19th Oktober 2009

Misshandlung von Tieren in Spanien

Unermüdlich setzt sich der 2007 gegründete andalusische Kollektiv Colectivo Andaluz Contra el Maltrato Animal / CACMA für die Rechte der Tiere ein, ALLER Tiere.

Dieses Jahr hat es eine beeindruckende Arbeit geleistet in Form Kampagnen, Demonstrationen, Aufklärungsarbeit in Schulen, Konferenzen und der Zusammenarbeit mit anderen Organisationen. Dies alles ist nicht nur mit viel Mühe zu bewerkstelligen, sondern auch mit Kosten verbunden.

Wer das Kollektiv ACMA finanziell unterstützen möchte, kann dies über folgende Bankverbindung:

CACMA
Deutsche Bank Málaga

IBAN ES35 0019 0090 15 4010048056
SWIFT (BIC) DEUTESBB 0019 0090 15 4010048056

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Auch neue Mitglieder sind herzlich willkommen:

http://www.cacma.org/index.php?c=act_volu.php
http://www.cacma.org/eng/index.php?c=act_soci.php

Kontakt: colectivoacma@gmail.com

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19th Oktober 2009

Die Krise tötet durch Hunger

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Die schlechte wirtschaftliche Lage in Spanien sorgt nicht nur dafür, dass immer mehr Hunde und Katzen auf der Straße landen, auch immer mehr Pferde werden von ihren Besitzern aufgegeben und ausgesetzt, man spricht von einer Zuhname von 30 Prozent.

Der andalusische Tierschutzverein Asociación CYC Santa María, der sich der Rettung von Pferden widmet, kämpft gegen Windmühlen, dass massive Aussetzen von Pferden hat dazu geführt, dass ihre Pferdeaufnahmestaion vollkommen überfüllt ist.

Der vorbildlichen Arbeit von Concordia und Virginia, die ihr ganzes Leben damit verbringen den Pferden zu helfen, hat die Zeitung El Mundo einen Beitrag mit dem Titel “Die Krise tötet durch Hunger” gewidmet.

VALOR ist eines der vielen ausgehungerten und verletzten Pferde, er beobachtet die Welt mit seinem einzigen gesunden Auge, seine Haut ist Folge des Nährstoffmangels und das rohe Fleisch erscheint durch Löcher in seinem Fell. Das Pferd müsste 600 kg wiegen, als man es vor seinem sicheren Tod rettete wog es gerade mal 150 kg. VALOR ist ein Pferd von Tausenden die jährlich in Spanien ausgesetzt werden, gezeichnet von unterschiedlichen Misshandlungsgraden, gezeichnet vom Hass und der Verachtung die man ihnen entgegenbrachte. Manche Pferde weisen Wunden am Hals auf, man hatte ihnen den Microchip herausgeschnitten.

Man überlässt die Pferde ihrem Schicksal, ohne Wasser und ohne Futter, vergißt sie in den Reitställen weil man die Unterbringung nicht mehr finanzieren kann, oder aber die verzweifelten Bezitzer bringen sie zum Schlachter.

CYD Santa María erhält durchschnittlich 20 Notrufe täglich, beherbergt momentan 50 Pferde, wäre es möglich könnten 200 Tiere jeden Monat aufgenommen werden, so groß ist die Not.

Die SEPRONA (Naturschutzdienst der Landpolizei) ist am Limit, sie wissen nicht, wo sie all die misshandelten, entkräfteten Pferde unterbringen sollen.

So fand man z.B. vor kurzem ein angekettetes Fohlen, welches sich in seiner Verzweiflung verletzt hatte, 5 oder 6 Tage musste es ausharren bis es von der SEPRONA befreit wurde, in der Wunde befanden sich schon Würmer.

Nicht nur den Besitzern fehlt es an Sensibilität, auch der Justiz, solche Vergehen sind eindeutig als Misshandlung einzustufen, stellt verbittert der Offizier der SEPRONA fest.

Quelle mit Video: elmundo.es

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Asociación CYD Santa María
BIC-swift: CCRIES2A
IBAN: ES03 3058 0881 6027 2000 3445

Siehe auch:
SOS Pferde in Not
Hilferuf aus Andalusien: Pferde in Not
PROMESA, ein trauriges Pferdeschicksal

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SOS Galgos - 2009 Oktober 19

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