1st April 2009

Zurück an den Absender

Unsere Antwort auf die zweifelhaften Anweisungen, die beschlagnahmten Galgos aus der Operation Harry und Clavijo die nicht identifiziert werden konnten, an die beschuldigten Personen zurückzugeben, und dies, obwohl noch kein Gerichtsurteil gefällt würde.

Aufgesetzt wurde der Brief von Marie-Helene von Agir Pour Les Galgos, auf ihrer Webseite finden sie auch die Adressen der Adressaten.

Betreff: Die Galgos der Operation Harry und Clavijo

Sehr geehrter Herr Direktor des Kabinetts
Sehr geehrter Herr Zapatero

In Bezug auf den Galgohandel in Albacete wurden wir informiert, dass der Richter von San Clemente die Anweisung erteilt hat, dass die bei dieser Operation beschlagnahmten Galgos, die von keinem Galguero reklamiert wurden, wieder dorthin zurückgebracht werden sollen, wo man sie fand; das heißt, zu den mit diesem Fall beschuldigten Personen. Wie seltsam! Welche Art von Justiz ist das, wenn man die Opfer wieder an ihre Henker ausliefert, und das, bevor überhaupt ein Urteil gesprochen wurde ???.
Ist dies, was Sie, Herr Direktor des Kabinetts, als „das Resultat der Gesetzgebung der autonomen Länder für einen ständig anwachsenden Schutz“ bezeichnen? (Ihre eigenen Worte, Herr Direktor des Kabinetts). Ist dies die „Grundlage für die Wohlfahrt der Haustiere, ganz besonders der Hunde? (ebenfalls Ihre Worte, Herr Direktor des Kabinetts)
Meine Herren, das ist das katastrophische Resultat einer Regierung, die seinen Tieren kein nationales Tierschutzgesetz zubilligt. Das Resultat ist eine Justiz, für die die Tiere immer mehr zu Opfern ihrer Henker werden, statt sie zu verteidigen.
Wir möchten Sie daran erinnern, dass mehr als 70 % der Bevölkerung ein nationales Tierschutzgesetz und eine Änderung des Strafgesetzes verlangt, damit die Misshandlungen endlich bestraft werden.
Ihr Artikel 337? …. die Richter sagen, dass man ihn nicht anwenden kann…

Obendrein sagt uns noch der Herr Richter aus San Clemente: „Bis jetzt ist die Spanischen Föderation der Galgos die einzige Institution, die die Kosten für Transport und Ernährung der wieder aufgefundenen Tiere übernommen hat; sie befinden sich seit Ende Oktober in Hundeheimen“. Die einzige Institution? Herr Richter, da vergessen Sie die Mengen an Hilfe in Form von Material, Futter, Medikamenten, Decken und Hundebetten, die von ausländischen gemeinnützigen Organisationen zur Unterhalt dieser Galgos gespendet wurden! Dieser Liste können die spanischen Vereine und Privatleute hinzugefügt werden, die ebenfalls geholfen haben. Und jetzt sagt und die Spanische Föderation der Galgos, dass sie die Hunde nicht weiter unterhalten kann? Was hat diese Föderation überhaupt in dieser ganzen Zeit finanziert?

Wir erinnern daran, dass viele sowohl spanische als auch ausländische gemeinnützige Organisationen sich vor Monaten erboten haben, die nicht reklamierten Galgos zu übernehmen und sie für die Adoption vorzubereiten… wir warten noch immer auf eine Antwort… sehr gut, wenn dann entsprechend dem Richter von San Clemente die Tiere den Händlern wieder ausgeliefert werden!

Es ist wahr, dass diese restlichen Galgos, die die Galgueros nicht mehr wollen,
es nicht wert sind, zu leben. Für die nächste Saison kommt wieder eine Schwemme von weiteren 50.000 Galgos, von denen man 17.000 behält, und der Rest…
Das traurige Schicksal der Galgos ist, dass sie nichts wert sind, aber sehr viel Geld einbringen: Durch die Jagd werden in Spanien 4.808 Millionen Euro bewegt, 225.000 Personen finden Arbeit und die Saison gibt 1.5 Millionen an Tageslöhnen pro Saison ab. Das berechtigt dazu, jedes Jahr 50.000 Tiere zu töten, viele von ihnen auf grausamste Art und Weise.

Bitte Herr Direktor des Kabinetts, sagen Sie nicht, „dass Maßnahmen getroffen werden, wenn…. usw. usw.“, denn jedes Mal, wenn Sie das aussprechen, wurden schon wieder Hunderte von Galgos erhängt, wie die zuletzt in Toledo-Castilla de la Mancha aufgefundenen.
Was wird das Land Castilla-la-Mancha für diese Tiere tun? … gar nichts, wie immer.
Dabei könnte diese Barbarei sofort abgeschafft werden, wenn die Jagd mit Galgos verboten würde!

Herr Direktor des Kabinetts, Herr Zapatero, Herr Richter aus San Clemente, wir bitten darum, dass die aus dem Hundehandel in Albacete verbleibenden Tiere nicht wieder den Beschuldigten ausgeliefert, sondern den spanischen und ausländischen gemeinnützigen Organisationen übergeben werden, die schon vor Monaten darum baten. Und bitte, geben Sie uns nicht wieder die übliche Antwort, dass dies ausschließlich eine Angelegenheit der Autonomen Länder ist.

Hochachtungsvoll
Die 200 Unterzeichneten: Spanische und ausländische gemeinnützige Organisationen und private Tierschützer aus ganz Europa

Siehe auch:
Ein gelungener Schlag gegen die Galgomafia
Das schmutzige Geschäft mit der Schnelligkeit der Galgos
Der Schlag gegen die Galgomafia, der aktuelle Stand der Dinge
Gerettet und was nun? Nicht zurück in Jägerhände!
Danke an Sandra Baas für ihren großartigen Einsatz
Hilfe für die beschlagnahmten Galgos in Cordoba

Estimado Señor Director del Gabinete
Estimado Señor Zapatero

Hablando del asunto del trafico de Galgos de Albacete fuimos informado que el juez de San Clemente ha decretado que aquellos Galgos que fueron requisados en la operación y que no han sido reclamados por ningún galguero regresen al lugar donde fueron hallados, es decir, con los imputados en el caso. Que raro! Pero que justicia es esta, revolviendo las victimas a sus verdugos y eso mismo antes que sean juzgados (???).
Es este „el resultado de una cada vez mayor proteccion reflejada en la legislacion de las Comunidades Autonomas“? (esas son sus palabras a Usted Señor Director del Gabinete). Son estas „las atenciones básicas que deben recibir los animales, las especificaciones para los de compañía, y en particular de los perros….“? (esas son sus palabras a Usted Señor Director del Gabinete)
Eso, Señores, es el resultado catastrofico de un gobierno que no quiere dar una ley nacional de proteccion animal a sus animales. Eso es el resultado de una justicia en que se parece que los animales sean cada vez las verdaderas victimas y de sus verdugos y de los que tendrian que defenderlos.
Les recordamos a Ustedes que mas de 70% de su poblacion pide una ley nacional de proteccion animal y una reforma de su Codigo Penal para que sean por fin realmente castigados los maltratadores
Su articulo 337? …. lo dicen los jueces …. no se puede aplicar

Pero que nos dice ademas el juez de San Clemente: „Hasta este momento, la Federación Española de Galgos es la única institución que se ha hecho cargo de todos los gastos de traslados y manutención de los lebreles recuperados, que han estado en dos centros caninos desde finales de octubre.“ La única institución? Se ha olvidado el Señor juez los montones de ayudas, un cargamento de material, comida, medicinas, mantas y camas todo eso ofrecido por ong estranjeras para los cuidados necesarios a esos Galgos? Se puede tambien añadir a esta lista las asociaciones espanolas que ayudaron con medicinas y los particulares igual. Y que nos dice la Federacion Espanola de los Galgos? No pueden finanzar mas los Galgos? Pero desde el principio de este asunto … que han realmente finanzado?
Le recordamos que muchas ong tan españolas que estranjeras se ofrecieron hace unos meses para recoger los Galgos que se quedian y prepararles para darles en adopcion …. estamos todavia a la espera de una respuesta … pero claro que por el juez de San Clemente, mejor darle de nuevo a los traficantes!

La verdad es que esos Galgos que son los que quedan y que ningun galguero quisiera no merecen mas vivir. Claro, la proxima temporada llegara con otro monton de 50000 Galgos de los cuales seran conservado unos 17000, los otros ….. La desgracia de los Galgos es que no valen nada pero dan suelta: el sector de la caza genera en España 4.808 millones de euros, emplea a 225.000 persones y genera 1,5 millones de jornales en temporada, algo que justifica que cada año unos 50000 de entre ellos se mueran de manera atroz!

Por favor Senor Director del Gabinete, no nos dice que „las medidas se impulsaran cuando etc … etc …“ porque cada vez que lo dice Usted son unos centenares mas de Galgos que son ahorcados como los ultimos cientos encontrados ambos ahorcados en Toledo-Castilla de la Mancha
Que hara la legislacion de la Comunidad de Castilla-de-la Mancha para ellos? … nada, como siempre y lo unico necesario que hacer seria acabar con la caza con los Galgos y por el mismo tiempo con tanta barbaridad!

Señor Director del Gabinete, Señor Zapatero, Señor juez de San Clemente, os pedimos que los Galgos que quedan del asunto del trafico de Albacete no sean confiados a los imputados sino a las ong españolas y estranjeras que lo pidieron ya hace unos meses antes y , por favor, que no nos responde Usted como siempre que eso no depiende de nadie mas sino las Comunidades Autonomas

Atentamente

Mittwoch, April 1st, 2009, 03:10 | Allgemein, VIDEOS | kommentieren | Trackback

Kommentar zu “Zurück an den Absender”

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  1. 1 4. April 2009, Silvia Heimann schreibt:

    2 Jahre habe ich in Andalusien gelebt. Ich mag Spanien sehr und bin den Menschen für ihre Gastfreundschaft dankbar. Deshalb macht es mich um so trauriger, wenn die Würde von Tieren so missachtet wird. Speziell die grausame Entsorgung der Galgos, aber auch der Umgang mit anderen Hunden ist einfach nur gruselig. Oder der Stierkampf, Harpunieren von Thunfischen etc. Hey, Spanien ist in mancher Hinsicht wie das alte Rom. Sich ergötzen am Leid. Igitt. Deshalb habe ich Spanien (bis auf weiteres) von meiner Urlaubsliste gestrichen.

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