1st September 2009

Verräter

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Jedes Jahr verlassen in Spanien 500 000 Verräter ihren besten Freund. Bist du einer von ihnen?

Diese Kampagne gegen das Aussetzen und die Aufgabe von Tieren wurde von dem Tierschutzverein UPRODEA (Unión Protectora y Defensora de Animales) aus Sevilla ins Leben gerufen.

Erst kürzlich wurde eine neue Statistik von Pedigree zum Thema veröffentlicht, welche eine Zunahme um 8 Prozent gegenüber dem Vorjahr zeigt.

Diesmal wird die Wirtschaftskrise für die Misere verantwortlich gemacht, aber UPRODEA ist davon überzeugt, dass in erster Linie die Undankbarkeit und Unverantwortlichkeit gegenüber den Tieren die Ursache allen Übels ist. Tausende von Tieren sterben täglich in den zahlreichen Auffangstationen des Landes, ebenso viele auf den Straßen.

Die Statistik bestätigt, dass sich in Spanien, gegenüber anderen EU Ländern die Situation verschlimmert, die Anstrengungen der vielen Vereine und Privatpersonen tragen kaum Früchte.

www.uprodea.org

INTERNATIONALE UNTERSTÜTZUNG IST WICHTIG!

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Umso wichtiger ist es, auf internationaler Ebene Druck auf die spanische Regierung auszuüben und die spanischen Tierrechtler zu unterstützen.

Daher noch einmal mein Aufruf, sich der Plataforma Leyes Animales Ya anzuschließen. Bisher haben sich gerade mal vier Organisationen aus Deutschland, zwei aus Frankreich und eine Organisation aus der Schweiz sich die Mühe gemacht, mittels einer schnell und einfach zu verfassenden e-Mail die Tierrechtsplattform zu unterstützen.

Der Aufruf, mit der Bitte um Unterstützung wurde schon mehrmals veröffentlicht und mittels mehrerer Tierschutzverteiler mehrmals verbreitet.

Das Ergebnis ist ein Armutszeugnis ohnegleichen, da möchte man ja fast behautpten, dass die ganzen auf Tiervermittlung spezialisierten Organisationen, kein Interesse daran haben, dass sich die Zustände in Spanien ändern. Hat man vielleicht Angst irgendwann keine Tiere mehr retten zu können?

Zeigen auch SIE, dass sie Interesse daran haben, dass sich endlich das Blatt zugunstern der Tiere wendet, zeigen auch SIE, dass sie wollen, dass sich die unhaltbaren Zustände vor Ort ändern, eine Unterschrift die viel bewirken kann sollte Ihnen der geringe Zeitaufwand wert sein.

Es geht ganz einfach, bitte eine Mail mit folgenden Angaben:

Name der Organisation
Kontaktperson, oder Kontaktpersonen
e-mail
Telefon
Postanschrift

…an folgende Adresse schicken: laura_ogue@yahoo.es

Betreff: adherirse a la Plataforma „LEYES ANIMALES YA“

Die Zustände in Spanien werden sich nur dann ändern, wenn es endlich vernünftige Tierschutzgesetze, Aufklärungs- und Sterilisiations- und Kastrationskampagnen gibt.
Die Probleme müssen vor Ort gelöst werden, sonst wird sich an dem Elend der Straßentiere nie etwas ändern.

Die täglichen Notrufe die durch internationale Verteiler gehen, sind nur ein kleiner Teil der bitteren Realität. Es gibt hunderte von Perreras in denen das Wegwerfprodukt Tier ganz legitim und unbemerkt von der Öffentlichkeit eliminiert wird, es gibt tausende von Streunern die von Tierfreunden versorgt werden, oft jahrelang.

Diese Menschen leben in ständiger Angst um ihre Schützlinge, in Angst, sie könnten überfahren oder misshandelt werden. Man versucht zu helfen wo es geht, versorgt die Tiere medizinisch und wenn die finanziellen Mittel vorhanden sind, werden Straßentiere kastriert.

Die meisten Tierheime befinden sich am Limit ihrer Möglichkeiten, zu oft bleiben sie auf ihren Kosten alleine sitzen, so manch ein Tierheim ist hochverschuldet und auch Privatleute geben ihren letzten Cent um ein Tierleben zu retten.

Abertausende von Hunden und Katzen warten in Tierheimen auf eine neue Zukunft. Aufklärung darüber, dass auch Galgos und Podencos wunderbare Familienmitglieder sind, hat vielen von ihnen schon innerhalb Spaniens zu einem lebenswerten glücklichen Hundeleben verholfen, aber, es sind viel zu viele verlassene Hunde und Katzen die auf ihre Chance warten, wird ein Tier vermittel,t rücken gleich wieder mehrere Tiere nach.

Dies haben die Spanier schon lange erkannt und nun haben sich zahlreiche Organisationen zu einer Plattform zusammengeschlossen, der Plataforma Leyes Animales Ya

Gegründet von:

* PACMA
* LOS VERDES
* Fundación Altarriba
* CORA
* Grupo Animalista de Madrid
* Proyecto Gran Simio

Alles Parteien und Tierrechtsorganisationen die schon lange und intensiv gegen die Missstände in ihrem Land kämpfen. Gemeinsam ist man stark, gemeinsam kann man mehr erreichen.

Erste Gespräche mit verantwortlichen Politikern haben schon stattgefunden, sie haben offensichtlich verstanden, dass sie den Tierrechtlern nicht mehr mit Ignoranz begegnen können.

Um ihrer Forderung nach einem nationalen Tierschutzgesetz Nachdruck zu verleihen hofft, die spanische Plataforma Leyes Animales Ya auf reichlich Unterstützung aus dem Ausland.

Vereine die Tiere aus Spanien vermitteln gibt es mehr als reichlich, jetzt wird die Unterstützung dieser Vereine und auch anderer die Auslandstiere vermitteln, benötigt.

Mir fehlt leider die Zeit um alles zu übersetzen, aber die Übersetzung von google ist durchaus verständlich, siehe hier: Übersetzung

Unterstützung aus dem Ausland deswegen, Tierschutz geht uns alle an, in einem vereinten Europa sollten wir zusammenhalten, internationale Unterstützung wird den Forderungen Nachdruck verleihen, auch die Presse wird berichten.

Auch private Unternehmen können sich der Kampagne anschließen.

Siehe auch: Plataforma LEYES ANIMALES YA / Plattform für ein nationales Tierschutzgesetz

Dienstag, September 1st, 2009, 02:35 | Allgemein | kommentieren | Trackback

3 Kommentare zu “Verräter”

Diese Beitrag kommentieren.

  1. 1 1. September 2009, horst radeke schreibt:

    es sollte ein „muss“jeder tierhilfe oder tierschuzorganisation sein,sich dieser plattform anzuschliesen.es gibt nach meiner überzeugung keinen plausiblen grund es nicht zu tun.nur gemeinsam sind wir stark.

    „Wenn ein Tier leidet, sind wir alle schuldig.“

  2. 2 6. September 2009, Carmen Sander schreibt:

    Wenn Menschen verantwortungslos Tiere aussetzten, gibt es keine Entschuldigung dafür. Keine Wirtschaftskrise kann Schuld daran sein, dass ein Hundebesitzer seinen Hund aussetzt. Menschen trennen sich ja von ihren Kindern auch nicht, wenn sie kein Geld haben. Man kann mit weniger auskommen, auf unwichtige Sachen verzichten, aber nie sollte man den treuesten Freund den der Mensch hat, den Hund aussetzten. Den Trost den einen ein Tier schenken kann ist durch nichts zu ersetzen.
    Carmen Sander

  3. 3 7. September 2009, Liselotte Lorenz-Fritz schreibt:

    ein tier aus seinem heim wegzujagen ist ein verbrechen – es hat seinem besitzer vertraut und dieser war das vertrauen nicht wert
    vielleicht können wir gemeinsam was erreichen
    bitte macht alle mit.
    liselotte lorenz-fritz

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