21st Juni 2009

Protest gegen Schweinetötungen in Ägypten

Das sinnlose grausame Morder geht weiter, bitte besuchen sie die Webseite der Albert Schweitzer Stifung und nehmen an der Protestaktion teil!

Pressemitteilung vom 15. Juni: Ägypten keult weiter

Protestaktion hier: Protest gegen Schweinetötungen in Ägypten

Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt

Allgemein, Tierschutz weltweit, VIDEOS | 2 Kommentare

21st Juni 2009

Offener Brief an die Seprona, mit der Bitte um Unterstützung

Bis Montag morgen kann der Brief noch unterschrieben werden!

Eines der größten Probleme in Spanien gegen die Misshandlung der Tiere ist die Untätigkeit der Behörden, die Ignoranz der Stadtverwaltungen, die der Regierung und vor allem auch sehr oft die der SEPRONA. Die SEPRONA, SERVICIO DE PROTECCIÓN DE LA NATURALEZA, was soviel bedeutet wie Naturschutzdienst, ist eine Untergruppe der Guardia Civil, nicht nur dafür zuständig gegen Umweltsünder zu ermitteln, sondern auch Misshandlungen an Tieren zu verfolgen.

Leider wird diese Aufgabe oft nicht wahr genommen, viele Mitglieder der Seprona sind Jäger und Galgueros, Anzeigen wird nicht nachgegangen und Täter werden gedeckt, keiner will sein eigenes Nest beschmutzen, obwohl gerade die Tierschützer auf die Unterstützung dieser Polizeieinheit angewiesen sind.

Siehe hierzu: Der Friedhof des Grauens
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Vetternwirtschaft und Korruption sind an der Tagesordnung und nicht selten werden Tierschützer auch noch bedroht, wie zum Beispiel im Fall der Jagdhunde in Burgos, die Anzeige wurde gar nicht erst aufgenommen, der Besitzer der Hunde informiert und die Tierschützerin erhielt daraufhin auch noch Drohanrufe.

Siehe hierzu: Jagdhunde in Burgos
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Oder aber der Fall der misshandelten Hündin Vela, sie wurde verprügelt, mit Säure überschüttet und zudem noch mit Messerschnitten verstümmelt. Diese schreckliche Tat wurde zu den Akten gelegt!

Siehe hierzu: Vela, zu den Akten gelegt, das darf nicht sein!
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Besonders haarsträubend ist der Fall eines erschossenen Galgos in Arcos de la Frontera (Cádiz), zugetragen hatte sich die Tat 2007. Vor den Augen von spielenden Kindern wurde der Galgo erschossen. Der Täter kam, stieg aus seinem Auto, feuerte zweimal mit dem Schrotgewehr auf das Tier, stieg sofort wieder in seinen Wagen und verschwand. Die Kinder merkten sich das Kennzeichen, der verletzte Galgo wurde in eine Tierklinik gebracht und verstarb dort an seinen schweren Verletzungen.

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Es wurde Anzeige erstattet, es kam zu einem verfahren, der Fall wurde „mangels an Beweisen“ geschlossen.

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Der Täter wurde schon mehrmals von Anwohner angezeigt weil er offensichtlich Giftköder ausgelegt hatte, auch wegen seinem „coto de caza“, seinem Jagdgebiet gab es schon Bescherden, weil die Schüsse der Jägerschaft nicht selten die besiedelten Gebiete erreichen.
Weder Politiker noch Seprona kontrollieren ob die Hunde der Jäger und Galgueros gekennzeichnet sind, sie passieren die Straßen mit Wagen voller nicht mit Microchip versehener Hunde ohne, dass sie jemals kontrolliert werden, doch Anzeigen wegen nicht beseitigter Hinterlassenschaften werden erstattet um den Gassigängern das Geld aus der Tasche zu ziehen.

Dies sind nur einige wenige Beispiele polizeilicher Untätigkeit und Ignoranz, selbstverständlich gibt es auch positive Interventionen der SEPRONA, aber leider viel zu selten.

Einen guten Überblick über die Zustände in Spanien gibt mein folgender Artikel:

Die dunkle Seite Spaniens
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copyright José Manuel Rodriguez

Um diese Missstände öffentlich zu machen haben wir einen Brief an die SEPRONA verfasst, zahlreiche internationale Tierschutz- und Tierrechtsorganisationen sowie private Tierfreunde haben den Brief schon unterzeichnet. Dieser offene Brief soll an alle Dienststellen der SEPRONA geschickt werden, es sind über 200.

Selbstverständlich können noch weitere Tierschutzorganisationen und Tierfreunde diesen Brief unterschreiben, diesbezüglich bitten wir um eine kurze Nachricht an uns, Vereine möchten bitte dann bitte auch ihr Banner zusenden.

Caroline und Martina

Offener Brief an die SEPRONA: carta-seprona.pdf

Offener Brief an die SEPRONA, deutsche Übersetzung:

offener-brief-an-die-seprona.pdf

galgos-antes-y-despues.pdf

cwaggershauser@gmail.com
nfo@sos-galgos.net


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20th Juni 2009

Podencowelpe RUBI sucht ein zuhause

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Dieser kleine Podenco wurde im Olivenhain nahe dem Tierheim gefunden. Die Tierschützer erschraken beim Anblick, denn seine Wirbelsäule ist leicht verdreht. Der Tierarzt hält diese Fehlstellung für einen Geburtsfehler, die Wirbelsäule ist fehlerhaft und die Hüfte steht schief, laut Tierarzt wird der Hund normal leben können, nur sein Gang ist anders als normal.
Der kleine Welpe ist ca. 2 Monate alt.

Rubi ist abgesehen von seiner Behinderung auch sehr klein, das Tierheim ist nicht der richtige Ort für ihn und er lebt momentan beim Tierarzt.

Kontakt, Valentina: tinaga@hotmail.es

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20th Juni 2009

Die Ankuft von RAY in Holland

Siehe auch:
Dem Tod näher als dem Leben
Ray, sein Zustand ist weiterhin kritisch
Ray, es geht langsam aufwärts
Ray hat eine Familie gefunden
Ray in seinem neuen zuhause

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20th Juni 2009

Hundehaltung auf spanische Art

Kettenhunde sind ein allgegenwärtiger Anblick in Spanien, egal ob am Haus oder auf der Finca, meist schutzlos der Witterung ausgeliefert, fristen diese Hunde ein trauriges, oft lebenslagen Dasein begrenzt auf einem minimalen Radius.
Ebenso sind Dachterrassen ein beliebter Ort ums sich das unliebsam gewordene Haustier fern zu halten, neu ist mir diese Variente, man wohnt Paterre und bindet den Hund einfach untern dem Fenster an. Nun, er kann sich vermutlich glücklich schätzen, dass zumindest Futtter und Wasser vorhanden sind.

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20th Juni 2009

NEIN zum Toro von Coria, NEIN zu allen grausamen spanischen Volksfesten

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Alles feiert alles lacht, die Fiestas de San Juan sind in vollem Gang, nur heute wird der Stier in Coria nichts zu lachen haben, wie jedes Jahr vom Pöbel durch Dorf gehetzt und mit Dartpfeilen, entweder beworfen oder mit Blasrohr beschossen. Oft stehen die Peiniger auf den Balkonen. Wenn der Stier irgendwann, nach stundenlanger Hatz und durch den enormen Blutverlust, am Ende seiner Kräfte angekommen ist und nicht mehr in der Lage zu flüchten, werden ihm die Hoden abgeschnitten und er wird erschossen.

Alle Vorbereitungen für die große Kundgebung sind getroffen, Ecologistas de Extremadura, LIBERA, CACMA, PACMA und FEPAEX werden heute gemeinsam mit allen denen das Wohlergehen der Tiere wichtig ist in Coriá gegen dieses grausame Spektakel protestieren.

Auch Tony Moore, der Mann der am am 25. Juni 1995 verstorbene britische Tierschützerin Vicky Moore wird anwesend sein. Vicky verlor ihr junges Leben in Coriá, wurde durch einen Stier schwer verletzt, als sie versuchte Filmaufnahmen zu machen, um diese für eine Anzeige zu nutzen. Vicky lag ein Jahr im Koma, bis sie schließlich den schweren Verletzungen erlegen ist. Eigentlich kam sie 1987 als Touristin zum ersten Mal nach Spanien, seit sie aber einen während einer Karnevalsfeier zum reinen Vergnügen misshandelten Esel von den Dorfbewohnen freikaufte, begann ihre Laufbahn als Tierschützerin und sie reiste durch ganz Spanien um Filmaterial von den zahlreichen grausamen spanischen Volksfesten im Namen der Kultur, zu sammeln.

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Siehe auch:

Das sind die Fiestas in Coria

Coria, es reicht!
Es Coria – Das ist Coria – Das ist der Abschaum
Mutige Reporter und der Stier von Coria

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20th Juni 2009

Niederlage für den jungen Stiermörder Michelito

Vielen ist der elfjährige Matador Michelito sicher schon bekannt, im Januar tötete er sechs Jungstiere während einer Corrida in Mexico, daraufhin beantragten seine ergeizigen Eltern einen Eintrag ins Guinnesbuch der Rekorde, welcher aber abgelehnt wurde.

Michelito im Januar, mit Video: Daily Contributor

Nun musste der junge Tierquäler eine weitere Niederlage einstecken, gestern wollte er in Portugal in die Arena, aber dank dem Einsatz der Tierschutzorganisation ANIMAL wurde sein Auftritt in der Arena Campo Pequeno in Lissabon kurz vor Mitternacht auf Antrag der Tierschützer von der Kinderschutz -Kommission verboten.

„Das ist ein wichtiger Sieg. Die Unterdrückten haben die Unterdrücker in die Knie zwingen können. Das ist ein motivierender Sieg“, jubelte ANIMAL-Vizepräsidentin Rita Silva.

Die Demonstranten mussten von Polizisten vor der Wut der Stierkampfanhänger geschützt werden, neben Beschimpfungen wurden ihnen auch Schläge angedroht.

Die Demonstranten trugen T-Shirts und Transparente mit Slogans wie „Stierkampf ist eine Krankheit“, „Stierkampf ist Folter“ oder „Ich bin Portugiese, ich bin zivilisiert“.

Für morgen ist ein weiteres Spektakel mit Michelito geplant, diesmal in Portalegre, man will alles versuchen um dies ebenfalls zu verhindern.

Quelle: greenpeace-magazin.de

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Animal.org.pt :: No More Crimes Without Punishment :: ManifestoANIMAL.org

Siehe auch:
Erziehung zur Grausamkeit
Protest gegen Kinder Torero
Guinness verweigert Kindertorero Michelito den Stiermord-Weltrekord

Allgemein, STIERKAMPF | 0 Kommentare

19th Juni 2009

Dédalo darf bleiben und ein weiteres Galgo-Schicksal

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Dédalos Ausichten nach seinem Auffinden waren nicht gut, alter schlecht verheilter Bruch , Erlichiose, Leishmaniose und Filariose positiv, doch Maria Nieves wollte ihn nicht aufgeben und ihr Kampf hat sich gelohnt. Dem Galgo geht es inzwischen sehr gut und er genießt das Leben.
Nicht nur dies, er hat sich in das Herz seiner Pflegerin geschlichen und wird für immer und ewig bei ihr ein zuhause haben.

Siehe auch: Dédalo, ein Held

Vorgestern ist ihr die Streunerin ÁMBAR über den Weg gelaufen, diese Galga ist ca. 2 Jahre alt, ruhig, o.K. mit Katzen, noch sehr ängstlich. Für diese Galga sucht Maria Nieves nun dringend ein zuhause.

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Kontakt: escila83@hotmail.com

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19th Juni 2009

Rebellion gegen das “Umweltdesaster” in Kastilien und León

11 Non Profit Organisationen verlangen von der Regierung, dass sie die Kompetenzen der Umweltkommission zurück erlangen. Sie klagen die Ausbeutung des Ökosystems an.

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Das war noch nie in Spanien geschehen: Ganze 11 Non Profit Organisationen haben von der Regierung verlangt, dass sie die Kompetenzen der Umweltkommission von Kastilien und León (das in Händen der konservativen Partei PP ist) entziehen, da sie glauben, dass die Grenzen deutlich überschritten sind: Massive Vergiftung der Fauna, massive Ausbeutung der geschützten Ökosysteme, wiederholte Nichterfüllung juristischer Sachlagen u.s.w. Die Liste der Verletzungen an die Natur ist lang und schwerwiegend. Doch die Umweltkommission ist zu keiner Aussage bereit.

Die Konstitution garantiert rechtliche Schritte, falls eine autonome Region ihre Verpflichtungen zum Schutz der Umwelt nicht wahrnimmt. Es braucht aber die Unterstützung der Mehrheit des Senates, um die Kompetenzen einer Komission entziehen zu können. Für die Denunzianten war der Anstoß zur Klage das Auftauchen eines weiteren Bärenkadavers im Naturpark Fuentes Carrionas, in Palencia im April. Roberto Hartasánchez, Präsident der FAPAS (Fonds für den Schutz von Wildtieren) bezeichnet die Region Kastilien und León als Güllegrube für die Bären. Seit 2000 sind 13 Bärenkadaver in dieser Region aufgefunden worden.

Auch ist die Jagd mit Schlingen in Spanien und in der ganzen EU verboten, trotzdem wird sie in der ganzen Bärengegend angewendet. Der aktuellste Beweis dafür ist ein internes Dokument, dass der Generaldirektor der Umweltkommission, José Ángel Arranz, unterschrieben hat, in dem das Verwenden von Schlingen ausdrücklich im ganzen Jahr 2008 erlaubte. Es ist eine verbotene Grundpraktika, die zum Tod der Bären führen kann.

Javier Escudero, Mitglied der Organisation Ökologen in Aktion, fügt folgendes hinzu: Die Politik der Umweltkommission von Kastilien und León basiert auf der Ausbeutung der natürlichen Ressourcen, um den großen Interessen zu dienen, nicht den Interessen der Bevölkerung.

Eine beunruhigende Studie hat der Wissenschaftler Javier Viñuela gemacht, der herausfand, das viele Mäusekadaver voller Gift und somit eine Gefahr für die Natur waren. Somit war bewiesen, dass im Naturpark massiv Gift verstreut wurde.

Es bleibt zu hoffen, dass die 11 Non Profit Organisationen mit ihrer Klage etwas bewirken können…

Quelle: publico.es

Dies zeigt mal wieder das wahre Gesicht Spaniens, Gesetze werden nicht eingehalten, diejenigen die die Tier- und Pflanzenwelt schützen sollen, missachten Gesetze und sind verantwortlich an dem Tod zahlreicher Bären und anderer Tiere sowie an der Vergiftung der Umwelt. Ein Skandal ohnegleichen.

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18th Juni 2009

Keine Stierkämpfe in Cádiz! Demonstration am 27. Juli

Die Stadt Cádiz plant den Bau  einer „mehrfach benutzbaren Arena“, dies ist nichts anderes als eine getarnte Stierkampfarena, an vorderster Front der Befürworter die eigens für ihr Projekt eine Webseite geschaffen haben, PRO-PLAZA DE TOROS MULTIUSOS PARA CÁDIZ, steht die Bürgermeisterin , Teófila Martínez, bekannt als leidenschaftliche Stierkampfanhängerin.

Am Samstag den 27 Juni findet eine Demonstration gegen das Vorhaben, das blutige Spektakel wieder in Cádiz zu etablieren, statt.


LA PLATAFORMA ANTIPLAZA DE TOROS MULTIUSOS

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Allgemein, STIERKAMPF | 0 Kommentare

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SOS Galgos - 2009 Juni

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