27th März 2009

Fina sucht ein zuhause

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Diese wunderschöne Galga wurde mit gebrochenem Bein auf einer Autobahn eingefangen. Fina ist eine sehr ruhige und soziale Hündin und auch mit Katzen verträglich. Es wird noch eine Weile dauern, bis Fina genesen ist, aber schon jetzt möchte man mit der Suche nach einer wunderbaren Familie beginnen.

Kontakt: abydajaen@hotmail.com

ABYDA, Asociación para el bienestar y defensa animal – Jaén

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27th März 2009

Ein gelungener Schlag gegen Wilderer

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Die Guardia Civil hat im Rahmen der Operation Almanzo ein Netz von Wilderern gesprengt. 48 Personen wurden verhaftet, die Hälfte von ihnen illegale Jäger die für ihr blutiges Hobby, die Jagd in der Sierra de Gredos, zwischen 2.500 und 5.000 Euro bezahlten, um in der Dunkelheit der Nacht, ausgestattet mit Schalldämpfern, hauptsächlich Jagd auf männliche Bergziegen machten.
Aber auch 350 andere Trophäen wurden beschlagnahmt, unter ihnen auch Rassen wie Reh, Muflon und Wolf. Ermittelt wurde seit Oktober 2008, der gelungene Schlag gegen diese organisierte Wilderei ist der größte in der Provinz von Ávila und der Erfolgreichste von ganz Spanien.

Den Verhafteten werden Vergehen gegen die Pflanzenwelt und die Tierwelt, unerlaubter Waffenbesitz und Fälschung von Dokumenten vorgeworfen, Dinge die ausreichen, um zu einer Gefängnisstrafe verurteilt zu werden. Ebenso werden sie beschuldigt 80 männliche Bergziegen illegal getötet zu haben, die Geweihe dieser Tiere sind beliebte Trophäen.

Quelle: Diario de Burgos

Dies zeigt mal wieder, wie lukrativ das Geschäft mit illegalen Jagd auf geschützte Arten ist, es zeigt die Existenz geheimer Aktivitäten.  Die Tröphäenjagd ist in ganz Spanien verbreitet und diese Jäger fühlen sich oft als wahre Helden, von montags bis freitags sind sie ganz normale Bürger, dich sobald das Wochenende naht kehren sie den ganzen Mann raus und begeben sich auf illegale Pfade.  Tier- und Umweltschützer bemühen sich um den Schutz gefährdeter Arten wie Kaiseradler, iberischer Luchs und Wolf, doch immer wieder werden ihre Schutzmaßnahmen von illegalen Jägern, die in Gruppen organisiert sind denen man durchaus mafiöse Strukturen zusprechen kann, zunichte gemacht.

Aber was will man auch erwarten, wenn viele Wilderei als Kavaliersdelikt ansehen, der spanische König ein passionierter Jäger ist und selbst hochrangige Politiker dieses blutige Hobby als netten Zeitverteib betrachten.
So geriet erst kürzlich der spanische Justizminister Mariano Fernández Bermejo ins Kreuzfeuer der Kritik, er gab zu, dass er in der staatlichen Finca Quintos de Mora in Toledo gejagt zu haben, einem Naturschutzgebiet. „ Klar hab ich da gejagt, und kann es auch ohne Probleme verteidigen. Die Finca ist ein Gebiet mit einem Jagdplan, dass die Jagd jeden Tag im Jahr erlaubt“ so die Worte des Justiministers. Er beharrte darauf, dass die Finca nicht so was wie ein Naturschutzgebiet sei und die Jagd dort somit absolut erlaubt sei. Jedoch ist die Jagd in diesem Gebiet strikt verboten, nur Funktionären, die dieses Gebiet pflegen und überwachen ist es erlaubt, dort ein Tier zu erlegen und dies auch nur dann, wenn es dem ökologischen Gleichgewicht dient.

Wilderer verfügen über ein gut ausgestattetes Netz von Unterstützern und diese befinden sich oft in den Reihen der Abteilung Naturschutz des Guardi Civil (SEPRONA)….

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26th März 2009

STARS ist online!

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Die von Ärzte für Tiere e.V. gegründete Internetplattform STARS, eine Tierschutzkoalition für die Rechte der Straßentiere in Europa ist online, zuerst einmal mit einer wichtigen Petition für die Unterstützung der “Schriftlichen Erklärung” der drei Europaabgeordneten Alain Hutchinson, David Hammerstein und Neil Parish zum Wohlergehen von Haustieren und streunenden Tieren.

Tierschutz ist sehr vielen Menschen wichtig, Tiere haben keine Stimme, wir müssen sie ihnen geben, doch noch immer haben nicht genug Abgeordnete die “Schriftliche Erklärung” unterzeichnet damit das Thema in der EU aufgenommen wird. Um diese wichtige Erklärung zu unterstützen wurde von STARS u.a. eine Petiton ins Leben gerufen.

Bitte geben auch Sie den Tieren Ihre Stimme, unterschreiben, verbreiten und verlinken Sie die PETITION. Das folgende Banner ist mit der Startseite von STARS verlinkt, dort finden Sie neben wichtigen Informationen auch die online-Petiton und die Banner zur Verlinkung. Die Webseite ist bisher zweisprachig (englisch / deutsch), spanisch und französich folgen noch.

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26th März 2009

Vegetarische Superhelden

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Den WELTWEITEN TAG OHNE FLEISCH zelebrierte AnimaNaturalis mit einem Straßenkarneval in Barcelona. Eine fleischlose Ernährung verbessert die Gesundheit und jeder sollte darüber nachdenken, wie sehr sich der zustand unseres Planeten verschlechter und wie viele Millionen von Tieren jedes Jahr durch den Konsum von Fleisch sterben müssen.

Fotogalerie: Día Sin Carne en Barcelona

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26th März 2009

Die Tragödie einer Rasse

Auch Carmen Cervera, die Baronin Thyssen-Bornemisza, ist entsetzt über das in Spanien allgegenwärtige Erhängen der Galgos. Die in Villatobas / Kastillien-La Mancha gefundenen Skelette sind ein Beweis von vielen, entsorgt werden die Galgos auf vielfältige Art, erhangen, erschossen, in einen Brunnen geworfen, skrupelos und ohne Gnade.

Man hat Proben genommen um festzustellen, wie lange schon Galgos auf dieser ehemaligen Mülldeponie getötet werden, man wird nach Microchips suchen, um Täter ermitteln und verurteilen zu können.

Die Baronin von Thyssen übergab sichtlich entsetzt über die Misshandlung der Galgos, mit stockender Stimme und Tränen in den Augen über 22 000 Unterschriften der Regierung der Provinz, um den Schutz der Galgos bittend. “Diese Leute haben kein Herz, was ist los mit diesen Leuten, was passiert auf der Welt…”, so die Baronin.

Schätzungsweise 50 000 Galgos werden am Ende der Jagdsaison getötet, wann endlich setzt sich die Regierung für ihren Schutz ein?

Siehe auch:
Eine Baronin die sich für den Schutz der Galgos einsetzt
Der Friedhof des Grauens

Europa Press

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25th März 2009

Neuigkeiten aus der Anti-Stierkampf-Welt

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109.833 Unterschriften hat die katalonische Antistierkampf-Plattform PROU bereits für das Referendum gegen den Stierkampf gesammelt, fast 60.000 mehr als erforderlich! Bis zum 6. Mai, dem Ende des Referendums, werden sicherlich noch einige tausend Stimmen hinzukommen. Das Referendum verpflichtet das katalonische Regionalparlament, über das Verbot des Stierkampfs in Katalonien abzustimmen. Drücken wir die Daumen, dass sich Katalonien von der Stierquälerei befreit!

* Aufruf zur Anticorrida-Demo in Sevilla – Erinnerung!
* Österreich: Dancing Stars tanzen wieder Stierkampf
* Zwei neue Antistierkampfstädte in Spanien
* Portugal: Die Stadt Braga verbietet Stierkämpfe
* Dublin: Stierkampfszenen bei Andrea Bocelli-Konzert
* Spanische Stierkampfgegner in der Hölle des Löwens


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25th März 2009

Der Friedhof des Grauens

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Die Entdeckung von ca. 100 Skeletten von Galgos auf einer ehemaligen Müllhalde in VILLATOBAS (TOLEDO) ist ein weiterer grausamer Beweis dafür, wie sehr diese Tiere in Spanien leiden müssen. Viele tragen noch ein Seil um den Hals, ein eindeutiges Zeichen dafür, dass sie erhangen wurden. Manche Skelette sind schätzungsweise schon 3 Jahre alt, andere Körper sind noch nicht komplett verwest. Villatobas, ein Dorf der Galgueros und Jäger, ein Dorf welches offensichtlich kollektiv ihre Galgos an diesem schrecklichen Ort entsorgt, nicht ohne vorher ein grausames Ritual durchzuführen, “gute” Galgos werden, sobald sie nutzlos geworden sind, auf die Straße gejagt, in die Perrera gebracht oder erschossen, doch “schlechte” müssen hängen und einen langen grausamen Todeskampf erleiden. Ist es der gekränkte Stolz eines spanischen Machos, wenn sein Windhund nicht der Schnellste bei einem Rennen auf offenem Feld oder der Erfogreichste bei der Jagd war, ihm einen solch grausamen Tod zu “gönnen”? Was geht in den Köpfen dieser Mörder vor, wenn sie ihren Galgo am nächsten Baum aufhängen und zusehen, wie er versucht, in Todesangst mit seinen Pfoten halt zu finden? Was sind das für Individuen, die sich gerne selbst als die stolzen guten Galgueros bezeichen? Die Jagdverbände bestreiten immer wieder, dass die Galgos ermordet werden, doch nicht nur diese Bilder lügen nicht, schätzungsweise 50 000 Galgos sterben Jahr für Jahr. Ältere Galgos sind eine Rarität in Spanien, die meisten Galgos die gefunden werden sind 1 bis 3 Jahre alt.

Gefunden wurden dieses Massengrab dank des Hinweises eines Bewohners. Am 15. März begaben sich Mitglieder von Amnistia Animal Madrid an den Ort des Schreckens und haben nach der Beweisaufnahme Anzeige erstattet. Der Bürgermeister will von diesem Ort nichts gewusst haben, obwohl es in diesen Dörfern kein Geheimnis ist, wenn man mal eben seinen Hund erschießt oder sonstwie um die Ecke bringt. Ist der Bürgermeister vielleicht auch ein Galguero? Zumindest in der Fernsehreportage bekundet er seine Hilfe bei den Ermittlungen. Weder sie SEPRONA, noch die Guardia Civil, noch die Policia Municipal wollen von diesem Ort gewußt haben, mich wundert es nicht, viele von ihnen zählen sicher auch zur Jägerschaft. Immer wieder höre ich von Anzeigen die zu den Akten gelegt werden, A kennt B und B wiederum C, Vetternwirtschaft herrscht überall.

Quellen:

RTV mit Video
dclm.es
La Tribuna de Todelo
Amnistía Animal

Siehe auch:
Galgomord in Toledo
Der Wahnsinn nimmt kein Ende
Die Petition der Galgueros
Die dunkle Seite der Galgueros

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24th März 2009

Tödliche Fallen

Bewässerungsbecken werden jedes Jahr für hunderte von Tieren zur tödlichen Falle. Viele Tiere schlüpfen bei der Suche nach Wasser durch ein Loch im Drahtzaun, verlieren den Halt unter ihren Füssen und fallen in die riesigen Wasserbecken. Sie haben keine Möglichkeit alleine wieder hinaus zu kommen, die Wände sind rutschig und sie verhungern oder sterben an Hitzschlag.
Dieser Hund hatte Glück im Unglück, er wurde von Mitgliedern des Tierschutzvereins “Acógenos” gerettet.

“Acógenos” PROTECTORA DE ANIMALES DE CABRA (CÓRDOBA)

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24th März 2009

Sarabi und ihr neues Leben

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SARABI, eine misshandelte Podencohündin ist inzwischen kaum noch wiederzuerkennen. man hatte große Bedenken, ob sie jemals Vertrauen fassen würde, doch oft vollbringt schon der Ortswechsel kleine Wunder.

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Dank Lévries en Danger hat die Podenca eine Familie gefunden und genießt nun das Leben.

Siehe auch: Sarabi sucht ein zuhause

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24th März 2009

Dina sucht ein zuhause

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Diese junge Galga namens DINA wurde von einer Tierschützerin auf der Straße aufgegriffen. Dina ist eine fröhliche, mittelgroße Galga die gerne ihre Siesta auf einem Sofa hält und menschliche Nähe genießt. Sie ist verträglich mit Hunden und auch mit Katzen. Dina wurde auf Leishmaniose, Erlichiose und Filariose negativ getestet, ist gechippt, entwurmt, geimpft, und kastriert und sucht nun ihre Familie.

Kontakt: adoptalos@gmail.com

Noch viele weitere Tiere, Hunde und Katzen suchen ein zuhause: ABANDONADOS.org

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SOS Galgos - 2009 März

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