor leblosen Seelen stehen muss und kann nicht mehr helfen…weil keiner sie wollte…

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