31st Oktober 2009

Demonstrationen gegen den “Toro Júbilo”

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Samstag, den 14. November

MEDINACELI: 11h., Plaza Mayor.

SORIA: 13 h., Gegenüber der Geschäftsstelle der Regierung von Kastillien und León

Einberufen von P.A.C.M.A.

www.pacma.es

Die Proteste gegen den “Toro de la Vega” sind noch nicht verstummt, schon bald findet ein weiteres grausames Spektakel statt, das sogenannte Fest “Toro Júbilo de Medinaceli”, welches neben dem Stiermord in Tordesillas und dem in Coria, eines der grausamsten Misshandlungen von Tieren im Namen der Tradition darstellt. Jährlich werden in Spanien ca. 60000 Tiere bei Volksfesten gepeinigt und getötet. 20minutos.es

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Anima Naturalis

Der Feuerstier von Medinaceli, der “Jubel”stier
El toro júbilo de Medinaceli

Ort: Medinaceli, Soria, Castilla y León, España

Datum: religiöses Fest der “Cuerpos Santos”, Heiligen Körperschaft, alljährlich am zweiten Wochenende des Novembers

Der “Toro Júbilo” ist das bekannteste Fest von Medinaceli und hat den berühmtesten Feuerstier Spaniens. Auf dem Platz des Schauspiels werden fünf Lagerfeuer angezündet, fünf symbolische Lagerfeuer, Bestandteile der „Heiligen Körperschaft“: Paulilo, Arcadio, Pascasio, Probo und Eutiquiano.
Der Ursprung soll auf die keltischen Iberer zurückführen

Jeden November findet in Medinaceli eine alljährliche Barbarei statt, die des “Toro Júbilo”, Freudenstier oder Jubelstier. Diese Quälerei besteht darin, dem Stier eine Art Metallgestell an den Hörnern zu befestigen, an dem wiederum Kugeln, bestehend aus Teer und Schwefel befestigt werden, sie werden angezündet, nachdem man den Rücken des Stieres mit Lehm eingerieben hat, um ihn so gegen die herunterfallenden Funken zu “schützen” Der Stier wird losgelassen und wird so durch die Straßen getrieben. Diese Kugeln brennen stundenlang und durch die starke Hitze schmilzt der weiche und sensible Teil des Horninneren, was dem Stier unvorstellbare Schmerzen zufügt. Wie stark die Schmerzen sein müssen kann man nur an den schrecklichen und verzweifelten Schreien des Stieres erahnen.
Der Teer schmilzt langsam und beginnt zu tropfen und verursacht bei dem Tier tiefe Verbrennungen. Die brennende Flüssigkeit dringt in seine Augen ein, und versengt sie.
Nicht selten werfen sich die Stiere blind vor Schmerz und Verzweiflung heftig gegen Mauern, wobei sie sich so sehr verletzten, dass sie sich dabei selbst töten.
Wenn das Fest vorbei ist, wird der Stier hingerichtet, mit dem berühmten Dolchstoss, wie man ihn von den Stierkämpfen kennt.

Toro Jubilo Medinaceli 2008

Siehe auch: Die Polemik um den Toro de Júbilo

Samstag, Oktober 31st, 2009, 00:01 | Allgemein, STIERKAMPF, VIDEOS | kommentieren | Trackback

19 Kommentare zu “Demonstrationen gegen den “Toro Júbilo””

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  1. 1 31. Oktober 2009, Carola schreibt:

    Wie um alles in der Welt kann jemand so etwas schreckliches tun und das NICHT still und heimlich, sondern vor den Augen der ganzen Welt.
    Es ist unfassbar schrecklich! Ich wünsche diesen Menschen das gleiche, irgendwie, z. Bsp. im brennenden Haus festsitzen, im Auto eingekeilt, aber diese Menschen werden wahrscheinlich wieder unbeschadet durch´s Leben gehen. Wünschen wir ihnen dann ein Wiedersehen mit ihren Opfern an anderer Stelle!

  2. 2 31. Oktober 2009, Anja schreibt:

    Ich frage mich nur immer wieder, warum Menschen solche Bestien sein müssen.

    Wie kann man einem unschuldigen Tier solche Qualen antun? Unbegreiflich.

    Solange diese Spektakel noch stattfinden, sollte niemand mehr in diesem Land Urlaub machen.

  3. 3 12. November 2009, Gerhard Heybrock schreibt:

    … eine Schande für Spanien, für Europa, für die ganze Menschheit. Ich schäme mich, der menschlichen Species anzugehören!

  4. 4 12. November 2009, Hanspeter Frey schreibt:

    Nein, Worte hiefür finde ich nicht, denn die hochgekommene Galle verschlägt mir den Atem und eine ungeheuere Wut kommt in mir hoch. All das nützt aber den armen Viehchern nichts, denn
    sie bräuchten hilfreiche, verständnisvolle Menschen, keine Barbaren, Bestien und Charakterkrüppel. Und die katholische Kirche schaut zu, macht sich selbst zu Tierschändern und bezeugt damit
    ihre gottverdammte Verlogenheit.

  5. 5 12. November 2009, Sammy schreibt:

    …. “nur” allein die beiden obigen Bilder lassen mir den Atem stocken, mir treibt es Tränen in die Augen und – wie so oft, wenn es um noch dazu legalisierte Tierquälerei geht – schmerzt mein Herz….

    Möge von jeder Tierart ein Wesen im letzten Gericht sitzen….

    Und manchmal habe ich den Gedanken, dass dies schon der Fall ist… und in den jetzt geschundenen Tierkörpern steckt die Seele der ehemaligen Peiniger…

    Erst wenn wir alle Wesen achten und in ihrer jeweiligen Art respektieren wird Frieden herrschen…

    Sammy

  6. 6 15. November 2009, Thomas Fuchs schreibt:

    Dass es so etwas im angeblich fortschrittlichen und modernen Europa noch gibt, ist ein Armutszeugnis – für Spanien und die EU!

  7. 7 15. November 2009, Marianne Wiesendanger schreibt:

    ICH KANN ES EINFACH NICHT GLAUBEN, DASS HEUTE NOCH SO ETWAS STATTFINDEN DARF!!!!! TIERE SIND KEINE WARE!!!! SO ETWAS MUSS SOFORT GESTOPPT WERDEN!!!!
    DASS MENSCHEN SO ETWAS SCHAUEN…..ICH KANN ES EINFACH NICHT FASSEN!!!!
    STOPT DIESES ELEND, ABER SOFORT.

  8. 8 15. November 2009, J.S. schreibt:

    Eine Schande!!!! Die Spanier sollten sich schämen, so etwas zu machen!!! Da wünscht man doch echt, dass jeder, und ich betone JEDER, der da zukuckt, mitfeiert und sich an den Qualen des Tieres “belustigt”, eine Sekunde später verreckt. Tut mir Leid, ich kann schon nicht mehr -stirbt- sagen, denn für Bestien, wie die Spanier welche sind, reicht nur das Wort -verrecken-. Mir kamen die Tränen, als ich das Video angeschaut habe & ich schäme mich, ich hasse mich dafür, Mensch zu sein!!! Ich wünsche, dass jeder Mensch, ob groß o. klein, schlau o. dumm, der ein Tier misshandelt o. quält, in der Hölle schmort! Und zwar das ganze restliche Leben, was nach dem wirklichen Leben kommt!

  9. 9 15. November 2009, Elke W schreibt:

    Die Bestie Mensch ist doch kaum noch zu
    übertreffen…..man empfindet eigentlich
    immer mehr Hass und Abscheu seiner eigenen
    Rasse gegenüber……Pfui Teufel.

  10. 10 15. November 2009, Ellen Braun schreibt:

    Ich finde keine Worte mehr. Was für ein Mensch muss man sein, um sich an so einem schrecklichen Schauspiel zu ergötzen. Ich dachte, wir leben im 21.Jahrhundert.
    Ich sehe dies alles mit absoluter Abscheu!!!

  11. 11 15. November 2009, Monika Brück-Goldhausen schreibt:

    es ist nicht zu glauben, und solchen Barbaren bringen wir auchnoch unser Urlaubsgeld

    Das solche Grausamkeiten selbst von den Obrigkeiten geduldet werden ist ein Armutszeugnis an diese Menschen

  12. 12 16. November 2009, Sandra Leistenschneider schreibt:

    So, das war´s! Nie wieder Spanien-Urlaub!!! Da krieg ich echt das große Kotzen. Wie heißt es noch in der Bibel: Du sollst nicht töten – und schon gar nicht morden!!! Alles rennt in die Kirche – auch die gläubigen Spanier! Und dann dieses “Highlight” … Ich fass es nicht. Weine auch keinem Stierkämpfer eine Träne nach der es wie alle dieser Spezies verdient haben aufgespießt zu werden.
    Langsam wird übrigend die Urlaubsliste knapp: Griechenland (Kettenhunde, Samariaesel) – Spanien (Tiertötungslager, Stiermord) – Kanada/Skandinavien (Robben/Wahlmassaker) – China/Japan (Wahlmord, Haie “finnen” etc……) Igitt, vielleicht räumt ja die “Schweinegrippe” ein wenig auf unserem Planeten auf bevor wir alles klein kriegen.

  13. 13 16. November 2009, katja schreibt:

    es ist unglaublich was der mensch sich erlaubt! warum begeht er solch eine grausamkeit nicht an sich selbst und verdient damit geld wenn er es braucht sowie die aufmerksamkeit!es ist nicht zu fassen wie skrupellos und abgebrüht ein mensch tiere für seine perversen gedanken und vorstellungen benutzt.welche perversitäten bringen die spanier und viele andere völker noch fertig????was ich denen wünsche kann ich niicht in worte fassen. schämen sollten sie sich und denen sollten die finger abfaulen!!!!!! pfui ich kann nur ausspucken vor solchen leuten,diese menschen haben meine vollkommende missachtung!!!

  14. 14 16. November 2009, Elisabeth Elisabeth schreibt:

    ich finde es so schrecklich das man so was machen kann und auch noch zuschauen kann. Das Bild von dem Tier und seine Augen sagen alles. Mit solchen Menschen würde ich am liebsten das gleiche machen damit sie mal am eigenen Körper spüren was sie den Tieren antun !!

  15. 15 17. November 2009, Bernd Stockebrand schreibt:

    Das ist ja wohl die Spitze der Perversion!!! Es wird höchste Zeit was dagegen zu unternehmen!!! Spanien ist für mich als Urlaubsland gestorben!!!

  16. 16 17. November 2009, Elisabeth Patzwaldt schreibt:

    Die Größe einer Nation läßt sich daran bemessen wie sie ihre Tier behandelt, sagte Mahatma Gandhi.
    Demnach hat Spanien es nicht geschafft über das Mittelalter mit seinen grausamen Ritualen hinauszukommen.
    Ich werde meinen Fuß in kein Urlaubsland sezten, daß unsere Mitgeschöpfe dermaßen schindet!

  17. 17 19. November 2009, Angelika Redler schreibt:

    hallo unglaublich diese Tierquälerei
    was soll das.Ich fahre in dieses Land nicht bei solch einer Tierquälerei

  18. 18 19. November 2009, Elvira schreibt:

    Es ist einfach unfassbar, welche Bestien doch Menschen sein können, … schlimmer als jedes Tier!!! Noch unglaublicher ist, dass Menschen an einem so grauenhaften Spektakel auch noch Freude haben können. Vor einer derartigen Perversion kann man nur Ausspucken! Ich wünschte, man könnte manchmal Gleiches mit Gleichem vergelten!

  19. 19 23. November 2009, Gitta Klug schreibt:

    wie kann man an gott glauben ???
    wie kann man zur kirche gehen ???
    wie kann man mit solchen leuten die selbe luft atmen ???
    ich mach urlaub in deutschland !!!
    ich weiß schon warum !!!

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