26th Oktober 2009

Sanktionen gegen die Stierhatz in Galápagos

Die Region Castilla-La Mancha hat ein Disziplinarverfahren gegen die Stadt Galapagos (Guadalajara) eingeleitet, da es „offensichtlichen Unregelmäßigkeiten“ beim sogenannten „encierro al campo“, gibt. Diese Stierhatz der“modernen“ Art ist nun aufgrund zahlreicher Proteste in den Fokus der Regierung geraten.

Folgende Videos wurden diesen August aufgenommen:

Riesige Staubwolken, der Gestank nach Benzin, Motorenlärm, Fahnen und wildes Geschrei liegen in der Luft . Das Video vom Stiertreiben in Galapagos ist ein eindrucksvolles Beispiel menschlicher Grausamkeit gegenüber einem Tier. Bewaffnet mit Geländewagen wird der Stier von der grölenden Masse gehetzt und schließlich getötet, offensichtlich der letzte Kick für hirnlose Möchegernhelden einer „modernen“ Gesellschaft.

Kritik an diesem Spektakel ist unerwünscht, dies bekamen Aktivisten der spanischen Tierschutzpartei PACMA und auch das Fernsehteam von Tele 5 schmerzhaft zu spüren. Sie wurden tätlich angegriffen und Filmmaterial wurde ihnen entrissen, Zuschauer sind unerwünscht, aber trotzdem oder gerade deswegen hat Tele 5 eine Reportage veröffentlicht.

Noch schlimmer traf es einen Ökobauern aus Galapagos. Er und seine Familie wurden schikaniert, aufgefordert das Dorf zu verlassen, das Auto wurde in Brand gesetzt, danach ließ man es verschwinden. Dies, einzig und allein aus dem Grund eine andere Ideologie zu vertreten, die „encierros al campo“ nicht zu befürworten. Man beschuldigt ihn zudem, die Presse informiert zu haben.

Die Regierung bemängelt, dass zahlreiche Vorschriften für derartige Veranstaltungen nicht eingehalten wurden, u.a. die Anwesenheit von Ärzten und Krankenwagen, die Hetzjagd der Stiere durch nicht genehmigte Fahrzeuge, das Erschießen des Stieres, das Fehlen der veterinär-obligatoischen Überwachung und die Trunkenheit einiger Teilnehmer die offensichtlich mit nicht genhemigten überladenen Fahzeugen an der Hatz teilnahmen.

Laut Sylvia Barquero, der Pressesprecherin von PACMA, besteht auch die Gefahr, dass der panische Stier entkommt und in bewohnte Gebiete rennt. PACMA wird keine Anzeige gegen die Agressoren erstatten, da man sich voll und ganz auf das Ende der Misshandlung von Tieren konzentrieren möchte.

Sara Cordón, die Festtagsabgeordnete von Galápagos, ist hingegen der Meinung, dass man nicht gegen Vorschriften verstoßen hat, weil alle anderen Dörfer ähnliche Feste genauso handhaben.

Quellen:
20minutos.es
20minutos.es

Siehe auch: Stierhatz der modernen Art

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26th Oktober 2009

„vergüenza humana“ / „menschliche Schande“

Endlich wurde am 20. Oktober das Urteil im Fall ACTYMA / Tordesillas verkündet.

Die Tierrechtsorganisation ACTYMA wurde wegen möglicher Beleidigung der Stadt Tordesillas währen der Festwoche “Toro de la Vega 2006″ angeklagt. Actyma (Asociación Contra la Tortura y el Maltrato Animal) hatte für den 12. September 2006 ein Sportflugzeug mit Schlepp-Spruchband gemietet, auf dem stand:

‘Tordesillas, vergüenza humana. Actyma’ (Tordesillas, menschliche Schande. Actyma).

Tordesillas hat Anzeige erstattet, das Verfahren gegen Actyma wurde aufgenommen, weil auf dem Spruchband nicht zum Ausdruck gebracht wurde, dass der Protest gegen den Stierkampf und nicht gegen die Stadt selbst gerichtet ist.

Nun hat der Richter entschieden, dass es sich hierbei weder um üble Nachrede noch um ein Delikt handelt, das Verfahren wurde eingestellt.

Fazit, ab sofort darf man alle Orte, in denen Tiere zu Tode gequält werden „vergüenza humana“ nennen, was uns alle sehr freut.

Quelle:
nortecastilla.es
publico.es

Siehe auch: So tötet man den Toro de la Vega

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26th Oktober 2009

Extremadura gegen Tierquäler

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Spätestens seit die von der Regierung Extremaduras unterstützte und finanzierte Kampgane NINGUN ANIMAL MALTRATADO ins Leben gerufen wurde, hat man den Tierquälern den Kampf angesagt.

Der aktuelle Fall der misshandelten Welpen in Badajoz hat nicht nur für viel Aufsehen gesorgt, sondern auch die Vizepräsidentin der Regierung, Lola Pallero, veranlasst, sich gemeinsam mit dem juristischen Berater Javier Gaspar, mit drei Vertretern vom Tierschutzverein ADANA zu treffen. Lola Pallero höchstpersönlich hat sich mit Agustín Mansilla dem Präsidenten des Vereins in Verbindung gesetzt um alle notwenigen Mittel zur Verfügung zu stellen, die zur Ergreifung des Täters führen können und auch, um persönlich Anklage zu erheben.

Agustin Mansilla, die Vizepräsidentin Raquel Garcia Hierro und der Sprecher des Vereins Juan Carlos Perez, haben die gute Bereitschaft der Regierung genutzt, um weitere wichtige Tierschutzfragen anzusprechen.

So wird zum Beispiel am 29. Oktober mit der Unterschriftensammlung der Volksinitiative zur Refomierung des Strafgesetzbuches begonnen. Um eine Reformierung zu bewirken werden 500 000 Unterschriften benötigt.

Auch wird das Verbot der Amputation von Ohren und Ruten gefordert. Ebenso wurde vorgeschlagen ein zentrales Haustierregister für die gesamte iberische Halbinsel einzuführen, da die Tiere in Portugal nicht in Spanien registriert sind und umgekehrt, ein großteil Extremaduras grenzt an Portugal und dorthin verschwundene registrierte Tiere können nicht ausfindig gemacht werden. Ebenfalls soll in den nächsten Tagen ein Treffen mit Beamten der SEPRONA, der Lokalpolizei und der Nationalpolizei stattfinden, um darüber zu beraten, wie notwendige Tätigkeiten in Zukunft besser koordiniert werden können.

In Extremadura ist man auf dem richtigen Weg, auch wenn dieser steinig und lang sein wird, nirgends sonst in Spanien setzt sich die Regierung so sehr für die Tierrechte ein wie in dieser Provinz.

Siehe auch: Schwerste Misshandlung von zwei Welpen, Badajoz

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25th Oktober 2009

Kampagne: Heizungen für die Katzen von Sevilla

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Damit die Katzen diesen Winter nicht frieren müssen hat der Tierschutzverein Defensa Felina eine Kampagne ins Leben gerufen und bittet um Spenden.

GESUCHT WERDEN
Spenden um Heizkörper zu kaufen (Stück 12€)
BELOHNUNG
1.000.000
Danke

Asociacion Defensa Felina
IBAN : ES61 2100 2679 3001 1022 3287
BIC/SWIFT : CAIXESBBXXX

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25th Oktober 2009

Stiermord beim Wiener Film-Festival

Auf dem Filmfestival in Wien wurde am 23.10. dieses Jahres ein Film über die grausame Welt des Stierkampfs aufgeführt. Doch dieser Film verherrlicht den Stierkampf. Es handelt sich um „Arena“, einem Dokumentarfilm des in Spanien ansässigen Österreichers Günther Schwaiger, der darin die Grausamkeit des Stierkampfs leugnet und das Massaker bei diesem scheußlichen Spektakel als ein ästhetisches Kunstwerk preist.

Klar, dass die Stierkampf-Webseiten voll des Lobes für Schwaigers Machwerk sind. Sie feiern den Propagandastreifen im Hinblick auf die österreichische Herkunft des Autor als „neuen Beweis, dass der Stierkampf wirklich keine Grenzen kennt“ und erwähnen stolz, dass der Film von der österreichischen Regierung gefördert wurde. „Die Idee des Films ist, die Stierkampfwelt zu würdigen, von der Leidenschaft des Publikums bis zur Symbolfigur, welche Toreros in dieser schwierigen Kunst darstellen.“ So wird Schwaiger von den Internet-Aficionados zitiert.

„Arena“ ist nicht der erste Film Schwaigers, in dem Grausamkeiten banalisiert werden. In „Hafners Paradies“ stellte er das Leben eines in Spanien zufrieden lebenden Altnazi dar, ohne diesen Unbelehrbaren kritisch mit seiner Vergangenheit zu konfrontieren.

Weitere Infos über „Arena“ bei sos-galgos.net:

ARENA, Propagandastreifen über die Tauromachie

Bitte protestieren Sie heftig:

Austrian Film Commission : festivals@afc.at, ms@afc.at
VIENNALE, Vienna International Film Festival: office@viennale.at

Falls der Streifen im Fernsehen und in den Kinos auftaucht, sollte auch dann energisch protestiert werden.

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Protestschreiben, Adresslisten und Briefe, STIERKAMPF | 0 Kommentare

25th Oktober 2009

Gemeinsam ist man stark: NO AL ABANDONO / NEIN ZUM AUSSETZEN

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Zum ersten Mal haben in Spanien Tierrechtler einer ganzen Provinz zeitgleich ihre Stimme für die Rechte der Gesellschaftstiere erhoben.

Mehr als 2000 Tiere nahmen begleitet von ihren menschlichen Freunden an den Kundgebugungen, die vor den Rathäusern von Algeciras, Almería, Cádiz, Córdoba, Granada, Huelva, Jaén, Málaga und Sevilla stattfanden, teil.

In allen Städten wurden ab 12 Uhr die Pressemitteilungen, die Reformvorschläge für die Verordnung über den Besitz von Haustieren, sowie das von über 40 andalusischen Tierschutzvereinen und Tierheimen unterschriebene Manifest vorgelesen.

Der Akt war ein voller Erfolg, gemeinsam wird man viel erreichen.

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Siehe auch:

Schluss mit dem Aussetzen!
Misshandlung von Tieren in Spanien

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24th Oktober 2009

Love Spain, Hate Bullfighting

Die League Against Cruel Sports hat zusammen mit Don’t Panic zu einem Wettbewerb in „street art design“ um die Kampagne „Love Spain, Hate Bullfight“ zu promovieren, aufgerufen. Diese beiden Organisationen suchen talentierte Graffiti-Künstler, die mit einem aussagefähigen Design, dieser Kampagne präsentieren können.

Ausgeschrieben war dieser Wettbewerb für sechs Wochen und die Abstimmung begann am 23. Juli. Das Gewinner-Design wird die Kampagne der League in diesem Jahr schmücken und der glückliche Gewinner gewinnt ein Wochenende in Barcelona.

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Guten Morgen Martina,

zwar bin ich schrecklich müde, aber eine kleine Berichterstattung muss sein, denn Du bist sicher schon neugierig, wie die „Party“ gestern war.

Cris und ich fuhren in die UAB (Autonome Universität Barcelona), um unsere Journalistikstudentin Mercè abzuholen. Es regnete in Strömen und auf der Hinfahrt sah ich, dass sich auf der Autobahn, die ins Zentrum von Barcelona führte, ein Stau gebildet hat. Nichts ging mehr. Wenn es in Spanien einmal regnet, tritt irgendwie immer gleich ein Ausnahmezustand ein. Weiterlesen »

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23rd Oktober 2009

Tierversuche: 65.000 Online-Demonstranten im EU-Parlament

Tierversuche: 65.000 Online-Demonstranten im EU-Parlament
Freitag, 23. Oktober 2009
Für ein Ende von Tierversuchen haben vorgestern (21. Oktober 2009) mehr als 65.000 Europäer im EU-Parlament online protestiert. Im Rahmen eines Treffens der Parlamentariergruppe „Tierschutz“ zur EU-Tierversuchsrichtlinie präsentierte die internationale Tierschutzorganisation VIER PFOTEN den EU-Abgeordneten die Online-Petition „Make Animal Testing History“.
Jahr für Jahr leiden über 12 Millionen Versuchstiere in…

 

Tierschutznews.ch – einfach gut informiert

Llora Britches / LYVON und Angel Padilla

„Llora Britches“, Musik LYVON, Text Ángel Padilla, ist dem amerikanischen Laboraffen Britches gewidmet. Man hatte ihm die Augenlider zugenäht, um zu beweisen, dass die veranlasste Blindheit Gehirnschäden verursacht. Ángel schrieb den Text für diesen Affen, aber weitläufig auch für alle anderen misshandelten Tiere.

Allgemein, VIDEOS | 2 Kommentare

23rd Oktober 2009

Die Bucht / Delfinmassaker in Japan / PETITION

Bitte unterzeichnen Sie die Petition der Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt:

PETITION: Die Bucht – Delfinmassaker beenden

PETITIONEN, Tierschutz weltweit, VIDEOS | 2 Kommentare

23rd Oktober 2009

Das Leid der Tiere…

Wenn nicht du, wer?

Wenn nicht jetzt, wann?

VIDEOS | 0 Kommentare

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SOS Galgos - 2009 Oktober

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