31st März 2009

Ein elendes Leben und ein noch schlechteres Ende

Man ist ja schon vieles gewohnt an Misshandlungen, aber dieser Fall ist leider mal wieder ein weiteres Beispiel der unaufhörlichen Palette der Grausamkeiten.

Diese beiden Streuner leben nicht mehr, dank eines Tierarztes, der BEIDE Hunde eingeschläfert hat, obwohl er wusste, dass Tierschützer sich ihrer annehmen wollten.

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Gefüttert wurden sie regelmäßig von Arbeitern eine Schmiede, eines Tages jedoch, hatte der Mastin eine schreckliche Kopfverletzung, man hatte ihm den Schädel eingeschlagen! Am folgenden Tag hatte er ein vier Meter langes Seil um seinen Hals, welches die Arbeiter dann abgeschnitten haben, man hatte offensichtlich versucht, den Hund zu erhängen! Auch die keine Hündin wurde misshandelt, sie hinkte plötzlich.

Tierschützer wurden benachrichtigt, hatten schnell eine Pflegestelle für die beiden Hunde gefunden. Sie setzen sich mit dem Veterinär der Stadt in Verbindung, teilten ihm mit, dass es für die beiden Hunde einen Platz gibt und man sie am kommenden Tag abholen würde. Doch dann die böse Überraschung, die Hunde waren tot, noch am gleichen Tag, nach dem Telefonat mit dem Veterinär, hatte dieser die Hunde einfangen lassen und beide euthanasiert, auch die gesunde kleine Hündin.
Ein Tierleben in Spanien hat für gewisse Leute keinen Wert, auch nicht für einen Tierarzt.

Wer seinen Unmut den Verantworlichen mitteilen  möchte, kann folgenden spanischen Musterbrief an das Rathaus von Aguilar de la Frontera / Cordoba, schicken.

ayuntamiento@aguilardelafrontera.es

D. Francisco Paniagua Molina,

Me dirijo a usted en referencia a la problemática que existe en su pueblo respecto a la “no protección” de los perros y gatos callejeros.

Deseo manifestar mi indignación y repulsa ante los hechos cometidos el pasado viernes 27 de Marzo por el veterinario contratado por vuestro ayuntamiento para el exterminio de los animales abandonados en Aguilar de la Frontera.

Tenemos constancia de un perro abandonado cruce de mastín, al que algún desalmado le había abierto la cabeza e intentado ahorcar.

Automáticamente personas que abogan por la defensa y la protección de los animales, se unieron para intentar coger al can, curarle su tremenda herida y llevarle a una casa de acogida donde se recuperaría de tanto maltrato para su posterior adopción.

Una de estas personas se puso en contacto con este veterinario solicitanto ayuda para intentar rescatar al perro, cosa a la que él se negó.
Asímismo se le informó de las intenciones que se tenían para con el perro, todas ellas de buena voluntad y a favor de la vida.

La respuesta del mismo fue darle de plazo hasta el día siguiente, 28, caso contrario procedería a su sacrificio.

Sin embargo, horas más tarde de esta conversación, el mismo viernes 27, el citado veterinario captura de la calle al perro y a su acompañante, perrita cachorra completamente sana y los sacrifica a los dos, dejándonos a todos aquellos que seguimos este caso, desde distintos puntos de España, y a los voluntarios que habían movido hilos para el rescate, boquiabiertos.

Solicitamos que se revise la legalidad de la clínica veterinaria, así como la posesión de título para ejercer la profesión de este individuo, ya que rompe con todo código ético de cualquier facultativo en veterinaria.

Solicitamos también que se investigue y persiga cualquier maltrato animal que se cometa en Aguilar de la Frontera, donde tenemos conocimiento, es bastante.

Como usted dice, la hospitalidad es la palabra que define su ciudad, sin embargo yo no me sentiría bienvenida en un lugar en el que no se respeta la vida de los más débiles: los animales.

Esperando que se tomen las medidas oportunas para que estos hechos no se vuelvan a repetir, le saluda atentamente:

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6 Kommentare zu “Ein elendes Leben und ein noch schlechteres Ende”

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  1. 1 31. März 2009, Regina schreibt:

    ich hab gerade den Brief verschickt!
    das ist wieder einmal ein grausames Beispiel, wie die Streuner in Spanien behandelt, misshandelt und getötet werden!
    Ich hoffe auf eine gerechte und hohe Strafe für den Mörder der Hunde!!!!!

  2. 2 31. März 2009, Lydia Schloh schreibt:

    Einfach schrecklich.

  3. 3 31. März 2009, PODI schreibt:

    Gleiches kann ich aus Griechenland bestätigen.
    Der Hund, der dem Veterinär gemeldet wird ist so gut wie tot. Die Veterinäre haben den Auftrag der Gemeinde diese “sauber” zu halten. Vor allem, wenn es sich um touristische Zentren handelt.
    Also kein Kontakt mit offiziellen Stellen. Dies ist ein tödlicher Fehler.

  4. 4 1. April 2009, Karin schreibt:

    Ich habe inzwischen schon so viele Grausamkeiten an Tieren gesehen, dass ich manchmal einfach verzweifle…

    Menschen (die Mehrheit) sind egoistisch, gedankenlos und schon dadurch grausam.

    Und es werden immer mehr; so kann man jedenfalls den Eindruck haben.
    Und weil das so ist, habe ich immer größere Schwierigkeiten damit, Menschen positiv gegenüber zu treten…

  5. 5 13. Mai 2009, Marie schreibt:

    Ich kann mich Karin nur anschliessen. Überall wird die Kreatur zu Klump geschlagen. Ich kann es nicht ertragen, wie die Bestie Mensch – diese Fehlkonstruktion der Natur mit Lebewesen umgeht. Nimmt daß denn nie ein Ende? Diese schlimmen Bilder, mit denen ich täglich konfrontiert werde (ich gehöre zu denen, die nicht wegschauen) machen mich wütend und traurig zugleich. Die Hunde in meinem Leben, es waren fünf habe ich bis zuletzt begleitet – es waren wunderbare Weggefährten – alle waren aus zweiter Hand, also irgentwann von ihren Herrschaften abgeschoben. Niemand hatte je nach seinem Hund gefragt. Nun habe ich zwei Katzen aus dem Tierheim und einen Hund. Ich betreibe Tierschutz in kleinem Rahmen, obwohl ich gerne noch mehr für die Tiere tun möchte.

    Von den Menschen habe ich mich größtenteils abgewandt.

  6. 6 12. April 2010, Melina schreibt:

    Ich hasse diese Leute die Tiere so Quälen.Die Armen Tiere tun mir so leid. man sollte das mit ihnen auch machen dann wissen sie wie das diesen Tieren ergeht.

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