4th September 2009

Stierkampf: Es ist Zeit, zu sagen: „Genug ist genug!“

Jedes Jahr finden grausame und blutige Stierkämpfen in Spanien statt, bei denen tausende Tiere gequält und getötet werden. Nicht nur die Stiere sind Opfer des unnötigen Kampfes, auch die eingesetzten Pferde werden oft verletzt oder getötet.

In diesem Jahr haben sich bereits über 180.00 katalanische Bürger in der PROU-Kampagne („Es ist genug“) zusammen geschlossen und ein Ende des blutigen „Sports“ in ihrer Region gefordert.

Die überwältigende Ablehnung durch die Öffentlichkeit sorgte dafür, dass das katalanische Parlament noch in diesem Jahr über die ein Tierschutzgesetz für Stiere und Pferde, die in den Kämpfen eingesetzt werden, abstimmen wird.

Ihre Unterstützung zu diesem Zeitpunkt ist enorm wichtig, um den verantwortlichen Politikern zu verdeutlichen, dass das Anliegen der katalanischen Bürger weltweite Unterstützung findet.

Mit Ihrer Unterschrift, rückt das Ziel eines stierkampffreien Spaniens immer näher. Erheben auch Sie Ihre Stimme und helfen Sie mit, den archaischen Stierkampf für immer zu beenden und die Tiere vor einem qualvollen Tod zu retten.

Hier geht es zur Petition:

stierkampf_petition_wspa.jpg

Vielen Dank und tierschützerische Grüße!

Ihre WSPA Welttierschutzgesellschaft

Siehe auch:
Eine Nachricht die einschlug wie ein Blitz
Der Countdown hat begonnen
Fantastisch – 175.212 Katalanen für Stierkampfverbot
Endlich, die Frist läuft mit 180.169, mehr als das Dreifache als benötigt, aus

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4th September 2009

Anti-Stierkampf-Demonstration in Ronda

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Samstag 5. September
16-18 Uhr
Puente Nuevo
(Brücke über dem Tajo am Ortseingang von Ronda)

Colectivo Andaluz Contra el Maltrato Animal


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3rd September 2009

Stierhatz im tiefsten schwarzen Spanien

Riesige Staubwolken, der Gestank nach Benzin, Motorenlärm, Fahnen und wildes Geschrei liegen in der Luft . Das Video vom Stiertreiben in Galapagos ist ein eindrucksvolles Beispiel menschlicher Grausamkeit gegenüber einem Tier. Bewaffnet mit Geländewagen wird der Stier von der grölenden Masse gehetzt und schließlich getötet, offensichtlich der letzte Kick für hirnlose Möchtegernhelden einer „modernen“ Gesellschaft.

Kritik an diesem Spektakel ist unerwünscht, dies bekamen Aktivisten von PACMA und auch das Fernsehteam von Telecinco schmerzhaft zu spüren. Sie wurden tätlich angegriffen und Filmmaterial wurde ihnen entrissen, Zuschauer sind unerwünscht, aber trotzdem oder gerade deswegen hat auch Telecinco eine Reportage veröffentlicht.

Mobbing

Noch schlimmer traf es einen Ökobauern aus Galapagos. Er und seine Familie wurden schikaniert, aufgefordert das Dorf zu verlassen, das Auto wurde in Brand gesetzt, danach ließ man es verschwinden. Dies, einzig und allein aus dem Grund eine andere Ideologie zu vertreten, die „encierros al campo“ nicht zu befürworten. Man beschuldigt ihn zudem, die Presse informiert zu haben.

Quelle: 20minutos.es

Siehe auch: Stierhatz der modernen Art

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3rd September 2009

Die Rettung naht

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Eigentlich sollte dieser Welpe schon längst aus diesem dreckigen Loch befreit werden, aber die Behörden arbeiten langsam.

Seit vier Wochen fristet der Hund ein trauriges Dasein in einem verfallenen Haus, inmitten von Dreck und angebunden an einem Seil, 24 Stunden lang. Der Hund befindet sich in den Händen einer problematische Familie mit zwei Kindern.

Anstatt das Tier zu befreien, wurde der Familie aufgetragen, innerhalb von 15 Tagen den Hund mit Mikrochip zu kennzeichnen, zu impfen und den Hof zu säubern.

Nun hat sich die Stiftung FAADA der Sache angenommen und wird alle notwenigen Schritte einleiten um das Tier aus dieser Situation zu befreien.

www.faada.org

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3rd September 2009

In Erinnerung an GISELA

19 Tage kämpfte man um das Leben dieser Galga, 19 Tage voller Hoffnung und voller Bangen, auch Gisela gab sich alle Mühe, wollte leben, doch sie hat es nicht geschafft und ist am 1. September über den Regenbogen gegangen.

Ihre Bauchspeicheldrüse hat versagt, nach einer kleinen Verbesserung verschlechterte sich ihr Zustand wieder, so sehr, dass sie keine Nährstoffe mehr aufnahm. Gisela hatte keine Kraft mehr weiterzukämpfen und so entschloss man sich die Galga in Frieden gehen zu lassen, in den Armen derjenigen, die sich so sehr um sie gekümmert hat.

Die Arbeit in Noah´s Arc wird weitergehen und wenn morgen eine andere Gisela kommt, wird man genauso für sie kämpfen.

Alle VIDEOS von Gisela

NOAH´S A.R.C. Animal Rescue Centre
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2nd September 2009

Ein Notfall nach dem anderen

Der Tierschutzverein La Guardia bittet um Unterstützung, ein Notfall nach dem anderen macht den Tierschützern das Leben schwer.

Man ist verzweifelt, ist gerade ein Tier gerettet, kommt der nächste Notfall, stationärer Aufenthalt in der Tierklinik, Operationen, Impfungen, Kastrationen, etc.

Dies alles ohne finanzielle Unterstützung der Stadt. Momentan betreuen die Tierschützer vier Sorgenkinder, die Galga VICTORIA, die nun schon einen Platz und Unterstützung gefunden hat,

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der Welpe BLOO, mit einem Auge kurz vor dem Zerplatzen, er wurde operiert, das Auge konnte nicht gerettet werden, alleine die Operation hat 300€ gekostet.

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WANDA, eine alte Hündin mit zerstörter Rute die amputiert werden musste, 200€, zum Glück war sie schon kastriert.

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SPUKY, dieser Hund lief schreiend mitten über einen Jahrmarkt, entweder ist er aus großer Höher irgendwo runtergefallen oder man hat ihn hinuntergeworfen, er biss vor lauter Schmerzen und Angst, seine Hüfte musste operiert werden, 500€.

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Ein Notfall nach dem anderen, der Schuldenberg wächst unaufhörlich, wenn es so weiter geht, werden die Tierschützer bald keinen verletzen Tieren mehr helfen können

www.laguardia.org

Protectora La Guarida
IBAN: ES19 2100 2631 8701 1032 2978
BIC: CAIXESBBXXX

Kontakt:
juncalin@gmail.com
marsaps@hotmail.com

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1st September 2009

Wenn der Mob in die Schlacht zieht….

Las Huellas de Cantabria, Provida Animal de Bizkaia, PACMA (Partido Antitaurino Contra el Maltrato Animal) und CAAB (Colectivo Antitaurino y Animalista de Bizkaia) haben sich am 30. August zu einer friedlichen Kundgebung gegen die Stierfeste in in der kantabrischen Stadt Ampuero versammelt.

Anwesend waren ca. 50 Stierkampfgegner, die von ca.300 Bewohnern dieser Stadt tätlich angegriffen wurden.

Nicht nur verbale Attacken wie „Hurensohn“ und „Scheißkerl“ bis zu Morddrohungen mussten sich die Aktivisten gefallen lassen, die Stierkampfanhänger warfen mit Eiern und schreckten auch vor körperlichen Angriffen nicht zurück. Einen Tierschützer traf ein Faustschlag mitten ins Gesicht, so dass die Lippe aufplatzte, Plakate wurden zerstört oder ihnen aus der Hand gerissen, das Motorrad eines Demonstranten im Fluß versenkt, man bewarf sie mit Steinen und Feuerwerkskörpern und auch der Reisebus der Aktivisten war vor dem Mob nicht sicher, man zerstörte einen Außenspiegel, die Bilder sprechen Bände.

Dies alles geschah vor den Augen der Guardia Civil.
Die Angriffe waren so brutal, dass die Demonstranten von der Polizei bis zum nächsten Ort, Laredo, eskortiert wurden.

In Spanien werden nicht nur die Stiere grausam zu Tode gequält, auch Gegnern dieses Tierquälerei wird mit Gewalt begegnet.

Quelle: 20minutos.es

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1st September 2009

Verräter

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Jedes Jahr verlassen in Spanien 500 000 Verräter ihren besten Freund. Bist du einer von ihnen?

Diese Kampagne gegen das Aussetzen und die Aufgabe von Tieren wurde von dem Tierschutzverein UPRODEA (Unión Protectora y Defensora de Animales) aus Sevilla ins Leben gerufen.

Erst kürzlich wurde eine neue Statistik von Pedigree zum Thema veröffentlicht, welche eine Zunahme um 8 Prozent gegenüber dem Vorjahr zeigt.

Diesmal wird die Wirtschaftskrise für die Misere verantwortlich gemacht, aber UPRODEA ist davon überzeugt, dass in erster Linie die Undankbarkeit und Unverantwortlichkeit gegenüber den Tieren die Ursache allen Übels ist. Tausende von Tieren sterben täglich in den zahlreichen Auffangstationen des Landes, ebenso viele auf den Straßen.

Die Statistik bestätigt, dass sich in Spanien, gegenüber anderen EU Ländern die Situation verschlimmert, die Anstrengungen der vielen Vereine und Privatpersonen tragen kaum Früchte.

www.uprodea.org

INTERNATIONALE UNTERSTÜTZUNG IST WICHTIG!

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Umso wichtiger ist es, auf internationaler Ebene Druck auf die spanische Regierung auszuüben und die spanischen Tierrechtler zu unterstützen.

Daher noch einmal mein Aufruf, sich der Plataforma Leyes Animales Ya anzuschließen. Bisher haben sich gerade mal vier Organisationen aus Deutschland, zwei aus Frankreich und eine Organisation aus der Schweiz sich die Mühe gemacht, mittels einer schnell und einfach zu verfassenden e-Mail die Tierrechtsplattform zu unterstützen.

Der Aufruf, mit der Bitte um Unterstützung wurde schon mehrmals veröffentlicht und mittels mehrerer Tierschutzverteiler mehrmals verbreitet.

Das Ergebnis ist ein Armutszeugnis ohnegleichen, da möchte man ja fast behautpten, dass die ganzen auf Tiervermittlung spezialisierten Organisationen, kein Interesse daran haben, dass sich die Zustände in Spanien ändern. Hat man vielleicht Angst irgendwann keine Tiere mehr retten zu können?

Zeigen auch SIE, dass sie Interesse daran haben, dass sich endlich das Blatt zugunstern der Tiere wendet, zeigen auch SIE, dass sie wollen, dass sich die unhaltbaren Zustände vor Ort ändern, eine Unterschrift die viel bewirken kann sollte Ihnen der geringe Zeitaufwand wert sein.

Es geht ganz einfach, bitte eine Mail mit folgenden Angaben:

Name der Organisation
Kontaktperson, oder Kontaktpersonen
e-mail
Telefon
Postanschrift

…an folgende Adresse schicken: laura_ogue@yahoo.es

Betreff: adherirse a la Plataforma „LEYES ANIMALES YA“

Die Zustände in Spanien werden sich nur dann ändern, wenn es endlich vernünftige Tierschutzgesetze, Aufklärungs- und Sterilisiations- und Kastrationskampagnen gibt.
Die Probleme müssen vor Ort gelöst werden, sonst wird sich an dem Elend der Straßentiere nie etwas ändern. Weiterlesen »

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SOS Galgos - 2009 September

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