3rd September 2009

Stierhatz im tiefsten schwarzen Spanien

Riesige Staubwolken, der Gestank nach Benzin, Motorenlärm, Fahnen und wildes Geschrei liegen in der Luft . Das Video vom Stiertreiben in Galapagos ist ein eindrucksvolles Beispiel menschlicher Grausamkeit gegenüber einem Tier. Bewaffnet mit Geländewagen wird der Stier von der grölenden Masse gehetzt und schließlich getötet, offensichtlich der letzte Kick für hirnlose Möchtegernhelden einer „modernen“ Gesellschaft.

Kritik an diesem Spektakel ist unerwünscht, dies bekamen Aktivisten von PACMA und auch das Fernsehteam von Telecinco schmerzhaft zu spüren. Sie wurden tätlich angegriffen und Filmmaterial wurde ihnen entrissen, Zuschauer sind unerwünscht, aber trotzdem oder gerade deswegen hat auch Telecinco eine Reportage veröffentlicht.

Mobbing

Noch schlimmer traf es einen Ökobauern aus Galapagos. Er und seine Familie wurden schikaniert, aufgefordert das Dorf zu verlassen, das Auto wurde in Brand gesetzt, danach ließ man es verschwinden. Dies, einzig und allein aus dem Grund eine andere Ideologie zu vertreten, die „encierros al campo“ nicht zu befürworten. Man beschuldigt ihn zudem, die Presse informiert zu haben.

Quelle: 20minutos.es

Siehe auch: Stierhatz der modernen Art

Donnerstag, September 3rd, 2009, 01:28 | Allgemein, STIERKAMPF, VIDEOS | kommentieren | Trackback

Kommentar zu “Stierhatz im tiefsten schwarzen Spanien”

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  1. 1 8. September 2009, Cathomen schreibt:

    Schrecklich. Solche Menschen sind Barbaren. Und am Sonntag rennen all diese Scheinheiligen in die Kirche und haben das Gefühl, gute Menschen zu sein. Das einziege was man als Zivilisierte Mensch tun kann, ist Güter aus diesen Ländern zu boykottieren und nicht in solche Länder zu reisen. Ein kleiner Schritt von jedem, ein grosser für die Tiere!

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