Tiermord aus Rache
Die Staatsanwaltschaft von Oviedo fordert für drei Männer die einen vier Monate alten Griffon offensichtlich erschlagen haben um sich an dem Besitzer des Hundes zu rächen, je ein Jahr Haft. Ebenso eine Entschädigung von 2500 € für den Besitzer sowei ein zweijähriges Verbot der Ausübung eines Berufes der mit Tieren zu tun hat.
Ereignet hat sich die Tat am 10. November vergangenen Jahres. Alle Beteiligten nahmen an einer Jagdveranstaltung teil, die Angeklagten wurden von der Jagdaufsicht denunziert, daraufhin ergriffen sie den Welpen, steckten ihn in den Kofferaum und fuhren zum Haus eines der Angeklagten. Dort wurde der Welpe von einem der Täter an den Rumpf gepackt und immer wieder geschlagen, u.a. mit schweren Blumentöpfen. Das Tier erlitt den Bruch von sechs Rippen und schwerer Verletzungen an der Lunge, den Bruch des linken Jochbogen, einen umfangreichen Schädelbruch und eine Verrenkung des Hüftgelenks. Der Welpe starb an den schweren Verletzungen.
Diese Tat ist in den Augen der Staatsanwaltschaft zu recht eine Misshandlung von Tieren und ein Verbrechen nach Artikel 337 des Strafgesetzbuches.
Der Prozess findet in dieser Woche, vor dem Strafgericht Nr. 3 in Oviedo statt.
Quelle: europapress.es




