Die Europäische Verordnung, die alle Verbote des Handels mit Produkten aus Robben,
letztlich verbieten wird geht voran, dank der entscheidenden Veränderung der Position von Spanien in der Abstimmung, die gestern, am 27. März in Brüssel beim Treffen des Ausschusses der Ständigen Vertreter (= AStV), bzw. Comité des représentants permanents (= COREPER), stattfand.
Noch vor der Sommerpause wird der Rat der Umweltminister der EU diese Abstimmmung gegenzeichnen.
Wenn die Verordnung erst einmal in Kraft tritt und den Handel mit Robbenprodukten einschränkt, wird dies dafür sorgen, dass auch die Jagd beendet wird.
Wir müssen der Regierung von Spanien und dem Umweltministerium danken, die diesmal, gegenüber den Bitten der Umweltschützer und Tierschützer empfänglich waren und ihre Stimmen zugunsten einem kompletten Verbot anstelle einer Kennzeichnung getauscht haben, was nur ein Engpass gewesen wäre, welches erlaubt, dass alles bleibt so wie es ist.
Wir verurteilen ganz entschieden die endlosen Manöver und den Druck den Kanada ausübt, um das Verbot zu verhindern, während sie weiterhin mit ihren ermüdenden Argumenten niemanden überzeugen.
Dieser Erfolg war nur dank der ernorm guten Arbeit aller Tierschützer die dafür gekämpft haben, zu erreichen. Vielen Dank an alle Menschen und Organisationen die ihr Körnchen Sand (oder Kies) dazu beigetragen, das dies, was so düster erschien, erreicht wurde.
Und schließlich, danken wir den Medien für die Verbreitung, die während vieler Jahre über die Robbenajgd berichtet haben und so entschieden dazu beigetragen haben, dass die Robbbenjagd in das Bewusstsein der Öffentlichkeit gelangt.
Seit langer Zeit hatten die Tierschützer nichts zu feiern.
Von ganzem Herzen DANKE!!!