Für die Hunde aus Sangonera gibt es inzwischen noch eine Seite, diesmal von dem neuen Team von Proaniplant, sie scheinen es jetzt wirklich ehrlich zu meinen und den Tieren auch helfen zu wollen.
Folgendes Fotos ist mit deren Seite verlinkt, es sind auch die Tiere die von SALVANOS vorgestellt werden, nur mit anderen Fotos und Referenznummern:
Der kleine Tierschutzverein Protectora de Navas de San Juan muss schließen, die 2 Personen die täglich die Tiere versorgen schaffen die Arbeit icht mehr, Antonia, eine ältere Dame ist krank und die Präsidentin muss sich bald einer Operation unterziehen. Ca. 30 Hunde suchen nun eine neue Bleibe.
Dieser Galgo sollte erschossen werden, er hat schwerverletzt überlebt und sich in einen Olivenhain gerettet, wo er blutüberströmt gefunden wurde. Eine Notfall OP hat ihn gerettet, er ist ca. 2 Jahre alt und sehr sozial mit Mensch und Tier.
Für die die keine Stimme haben, damit sich endlich etwas ändert!
Madrid 21. September
12:00 Uhr, vor dem Palacio de la Moncloa
Wir fordern:
Die nationale Regelung zum Schutz der Tierrechte, stärkere Strafen und Geldstrafen für Misshandlung und Aussetzen von Tieren durch Halter oder Besitzer, wie durch das spanische Strafgesetz vorgeschrieben. Keine Finanzierung oder finanzielle Unterstützung durch den Staat oder CCAA für Veranstaltungen, die einem Tier körperlichen oder psychischen Schaden zufügen. Ein sofortiger Richtungswechsel in der Tierschutzpolitik ist dringend notwendig, dass heisst, ein NATIONALES GESETZ ZUM SCHUTZ DER RECHTE FÜR TIERE. Wir rufen daher zu einer Konzentration für den 21. September um 12.00 Uhr in der Nähe des Präsidentenpalastes, der MONCLOA in Madrid auf, um eine von der Regierung eine gerechte Behandlung der Tiere und die Anerkennung ihrer Rechte zu fordern. Bitte die HP weitmöglichst an all eure Kontakte und Freunde weiterleiten. Es ist sehr wichtig, dass wir alle uns dort versammeln und für die, die keine eigene Stimme haben, mit unserer Stimme um Hilfe rufen.
Die Kundgebung ist dank der guten Zusammenarbeit zahlreicher Tierschutzorganisationen bestens organisiert, auch eine mehrsprachige Petition wurde erstellt.
Die Tiere haben keine Stimme, also bitte ALLE unterschreiben, jede Stimme ist wichtig.
Die Tierschützer in Sangonera arbeiten unermüdlich, die Mittel sind knapp, dringend benötigt werden Lieferwagen für den Transport der Tiere nach Deutschland oder in die Schweiz, oder aber Leihwagen zu guten Konditionen.
Cactus war mal eine wunderschöne Hündin, doch ihr Gesundheitszustand verschlechterte sich kontinuierlich, man diagnostizierte Leishmaniose. Trotz Behandlung geht es ihr nun sehr schlecht, aber die Tierschützer wollen nicht aufgeben und suchen jetzt eine Pflegestelle in Spanien. Die Behandlung und weitere Analysen sind teuer, die Unterstützung der Stadt Salamanca für das Tierheim wurden vor kurzem gestrichen, noch immer findent jeden Samstag eine Kundgebung gegen die Streichung der Subventionen statt.
Spendenkonto:
Asociacón Protectora de Animales de Salamanca
IBAN ES29 2104 0000 1230 0008 3313.
BIC: CSSOES2S
Diese wunderschöne katzenfreundliche Podenco-Galgo-Mix-Hündin wurde mitten im Stadtzentrum von Valencia gefunden. NIMA ist panisch, frisst nicht wenn man in ihrer Nähe ist und hat dementsprechend viele Probleme mit dem Großstadtleben.
Daher wird nun dringend eine Familie gesucht, am besten auf dem Land, Mofas und Lastwagen lassen sie erzittern. Kinder evtl. ab 10 Jahre, ideal wären ein Haus mit Garten und ein suveräner Ersthund der ihr Sicherheit und Vertrauen geben kann.
All diese Welpen warten in einer Perrera auf den Tod, diese in der Perrera von Jerez de la Frontera, einige von Tausenden in ganz Spanien.
Kaum jemand kastriert seine Hunde, ungewollte Würfe sind an der Tagesordnung, Tierrzte kastrieren nur ungern Rassehunde, bringen diese Mixwelpen zur Welt, ist ihr Schicksal besiegelt, es ist einfach die Tiere loszuwerden, sie landen auf der Straße, im Müll oder aber in einer der unzähligen städtischen Tötungsanstalten.
An dich geht mein Lied, Ángel Padilla, der du so sehr den Stier liebst und achtest.
An dich, den Poeten der Tiere, für deine Poesie und deinen Kampf, für deinen Lobgesang und für dein Klagelied.
Die Arena erwartet mich, ich muss in die Kampfbahn, der Tod erwartet mich und ein tapferer Torero.
Alle wollen Blut sehen, mein Tod wird in einem Duell sein, denn mein Leben ist nichts wert, nur das des Toreros
Meine Hörner gegen den Hohn derer, die mich nur erniedrigen wollen, die Bretter vibrieren, der Sand beobachtet nur
Mit seinem Umhang fordert er mich heraus
Wieder und wieder der Angriff, der Schmerz brennt in mir wie ein Scheiterhaufen.
Das Blut nässt meinen Körper, mein Leben entweicht, und der mutige Torero wird mit jedem „Olé“ stärker
Weh Torero, du stichst mit deinen Schwertern einen Fächer bunter Farben in meinen Rücken.
Mein Blut ist wie ein Fluss in jeder Wunde.
Beschmutz deinen Umhang nicht, du hast deine Seele verloren!
Weh Torero, der du mir das Leben nimmst, in deiner Seele ist eine Dornenkrone.
Du blickst mir fest in die Augen.
Aber du siehst nicht, dass ich dich inständig bitte, dass ich deinen Zorn nicht begreife!
Stehend fordern sie meinen Tod, niemandem bedeutet mein Leben, mir fehlt der Atem, mein Blick geht ins Leere.
Mit seinem Umhang fordert er mich heraus
Wieder und wieder der Angriff, der Schmerz brennt in mir wie ein Scheiterhaufen.
Das Sonnenlicht in der Bahn, die Dunkelheit kommt, der Tod holt mich ohne Mitleid, mein Unglück.
Mein Herz schlägt laut und wird schwächer, der Sieg gehört dem Torero, der mit das Leben genommen hat.
Die Arena wartet auf den nächsten Kampf, auf den nächsten Henker, der nächste Stier soll kommen, soll kommen, damit es noch mehr Blut gibt.
Weh Torero, du hast mir das Leben genommen, hast meine Wunden für Applaus verkauft, und wieder ein Kampf, wieder ein Blick ins Leere, du hast deinen feigen Mut mit Blut beschmutzt!
Nach elfminütigerr Hetzjagd starb Valentón den Lanzentod, er teilt sein trauriges Schicksal mit vielen anderen, doch noch nie haben so viele Fernsehsender von dem grausamen Ereignis berichtet, manche sogar live, innerhalb weniger Stunden waren die ersten Zeitungsberichte schon online veröffentlicht.
Ein gutes Zeichen, nicht nur in Spanien wird der Widerstand gegen das Fest „toro de la vega“ immer größer, Tordesillas ist europaweit in aller Munde, bekannt als Schandfleck Spaniens, als Ort, an dem Sadismus im Namen einer mittelalterlichen Tradition celebriert wird wie anderswo das Weihnachtsfest.
Ein ungleicher Kampf, der Stier Valentón stand einem Mob von 30 000 Schaulustigen gegenüber, 300 Lanzenstecher zu Pferd und zahlreiche zu Fuß, geballte Feigheit gegen einen verschreckten Stier.
Teils betrunkene, Testosteron gesteuerte Hirne, die ihre nicht vorhandene Männlichkeit unter Beweis stellen wollten, Feigheit gepaart mit blutrünstigem Sadismus, Dummheit und Ignoranz gegenüber den nichtmenschlichen Tieren, dieser gefährliche Cocktail war das Todesurteil von Valentón. Immer wieder bohrten sich die messerscahrfen Lanzen in seinen geschunden Körper, rissen tiefe Wunden, auch in seine Seele, ließen ihn vor Schmerzen brüllen, bis er schließlich erschöpft zusammenbrach und der vermeintliche Held des Tages, Antonio Rodriguez, stolz den gerade zuvor abgeschnittenen blutigen Schwanz des Stieres präsentierte.
Armseliges, hinterwäldlerisches Spanien, eine Gesellschaft die den Blick für das Wesentliche verloren hat, eine Gesellschaft ohne Mitgefühl und des moralischen Werteverfalls, geführt von Politikern, die keinen Deut besser sind als die feigen Stiermörder.
Immer mehr Menschen kämpfen gegen diese, durch nichts zu rechtfertigende schandhafte Spektakel, gegen die Macht der Tauromachie, fürchten um die Folgen der Verrohung der Gesellschaft, erziehen ihre Kinder zur mitfühlenden Menschen, zu Verantwortung gegenüber den Tieren.
Gäbe es ein Guiness Buch der Grausamkeiten, Tordesillas würde sicherlich an unrühmlicher erster Stelle stehen.
Wir werden nicht aufgeben bis der „toro de la vega“ der Vergangenheit angehört.