19th Mai 2009

Hilfe für ein kleines Tierheim

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So sieht es nach kräftigen Regenfällen im kleinen Tierheim in der Provinz Badajoz aus. Der Verein ASOCIACIÓN PROTECTORA DE ANIMALES „CHIRIPAINA“ – Guareña, wurde vor 1 1/2 Jahren gegründet, besteht aus nur wenigen Mitlgiedern und schafft es so gerade, sich über Wasser zu halten. Es fehlt an tatkräftiger Unterstützung, sowohl in Bezug auf notwenige Verbesserungen der Räumlichkeiten als auch bei der Vermittlung der Tiere, unter ihnen sind auch immer wieder Galgos und Podencos.

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Die Tierschützer haben es nicht leicht, in einem Land, wo die Tierquälerei an der Tagesordnung ist und man lästig gewordene Hunde einfach lebend in einem Müllcontainer entsorgt, so geschehen im vergangenem Jahr in Guareña.

Ich würde mich freuen, wenn auch für dieses kleine Tierheim tatkräftige Unterstützung gefunden wird, Orgas die Tiere übernehmen oder andersweitig helfen können, wenden sich bitte an folgenden Kontakt: fatimaybanner@hotmail.com

ASOCIACIÓN PROTECTORA DE ANIMALES “CHIRIPAINA”
IBAN : ES53 2100 5763 8601 0009 3529
BIC/SWIFT : CAIXESBBXXX

ASOCIACIÓN CHIRIPAINA DE GUAREÑA

Dienstag, Mai 19th, 2009, 01:14 | Allgemein, VIDEOS | kommentieren | Trackback

4 Kommentare zu “Hilfe für ein kleines Tierheim”

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  1. 1 19. Mai 2009, Klaus schreibt:

    Das Elent in Spanien ist riesengroß, immer wieder erschütternt was da alles so an das tageslicht gebracht wird.
    Eines kann ich da aber einfach nicht nachvollziehen, wenn man nicht die Mittel und die notwendige Umgebung für eine Station hat, warum gibt es immer wieder Leute, die meinen, trotz fehlendem Hintergrund und unter schlechtesten Bedingungen einen Verein gründen zu müssen, obwohl man genau weiss, dass man es so nicht schaffen kann.
    Warum schließen sich solche Leute nicht einem größeren Verein oder Organisation an und Planen eine solche Unternehmung erstmal vernünftig durch. Ensteht bei mir der Verdacht, dass es da weniger um die Tiere als um die Menschen geht, die dahinterstehen. Solche Pseudotierheime tragen nicht gerade dazu bei, dass sich an der Allgemeinsituation was ändert.

    Anm.:

    Guareña ist ein Dorf, abseits großer Städte, mitten in Extremadura, da kann man schon froh sein, wenn sich überhaupt ein paar Tierfreunde zusammenfinden um zu helfen und auch diese Leute haben schon viele Tiere von der Straße oder aus dem Müll vor dem sicheren Tod gerettet und innerhalb Spaniens oder im Ausland eine Familie für sie gefunden.

    Für politische Tierschutzarbeit in Extremadura ist der Dachverband FEPAEX zuständig, ein vorbildliches Modell um gemeinsam die Ursachen all des Elends zu bekämpfen. Es gibt hunderte kleiner Tierheime die nur über knappe finanzielle Mittel verfügen, in Spanien arbeitet man keine 8 Stunden wie hier in Deutschland, oft bis zu 12 Stunden und in der eh schon knappen Freizeit leistet man zusätzlich noch Tierschutzarbeit, in die dann auch noch aus eigener Tasche finanziert wird.

    https://www.sos-galgos.net/2009-03-04/ein-meilenstein-fuer-den-tierschutz.html
    https://www.sos-galgos.net/2009-04-07/die-gesundheit-einer-gesellschaft-misst-sich-daran-wie-sie-ihre-tiere-behandelt.html

    Welche politische Arbeit leistet ihr Verein vor Ort? Sind sie in Kontakt mit spanischen Tierrechtlern, führen Sie Kastrations- und Aufklärungskampagnen durch? Was trägt Ihr Verein dazu bei, dass sich der Allgemeinzustand ändert?

  2. 2 20. Mai 2009, Ruth Surowiec schreibt:

    Zu Klaus Kritik am kleinen Tierheim: Mich tröstet es, dass es immer wieder engagierte Menschen gibt, die auch unter schwierigsten Bedingungen versuchen, etwas für die Aermsten der Armen zu unternehmen.Ich respektiere und bewundere sie!Grosse Anstrengung ohne Lohn.Die Alternative wären wohl die Verweigerung von Hilfe und die Tötungsstationen.Ich bin einverstanden, man muss , um das Elend der Tiere in Spanien zu bekämpfen, bei der Erziehung zuhause und in den Schulen anfangen, und das wird ja auch schon getan. Aber auch das Engagement und die Arbeit Einzelner zur Rettung einzelner Tiere ist wichtig.

  3. 3 20. Mai 2009, Bettina Breßler schreibt:

    …ich glaube wenn du einmal damit angefangen hast Tiere aufzunehmen ist es nicht leicht „nein“ zu sagen wenn die nächste arme Maus an deine Tür gebracht wird. Es gibt zu Hauf Berichte das Menschen über ihre Verhältnisse Tiere aufnehmen, was oft für die Tiere schlecht endet.
    Ich vermag nicht zu sagen was ich tun würde wäre ich in einem Land wo soviel Elend auf vier Beinen leben würde.
    Es muß noch mehr Aufklärung betrieben werden, Politiker stärker zur Verantwortung gezogen werden aber das nützt hier und jetzt keinem.
    Wer helfen kann soll helfen……nicht schimpfen.
    Natürlich denke ich oft warum nehmen sie mehr auf als sie versorgen können aber wer hier von uns könnte eine Nase die uns tief in die Augen schaut, weg schicken?

  4. 4 21. Mai 2009, Sabine schreibt:

    …ich dürfte auch nicht vor Ort sein… aus eigener Erfahrung… hier in Deutschland stand ich auch schon vor der Entscheidung… Nimm oder wir lassen sie laufen….

    Und was hatte ich??? Ein Weimaranermädel.. 2 Jahre alt…. total kaputt….
    Es hat 4 Monate gekostet sie überhaupt so weit zu kriegen das man langsam daran denken konnte ein Zuhause für sie zu suchen…..

    Von daher… ich kenne auch aus nächster Nähe einige „Auffangstationen“.. ich kann nur sagen… wenn da ein Karton mit Welpen über den Zaun geworfen wird.. oder du kommst morgens, un da ist wieder einer angebunden… oder weil man weiss du nimmst Tiere „ab und zu!!“ auf… dass die Leute vor der Tür stehen und sagen nimm oder der Strick ….

    WER kann dann noch Nein sagen??? Was die Menschen vor Ort leisten ist unglaublich… sie führen einen ständigen Drahtseilakt zwischen allen Fronten….. und das da auch mal was schief geht… das ist mir vollkommen klar… bei soviel Elend… und das ständig und immer und immer wieder.. und anstatt besser immer grausamer…da bleibt auch so manches Mal was auf der Strecke.. traurige Tatsache….
    Die Tendenz ist ja, vor Ort mehr erreichen.. aber was passiert BIS etwas erreicht ist…???

    Bis dahin können die Tiere nur auf solche Menschen hoffen,… die alles geben was sie haben um das Elend zu bekämpfen…

    Vor Ort ist es nicht einfach nur Tiere aufnehmen.. die Kampagnen laufen in ganz Spanien… und irgendwann wird es auch dort nicht nur in einigen Regionen ein Umdenken geben.. Auch hier bei uns ging es nicht von Heute auf Morgen…

    Vom Grundsatz her gebe ich dir Recht,…(Klaus) aber es sind auch nur Menschen dort…..und ich bin froh über jeden in diesem Land, (in jedem Land!!) der sich darauf einlässt etwas zu ändern…

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