4th Oktober 2009

Update Rodeo Europe Tour 2009

Kürzlich wurde eine Kampagne gegen die Rodeo Europe Tour 2009 gestartet, die voraussichtlich mehrere europäische Länder heimsuchen wird.
Die Tour ist bereits in Spanien unterwegs. Initiative Anti-Corrida und Fight Against Animal Cruelty (FAACE) waren am 26./27.09.09 in der Stierkampfarena von Valencia und haben sich selbst ein Bild davon gemacht, was den Tieren von den US-Cowboys angetan wird. Ausschnitte der beiden Shows sind ab sofort auf You Tube zu finden.

Das Video ist in englischer Sprache verfasst, da das es auch von Tierrechtlern in den übrigen EU-Ländern genutzt werden soll. Im Video wird erklärt, dass die Veranstaltung alle Klischees von Rodeo erfüllte.
Zusätzlich zu den hinreichend bekannten Zwangsmitteln konnten wir jedoch auch den Einsatz von Messern beobachten, mit denen die Pferde dazu veranlasst wurden, die Startbox zu verlassen. Wie uns zwischenzeitlich von der auf Rodeo spezialisierten amerikanischen Tierrechtsorganisation SHARK bestätigt wurde, ist der Einsatz von scharfen und spitzen Gegenständen bei der Professional Rodeo Cowboy Association (PRCA), deren Mitglieder in
Valencia auftraten, durchaus üblich.

Ungewohnt war, dass auch der Flankengurt bei den Bullen beim Verlassen der Startbox stark angezogen wurde und dass der Schwanz der Tiere unter den Flankengurt gelegt wurde. Man kann sich vorstellen, wie sich die Tiere gefühlt haben müssen.

Ebenso wurden verschiedene Kälberdisziplinen vorgeführt. Die Kälber standen zwar wieder auf, aber flüchteten bzw. torkelten benommen zu Ausgang. Wir müssen in einigen Fällen auch von inneren Verletzungen ausgehen, die durch den harten Aufprall ausgelöst wurden.

Erfreulicherweise demonstrierten vor der Stierkampfarena einige mutige spanische Tierschützer, während drinnen das Publikum mit einer perfekten Licht- und Musikshow und großen Monitoren aufgeheizt wurde.

Zusätzlich zu den in der ursprünglichen Kampagne www.iwab.org/campaign.html aufgeführten Anschriften, sollte jetzt noch bei den spanischen und amerikanischen Veranstaltern protestiert werden. Wenn ihnen klar wird, dasssie hier nur auf Ablehnung treffen und keine Karten verkaufen, machen sie vielleicht einen weiten Bogen um Deutschland.

Die Anschriften:

GP Spain Eventos: prensa@gpspaineventos.com , info@gpspaineventos.com

und

ESFM Entertainment: javier@esfm-ent.com , janet@esfm-ent.com

Ein möglicher, nicht ganz freundlicher, Musterbrief:

***
Dear Sirs,

We don’t want to see your cruel rodeo show in Germany. Most of the things
you are doing to the poor animals are banned over here anyway – as in other
European countries. You won’t be allowed to use the flank strap, the spurs,
electro shockers or sharp objects. You won’t be allowed to do bullriding,
team roping, tie-down-roping and steer wrestling.

Rodeo does not sell many tickets over here anyway, but in view of the bad
reputation of your show – as shown in Spain – people will boycott your show.

Yours faithfully,

***

Übersetzung:

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir wollen Ihre grausame rodeo show in Deutschland nicht sehen. Die meisten
der Dinge, die Sie den armen Tieren antun, sind hier ohnehin verboten –
genauso wie in anderen europäischen Ländern. Sie dürfen den Flankengurt, die
Sporen, den Elektroschocker oder scharfe Gegenstände nicht benutzen. Sie
dürfen kein Bullenreiten, Team Roping, Kälberverschnüren und Steer Wrestling
durchführen.

Mit Rodeo kann man hier ohnehin nicht viele Tickets verkaufen, aber
angesichts des schlechten Rufs Ihrer Show – so wie sie in Spanien gezeigt
wurde – werden die Leute Ihre Show boykottieren.

Mit freundlichen Grüßen

Ganz wichtig: Falls jemand in den bisher genannten Orten Berlin und
Düsseldorf oder anderswo Ankündigungen für die Tour sieht, bitte die
Informationen auf dem Plakat an uns weiterleiten.

Wie immer vielen Dank,
Mechthild Mench

INITIATIVE ANTI-CORRIDA ist eine Arbeitsgemeinschaft von
animal 2ooo – Menschen für Tierrechte Bayern e.V.
Netzegaustraße 1
D-81377 München
Tel/Fax: 089 / 546 90 50 (Büro nur stundenweise besetzt)
www.anti-rodeo.org
www.anti-corrida.de
www.ochsenrennen.org
www.animal2000.de
info@anti-corrida.de

Siehe auch:
Internationaler Protest: Kein Rodeo in Europa!
KEIN RODEO IN EUROPA, Protestbrief an das spanische Kaufhaus El Corte Inglés

Allgemein, Protestschreiben, Adresslisten und Briefe, VIDEOS | 1 Kommentar

4th Oktober 2009

Galgos und ein Windspiel auf dem Siegertreppchen

Sei einem Jahr sind sie ein unzertrennliches Paar, BIKASH und das temperamentvolle Italienische Windspiel DEVLIN.

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Für die meisten Spanier sind Windhunde, besonders die Galgos, nichts weiter als ein Jagdinstrument und demenstsprechend schlecht werden sie auch behandelt. Viele Spanier kennen diese Rasse nur als Jagdhunde, umso wichtiger ist es, dass diese wunderbaren Windhunde auch innerhalb Spaniens von wahren Tierfreunden adoptiert werden, um so ihr Image aufzupolieren.

Viele Vereine machen diesbezüglich Öffentlichkeitsarbeit, diesmal waren die von PRO-GALGO-INTERNATIONAL vermittelten Windhunde die Gewinner eines Wettbewerbs für adoptierte Hunde. Die stolzen Besitzer hat es sehr gefreut und vor allen Dingen ist es ein Erfolg, wenn durch eine solche Veranstaltung gezeigt werden konnte, was für wunderbare Familienhunde Galgos sind.

Mo Swatek:

Der kleine aber rattenfreche Windspielrüde DEVLIN mit seinem Besitzer, dem 14 Jahre alten BIKASH haben an einem Wettbewerb für adoptierte Hunde den 1.Preis gewonnen. Der kleine Frechdachs ist zum sympathischsten Hund des Tages gewählt worden. BIKASH war super stolz und dessen Mama ROSA MARIA noch mehr, denn sie hat vor genau 7 Jahren den Jungen und vor 1 Jahr den Hund adoptiert und seit der Ankunft von DEVLIN sind die beiden unzertrennlich.

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Und SHASA’s Welpen MAYA und DEXTER haben ebefalls grosses Aufsehen erregt, als sie bei einem „ORIENTIERLUNGSLAUF MIT HUND“ in der nähe von Lleida in Katalunien, den 2. Preis gewonnen haben. Sie waren genau wie DEVLIN die einzigen Windhunde an der Veranstaltung und sind total bewundert worden. Viele Leute konnten gar nicht glauben, dass man mit Galgos auch solche Sachan machen kann.

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Wir bekamen dank der beiden Wettbewerbe mehrere Adoptionsanfragen hier in Spanien und es zeigt sich einmal mehr, dass die Galgos die besten Botschafter sind und in eigener Sache viel bewirken können mit ihrem freundlichen Wesen und dem charmanten Benehmen.

PRO-GALGO-INTERNATIONAL

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4th Oktober 2009

Zu Tode gesteinigt

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Gestern Nachmittag wurde Ana Maria von der Polizei gebeteten nach einem streunenden Hund, der sich offensichtlich in einem bedauernswerten Zustand befand, zu sehen. Es gab wohl einige Leute die sich fürchteten und jemanden der damit drohte, den Hund mit seinen eigenen Händen umzubringen.

Um 14.20 rief Ana Maria weinend ihre Freundin an, die Polizei war nicht anwesend, aber einige weinende Kinder die riefen “ Du hast ihn getötet, du hast ihn getötet!“ und ein Jugenlicher mit blutverschmierten Händen. Ana Maria stand ihm gegenüber und ihre Freundin konnte die ganze Konversation am Telefon mitverfolgen, sie weiß nicht, ob Ana Maria sie vergessen hatte, jedenfalls beleidigte der Junge Ana Maria, sie schrie ihn an, er meinte er hätte keinen Hund, „aber das Blut“, „nun, er hat ein Kaninchen getötet“ und dann Gelächter.

Die Freundin hat daraufhin sofort die Polizei angerufen, diese war wohl in der Nähe und bat darum, dass sich Ana Maria doch zeigen sollte. Sie weinte immer noch, sagte sie geht nicht weg ohne den Hund. Schließlich, nach 5 bis 6 Minuten, traf die Polzei ein und suchte den Jugendlichen, alle anderen Leute haben sich sofort zerstreut.

Der Hund wurde hinter einem Graben gefunden, blutverschmiert, überall lagen blutige Steine an denen Hundehaare klebten, seine Augen waren ausgeschlagen.

Ana Maria ist daraufhin zum Polizeirevier gegangen und man hat den Fall aufgenommen, das Rathaus wurde informiert und der arme Hund zur Autopsie in eine Tierklinik gebracht.

Der Tierquäler ist 16 jahre alt, der Hund gechipt, noch weiß man nicht, ob er eventuell der Familie des Täters gehört, ereignit hat sich diese schreckliche Tat am 2. Oktober in Barriada de La Constitución von Güímar.

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4th Oktober 2009

4. Oktober Welttierschutztag 2009

“Alle Geschöpfe der Erde fühlen wie wir, alle Geschöpfe streben nach Glück wie wir. Alle Geschöpfe der Erde lieben, leiden und sterben wie wir, also sind sie uns gleich gestellte Werke des allmächtigen Schöpfers – unsere Brüder.”

Franz von Assisi

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Heute werden weltweit Tierschützer diesen Tag für Informationsveranstaltungen nutzen um auf die Rechte aller Tiere aufmerksam zu machen.

Vom 12. bis 17. Mai 1929 tagte in Wien zum dritten Mal der “Internationale Tierschutzkongress”, an dem Vertreter aus 152 Tirschutzorganisatione aus 32 Ländern teilnahmen. Es wurde u.a. die Einführung eines Tierschutztages beschlossen. Am 8. Mai 1931 wurde dann erstmalig für den 4. Oktober der erste “Welttierschutztag” einberufen, auch zum Gedenken an den Gründer des Franziskanerordens, den Heiligen Franz von Assisi (1182-1226), welcher u.a. wegen seiner Tierpredigten berühmt und als Schutzpatron der Tiere bekannt ist.

Noch nie wurden Tiere so sehr ausgebeutet wie heutzutage, Tierquälerei ist an der Tagesordnung, Haustiere werden werden ausgesetzt oder gequält, Tiere zur volksbelustigung zu Tode gemartert, das Artensterben ist weltweit nicht mehr aufzuhalten, die Umwelt wird zerstört und somit auch die Lebensräumer der Tiere, Millionen von Tieren dienen einzig und allein der Fleischgewinnung…..

„Ganze Weltalter von Liebe werden notwendig, um den Tieren ihre Dienste an uns zu vergelten.“

Christian Morgenstern

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SOS Galgos - 2009 Oktober 04

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