26th Juni 2009

Der Stier von Coria, bald Vergangenheit?

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Ecologistas de Extremadura, LIBERA, CACMA, PACMA und FEPAEX haben am 21. Juni gemeinsam gegen den „Stier von Coria“ protestiert.

Ca. 150 Demonstranten, unter ihnen auch Tony Moore, der Ehemann der am 25. Juni 1995 verstorbene britische Tierschützerin Vicky Moore, FAACE / FIGHT AGAINST ANIMAL CRUELTY IN EUROPE, versammelten sich am letzten Samstag in Coriá um ihre Ablehnung der grausamen Tradition „Stier von Coriá“ zu zeigen.
Die Aktivisten kamen aus allen Teilen Spaniens und gelangten, zum Glück eskortiert von der der Guradia Civil, bis zum Plaza de España, nicht ohne von Anhängern des Spektakels beleidigt und bedroht zu werden.

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Aber nicht alle Bürger dieser Stadt sind für das grausame Spektakel, einige waren mutig und haben offen ihre Abneigung gegen das Volksfest kundgetan.

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Fotogalerie

Dann eine Nachricht, die das Ende für den „Stier von Coria“ bedeuten könnte.

Der Stier von Coria stirbt ohne Wurfspieße, so die Überschrift eines Artikels, erschienen am 25. Juni in El Pais. Die Stadt, kritisiert wegen ihrer Grausamkeit bei den Festen von San Juan, verbietet zum ersten Mal, den Stier mit Wurfpfeilen zu bewerfen. Er wird wie sonst auch, über den Platz gehtzt und durch die Straßen und stirb schließlich am Ende der Hetze durch einen Schuss.

Vídeo „España Directo“, Minute 48:33

Weitere Pressemitteilungen:
regiondigital.com
soitu.es
hoy.es
ecodiario.eleconomista.es

Siehe auch:
NEIN zum Toro von Coria, NEIN zu allen grausamen spanischen Volksfesten

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25th Juni 2009

Abschaffung der Schlachthöfe

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Mit der Kampagne “Weder Stiere in der Arena noch Kühe auf dem Teller“ und der neuen Webseite Abolición Mataderos.org Abschaffung der Schlachthöfe, bringt Defensanimal nicht nur seine Ablehnung gegen die Ermordung von Nutztiern zum Ausdruck, sondern wendet sich auch gegen die Ermordung von Stieren bei öffentlichen Veranstaltungen.

Defensanimal setzt sich für die rechte aller Tiere ein, egal ob es um Schlachtiere, Fische, Zirkustiere, verlassene Hunde und Katzen, oder um den Stierkampf geht, Defensanimal kämpft für eine gerechtere Welt für alle Tiere.

Defensanimal, welche auch zum Veganismus ermutigt, krisisiert die Ausbeutung der Tiere, betont, dass die Tiere auf dieser Erde aus Gründen sind, die für sie geeignet sind aber sicherlich nicht, um als Sklaven den Menschen zu dienen.

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25th Juni 2009

Galgos Ethique Europe, damit sich etwas ändert

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Galgos Ethique Europa, ein neuer Tierschutzverein wurde in Frankreich gegründet, ein Verein, anders als alle anderen, eine internationale Dachorganisation für die Galgos.

Die Gründer dieses Vereins haben zwei Jahre lang die Probleme rund um die spanischen Windhunde eingeheind beobachtet. Die Probleme innerhalb Spaniens, aber auch die Probleme, wenn die Galgos im Ausland sind, dies betrifft alle Mitgliedsstaaten in die sie importiert werden.

Viele werden illegal nach Frankreich eingeführt, oft durch illegale Transporte, eine Tatsache, die immer mehr die Aufmerksamkeit der Behörden auf sich zieht. So zum Beispiel in den Niederlanden und Belgien, die damit begonnen haben, darüber zu sprechen, die Grenzen für spanische Tiere, somit auch für Galgos, zu schließen.

Beitrag von Marie-Helene Verdier von agir-pour-les-galgos, mit der ich eng zusammenarbeite.

GALGOS-ETHIQUE-EUROPE ….. ENFIN UNE CHARTE ETHIQUE !

Galgos gefoltert in Spanien – ausgenutzt in Europa – STOPP

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Tausende von Galgos sterben jedes Jahr in Spanien. Die Spanier wissen nicht mehr, wohin sie ihren Kopf wenden sollen und können nicht mehr alle Notfälle finanzieren, sie haben keinen Platz mehr, keine Pflegefamilien mehr, kein Geld mehr für die Finanzierung der Hundepensionen oder tierärztlichen Behandlungen für die schweren Fälle.

Ein Galgo wie Gus, gerettet und transportiert nach Madrid zu Alicias Haus. Und am nächsten Morgen gibt es ein SOS innerhalb Madrids. Aber was kann Alicia tun. Die Situation ist eine Katastrophe und während ich über einen Notfall informiere gibt es andere tausende Glago-Notfälle in Spanien, ohne die tausenden Notfälle zu zählen, die seit Jahren warten, und letztendlich sterben auf Grund der Ignoranz von uns allen.

Jemand spricht über 30 Galgos in diesem Moment in einer Perrera, aber alle Perreras sind in der selben Situation. 12 andere sind in einer Perrera in Sevilla. Eine Perrera, die Schutzstation genannt wird, aber die Galgos und Podencos dem ersten Jäger der vorbei kommt abgibt und die regelmässig Hunde tötet.

Erst kürzlich wurde einer der Galgos mit offenen Wunden von einem Angestellten aus der Perrera herausgenommen – und kam nicht zurück.
In dieser Zeit mit so vielen Notfällen, ist meine Mailbox so voll, das ich es nicht mehr schaffe über alle Fälle zu informieren. HILFE! Und was soll ich sagen über die schandvollen Transporte?

Gerechtfertigt von spanischer Seite durch die schreckliche Lage, eine Situation bei der die andere Seite versucht durch einen gesunden Opportunismus, Vorteile für sich zu sichern.

Die Rettung der Galgos ist nicht die einzige Lösung und es löst nicht das grundsätzliche Problem. Ja, es ist nötig die Galgos oder wenigstens einige von ihnen zu retten, in Europa und den USA werden jährlich ca. 2500 Galgos gerettet. Es sind mehr als 50 000 die jedes Jahr sterben. Es ist nötig sowohl von Seiten der Rettung als auch von Seiten des Grundproblems zu arbeiten. Die Lösung ist nicht die Galgos von den Galgeros zu nehmen, die nicht mehr gewünscht sind, sondern von der Politik zu fordern, dass sich die Situation ändert. Und das zusammen mit der spanischen Bevölkerung.

Die Spanier und auch ich sind häufig entmutigt durch die Tatsache, dass nicht mehr von der Politik gemacht wird.

Dieser Blog wurde vor zwei Jahren initiiert und hat über viele Ereignisse berichtet….
die Tötungsstation von Puerto Real, die Art und Weise an gewissen Sachen zu partizipieren (Hammerstein), das Schmuggeln von Galgos, ….Dieser Blog kann eine hilfreiches Mittel für gemeinsame Aktionen sein. Ergänzend und solidarisch für die Rettung der Galgos. Wir haben keine Zeit für unsinnige Dinge, da 50 000 Galgos auf eine einzige Aktion warten.

Ja, wir müssen politisch in Spanien aktiv werden aber auch in unseren eigenen Ländern und in Europa.

Ja, wir müssen weitermachen Galgos zu retten – aber in einer ethischen Art und Weise.

Ein geretteter Galgo hat nicht die spanische Hölle verlassen, um in den Kleinkriegen in unseren Ländern zu landen. Es gibt jedes Jahr 50 000 die jedes Jahr in Spanien sterben und jeder Galgo der die Grenze überschreitet ist kein Produkt aber ein wertvolles Denkmal für alle die Hunde, die in Spanien gefoltert wurden.

Galgos Ethic Europe wurde gegründet..

Das ist ein aussergewöhnliches Werkzeug, dass alle europäischen Galgo-Rettungsorganisationen erlauben wird, sich unter einer Dachorganisation zu versammeln.

Chartre Galgos Ethique Europe wird in viele Sprachen übersetzt, französich, spanisch, italienisch, englisch und deutsch.

G A L G O S – E T H I Q U E – E U R O P E

Diese Organisation wird große Aktionen für die Rettung der Galgos planen und umsetzen.
Mitglieder können sein: Organisationen, Tierheime, Privatpersonen und Freiwillige.

Es gibt auch einen französichsprachigen Blog:

galgos-ethique-europe.over-blog.org

Die Präsidentin von G A L G O S – E T H I Q U E – E U R O P E ist Joelle Oldenburg, die Gründerin von UNANIMUS

http://www.unanimus.fr/
http://unanimus.over-blog.com

Schatzmeisterin ist Marie-Helene Verdier, die Gründerin von

http://www.galgos.fr

http://www.espagne-maltraitance.galgos.fr

Fabienne JOSSIEN ist die Sekretärin des Vereins, Gründerin von

http://www.reflexologie-faby.fr/

Sie alle und ihre fleissigen Helfer haben viel geleistet, der Anfang ist geschafft und ich werde diese Charta unterstützen.

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24th Juni 2009

Das Projekt Stierkampf-UNESCO

Schon im Jahre 2005 forderte die Asociación Internacional de Tauromaquia (AIT), dass der Stierkampf zum Weltkulturerbe erklärt wird. Dieser erste Antrag wurde abgelehnt. Seitdem arbeitet die Stierkampflobby, die sich weltweit zusammengeschlossen hat, intensiv an dem Projekt “Proyecto Tauromaquia de la UNESCO”, um noch einmal zu versuchen, den Stierkampf als Immaterielles Kulturerbe unter den Schutz der UNESCO zu stellen.

Diese Leute haben Macht, Geld und sind gefährlich! Wir als Gegner müssen an einem Strang ziehen und uns gemeinsam gegen die Pläne der Tauromachie organisieren.

Chronologie der Aktivitäten der Stierkampflobby:

Die UNESCO hat am 29. September 2003 in Paris bei ihrem 32. Treffen die Konvention für den Schutz des immateriellen Kulturerbes beschlossen.

Gründung der AIT, Internationale Organisation des Stierkampfs im Jahre 2004 in Madrid.
Am 27. Januar 2005 Aufnahme der AIT als Organisation in das Register der Organisationen des spanischen Innenministeriums, mit dem Ziel, den Stierkampf als Kulturerbe zu verewigen.

Am 19. November forderte man die spanische Regierung auf, ebenfalls Initiative für das Projekt Stierkampf – UNESCO zu ergreifen. Auch die Tochter des spanischen Königs und Thronfolgerin Cristina von Borbón, Ehrenpräsidentin der spanischen UNESCO-Kommission , wurde aufgefordert, sich für das Projekt einzusetzen.

Anfang des Jahres 2006 wurden alle nötigen Ratifikationen, die eine Überprüfung durch die UNESCO überhaupt erst ermöglichen, eingereicht.
Alle Länder, die Stierkämpfe betreiben, sind Mitglieder dieser Konvention.
Wo diese Ratifikationen eingereicht wurden, geht aus den Quellen der Taurinos nicht hervor. Wir gehen aber davon aus, dass das Projekt noch nicht bei der nationalen UNESCO Kommission eingereicht wurde.

Am 25. Oktober des Jahres 2006 wurde eine Petition formuliert, die die autonomen spanischen Regionen veranlasst, ihrerseits den Stierkampf als Weltkulturerbe vorzuschlagen.
2007 wird anlässlich der Feria del Toro das Projekt Stierkampf-UNESCO in Portugal vorgestellt. Dies war für die Taurinos eine gute Gelegenheit, Kontakte zu portugiesischen Stierkampfbefürwortern zu knüpfen.

Gründung der parlamentarischen Organisation des Stierkampfes / Asociación Taurina Parlamentaria (ATP) am 16. Februar 2007. Dieser spanischen Organisation gehören amtierende und ehemalige Abgeordnete der Nationalversammlung, Europaparlamentarier, regionale Abgeordnete und Privatpersonen an. Die ATP konnte auch viele Parlamentarier aus anderen Ländern, in denen Stierkämpfe stattfinden, für das Projekt gewinnen.

Im Juni 2008 traf man sich mit portugiesischen Parlamentariern und auch in Portugal wurde eine portugiesische parlamentarische Organisation des Stierkampfes gegründet. Man hielt dies für erforderlich, um den Stierkampf besser verteidigen zu können.

Im November 2008 fand in Madrid ein internationales Treffen aller Parlamentarier, die den Stierkampf unterstützen, statt. Die beteiligten Organisationen aus Frankreich, Spanien und Portugal beschlossen folgendes:
„Unter Berücksichtigung der kulturellen und artistischen Werte des Stierkampfes wird man alles Nötige tun, um den Eintrag als Kulturerbe zu erlangen.“

Gründung der Organisation Mesa del Toro im Jahre 2008, ebenfalls mit dem Ziel, sich für den Schutz des Stierkampfes als Weltkulturerbe einzusetzen.

Am 4. und 5. Juli 2008 zog der Stierkampf ins europäischen Parlament ein. Es fand die Ausstellung “Entre hombre y toro” („Zwischen Mann und Stier“) statt. Selbstverständlich fand auch eine Gegenveranstaltung der Stierkmapfgegner statt. Laut Angaben der Taurinos wurde diese Stierkampfaustellung von den europäischen Parlamentariern sehr gut aufgenommen, “…so dass die Chance für einen Eintrag als Weltkulturerbe der UNESCO sehr gut stehen.”

Alle Beteiligten setzen ihre ganze Energie für die Promotion und Bekanntmachung des Projekts ein und nutzen die Gelegenheit zur Kontaktaufnahmen mit den EU-Parlamentariern. Das Projekt Stierkampf-UNESCO ist inzwischen zu einem weltweit gut organisierten gefährlichen Koloss herangewachsen.

Am 6. Juni 2009 fand ein internationales Treffen in der Aula der Stierkampfarena Las Ventas, Madrid statt. Die Unión Latina führte dort ein Kolloquium zum Thema “Der Stierkampf: Ein Kulturerbe” durch, welches von der Junta de Andalucía unterstützt wurde. Die Organisation Mesa del Toro und die französische Stierkampforganisation sagten ebenfalls ihre Unterstützung zu.

Die Unión Latina wurde 1954 in Madrid gegründet, mit dem Ziel, das allgemeine Erbe und die unterschiedlichen Identitäten der lateinischen Sprache in der ganzen lateinischen Welt zu fördern und zu erhalten. Die Zahl der Mitgliedsstaaten dieser einflussreichen Organisation ist inzwischen auf 35 Staaten aus 4 Kontinenten angestiegen.

Quelle: AIT

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24th Juni 2009

Galgos denen man helfen möchte

Dieser Galgo, Geschlecht nicht bekannt, befindet sich in der Perrera von Merida.

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Kontakt: asociacion_acudame@hotmail.com

Dieser zutrauliche Galgo streunt schon seit mehreren Monaten Cádiz, man möchte ihn gerne von der Straße holen, bevor er von städtischen Hundefängern eingefangen wird, oder ein anders Unglück passiert.

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Kontakt:
helenamalia89@gmail.com
helenyeu@hotmail.com

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24th Juni 2009

Lidias Hunde suchen ein zuhause

Viele Leser haben sicher schon einige Berichte über die Arbeit Tierschützerin Lidia gehört, sie hilft im Tierheim Ciudad Animal und beherbergt zusätzlich bei sich zuhause viele ehemalige Streuner.

Sieben dieser Hunde haben noch keine Familie gefunden, Clara, Nuko, die Welpen und ihre Mutter, Sultán und Pillín.

Kontakt: galgosceibes@terra.es

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24th Juni 2009

Verwirrungen um IBOCC und UNESCO

Es gibt reichlich Verwirrungen bezüglich der eventuellen Erklärung der San Fermines und der Rapa das Bestas zum immateriellen Kulturerbe Spaniens. Zuständig ist hierfür nur die IBOCC.

IBOCC und die UNESCO sind eigenständige Organe. Ob nun die San Fermines und die Rapa das Bestas oder andere auf der Liste stehene Feste zum immateriellen Kulturerbe Spaniens erklärt werden ist die Sache der IBOCC. Diese hat ihren Sitz, in Barcelona, ihr Präsident ist Javier Tudela.

Bei der IBOCC können Vereine, Clubs, Stammtische (peñas), Städte u.ä. ihre Gesuche direkt einreichen.

Viele spanische Organisationen blicken nicht durch und haben alles in einen Topf geworfen und dabei ist dann ein Aufruf herausgekommen, dass man Protestmails an die UNESCO schicken soll, weil die jetzt da in Sevilla darüber entscheiden, ob die San Fermines Weltkulturerbe werden oder nicht.

Doch darüber entscheidet die IBOCC in Barcelona und auch nur ob aus der langen Liste 10 ausgesucht werden, die es verdienen als inmaterielles Kulturerbe Spaniens in die Geschichte einzugehen. Die UNESCO hat damit offensichtlich nichts zu tun, Verbindungen zwischen ihnen sind im Web nirgends zu finden.

Es gibt ein UNESCO Büro in Barcelona, UNESCO Catalunya, auf dessen Webseite keinerlei Informationen bezüglich San Fermines oder Rapa das Bestas zu finden sind.

Siehe hierzu:

PROTEST! “San Fermines” und “Rapa das Bestas”, Kanditaten für das immaterielle Kulturerbe

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23rd Juni 2009

Kampagne gegen die Misshandlung von Tieren in Extremadura

Die Kampagne ist in Zusammenarbeit zwischen FEPAEX / Federacion de Protectoras de Animales de Extremadura, dem Dachverband der Tierschützer Extremaduras und der Regierung von Extremadura entstanden und wird auch von dieser finanziert. Ein großartiger Schritt der Politiker, die nicht weiter tatenlos zusehen wollen, wie die Tiere in ihrer Provinz leiden. Eine beispielhafte Aktion die hoffentlich irgendwann auch in anderen Provinzen Spaniens durchgeführt wird.

Extremadura ist eine Region mit einem deutlichen ländlichen Raum. Tiere die in der Landwirtschaft eingesetzt werden, sind reichlich vorhanden, die der Weiden oder der Jagd.
Aber auch in den Stadtzentren gibt es eine große Anzahl von Haustieren.

Manche von ihnen werden extrem misshandelt, mit einer unvorstellbaren Grausamkeit, sowohl in den ländlichen Gebieten als auch in den Städten.

Diese Kampagne soll den Tierquälern wirkliche Gewissenbisse verschaffen, er soll merken, dass die Gesellschaft in der er lebt, dieses Verhalten nicht akzeptiert.

Die Bevölkerung soll sensibilisiert werden, es gibt die Tierquäler und man soll sie nicht milde behandeln, man möchte die Einstellung der Bevölkerung gegenüber den Tieren und ihren Rechten positiv verändern.

Auch wenn es ein langer mühsamer Weg sein wird, der erste Schritt ist getan.

Radio und Fernsehen senden seit gestern die Kampagne, momentan funktioniert die Seite des Dachverbandes FEPAEX offensichtlich nicht wegen Überlastung. Man wird Aufklärungsarbeit in den Schulen leisten, Kastrationskampagnen starten und vieles mehr.

Nach einem Jahr gründlicher Vorbereitung wurde der Dachverband FEPAEX am 2. März 2009 gegründet, kurz vorher hatten sich Repräsentanten des Verbandes mit dem Regierungspäsidenten getroffe um ihn über die Situation der Tiere im allgemeinen und über die vielen Misshandlungsfälle und die vielen von ihren Besitzern verlassenen Haustiere im besonderen, aufzuklären und um darüber zu sprechen, wie sie die Verwaltung unterstützen und dieser helfen können, dass Gesetze eingehalten werden. Sie fanden in dem Präsidenten nicht nur einen aufmerksamen Zuhörer, sonder auch einen Politiker der die Tierschützer unterstützen wird.

„Er hat sich uns aufmerksam zuhörend empfänglich gezeigt. Endlich gibt es in Extremadura eine politische Willenskraft, um wirklich die Rechte unserer Tiere zu verteidigen, wir wollen daran erinnern, dass der Präsident der Gemeinschaft der Bürge seines Schutzes und Wohlbefindens ist.“, so die Worte von Mariángeles Gómez, der Präsidentin.

„Wir haben 6 kostbare Jahre verloren, in denen unsere Tiere nutzlos und unbillig gelitten haben, aber wir glauben, dass mit Guillermo Fernández Vara in der Präsidentschaft, mit seinem Geschick, sich dies ändern wird, er unterstützt den Bund.“

Guillermo Fernández Vara hat sein Versprechen gehalten.

Schon kurz darauf, am 31. März empfing er die Pilger und ihre Hunde vom Projekt „El Camino 2009“ in seinem Regierungspalast und hielt eine Pressekonferenz.
„Die Gesundheit einer Gesellschaft misst sich daran, wie sie ihre Tiere behandelt“, so lauteten einige der wohlwollenden des Regierungspräsidenten von Extremadura.

Auch der neugegründete  Verein Stichting Dierensteun „La Vida“, wird FEPAEX bei seiner Arbeit unterstützen.

„La Vida richtet sich spezifisch auf ältere Hunde und Hunde mit körperlichen Behinderungen. Diese Gruppe ist unserer Meinung nach diejenige, die die wenigsten Chancen auf ein (neues) Zuhause hat.Wir möchten dafür sorgen, dass sie in Badajoz und Umgebung ein besseres Leben haben können und sofern möglich auch einige Tiere in den Niederlanden und Deutschland adoptieren lassen. Auch möchten wir Sterilisations- und Kastrationsprojekte unterstützen sowie Edukationsprojekte, die dafür sorgen, dass Menschen anders mit Tieren umgehen. Auch hierfür setzt ACAN sich ein. Dies sind wichtige Projekte, um zu beginnen, das Problem bei der Wurzel zu lösen. Sie können hierüber mehr auf unserer Website lesen.“

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STERILISATIONS-/ KASTRATIONSKAMPAGNE

„WIR WOLLEN DIE WAHRHEIT ÜBER DIE PERRERA PROVINCIAL DER DIPUTATION BADAJOZ UND OLIVENZA WISSEN”

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Siehe auch:
Extremadura, ein großer Schritt für den Tierschutz
Ganz Spanien vereint im Kampf gegen das Tierelend
Perrera Badajoz, ein positiver Blick in die Zukunft
Die Gesundheit einer Gesellschaft misst sich daran, wie sie ihre Tiere behandelt
Anzeige erstattet gegen die Perrera von Olivenza

Allgemein, VIDEOS | 4 Kommentare

22nd Juni 2009

PROTEST! „San Fermines“ und „Rapa das Bestas“, Kanditaten für das immaterielle Kulturerbe

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Vom 22. bis 30 Juni treffen sich Vertreter der UNESCO in Sevilla um zu entscheiden, welche der 45 vorgeschlagenen Feste zum immateriellen Kulturerbe von Spanien ernannt werden sollen.

Achtung: Hier ist AnimaNaturalis offenbar ein Fehler unterlaufen, die IBOCC hat nichts mit der UNESCO zu tun!

Die Liste der IBBOC ist lang, auch die tierquälerischen Feste wie „Rapa das Bestas“ (Das Scheren der Stuten) und „San Fermin“ (Stiertreiben und Stierkmämpfe in Pamplona) stehen auf der Liste.

Bitte kopieren Sie das hier verlinkte Protestschreiben von AnimaNaturalis, unterschreiben Sie bitte mit Vor- und Nachnamen, Stadt und Land bitte auch angeben und schicken es folgende Adresse:

info@ibocc.org

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Siehe auch:
“A Rapa das Bestas” / “Scheren der Stuten”
Protest gegen Tierquälerei als Immaterielles Kulturerbe von Spanien

Protestschreiben, Adresslisten und Briefe, STIERKAMPF | 1 Kommentar

21st Juni 2009

Stierkampfproteste überall in Europa

Die neuesten Nachrichten von Anke und Karl Daerner, Stop Corrida:

das Massaker in den europäischen Stierkampfarenen ist im vollen Gange. Auch wenn die Wirtschaftskrise den Stierquälern zu schaffen macht, versuchen sie, sich mit ihren widerlichen Veranstaltungen in dieser Jahreszeit über die Runden zu halten und viele Touristen in die Arenen zu locken. Doch ein „business as usual“ wird ihnen nicht gegönnt, denn überall, wo sie ihr grausames Handwerk ausüben, stoßen sie auf entschiedenen Widerstand.
Selbst in ihren Hochburgen in Südspanien erleben sie, dass die Bevölkerung – wie in Granada – ihre Bluttaten nicht mehr toleriert. Auch gegen andere Spektakel, denen Stiere zu Opfer fallen, wird – wie gestern im spanischen Coria – mit großer internationaler Beteiligung protestiert.
Nicht nur in Spanien, sondern auch in Südfrankreich und Portugal finden sich überall vor den Arenen Menschen ein, die für die Abschaffung dieser unwürdigen Tierquälerei demonstrieren.
Selbst dort wo es keine Stierkämpfe gibt, regt sich der Widerstand: Vor dem Eiffel-Turm in Paris und in Warschau – eine kleine Sensation! – vor der spanischen Botschaft fanden kürzlich Happenings statt, mit denen Tierschützer, blutverschmiert auf der Strasse liegend, darstellen, was mit den Stieren in den Arenen passiert. Über all diese Ereignisse berichten wir u.a. heute auf stop-corrida.info

* Coria, Martyrium eines Stiers und einer mutigen Tierschützerin
* Polen: Proteste gegen Stierkampf vor der spanischen Botschaft
* Anticorrida-Aktivisten simulierten Stierkampf-Massaker vor dem Eiffel-Turm
* Michelito, mexikanischer Kindertorero, darf in Portugal nicht auftreten
* Zum ersten Mal Proteste in Granada
* Kalifornien: Sheriff und Tierschützer von Stierkampffanatikern brutal zusammengeschlagen
* EU-Wahl: Starkes Ergebnis für den Kampf gegen die Corrida
* Stierquälerei ist nicht nur Männersache
* Pamplona: Proteste gegen potentielles Weltkulturerbe
* Spanien: Agressiver Stierkämpfer verletzte Stierkampfgegnerin

Anke und Karl Daerner

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STIERKAMPF | 0 Kommentare

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SOS Galgos - 2009 Juni

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