22nd Oktober 2009

Schwerste Misshandlung von zwei Welpen, Badajoz

In diesem Karton fand man am Montag zwei grausam verstümmelte Welpen.

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Es war gegen 14.30 als eine Anwohnerin auf ein Wimmern welches aus einem Karton kam, aufmerksam wurde. Die Überraschung war groß, als sie im Karton zwei schwerverletzte Welpen fand denen man die Ohren, die Ruten, die Schnauzen und die Zungen verstümmelt hatte. Die amputierten Körperteile befanden sich zusammen mit chirurgischen Handschuhen im Karton.

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Die noch lebenden Welpen wurden sofort in eine Tierklinik gebracht, welche den Tierschutzverein Asociación Protectora ADANA von der Tat informierte. Einer der beiden Welpen konnte gerettet werden.

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ADANA hat Anzeige bei der örtlichen Polizei erstattet, die die Ermittlungen aufgenommen hat. Alle notwenigen Beweise wurden gesichert, nun hofft man Hinweise aus der Bevölkerung zu bekommen, den ohne Zeugen wird es schwierig sein den oder die Täter ermitteln machen zu können.

Die Misshandlung von Tieren ist laut Artikel 337 des Strafgesetzbuches ein Vergehen welches mit einer Gefängnsistrafe von einem Monat bis zu drei Jahren geahndet werden kann.

FEPAEX hat den Fall der SEPRONA gemeldet, die Veröffentlichung der entsetzlichen Fotos ist notwendig, weil man hofft, so Hinweise aus der Bevölkerung zu bekommen.

fepaex.blogspot.com

Auch die Medien haben den Fall veröffentlicht, diese grausame Tat zeigt mal wieder wie notwendig die Kampagne gegen die Misshandlung von Tieren in Extremadura ist.

hoy.es

Siehe auch: Kampagne gegen die Misshandlung von Tieren in Extremadura

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22nd Oktober 2009

Galgomix Rocky sucht ein zuhause

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Rocky, ca. 2 Jahre alt, befindet sich seit ca. einem halbem Jahr ihm Tierheim, man fand ihn streunend in einem Dorf.
Er ist ein sehr liebevoller und nobler Hund, viele galgotypische Eigenschaften kommen bei ihm durch. Er ist gestresst und fühlt sich nicht gerade wohl im Tierheim, daher wäre es schön wenn er endlich eine richtige Familie finden würde. Momentan lebt er zusammen mit Hündinnen in einem Rudel.
Rocky wiegt ca. 25 kg und ist ca. 60 cm hoch.

Wer gibt ihm einem Galgo-Mix eine Chance?

Kontakt: pro-galgo@total-barcelona.com

Für Spanien: Mª Nieves Hdez. Caballero escila83@hotmail.com

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22nd Oktober 2009

Zirkus in Mataró

Am 12.10.2009 begab ich mich, begleitet von Mercè, einer 18-jährigen Journalistikstudentin, beide bewaffnet mit Videokamera und Fotoapparat, in den kleinen Zirkus, der in unserer Stadt seine Show zum Besten gab.

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Wir gingen nicht in die Vorstellung, sondern nur in den „Zoo“, in dem man für nur zwei Euro die wilden Tiere des Zirkus ansehen konnte. Was soll ich sagen? Das Herz war mir schwer, Mercè und ich wanderten zwischen all den engen Käfigen umher und schimpften vor uns hin.

Unsere Gedanken wurden immer wieder vom heiseren Gebrüll des Königs der Tiere unterbrochen. Doch er musste noch etwas warten. Zuerst waren da ein Rudel Dalmatiner, die freudig am Gitter hochsprangen, als sie uns sahen. Die waren wohl für die Show „101 Dalmatiner“ gedacht.

Alle, ohne Ausnahme, wiesen am Kopf Narben auf. Einige Wunden waren frisch. Nicht zu fassen. Mercè hörten nicht auf, Fotos zu machen. Was mich doch wirklich sehr wunderte war die Tatsache, dass niemand von den anderen Besuchern dieses „Zoos“ Bemerkungen über die teils frischen Verletzungen dieser Hunde machte. Nicht einmal die Kinder.

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21st Oktober 2009

Pelz ist Mord

Recherchen von Igualdad Animal über spanische Nerzfarmen:

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Fotoalbum von Igualdad Animal: Visones | Minks

Egal wo auf der Welt solche Farmen stehen, das Leiden der Tiere zur “Pelzgewinnung” ist überall gleich.

Wer sich ein wenig intensiver mit dem Thema befassen möchte findet zahlreiche Informationen auf folgender deutschsprachigen Webseite:

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20th Oktober 2009

Tiermord aus Rache

Die Staatsanwaltschaft von Oviedo fordert für drei Männer die einen vier Monate alten Griffon offensichtlich erschlagen haben um sich an dem Besitzer des Hundes zu rächen, je ein Jahr Haft. Ebenso eine Entschädigung von 2500 € für den Besitzer sowei ein zweijähriges Verbot der Ausübung eines Berufes der mit Tieren zu tun hat.

Ereignet hat sich die Tat am 10. November vergangenen Jahres. Alle Beteiligten nahmen an einer Jagdveranstaltung teil, die Angeklagten wurden von der Jagdaufsicht denunziert, daraufhin ergriffen sie den Welpen, steckten ihn in den Kofferaum und fuhren zum Haus eines der Angeklagten. Dort wurde der Welpe von einem der Täter an den Rumpf gepackt und immer wieder geschlagen, u.a. mit schweren Blumentöpfen. Das Tier erlitt den Bruch von sechs Rippen und schwerer Verletzungen an der Lunge, den Bruch des linken Jochbogen, einen umfangreichen Schädelbruch und eine Verrenkung des Hüftgelenks. Der Welpe starb an den schweren Verletzungen.

Diese Tat ist in den Augen der Staatsanwaltschaft zu recht eine Misshandlung von Tieren und ein Verbrechen nach Artikel 337 des Strafgesetzbuches.
Der Prozess findet in dieser Woche, vor dem Strafgericht Nr. 3 in Oviedo statt.

Quelle: europapress.es

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20th Oktober 2009

Eine großartige Nachricht

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Zum 24. Oktober hat das Andalusische Kollektiv gegen die Misshandlung von Tieren / CACMA, in Zusammenarbeit mit Tierschützern aus Andalusien, zu Demonstrationen aufgerufen um den örtlichen Verwaltungen die Besorgnis über die massive Aufgabe der Haustiere in den letzten Jahren, mitzuteilen.

Die einzige Devise wird sein: NO AL ABANDONO / NEIN ZUM AUSSETZEN

Noch haben diese Kundgebungen nicht stattgefunden, aber heute fand im Rathaus von Málaga ein Treffen zwischen Antonio Moreno, dem Präsidenten des Kollektives und Verantwortlichen vom Ressort “Umwelt- und Tiergesundheitswesen” statt.
Antonio wurde hierzu eingeladen und herzlich empfangen, er konnte förmlich spüren, dass man von Seiten der Verwaltung in Zukunft bereit ist, etwas für den Tierschutz zu tun.

In Málaga gibt es nun eine neue Gemeindeverordnung, in der alle vom Kollektiv vorgeschlagenen Punkte bezüglich der Kontrolle des Kaufes und Verkaufes und der illegalen Zucht von Haustieren, aufgenommen wurden.

Der Weg ist offen für die Zusammenarbeit, den Dialog und für Veränderungen und wir können hoffen, dass sich im kommenden Jahr vieles zum Guten wenden wird.

Der erste Schritt ist getan, es ist nur eine Frage der Zeit und es werden weitere folgen.

Am kommenden Samstag ist es soweit, die Tierschützer in Andalusien werden ihre Stimme erheben, für die die keine haben, für die Tiere.

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Siehe auch: Schluss mit dem Aussetzen!

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19th Oktober 2009

Misshandlung von Tieren in Spanien

Unermüdlich setzt sich der 2007 gegründete andalusische Kollektiv Colectivo Andaluz Contra el Maltrato Animal / CACMA für die Rechte der Tiere ein, ALLER Tiere.

Dieses Jahr hat es eine beeindruckende Arbeit geleistet in Form Kampagnen, Demonstrationen, Aufklärungsarbeit in Schulen, Konferenzen und der Zusammenarbeit mit anderen Organisationen. Dies alles ist nicht nur mit viel Mühe zu bewerkstelligen, sondern auch mit Kosten verbunden.

Wer das Kollektiv ACMA finanziell unterstützen möchte, kann dies über folgende Bankverbindung:

CACMA
Deutsche Bank Málaga

IBAN ES35 0019 0090 15 4010048056
SWIFT (BIC) DEUTESBB 0019 0090 15 4010048056

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Auch neue Mitglieder sind herzlich willkommen:

http://www.cacma.org/index.php?c=act_volu.php
http://www.cacma.org/eng/index.php?c=act_soci.php

Kontakt: colectivoacma@gmail.com

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19th Oktober 2009

Die Krise tötet durch Hunger

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Die schlechte wirtschaftliche Lage in Spanien sorgt nicht nur dafür, dass immer mehr Hunde und Katzen auf der Straße landen, auch immer mehr Pferde werden von ihren Besitzern aufgegeben und ausgesetzt, man spricht von einer Zuhname von 30 Prozent.

Der andalusische Tierschutzverein Asociación CYC Santa María, der sich der Rettung von Pferden widmet, kämpft gegen Windmühlen, dass massive Aussetzen von Pferden hat dazu geführt, dass ihre Pferdeaufnahmestaion vollkommen überfüllt ist.

Der vorbildlichen Arbeit von Concordia und Virginia, die ihr ganzes Leben damit verbringen den Pferden zu helfen, hat die Zeitung El Mundo einen Beitrag mit dem Titel “Die Krise tötet durch Hunger” gewidmet.

VALOR ist eines der vielen ausgehungerten und verletzten Pferde, er beobachtet die Welt mit seinem einzigen gesunden Auge, seine Haut ist Folge des Nährstoffmangels und das rohe Fleisch erscheint durch Löcher in seinem Fell. Das Pferd müsste 600 kg wiegen, als man es vor seinem sicheren Tod rettete wog es gerade mal 150 kg. VALOR ist ein Pferd von Tausenden die jährlich in Spanien ausgesetzt werden, gezeichnet von unterschiedlichen Misshandlungsgraden, gezeichnet vom Hass und der Verachtung die man ihnen entgegenbrachte. Manche Pferde weisen Wunden am Hals auf, man hatte ihnen den Microchip herausgeschnitten.

Man überlässt die Pferde ihrem Schicksal, ohne Wasser und ohne Futter, vergißt sie in den Reitställen weil man die Unterbringung nicht mehr finanzieren kann, oder aber die verzweifelten Bezitzer bringen sie zum Schlachter.

CYD Santa María erhält durchschnittlich 20 Notrufe täglich, beherbergt momentan 50 Pferde, wäre es möglich könnten 200 Tiere jeden Monat aufgenommen werden, so groß ist die Not.

Die SEPRONA (Naturschutzdienst der Landpolizei) ist am Limit, sie wissen nicht, wo sie all die misshandelten, entkräfteten Pferde unterbringen sollen.

So fand man z.B. vor kurzem ein angekettetes Fohlen, welches sich in seiner Verzweiflung verletzt hatte, 5 oder 6 Tage musste es ausharren bis es von der SEPRONA befreit wurde, in der Wunde befanden sich schon Würmer.

Nicht nur den Besitzern fehlt es an Sensibilität, auch der Justiz, solche Vergehen sind eindeutig als Misshandlung einzustufen, stellt verbittert der Offizier der SEPRONA fest.

Quelle mit Video: elmundo.es

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Asociación CYD Santa María
BIC-swift: CCRIES2A
IBAN: ES03 3058 0881 6027 2000 3445

Siehe auch:
SOS Pferde in Not
Hilferuf aus Andalusien: Pferde in Not
PROMESA, ein trauriges Pferdeschicksal

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18th Oktober 2009

Straßenkatzenelend in Spanien: Hysterie oder Realität?

Heute möchte ich mich, aufgrund eines Kommentars, einmal mit der Thematik des Sterilisierens von trächtigen Katzen beschäftigen. Vorab sei versichert, dass dies niemand auf die leichte Schulter nimmt. Schließlich sind wir Tierschützer die ersten, die das Recht auf Leben eines jeden Lebewesens respektieren.

Aber…….. in welches Leben wird eine Straßenkatze hineingeboren? Wenn das Kätzchen Glück hat und in einem zivilisierten Land unserer Erde geboren wird, dann kann es unter Umständen sogar recht alt werden, denn es gibt viele Privatpersonen und Tierschutzorganisationen, einige sogar nur auf Straßenkatzen spezialisiert, die sich diesem Tier widmen (Fütterung, Sterilisation, Impfung).

Wird das Tier aber nun in einem Land geboren, in dem evtl. sogar die Menschenrechte mit Füssen getreten werden, nun, dann sieht es mit den Überlebenschancen schlecht aus. Viele erreichen nicht einmal das Erwachsenenalter. In den sogenannten armen Ländern, schauen die Leute erst einmal, dass sie selbst etwas zum Essen auf dem Tisch haben.

Und Spanien gehört, wie so viele andere Mittelmeerländer auch, zu diesem armen Teil Europas, in dem obendrein noch dazukommt, dass gerade in diesem Land ganz offiziell und mit öffentlichen Geldern finanziert, Tiere zu Tode gefoltert werden.

Was zählt da schon das Leben einer Katze?

Wie vor kurzem der Freispruch von Jaime Ferrero, dem zehnfache Katzenmörder aus Talavera de la Reina gezeigt hat, ist das Leben einer Katze nichts wert. Trotz Tierschutzgesetzen. Ja, die gibts in Spanien. So unglaublich es auch erscheinen mag. (zum vergrößern auf die Fotos klicken)

gatos-siendo-maltratados.jpg Weiterlesen »

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18th Oktober 2009

ALAI sucht ein zuhause

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Dieser ausgemergelte Galgo der nur noch aus Haut und Knochen besteht, befindet sich in Obhut von Lidia.
ALAI (Euskera = freundlich) ist ca. 2 Jahre alt, weitere Infos folgen.

Kontakt: galgosceibes@gmail.com

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SOS Galgos - 2009 Oktober

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