31st Oktober 2009

Wenn traditionelles jugendliches Besäufnis außer Kontrolle gerät

burra.jpg
Foto: SOLEDAD GÓMEZ

Die Nachrichten über grausame Tierquälereien reißen nicht ab, Ort der Grausamkeit ist Torreorgaz in Extremadura.

Diesmal war eine Eselin das Opfer jugendlicher Gewalt. Ein Dutzend Jugendliche im Alter von 17 Jahren haben die Nacht von Donnerstag auf Freitag feuchtfröhlich gefeiert und die Eselin auf einer Finca gestohlen. Daraufhin haben sie das Tier mit Faustschlägen, Fußtritten und einem Stock geschlagen und diesen in den Mastdarm eingeführt, so tief, dass dieser laut Tierarztbericht geplatzt ist.

Gonzalo Gomez, der Besitzer des Tieres, erhielt um 7 Uhr morgens einen Anruf von einem Nachbarn, mit dem Hinweis, dass seine Eselin mit einem Seil an einem Busbahnhof am Stadteingang angebunden sei. Das Tier lebte noch, man sah aber, dass es sich in einem kritischen Zustand befand. Schließlich starb es nach einer halben Stunde an den Folgen der Misshandlungen.

Die Jugendlichen feierten „los quintos“, dies ist eine alte Tradition bei Erlangung der Volljährigkeit vor dem Wehrdienst, obwohl es in Spanien keine Wehrpflicht mehr gibt. Auch gehört es zur Tradition, „los Quintos“ begint im Oktober und endet am 6. Dezember, gefeiert wird immer von Donnerstag auf Freitag, Hühner zu stehlen, die dann getötet und bis Weihnachten aufbewahrt werden, um dann auf den Tellern zu landen.

Laut Soledad Gómez, der Tochter des Besitzers, haben die Jugendlichen das Vorhängeschloß aufgebrochen um die Eselin stehlen zu können.

Die Betroffenen haben Anzeige bei der Guardia Civil (Landespolizei) erstattet, dies trotz der Bitten der Eltern der Jugendlichen, darauf zu verzichten. Die Beamten haben nicht gezögert, die Ermittlungen in Gang zu setzen und haben sogar die Jugendlichen von der Schule abgeholt um ein Protokoll aufzunehmen..

Die Jugendlichen bestreiten die Tat und begründen den Tod der Eselin mit ihrem Alter von schon 20 Jahren. Naturschutzorganisationen betrachten den spanischen Esel als unter Naturschutz stehendes Tier, weil diese Rasse vom Aussterben bedroht ist.

Concepción Polo Polo, die Bürgermeisterin von Torreorgaz, die sich heute mit den Eltern der jugendlichen Tierquäler getroffen hatte um die Tat zu analysieren, hat ganz klar zum Ausdruck gebracht, dass „…das ganze Volk empört ist, ausgenommen die Eltern dieser Kinder, die um jeden Preis darum gebeten haben, dass die Anzeige zurückgezogen wird“. „Jeder mit ein wenig Sensibilität würde Unbehagen fühlen, wenn er solch eine Geschichte hört“ . Auch versicherte Polo, dass es an der Zeit ist, diese Tradition zu beenden, jedes Jahr passiert irgend etwas, aber noch nie so etwas extremes wie diesmal.

Gestern sprach man von nichts anderem in Torreorgaz, aber man wollte keinen Störenfriede, so versuchten einige Bewohner zu verhindern, dass Soledad Gómez die tote Eselin fotografiert und der zeitung Fotos übergibt, die Bürgermeisterin hat dies jedoch unterstüzt.

Quelle: elperiodicoextremadura

Man kann die Bürgermeisterin von Torreorgaz nur beglückwünschen, sie zeigt ganz klar, dass die Misshandlung von Tieren ein schweres Delikt ist und die Täter zur Rechenschaft gezogen werden müssen, allerdings müsste sie auch wissen, dass Feste bei denen Tiere misshandelt werden, ganz klar verboten sind, hiervon ausgenommen sind allerdings die Stiere. Nun will sie offensichtlich die fragwürdige Tradition „los quintos“ verbieten, auch das Stehlen und Töten der Hühner ist kein „Kavaliersdelikt“.

Auch die Federación Protectora de Animales de Extremadura / FEPAEX, verurteilt die Tat aufs schärfste, die Tat kann mit einer Geldbuße bis 15 000 € bestraft werden.

„Wir glauben, dass dies der kürzeste Weg ist, um bestehenden Straflosigkeit zu beenden und die Denkweisen zu ändern, wenn der Geldbeutel der Eltern der Minderjährigen weh tut, werden sie auf die Handlungen ihrer Kinder achten und solche Taten werden sich nicht wiederholen“
, so FEPAEX.

Auch die Protectora de Animales de Cáceres plädiert für eine Überwachung der „traditionellen und grausamen Feste“ , die „einzig und allein eine versteckte Begierde sind um anderen zu schaden“, nämlich „denen die sie für unterlegen halten“. „Das ist kein Unfall, es ist Misshandlung und sie werden es wieder tun.“

Quelle: elperiodicoextremadura

Samstag, Oktober 31st, 2009, 22:51 | Allgemein | kommentieren | Trackback

20 Kommentare zu “Wenn traditionelles jugendliches Besäufnis außer Kontrolle gerät”

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  1. 1 1. November 2009, Valentina La Galga schreibt:

    Martina ves como estoy segura de que tenemos una sociedad enferma y que no estamos haciendo bien las cosas con la juventud????
    Entre el maltrato a las mujeres y a los animales todos los días nos desayunamos con con alguna atrocidad.

    Anm.:

    Aqui hay una estadistica actual por por violencia doméstica :

    http://www.20minutos.es/noticia/91558/0/condenados/maltrato/mujeres/

  2. 2 1. November 2009, Leilah999 schreibt:

    Viele Menschen sind krank im Kopf! Sie sind der Teufel der Tiere!
    Muchas personas están mal de la cabeza! Ellos son el diablo de los animales!

  3. 3 1. November 2009, Kevin&Christina schreibt:

    Diese scheiß Jugendlichen mit ihrer verdammten Langeweile die nix besseres zu tun haben als sich an wehrlosen Tieren zu vergreifen.Ich bin so wütend ich war auch mal jung so alt bin ich noch nicht und ich war auch kein Engel aber sowas hätte ich nie getan im Gegenteil habe schon als Kind Tieren im Urlaub geholfen.Heute ist das anders die Jugendlichen sind einfach furchtbarer geworden denke ich.Traurige Grüße.

  4. 4 2. November 2009, Claudia schreibt:

    @Tja was soll man da noch sagen?
    Ausser dass es mich nicht wundert, so die Alten so die Jungen!!
    Diese Jugentliche wachsen ja in einem Land auf wo Tiermisshandlungen an der Tagesordnung sind,und wo zumindest das bis heute das Tierschutzgesetz nicht sehr greift!

    Der Mensch ist der schlimmste Feind der Schwachen,ganz besonders der Tiere,die nicht für sich sprechen können.

    Darum ist es wichtig,dass wir die Stimme für die Stummen erheben,und es gibt wirklich schon einge sehr gute Tierrechtsorgas in Spanien,die sich für die Rechte der Tiere einsetzen.
    Tierschutz nutzt nur dann etwas wenn die Tiere Rechte haben,
    und genau da setzen die spanischen Tierechtsorgas an.

    Dafür auch heute diesen engagierten Leuten ein grosses Dankeschön!

    Was ich mit diese Jugendlichen machen würde,möchte ich hier nicht sagen,aber Alt würden die aussehen ,sehr Alt!

    Claudia

  5. 5 3. November 2009, Ursula Jakobs schreibt:

    Man sollte diese Bande an den naechsten Ast haengen und mit ihnen das tun,was sie dem Tier angetan haben.Ich habe mit Tierquaelern kein Mitleid,egal wie jung oder alt sie sind.Allerdings laesst auch unser Tierschutz-Gesetz noch sehr zu wuenschen uebrig,auch hier bei uns werden mehr schlimme Quaelereien begangen,leider.Ich hoffe sie bekommen eine ordentliche Strafe auch wenn das dem armen Esel nicht mehr hilft. Traurig,Ursula

  6. 6 3. November 2009, Birgitta schreibt:

    Jedem dieser Menschen wünsche ich, dass er gleiches Leid am eigenen Körper erfährt um zu spüren, was er getan hat!
    Wie bitte möchte eine Regierung, die so etwas duldet, noch Einfluss auf das eigene Land haben? Wie soll man guten Gewissens dann um Touristen werben??? PFUI TEUFEL!

    Fassungslos entsetzte Grüsse

    Birgitta

  7. 7 3. November 2009, katharina schreibt:

    Die würden nicht nur alt aussehen, die würden sich wünschen nie geboren worden zu sein !!!

    Katolik quieres ser? El diablo te lleve!!!

  8. 8 3. November 2009, Irene WERNER schreibt:

    Einmal möchte ich erleben dürfen
    PAR PARI REFERRE !
    GLEICHES mit GLEICHEM vergelten !

    Sinnloses Töten ohne Ende :
    Kann mir einer sagen, was man dagegen tun kann ???

    Irene W e r n e r

  9. 9 4. November 2009, Birgitt Nettelbusch schreibt:

    …immer wieder diese spanischen Sadisten!

    Ein Land, dass nach außen zivilisiert tut und ihm inneren sadistisch, verkommen und krank ist.
    Immer wieder lesen wir von spanischen Gräueltaten an Tieren. Meist begangen von jungen Menschen.
    Ich frage mich warum das da so ist?
    Mal werden Hunde so qualvoll zusammen getreten, dass ihnen die Augen aus dem Kopf quellen, oder es wird in einem Tierheim eingebrochen um eine Hündin zu vergewaltigen, um sie dann anschließend mit Obst auszustopfen, um sie dann auch noch totzuschlagen. Auffällig das immer wieder was in den Darm oder die Scheide gesteckt wird. Das lässt doch wohl tief blicken..!
    Es gibt Väter die ihren Kinder zeigen wie man ein Stück Fleisch mit Angelhaken so präpariert, das ein hungriger Hund, der sich freut endlich mal einen guten Bissen zubekommen, jämmerlich verrecken muss. –
    Von den Viehtrieben, dem Stierkämpfen und dem widerliche Abschlachten der Tiere brauche ich wohl niemanden mehr zu berichten.
    Der Tod des armen Eselchens lest Euch das mal mit Sinn und Verstand durch!
    Das sind alles Indize, die mir sagen, dass diese Leute wirklich dringend einer Therapie bedürfen. Scheinbar haben sie so ein kleines krankes Selbstwertgefühl, dass sie sich, am qualvollen Sterben der Tiere wieder aufrichten müssen. Arme arme Lichter mit einer armen ohnmächtigen Obrigkeit, die der Sache nicht Herr zu werden scheint. Liebe arme kleinseelige spanische Sadisten, das Ausland denkt auch…! Aber bestimmt nicht so wie Ihr glaubt….! Ich hoffe Ihr bekommt was Ihr verdient…!
    Der erste Schritt in Euren Reihen ist ja nun Gott sei Dank getan. Ich hoffe die Bürgermeisterin bleibt dran und noch eins, ich wünsche Euch qualvolle Erinnerungen an Eure Taten. Was Ihr da getan habt wird Euch eines Tages einholen.
    Aber was ist mit den anderen Bürgermeistern?? Haben die auch nen Arsch in der Hose? Wenn das „los quintos“ eine Tradition ist – oh man – was seid Ihr doch für bemitleidenswerte Menschen!

    Birgitt Nettelbusch

  10. 10 5. November 2009, Marianne Braß schreibt:

    Eine Zivilisation erkennt man daran, wie sie mit den Schwächsten ihrer Gesellschaft umgeht.
    Ich hoffe, dass die Legislative in Spanien endlich tätig wird und die Täter hart bestraft werden.
    In den Kindergärten und Schulen muss angesetzt werden, dass die Menschen dort einen respektvollen Umgang mit allen Lebewesen erlernen.
    Hut ab vor der Bürgermeisterin, die sich nicht dem Druck der Öffentlichkeit beugt, die diese Greueltat wieder unter den Tisch kehren wollen. Marianne Braß

  11. 11 9. November 2009, carine rüegg schreibt:

    Ich hoffe, dass der spanische Staat endlich mal erkennt, im besonderen auch die katholischen Priester, dass dringend Aufklärungsarbeit in Sachen Respekt vor Lebewesen nötig ist. Nicht nur bei den Kleinen, auch den Eltern muss man mal beibringen, dass Tiere zu schützen und nicht zu quälen sind.
    Bin tief betroffen über diese Greueltat, aber was ich auch sehr stossend finde, dass die Eltern sich erdreisten zu wünschen, dass von einer Anzeige abzusehen ist. ( Ich weiss nicht, was ich mit meinem Sohn machen würde, wenn er an einer so scheusslichen Tat beteiligt gewesen wäre.) Wenn Eltern eine solche Tat gerne unter den Tisch wischen, indem sie darum bitten, dass ihre Brut straffrei ausgeht, eben keine Anzeige, sind sie 100% mitschuldig und müssten finanziell hart zur Kasse gebeten werden.
    Es ist vermutlich der einzige Weg, das Eltern spüren, dass sie bei ihrer Brutaufzucht voll versagt haben.
    In diesem Sinne
    Carine Rüegg

  12. 12 15. November 2009, Martina schreibt:

    Spanien ist für mich eine NO_GO-AREA!!!!!
    Genauso wie China.
    Ich mache dort nie wieder Urlaub.

  13. 13 18. November 2009, PEPI schreibt:

    Die Bürgermeisterin hat zuerst versucht die Presse zu vermeiden, unter allen Umständen, sie wollte alles vergessen und stellte sich neben den jugendlichen. Erst als sie sah dass es zu spät war, dass nicht nur die Presse sondern auch höhere polítische instanzen in Extremadura sich zu dem tema äusserten, nur dann hat die Bürgermeisterin ihre Meinung geändert.

  14. 14 18. November 2009, Eva María schreibt:

    Zu dem Komentar von Frau Birgitt Nettelbusch: Ich bin spanierin, in Deutschland geboren und aufgewachsen und aus Ihren Worten kann man entnehmen dass Sie im innern nur Hass spüren. Das tut mir ausserdordentlich Leid, weil der Hass fürht zur Unglücklichkeit des Menschen und dementsprechend zur Armut des Menschlichen Wesen führt. Glauben Sie mir, dass ich diesen Hass, als ich in Deutschland noch lebt am eigenen Leib mehrmals gespürt habe, von Leuten wie Sie. „Rassen-hass“ nennte man so etwas. Es ist richtig dass in Spanien der Tierschutz noch nicht die Dimensionen erreicht hat wie in Deutschland, ich hoffe dass dies bald möglich ist. Eine Frage: Die Beispiele die Sie gennant haben, haben Sie sich diese ausgedacht, einige zumindenst? Das mit dem Vergewaltigen und Objekte in den Genitalen..Träumen Sie Nachts vielleicht davon? Wenn ja, dann sind Sie vielleicht krank oder haben sadistischen Hauch. Das habe ich noch nie gehört und ich lebe seit Jahren in Spanien. Tausende von Deutschen leben in Spanien und ewas Gutes muss es geben sonst wären Ihre Landsleute ja alle krank. Es ist Ihre Seele die serhr krank und klein ist, wenn Sie alle Spanier als sadisten beschimpfen. Ich werde nicht Verallgemeinern aber Sie, geehrte Frau Nettelbusch, gehören zu der Spezie die wir in Spanien gar nicht haben wollen, Sie können uns nur „HASS“ beibringen und da der 98% der Spanier gute und normale Menschen sind brauchen wir Leute wie Sie nicht. Der 98% der Deutschen sind gotseidank auch nicht wie Sie, aber Ihre Äusserungen tun Ihrem Land auch nicht gerade ein Gefallen. In Spanien sind alle Willkommen derjenige der nicht kommen möchte ist frei es nicht zu tun. Ich wünsche Ihnen, trotz Ihren Worten, viel Glückseligkeit denn ich glaube dass Sie diese stark brauchen und gute Besserung.

  15. 15 18. November 2009, Eva María schreibt:

    Zu der information: „“““Hühner zu stehlen, die dann getötet und bis Weihnachten aufbewahrt werden, um dann auf den Tellern zu landen“““““““ und „“““““““auch das Stehlen und Töten der Hühner ist kein “Kavaliersdelikt”.

    Ich bitte darum dass Sie sich besser informieren. Die „Quintos“ feiern eventuell zu „viel und feucht“, aber es ist nicht normal, zumindest in Extremadura dass Tiere weder gefoltert noch getötet werden, dass ist vollkommen falsch. „Kavaliersdelikte“ gibt es in Spanien nicht im Umhang mit Folterung und Tot. Ein Beispiel: Ein „Quinto“ stehlt ein Huhn um ein Mädchen zu erobern, der Besitzer des Huhnes weiss dass er en dem Abend „beraubt“ wird und er weiss dass er sein Huhn zurückbekommt oder der Besitzer schenkt dem „Quinto“ das Huhn, einige schlachten es (aber nicht zu Weihnachten) andere geben das Huhn zurück in den Stall. Was absolut normal ist bei den „Quintos“, ist dass diese vorallem „Gardinen“ stehlen (In den Dörfern in Spanien hengen „Gardinen“ vor der Eingangstür) oder auch Holz (Was den Besitzern des Holzes gar nicht gefällt, weil das Holz bereits für den Winter vorbereitet wurde (Kamin)). Mit all diesem Material wird im Dezember ein grosses Feuer angezündet, wo dann alle Leute aus dem Dorf hingeht und mit den „Quintos“ feiert und wahrscheinlich die eigene „Gardine“ in Flammen sieht.

    Aber gut, was in Torreorgaz passiert ist, ist schrecklich. Soetwas darf sich nie wiederholen und ich hoffe dass die Justiz seine Arbeit tut und dass diese „Quintos“ bestraft werden. Das ist aber ein ausserordentlicher Fall. Das ist nicht normal bei der Feier von den „Quintos“. Es werden weder Hühner noch Hunde noch Esel etc…..weder torturiert noch getötet oder beides.

    Ich kenne viele Leute in diesem kleinen Dorf in Extremadura und der 99% der Einwohner ist ebenso wie wir skandalisiert. Die Menschen dort sind bescheident aber sehr gute Menschen. Es ist richtig dass zwischen 10 und 17 „Quintos“ von dem Esel wussten, direkt daran beteiligt jedoch nur zwischen 2 und 4, was keine Ausrede ist, alle „Quintos“ wussten was diese 2-4 kollegen gemacht haben und hätten es verhindern müssen. Keine Frage, die sind alle Schuld einige wegen Aktion, alle anderen wegen Unterlassung. Aber bitte es ist eine absolute Minderheit. Der rest der „Torreorgarceños“ ist absolut normal und ich gehe gerne die Leute besuchen, nette Leute, offen und herzlich. Ich bitte nur darum nicht zu Verallgemeinern dass würde nicht der Wahreit entsprechen. Es gibt einige schlechte Menschen wie es die auch in Deutschland gibt.

    Vielleicht sollten einige von Ihnen mal Urlaub in Extremadura machen und ein Fest von den „Quintos“ miterleben, dann überzeugen Sie sich selbst. Nur so kennt man die Wahrheit.

    Das Tierschutzgebiet für Vögel „Llanos de Cáceres y Sierra de Fuentes“ ist nur ein paar Kilometer weiter.
    Dieses Tierschutzgebiet ist sehr bekannt bei der „Seo-Birdlife“ (http://www.seo.org/). Ein Wunderbarer Ort eine geschützte Reserve für zum aussterben gedrohten Vögeln. Viele Freunde der Ornithologie besuchen den Ort jährlich.

    Es lohnt sich Extremadura wirklich kennen zu lernen. Lassen Sie sich nicht täuschen. Akte wie die vom Esel sind absolut ausserordentlich und haben alle „Extremeños“ skandalisiert.

    Gruss aus Extremadura

    Anm.:

    Die Informationen über „Los Quintos“ sind aus der spanischen Tageszeitung, daher gehe ich davon aus, dass man weiß wovon man redet, die Quelle habe ich im Beitrag angegeben, der Autor des Artikels ist dort zu finden uns sicher kann man ihn auch kontaktieren.

    Ich persönlich war noch nicht in Extremadura, habe aber in den 80iger Jahren einige Zeit in Spanien gelebt und habe sehr gute spanische Freunde mit denen ich ständig in Kontakt bin, u.a. die Präsidentin von FEPAEX, diese Menschen wissen wovon sie reden, denn sie erleben tagtäglich das Leid der Tiere und nicht ohne Grund wurde die Kampagne gegen die Misshandlung von Tieren in Extremadura ins Leben gerufen, unterstützt und gefördert von der Regierung!

    Sie schreiben “ „Kavaliersdelikte“ gibt es in Spanien nicht im Umhang mit Folterung und Tot. “ , nun, auch wenn Sie sich auf dieses Fest beziehen, es gibt reichlich viele Volksfeste bei denen Tiere in Spanien gefoltert und getötet werden, oder zählen Stierkämpfe und sonstige Grausamkeiten gegenüber diesen Tieren in Ihren Augen nicht zu den Tierquälereien?

  16. 16 18. November 2009, Claudia schreibt:

    @Eva Maria
    was wollen Sie uns eigenentlich hier sagen?
    Das es eher die Ausnahme ist was mir den Tieren in Spanien passiert?
    Mir läuft gleich die Galle über,Dante würde Spanien heute zu seiner Hölle ernennen.
    Tagtäglich werden wir Tierschützer mit den perversesten Vergehen und Misshandlungen an Tieren in Spanien konfontiert!Das ist Fakt!Das können Sie drehen wie Sie wollen!
    Und wenn Sie tatsächlich glauben das 98 % der Spanier gute Menschen sind frage ich mich nur, warum dann der Tore de Vega,der Jubelstier,der Stier in der Arena so misshandelt und zu Tode gequält werden.
    Warum diese netten 98 % Menschen Ziegen und Schafe von Kirchtürmen werfen immer schön unter dem Deckmantel einer Religion die schon ans Götzentum erinnert!
    Warum die Galgos an Bäumen hängen,und warum es soviele Perreras gibt,wo Hunde unter unwürdigen Bedingungen gehalten und mit T &1 oder Mioflex ins Jenseits befördert werden?
    Ich kenne gute Menschen die Spanier sind, aber sie sind leider noch immer die Minderheit,es sind die Tierschützer vor Ort!
    Diese Ihre eigenen Landsleute weinen sich tagtäglich fast die Seele aus dem Leib ,weil Spanien was den Tierschutz angeht noch im tiefsten Mittelalter steckt,und weil Sie tagtäglich sehen was viele dieser primitiven Menschen den Tieren in Spanien antun!
    Träumen Sie weiter liebe Frau Eva Maria!!
    Und noch was ein grosser Teil der Leute in der Schweiz denkt
    genauso über Spanien wie Frau Nettelbusch,ich nämlich auch!
    Und kommen Sie mir jetzt nicht mit der Ansage ich kenne Spanien nicht!
    Was ich gesehen habe von Spanien genügt für den Rest des Lebens-
    kein seriöser Tierschützer möchte dort noch seine ferien verbringen oder gar für immr Leben,weil der von Ihnen beschriebene Hass in jeder Form die Tiere zu spüren bekommen.
    Rassenhass-nein,aber Tierquälerei,auch auf den Einzelfall bezogen ist ein NO GO!
    in diesem Sinne
    Claudia

  17. 17 18. November 2009, Eva María schreibt:

    Ich kaufe und lese diese Tageszeitung jeden Tag. Es ist mehr, ich kenne viele der Redakteure dieser Tageszeitung. Ich lebe in Cáceres und diese Tageszeitung ist von dort. Cáceres ist eine Kleinstadt und fast alle kennen sich dort und ich versichere Ihnen dass die Übersetzung nicht korrekt ist. In keinem Moment sagt man dass dies normal sei, noch redet man über „Kavaliersdelikte“ etc. Die Tageszeitung redet nicht negativ über alle „Quintos“, nur über diese.

    Es gibt einige Volksfeste die ich auch verboten würde, aber in Extremadura kenne ich nur einen Fall von Tierkwälerei. In Albalá, Fepaex kann es Ihnen sicher erklären. Was Stierkämpfe angeht, ich mag diese nicht, ich gehe nicht hin, ich sehe diese nicht im TV. Aber ich respektiere alle Meinungen, auch die, die von den „Stier-Kampf-Liebhaber“ kommen. Ich bin überhaupt nicht radikal. Die Stiere in Spanien werden für den Stierkampf speziell gezüchtet, genau wie die Hühner, Schweine, Kühe etc.

    Meine Eltern haben ein Landhaus, und wir haben Hunde, fünf insgesammt. Und unsere Tiere sind wohlernährt und werden nicht gequält, in dem gleichen Bezirk befinden sich ca. 250 Landhäuser mit Tieren und ich habe nie einen Nachbarn gesehen der die Tiere gequält hätte wir wären die ersten in angezeigt hätten. Ich bin seit 16 Jahren in Spanien und ich habe nur einmal 14jährige dabei erwischt wie diese Steine auf einige Katzen warfen. Die hörten sofort auf als ich denen sagte dass ich die Polizei rufe.

    Es ist einfach nicht fair dass alle in den gleichen Haufen geworfen werden. Direct neben „Torreorgaz“ gibt es ein Naturschutzgebiet. Europa und Extremadura, beide möchten aus Extremadura ca. 70%!!! als Schutzgebiete deklarieren, mit allem was das bedeutet!!! Wissen Sie wie viele Ornithologie-Fans hier fast täglich sind?? Es gibt eine spezielle Naturschutz-Patrouille… Traurig finde ich dass niemand Extremadura kennt, ausser wenn solche abscheuliche Informationen auftauchen. Wo glauben Sie gibt es noch Linze (sind fast ganz ausgestorben), hier, in Extremadura gibt es einige und viele Leute bemühen sich täglich darum dass es immer mehr gibt. Wildschweine laufen hier (in den Kleindörfern)fast amok über die Strasse, Rehe etc. Ja auch all das ist Extremadura. Kennen Sie Monfragüe?? Dort können Sie Agler entdecken die im Rest Europa ausgestorben sind und in Extremadura werden diese verhätschelt, das ist auch Extremadura.

    Stierkämpfe gibt es, sicher Sie können dafür oder dagegen sein. Aber gejagt wird in Extremadura auch sehr viel, wissen Sie woher die meisten Jäger herkommen die sehr viel Geld zahlen? Aus Deutschland, Frankreich, England…..Sogar Caroline von Monaco jagt hier mit Ihrem Ehemann jedes Jahr, ca. 5 Kilometer weiter wie „Torreorgaz“. Sind die Leute aus Extremadura daran Schuld?? Oder ist das Geld von den Jägern auch schuldig?? Die Jagd ist jedoch legisliert. Die Orte sind strikt angegeben und auf jeder Jagt ist die Guardia Civil (spanische Polizei) dabei.

    Dass es abjekte Menschen gibt, sicher wie überall, es ist aber eine Minderheit.

    Glauben Sie mir, Wenn Sie Tiere lieben, dann würde Ihnen Extremadura sehr gefallen, informieren Sie sich und vielleicht wundern Sie sich. Gehen Sie aber nicht zu Stierkämpfen oder zur Jagd, denn dann fliehen Sie direkt.

    Monfragüe, los llanos de Cáceres y Sierra de Fuentes, Cornalvo, las Hurdes, los Barruecos sind nur einige Vorschläge.

    Gruss

    Anm.:

    Die auszugsweise Wiedergabe der Nachrichten über die Eselin sind korrekt, der nachfolgende Text ist meine persönliche Meinung und steht auch getrennt vom 1. Teil des Artikels auf der Seite.

    Stierkampf ist in den Augen jedes fühlenden, zu Empathie mit seinen Mitgeschöpfen fähigen Menschen, Tierquälerei unter dem Deckmantel der Kultur, Kulturen entstehen und wachsen mit ihren Menschen und ihrer Geschichte, genauso wie Kulturen auch untergehen und Traditionen verschwinden, schließlich werden heutzutage auch keine „Hexen“ mehr verbrannt.

    Als Tierrechtler setze ich mich für die Rechte aller Tiere ein, verurteile die Massentierhaltung genauso wie die Jagd, anbei Videos über die Wildschweinjagd in Spanien, auch in Extremadura und einige informative Seiten.

    http://www.youtube.com/watch?v=L3GxPmOmtO4

    http://www.youtube.com/watch?v=37XC7-ghxUk

    http://www.youtube.com/watch?v=1irv4eeJaYA

    Alle Lügen über den Mord aus purer Lust:

    http://www.pro-iure-animalis.de/

    http://www.stopcaza.org/

    Vogelmord in Katalonien: https://www.sos-galgos.net/2009-09-18/wie-grausamer-vogelmord-legalisiert-werden-soll.html

    Das Leiden der Galgos:

    https://www.sos-galgos.net/2008-04-04/extremadura-und-die-galgos-sage-ritual-realitaet-und-ein-epilog.html

    Ich bin sicher, dass mir auch Extremadura gefallen würde, ich liebe die Natur und die Tiere und auch die Menschen die ich dort kenne, Spanier wohlgemerkt.

    Tierquälerei verurteile ich, ganz gleich wo auf der Welt sie passiert.

  18. 18 19. November 2009, Caroline Waggershauser schreibt:

    Liebe Eva Maria
    Sie sprechen von Fremdenhass. Ich frage mich, wieso dieses leidige Thema im Zusammenhang mit uns Deutschen immer wieder auf den Tisch kommen muss, wenn wir mal mit ausländischen Mitbürgern nicht einer Meinung sind?
    Was die Kommentaristen vor mir fühlten, ist schlicht und einfach Empörung, Unverständnis, Hilflosigkeit gepaart mit haltloser Wut und Verzweiflung. Gefühle, die ich voll und ganz verstehe und teile angesichts dieser Gräueltaten, die Tag für Tag in einem zur Europäischen Union gehörenden Land geschehen und wo die Täter solch entsetzlicher Taten zwar dann und wann mal einmal vor einem Richter landen und auch mal zu Gefángnisaufenthalten verurteilt werden, diese aber nie antreten, denn der Grossteil der sp. Tierquäler ist nicht vorbestraft.
    Nicht, dass es im restlichen Europa keine Tierquäler gäbe, aber in dem kultivierteren Teil landen sie wengistens wirklich im Gefängnis, wo sie über ihre Gräueltaten nachdenken können.
    Für sensible Menschen, die die Rechte aller Lebewesen verteidigen ist es unbegreiflich, wie man Tiere quälen kann. Wie ein Volk quält. Wie ein Volk dabei zuschaut. Wie ein Volk wegschaut.
    Ja genau. Wegschaut. Der Grossteil der Spanier dreht den Kopf zur Seite, damit ihm die Wirklichkeit, die entsetzliche nackte Wahrheit nicht in die Augen springt und ihn dazu zwingt, sich endlich zu positionieren. Da kann es sich um ein vor Krankheit blindes Kátzchen handeln, das hilflos auf der Strasse herumirrt, einen zum Skelett abgemagerten Hund, der vergessen auf einer Dachterrasse sein trauriges Leben fristen muss, um Pferde, die in dunklen Ställen angebunden und vergessen darauf warten, dass der Tod sie endlich von ihrem Leiden erlöst oder auf die allsonntäglichen Blutorgien die während der temporada taurina allerorten in Ihrem Land stattfinden.
    All dies findet vor den Augen eines ganzen Volkes statt, dem Ihren. Und da wundert es Sie, dass sich die Leute empören?
    Auch Sie sehen weg. Sie erscheinen mir eine kultivierte und inteligente Person, der u.a. die Stierkämpfe nicht gefallen. Sie sagen, Sie gehen nicht hin und sehen Sie sich auch nicht im Fernsehen an. Respektieren aber die Tauromaquia. Respektieren?
    Wie können Sie derartige Blutorgien respektieren? Sie respektieren eine öffentliche Folter und den Tod von Lebewesen, die gar nicht so unterschiedlich zu uns Menschen sind. Sie verfúgen über genau das gleiche Nervensystem, was heissen will, dass sie fáhig sind, sowohl Freude als auch Angst und Schmerz zu fühlen. Öffentliche Folter und Tod von Tieren und Menschen standen im Mittelalter auf der Tagesordnung.
    Und genau dort, in diesen grausamen und dunklen Zeiten befindet sich noch immer Spanien. Nicht umsonst spricht man von „La Espana profunda“, „La España negra“, „La España cruel“. Diese Beinamen kommen nicht von ungefähr.
    Warum informieren Sie sich nicht ein wenig, indem Sie sich die verschiedenen Webseiten spanischer Tierschutzorganisationen wie CACMA, LIBERA, FAADA, Altarriba, ACTYMA oder ASANDA, um nur einige zu nennen, ansehen?
    Im Internet werden sie auch unter den folgenden Stichworten: „Regina, torturada, violada, asesinada, Valencia“ Fotos finden, die Sie bis in Ihre Träume verfolgen werden. Eine alte Mastinhündin, an den Vorderpfoten gefesselt, mit offenen Schädel, vielfach anal und vaginal vergewaltigt und der man zur Krönung Früchte in die geschundenen Körperöffnungen schob.
    Hier ein Link zum Thema auf deutsch: https://www.sos-galgos.net/2008-06-02/schwerste-misshandlung-mit-todesfolge.html
    Soviel zu Ihrer Bemerkung über einen Kommentar, dem Sie wohl keinen Glauben schenkten und der Kommentaristin geheime sexuelle Wünsche unterstellten.
    Wie ich sehe, kennen Sie als Spanierin diese entsetzliche Seite Ihres eigenen Landes nicht. Ich möchte Ihnen nahelegen, sich doch ausführlich darüber zu informieren. In einem Land, indem eine Mutter ihren erwachsenen Sohn, der zehn Katzen zu Tode gesteinigt hat, mit diesen Worten in allen nationalen Nachrichtensendungen mit den Worten verteidigt: Pero si solo era una chiquillada (Es war doch nur ein dummer Jungenstreich).
    Caroline Waggershauser
    Zuständige für Auslandsangelegenheiten der sp. Tierschutzpartei PACMA, http://www.pacma.es, Mitglied bei CACMA http://www.cacma.org und SOS http://www.stopourshame.com
    (Eine seit 21 Jahren in Spanien lebende Deutsche und seitdem aktiv im (S)tierschutz engagiert)

  19. 19 19. November 2009, Kevin&Christina schreibt:

    Caroline kann dir nur Recht geben in allem was du schreibst da du es ja auch jeden Tag selbst erleben mußt.Das was Eva Maria schreibt ist ohne Verstand das mit den Stierkämpfen zu respektieren da könnte ich schlicht und einfach kotzen.

  20. 20 13. April 2011, Karola Klages schreibt:

    Ich kenne Frau Nettelbusch schon seit vielen Jahren und kann nur bestätigen das sie eine engagierte Tierschützerin,die genau weiß wovon sie schreibt.Sie hat in all den Jahren ihrer schweren Tätigkeit schlimmstes erlebt.Sie hat keinesfalls übertrieben mit ihren Schilderungen.Und wenn diese Eva Maria ihr unterstellen möchte das Frau Nettelbusch nicht wüßte wie es in Spanien und den anderen unterzivilisierten Ländern zugeht,ist das eine infame Lüge.
    Eva Maria will ihr Hass unterstellen….?Nein,der Hass ist bei der Spanierin,weil sie sich eingestehen muß das ihr Land leider den Tieren gegenüber sehr verroht ist.An dieser Stelle möchte ich allen spanischen Tierschützern herzlich danken,auch für den Mut den sie aufbringen,ihren primitiven Landsleuten entgegen zu treten.Frau Nettelbusch möchte ich weiterhin viel Kraft wünschen,damit sie und ihre Mitstreiter noch VIELEN Tieren das Leben retten.
    Karola Klages

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