12th Juni 2009

Wilderei und Diebstahl von Jagdhunden

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Die Guardia Civil hat sieben Personen, wohnhaft in verschiedenen Städten der Provinz León festgenommen. Angeklagt sind sie der Wilderei und sechs von ihnen ebenfalls des offensichtlichen Diebstahls von fünfzehn wertvollen Jagdhunden, darunter Alanos, Podencos, Azules de Gascuña und Griffons.

Schon Anfang des Jahres wurde von der SEPRONA (spanische Umweltpolizei) eine Ermittlungseinheit gegründet weil wiederholt wertvolle Jagdhunde in der Provinz von León gestohlen wurden.

Man vermutete, dass die Täter auch Wilderer sein könnten, was nun bestätigt werden konnte.

Am Mittag des 2 Junis schlug die SEPRONA zu und verhaftete 4 Personen im Reserva Regional de Caza de Mampodre, man entdeckte sechs Köpfe von Gämsen und drei von Rehen, alle illegal erschossen.
Beschlagnahmt wurden u.a. eine Schusswaffe, Schalldämpfer und auch zwei Sender mit denen sich die Täter während ihrer Jagd verständigt hatten.

Von den gestohlenen Hunden sind vier gestorben, sechs sind inzwischen wieder bei ihren Besitzern und die anderen befinden sich noch in León und anderen Provinzen Spaniens und sollen ebenfalls ihren Besitzern wieder übergeben werden.

Noch sind die Ermittlungen nicht abgeschlossen, man prüft, ob die Verhafteten noch in andere Delikte verwickelt sind.

Quelle: soitu.es

Die Jagd, des Spaniers liebstes Hobby, ein „echter“ Mann geht zu Jagd, eine “Lizenz zum Töten” zu erhalten äußerst einfach. Man geht ins Rathaus, zeigt seinen Ausweis vor, bittet um eine Lizens, unterschreibt und schon kann man losballern. Die Zahl der Jagdunfälle in Spanien ist äußerst hoch, schon oft hat ein Jäger einen anderen angeschossen oder tödlich getroffen, nur weil sich etwas im Gebüsch bewegt hat. Die Tiere werden regelrecht durchlöchert, ihr Leiden ist unaussprechlich hoch. Besonders grausam ist die Jagd mit Hunden, ihre Beute, meistens Wildschweine, diese werden regelrecht zerfleischt, die Angst und Schmerzenschreie der Wildschweine sind markerschütternd, oft werden auch die angreifenden Hunde schwer oder gar tötlich verletzt.

Die Anzahl der Jagdhunde, Galgos, Podencos und Meutehunde die jedes Jahr aufgrund der skrupellosen Ausnutzung ihr Leben lassen müssen ist enorm.

Die Jagdvereine haben insgesamt etwa 1 Millionen Mitglieder, jährlich werden etwa 4800 Millionen Euro im Zusammenhang mit der Jagd umgesetzt.

An Selbstdarstellung wohl kaum zu übertreffen sind diese Jäger, die inzwischen schon 10 Videos bei You Tube eingestellt haben:

Caza de jabali con perros / Wildschweinjagd mit Hunden

Ein weiteres Video eines anderen Lustmörders, eines von vielen, vorsicht, nichts für schwache Gemüter!!!

Webseite einer REHALA (Meutehundehaltung)

Siehe auch:
Ein gelungener Schlag gegen Wilderer
Ein „Moderner“ spanischer Justizminister

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11th Juni 2009

Ciuadad Animal: Wir wollen renovieren, wer hilft mit?

Ciudad Animal in Pedro Munoz, ein Tierheim in Spanien, eines von vielen welches dringend Unterstützung braucht.
Im März habe ich einen ersten Notruf veröffentlicht. Bis sich in Spanien etwas ändert, bis Tieren Rechte zugestanden werden, bis die Bevölkerung umdenkt, wird noch viel Zeit vergehen, es ist ein langsamer Prozess.

Umso wichtiger ist die Unterstützung der Tierschützer vor Ort, es können leider längst nicht alle Tiere gerettet werden, dafür sind es viel zu viele. Die Vermittlung ist eine Seite der Arbeit, viele Tiere werden auch innerhalb Spaniens gut vermittelt, viele andere beginnen außerhalb ihrer Heimat ein schönes Leben. Oft dauert es sehr lange, bis die Hunde eine Familie gefunden haben, umso wichtiger ist es, ihnen den Aufenthalt im Tierheim so angenehm wie möglich zu machen. Dies ist wegen fehlender finanzieller Mittel nicht einfach, aber das Tierheim hat kompetente Hilfe erhalten, die Tierhilfe für kleine Seelen hat das Tierheim besucht, nicht ohne jede Menge Spenden im Gepäck und man hat gemeinsam beschlossen, dass ein Umbau dringend notwendig ist.

Im September sollen zuerst einmal die Zwinger der Galgos renoviert werden. Helfer die unentgeltlich arbeiten werden, stehen schon bereit, aber es wird material inm wert von ca. 2800 € benötigt, eine Summe die das Tierheim nicht alleine aufbringen kann. Auch eine Krankenstation ist geplant, ebenso wie ein Waschbecken noch eine Toilette für die Mitarbeiter.

Kontakt über: Tierhilfe für kleine Seelen

Ciudad Animal, Tierheim in Not
Hilfe für das Tierheim Ciudad Animal / Pedro Munoz
Pedro Munoz, wer hilft mit?

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11th Juni 2009

THOR sucht ein zuhause

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Dieser Husky befindet sich im Tierheim Protectora Pequeño Amigos in VALDEPEÑAS (Ciudad Real), kein einfacher Fall, aber der Bitte von Maria, ihn hier vorzustellen, komme ich gerne nach.

Thor ist ein recht brummeliger Hund, was ihm den Ruf gibt, aggressiv zu sein, aber mit den Mitarbeitern des Tierheims ist es sehr liebevoll und verspielt, auch ist er folgsam. Andere Rüden mag er nicht, er wird nur mit Hündinnen zusammen gelassen, ist er mal entwischt, hat er aber keine Beißerei angefangen.

Thor hat man eines Tages am Tierheimtor angebunden aufgefunden, man weiß also nichts von seiner Vergangenheit und warum er ständig brummelt oder knurrt. Dieser Husky ist sicher kein „einfacher“ Hund, er ist nur für wirklich erfahrene geduldige Menschen geeignet, Rüden sollte es in seinem neuen zuhause auf keinen Fall geben.

Kontakt: mariad_c_t@hotmail.com

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11th Juni 2009

Opfer der Gleichgültigkeit

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Alleine die Tatsache, dass es überhaupt Perreras, städtische Auffanglager mit der Intension, die Tiere nach einem gewissen Zeitraum zu töten, gibt, ist mehr als beschämend. Der Mensch macht es sich einfach, sind Hund oder Katze nicht mehr erwünscht, kann man sich ihrer einfach und bequem in einer Perrera entledigen. Die Hunde die einfach ausgesetzt werden, landen früher oder später auch dort, eingefangen von städtischen Hundefängern, zumindest die, die nicht das Glück hatten, von einem Tierschuztverein oder privaten Tierrschützern von der Straße gerettet zu werden. Hinzu kommen die Produkte der Wegwerfgesellschaft, die vorher an Entkräftung, Krankheit oder Misshandlung sterben oder aber Opfer eines Autounfalls werden.

Laut Statistik sterben auf Spaniens Straßen jeder Tag ungefähr 1000 Tiere. Die Allgemeine Verkehrsleitung (DGT) , schätzt dass jährlich etwa 300.000 durch Verkehrsunfälle ums Leben kommen und auch die La Asociación de Empresas de Conservación y Explotación de Infraestructuras (ACEX) bestätigt, dass jeden Tag ca. 1000 Tierleichen von den Straßen geborgen werden.
75 % der Unfälle ereignen sich während der Nacht wegen unangemessener Geschwindigkeiten und schlechter Sicht. Quelle: Igualdad Animal

Mischlinge, Rassehunde, Jagdhunde, Galgos, Podencos, gesunde und kranke Tiere, junge und alte Tiere, unzählige ungewollter Würfe, die Perreras sind voll mit ihnen und die Tierschützer verzweifelt.

Alleine in der Perrera Mairena / Sevilla befinden sich momentan ca. 20-25 zum Tode verurteilte Galgos, einige werden hier vorgestellt: EL BLOG DE LA GALGA „MUSA“.
Kontakt: comdelrio@hotmail.com

Dieser Galgowelpe befindet sich in Jerez, es wird dringen ein Platz für ihn gesucht.
Kontakt: susigarcia1980@hotmail.com
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Diese Galga wurde nachts auf einer Stgraße eingefangen. Kontakt: quelilla24@gmail.com
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Wie viele werden es wohl in ganz Spanien sein?

Es ist ein gesellschaftliches Problem, solange Tiere als Objekte angesehen werden, man ihnen keine Rechte zugesteht, das Töten bei Nichtgefallen eine Selbstverständlichkeit ist, Haustiere nicht kastriert werden, jeder nach Lust und Laune züchten kann, es keine Einschränkungen Jäger und Galgueros gibt, wird sich an der Situation nichts ändern. Die Regierung ist gleichgültig, Kastrations- und Aufklärungskampagnen werden von ihrer Seite nicht durchgeführt, es ist offensichtlich bequemer die unliebsam gewordenen Tiere zu töten, als Projekte ins Leben zu rufen, die an der Situation etwas ändern.

Die Städte und Gemeinden geben viel Geld für die Beseitigung der Streuner und legal zum Töten abgegebenen Tiere aus, dieses könnte man wesentlich besser in wirksame tierschutzgerechte Maßnahmen investieren.

Das Töten von Tieren ist eine Selbstverständlichkeit, genauso wie deren Misshandlung und Ausbeutung, ich beziehe mich hiermit auf die sogenannten Nutztiere die der Fleischgewinnung dienen, bei ihrer Misshandlung schreit so mancher „Tierfreund“ nicht laut auf. Was diesen Tieren an Gräueltaten zugefügt wird ist auch kaum noch zu überbieten.

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10th Juni 2009

Pactar con el gato / Pakt mit der Katze

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Heute wird in der Bücherei Cinemascope das Buch und die DVD “Pactar con el gato”, vorgestellt, ein Film der auch über den Schutz der streunenden Katzen erzählt von Persönlichkeiten, in der Regel Frauen, die Körper und Seele dem Tierschutz widmen.

Auch die Hauptschauspieler, Alberto Jiménez, Bethlehem Fabra, Pau Roca und Rose Avalon werden anwesend sein.

Julia hat einen einäuiger Kater. Julia ist zutiefst abhängig von ihrem Onkel David, einem Tierarzt, den sie abgöttisch liebt. Dieser hat eine hübsche Freundin. Der beste Freund von Julia ist Aparasi. Er ist mehr als ein guter Freund, die heimliche Liebe.
Er macht alles, um was Julia ihn bittet, dies erlaubt ihm, bei ihr zu sein.
Der einäugige Kater entläuft und Julia, Aparasi und ihr Onkel David machen sich gemeinsam, für mehrere Tage, auf die Suche, über den Dächern ihrer Umgebung. Während dieser Tage begegnen ihnen viele Menschen, ein Detektiv auf der Suche nach der Quelle eines Alarms, eine Frau, die mit 65 kranken Katzen zusammenlebt, experimentelle Video-Künstler auf der Spitze eines Turms, chinesische Phillipinen auf der Flucht vor der Polizei, einer Neurotikerin und auch der einäugige Kater, Freier einer Katze.

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pactarconelgato.com

pactarconelgato.blogspot.com

Siehe auch: Ist das Beste des menschlichen Wesens in den Tieren?

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10th Juni 2009

Die Odyssee ist zu Ende

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Wer die Geschichte des American Bloudhounds MIMOSO noch nicht kennt, kann sie hier nachlesen:

Die Odyssee des American Bloudhounds von La Cogalera

Endlich ist Mimoso angekommen. Angekommen in seinem neuen Zuhause, in seinem neuen Leben. Becks heißt er jetzt und kann jetzt sein Hundeleben in vollen Massen genießen.

Vor Monaten sahen wir ihn zum ersten Mal in diesem vor Kot starrenden Jägerzwinger, mit traurigen Blick und niedergeschlagener Haltung. Das steinharte Brot, das wir ihm zuwarfen, verschlang er, ohne zu kauen. So ausgehungert war er. Und sind es noch seine Hundekollegen, die dort zurückblieben. Weiterlesen »

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9th Juni 2009

Perrera Olivenza: Wir wollen die Wahrheit wissen!

Kampagne:

„WIR WOLLEN DIE WAHRHEIT ÜBER DIE PERRERA PROVINCIAL DER DIPUTATION BADAJOZ UND OLIVENZA WISSEN”

Dieses Foto wurde am 15.01.2009 in der Anlage der Perrera Provincial de Olivenza gemacht. Ohne Kommentar…

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1. EINLEITUNG

Wir alle in der Welt des Tierschutzes wurden überrumpelt, als die Diputation Badajoz im Jahre 2006 erklärte, dass die Geschäftsführung der Perrera Provincial in Olivenza an eine private Firma übertragen werden sollte.

Das Gesetz 5/2002 de Protección de los Animales en la Comunidad Autónoma de Extremadura (Gesetz 5/2002 für den Schutz der Tiere in dem unabhängigen Distrikt Extremadura) verbietet dies in seinem Art. 24.1.b) aus gutem Grund. Es ist logisch, dass eine Firma, die das Ziel hat, Gewinn zu erzielen, die Kosten minimieren würde, um den größtmöglichen Gewinn zu erzielen und wenn wir über Tiere sprechen, bedeutet es seinen Gewinn zu mehren indem man das Futter und die tierärztliche Betreuung reduziert. Wenn sie sowieso in 20 Tagen sterben… was macht es aus, wie sie währenddessen leben und wie sie sterben.
JA, es macht etwas aus, es ist der Unterschied zwischen dem Stillstehen im 19. Jahrhundert oder dem Gehören zu einer zivilisierten Gesellschaft der ersten Welt, in der man nicht zulässt, dass vermeidbares Leid absichtlich an lebende Wesen zugefügt wird, begonnen bei den Menschen.

In jedem Zeitabschnitt hatten die Tierauffangstationen ihre eigenen Probleme und wir hatten noch immer nicht den Kern dieser erreicht. Jetzt, 2009, haben wir FEPAEX und innerhalb unserer Ziele liegt: Das Ersetzen der Perrera-Schlachthäuser des 19. Jahrhunderts durch Auffangzentren des 21. Jahrhunderts.

Der Fall der Perrera Provincial der Diputation Badajoz und Olivenza ist besonders schlimm. Zum Einen, da wir als Organisation innerhalb kurzer Zeit zahllose Beschwerden bekommen haben und zum Anderen wegen der Anzahl der Tiere, die dort gestorben sind, mehr als 4000 Hunde in diesen drei vergangenen Jahren und was noch schlimmer ist… WIE sind sie gestorben? …. Welche Art von Behandlung haben sie erfahren müssen vor ihrem Tod?…

Die Maßnahmen, die wir getroffen haben mit den zuständigen Verwaltungen, um zu erfahren, was wirklich passiert ist in diesen beiden Gängen des Todes von Olivenza, waren nicht ergiebig Dasselbe können wir sagen über die Maßnahmen, die wir getroffen haben mit denjenigen, die über das Internet “Den Horror der Perrera Olivenza” verbreitet haben. Über all dies werden wir Sie in späteren Kapiteln des Dossiers informieren.

Wir als Bewohner Extremaduras, haben als Bürger das Recht und die Pflicht von unseren Verwaltungen INFORMATION und TRANSPARENZ in ihren Aktionen zu fordern. FEPAEX hat ihre Verantwortlichkeit hierin bereits genommen, indem sie Unregelmäßigkeiten in der Schlachthaus-Perrera von Olivenza vor der SEPRONA angab, damit diese untersucht werden können. Wie die Federation, die eine Politik der Transparenz führt und für alle die, die interessiert sind, dies ist die Anzeige (in spanisch).

Mit dieser Einleitung öffnen wir das Dossier der Schlachthaus-Perrera von Olivenza , welches wir als die Kampagne: “WIR WOLLEN DIE WAHRHEIT ÜBER DIE PERRERA PROVINCIAL DER DIPUTATION BADAJOZ UND OLIVENZA WISSEN”, betiteln. Mit dieser Kampagne und den technischen Mitteln, die das 21. Jahrhundert uns zur Verfügung stellt, versuchen wir, alle Information, die uns zur Verfügung steht, öffentlich zu machen und dies auch in der Zukunft fortzusetzen. Wir glauben, dass eine informierte Gesellschaft nicht ignorieren kann, was passiert und als Konsequenz auch nicht wegschauen kann; eine informierte Gesellschaft hat die Möglichkeit, die Umstände in denen sie lebt, zu verändern und zu verbessern.

Wir werden Kapitel hinzufügen, bis wir aus ALLEN die WAHRHEIT gefunden haben. Dieses Problem ist das Problem von ALLEN und wir müssen es mit ALLEN lösen.

Das nächste Kapitel des Dossiers wird sich um die private Firma, die die Leitung über das Perrera-Schlachthaus hat, drehen. Anfänglich war das INFINSA S.L. und jetzt Manuela Pablo Díaz. Jeder, der Informationen über sie hat oder über das Perrera-Schlachthaus, bitte schickt sie uns an fepaex@gmail.com, damit wir sie veröffentlichen können.

In anderen Kapiteln werden wir uns beschäftigen mit den Beziehungen zwischen dem Perrera-Schlachthaus und der Diputation von Badajoz, zwischen dem Perrera-Schlachthaus und der Dirección General de Explotaciones Agrarias (Landbaudirektorat), zwischen dem Perrera-Schlachthaus und den Personen, die “Los horrores (der Horror)” im Internet verbreiten.

Wir werden Sie weiterhin informieren…

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Siehe auch: Anzeige erstattet gegen die Perrera von Olivenza

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9th Juni 2009

Die PSOE, die PP und die IU ignorieren das Leid der Tiere in Experimenten

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Das europäische Parlament hat neue Richtlinien über Tierexperimente angenommen. Das Ziel dieser Richtlinien war, wissenschaftliche Alternativen zu den Tieren zu finden, um somit die Anzahl der Tierexperimente zu senken. Heutzutage führen Tierexperimente zu Krankheiten, Leid und Tod von Millionen fühlenden Lebewesen, und meistens geschieht das in einer Form, die unnötig und grausam ist. Aber die Schlussabstimmung ist sehr enttäuschend und pervers ausgefallen. Die Werte für den Respekt und Schutz des Lebens der Tiere sind außerhalb dieser Richtlinien geblieben, und deshalb habe ich gegen diese Richtlinien gestimmt. Jedes Jahr sterben mehr als 12 Millionen Tieren in wissenschaftlichen Experimenten in europäischen Laboren. Und dass anhand von Krankheiten und Folter. Aber das komische ist, dass viele dieser Schmerzen und Tode der Tiere unnötig sind, da es für viele solcher Experimente alternative Methoden gibt, die keine Tiere benötigen. Diese alternativen Experimente sind wissenschaftlich glaubhaft und von europäischen Institutionen anerkannt, wie die OCDE. Wenn wirklich ein Bestreben durch die Politik und die Europäischen Union bestehen würde, könnte man das schreckliche Leid der Tiere reduzieren. Stattdessen haben die wirtschaftlichen Interessen von einigen großen Laboren und ihren Druck auf die Europaparlamentarier verhindert, dass viele Experimente mit Tieren ersetzt wurden.

Es ist wichtig, die große Insensibilität und das Fehlen von Mitleid mit den Lebewesen aufzuzeigen, die die meisten der spanischen Parlamentarier aufweisen, aus dem linken wie aus dem rechten Lager. Das Argument, dass Tierexperimente wichtig für das Erforschen und Heilen von Krankheiten wie auch für die Rettung von Menschenleben sei, wurde von der befürwortenden Lobby betont wie auch von den meisten Europaparlamentarier, um die neuen Richtlinien anzunehmen. Aber dieses Argument ist veraltet und ist nicht zeitgemäß, wenn man bedenkt, dass es Alternativen gibt, die genau so gut sind wie die Experimente am Tier. Experimente am Tier könnten langsam aber sicher durch diese Alternative ersetzt werden, um das große Ziel, Krankheiten zu heilen und zu verhindern, realisieren zu können. Aber die Bürokratie und die wirtschaftliche Interessen der großen pharmazeutischen Labore verhindern das Einsetzen von Alternativen. Und dieses Verhalten verhindert die notwendige moralische, politische und kulturelle Entwicklung, die ein neues europäisches Gesetz, dass die Rechte der Tiere in Tierexperimenten anerkennt, wenn es ja schon Alternativen gibt, benötigt. Nur 4 der 54 spanischen Parlamentarier haben für eine Verminderung der Anzahl der Versuche mit Primaten gestimmt.

Sehr schockierend war die Abstimmung der Parteien PP, PSOE und IU gegen das Eliminieren der Anzahl Versuche mit Primaten, die aus der Natur dazu eingefangen werden. Das Erlauben von Versuchen mit Primaten, die aus ihrem natürlichen Umfeld eingefangen wurden ist doppelt barbarisch: Einerseits ist das Verwenden von solchen hoch sensiblen und in ihrem emotionalen, kognitiven Fähigkeiten dem Menschen sehr ähnlichen Lebewesen einfach nicht richtig, andererseits wird dass Einfangen von wildlebenden, geschützten und vom Aussterben bedrohten Tieren angekurbelt.

Alberto Díez, Direktor des nationalen Tierschutzes Animales (ANDA), kommentierte die Abstimmung folgendermaßen: “ Mit der Zustimmung dieser Richtlinien hat man eine historische Chance verpasst, um das heikle Verwenden von Primaten in Experimenten kontrollieren zu können“.

David Hammerstein Eurodiputado de Los Verdes

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Anm.: PP und PSOE sind die stärksten spanischen Parteien.

Alles was Sie über Tierversuche wissen sollten und was man dagegen machen kann finden Sie auf folgender Webseite:

Ärzte gegen Tierversuche

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8th Juni 2009

PACMA kann stolz auf sich sein!

Als drittstärkste außerparlamentarische Kraft hat PACMA, die spanische Tierschutzpartei, ein ausgezeichnetes Ergebnis bei der Europawahl 2009 erzielt, sie konnten die Anzahl ihrer Stimmen um 65% erhöhen und stehen an 9. Stelle.
Das Thema Tierschutz wird immer wichtiger, auch den Spaniern.

HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH !

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Siehe auch:
PACMA, sie Stimmer der Tiere in Europa
Marta Jimeno, die Stimmer der Tiere Europas / PACMA

Auch DIE GRÜNEN in Spanien / LOS VERDES-GRUPO VERDE EUROPEO haben ein gutes Ergebnis erziehlt, auch diese Partei setzt sich für Tierschutz und die Abschaffung der Stierkämpfe ein, sie steht an 8. Stelle.

Wahlergebnisse: http://resultados2009.mir.es

Auch hier bei uns scheinen Umwelt und Natur den Menschen immer wichtiger zu werden, BÜNDNIS 90 DIE GRÜNEN, freuten sich über ihr gutes Wahlergebnis, nun muss man hoffen, dass das Thema Tierschutz, nicht nur bezogen auf Nutztiere, sondern auch auf Haustiere, mehr Beachtung im Europaparlament findet.

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8th Juni 2009

Anti-Stierkampf Demonstration Granada 13. Juni

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CACMA und RESCATE ANIMAL GRANADA haben zur Demonstration am 13. Juni zur Abschaffung der Tauromachie aufgerufen.

Fronleichnam, auch dieser christlichen Feiertag, schützt die Stiere nicht vor Folter. Die Kirche wird wieder Komplize der Stierkämpfe im Namen von Gott sein. Die katholische Kirche erlaubt, dass das christliche Fest Corpus Christi (Fronleichnam) in ihrem Namen von Blut befleckt sein wird. Vergessen sind die einstigen Verbote, so hatte 1567 hat der heilige Papst Pius V. in der Bulle De Salute Gregis den Stierkampf verboten.

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Siehe hierzu: Stierkampfverbot, Quelle: Institut für Zoologische Theologie
„Der Spanische Stierkampf“, bei tierdach.de

Allgemein, STIERKAMPF | 5 Kommentare

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SOS Galgos - 2009 Juni

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