26th Oktober 2009

Extremadura gegen Tierquäler

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Spätestens seit die von der Regierung Extremaduras unterstützte und finanzierte Kampgane NINGUN ANIMAL MALTRATADO ins Leben gerufen wurde, hat man den Tierquälern den Kampf angesagt.

Der aktuelle Fall der misshandelten Welpen in Badajoz hat nicht nur für viel Aufsehen gesorgt, sondern auch die Vizepräsidentin der Regierung, Lola Pallero, veranlasst, sich gemeinsam mit dem juristischen Berater Javier Gaspar, mit drei Vertretern vom Tierschutzverein ADANA zu treffen. Lola Pallero höchstpersönlich hat sich mit Agustín Mansilla dem Präsidenten des Vereins in Verbindung gesetzt um alle notwenigen Mittel zur Verfügung zu stellen, die zur Ergreifung des Täters führen können und auch, um persönlich Anklage zu erheben.

Agustin Mansilla, die Vizepräsidentin Raquel Garcia Hierro und der Sprecher des Vereins Juan Carlos Perez, haben die gute Bereitschaft der Regierung genutzt, um weitere wichtige Tierschutzfragen anzusprechen.

So wird zum Beispiel am 29. Oktober mit der Unterschriftensammlung der Volksinitiative zur Refomierung des Strafgesetzbuches begonnen. Um eine Reformierung zu bewirken werden 500 000 Unterschriften benötigt.

Auch wird das Verbot der Amputation von Ohren und Ruten gefordert. Ebenso wurde vorgeschlagen ein zentrales Haustierregister für die gesamte iberische Halbinsel einzuführen, da die Tiere in Portugal nicht in Spanien registriert sind und umgekehrt, ein großteil Extremaduras grenzt an Portugal und dorthin verschwundene registrierte Tiere können nicht ausfindig gemacht werden. Ebenfalls soll in den nächsten Tagen ein Treffen mit Beamten der SEPRONA, der Lokalpolizei und der Nationalpolizei stattfinden, um darüber zu beraten, wie notwendige Tätigkeiten in Zukunft besser koordiniert werden können.

In Extremadura ist man auf dem richtigen Weg, auch wenn dieser steinig und lang sein wird, nirgends sonst in Spanien setzt sich die Regierung so sehr für die Tierrechte ein wie in dieser Provinz.

Siehe auch: Schwerste Misshandlung von zwei Welpen, Badajoz

Montag, Oktober 26th, 2009, 00:01 | Allgemein, Extremadura | kommentieren | Trackback

Kommentar zu “Extremadura gegen Tierquäler”

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  1. 1 26. Oktober 2009, Claudia schreibt:

    Super Nachricht,denn wenn das Tierelend je bekämpft werden kann dann in Spanien und vor Ort!
    Ja ich freue mich sehr ,denn es tut sich was:-))

    Wir sollten hier mal den Tierrechtlern in Spanien von Herzen Danken für Ihren „uneigennützigen Einsatz“ für die Tiere.
    Nur zu gut wissen wir ja alle,dass mit dem Kampf für „die Rechte der Tiere“ nicht viel an Spende rausschaut, und es darum für viele sogenannte Tierschützer nicht lukrativ ist,solche Orgas zu unterstützen.
    Da deportiert/verschleppt man lieber auf Teufel komm raus Hunde in alle Herrenländer,weil eben die Schutzgebühr lockt!

    Aber wie gesagt er Tierschutz nutzt NUR denen die sich als „Gutmensch“ fühlen möchten,vielleicht noch einigen „wenigen“ Tieren,das Tierrecht aber nutzt ALLEN Tieren ,ist absolut altruistisch und hätte viel,viel mehr Hilfe verdient.
    Bitte denkt doch mal darüber nach !!

    Claudia

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