22nd November 2009

Ein Tierarztbesuch in Jerez

Letzte Woche brachte ich die Schäferhündin meiner Tante zum Tierarzt um sie impfen zu lassen. Beim Tierarzt hatte sich bereits ein Mann mit einem großen Hund eingefunden, der eine Mischung zwischen Schäfer und Husky war. Ich grüßte den Mann. Die beiden Hunde begrüßten sich ebenfalls. Da wollte der Mann schon, dass sich sein Hund setzt. Als dieser nicht augenblicklich gehorchte, versetzte er ihm einen Fausthieb auf den Kopf. Entsetzt sagte ich zu ihm, er soll doch bitte den Hund nicht schlagen. Dazu meinte er: “Diesen hier muss man schlagen.” “Weshalb denn??” wollte ich wissen. “Weil ich derjenige bin der hier befiehlt.” Seine Antwort ließ mich fassungslos. “Ja, das ist in Ordnung, dass sie befehlen, sagte ich weiter, aber doch nicht auf diese Weise.” “Oh doch, diesen Hund muss man schlagen”, fuhr er hartnäckig fort. Darauf sagte ich zu ihm: “Mir muss diese Hündin auch gehorchen, ich lasse ihr nichts durch. Doch man erreicht viel mehr mit Geduld und Beharrlichkeit. Um so ruhiger ich mit ihr umgehe, desto besser gehorcht sie mir, denn ich übermittle ihr positive Energie”. Das war wohl zu hoch für diesen Kerl; er schüttelte nur sein “weises” Haupt. Dann sagte ich zu ihm: “Wissen Sie was der Unterschied zwischen ihrem Hund und meinem ist? Ihr Hund gehorcht ihnen nur aus Angst während meiner es tut weil es ihm Freude macht.” Nicht auszudenken wenn der Kinder hat und mit ihnen auch so umgeht. Außerdem lernen die Kinder diese brutale Art mit Tieren umzugehen.

Es ist schon sehr bedenklich wie man hier in Andalusien mit Tieren umgeht. Wenn ich mit der Hündin Überland spazieren gehe, komme ich an vielen Bauernhöfen vorbei. Überall sind die Hunde angekettet, obwohl viel Land zur Verfügung steht wo sie herumrennen könnten. Die Kette ist oft nur 2m lang. Die Hunde drehen sich wie wild im Kreis herum und bellen. Außerdem werden sie nur mit Abfällen gefüttert, haben nur schmutziges Wasser zum Trinken, sind voller Flöhe und Zecken. Es versteht sich von selbst, dass die armen, verwahrlosten Tiere weder Streicheleinheiten noch liebe Worte kennen. Sie werden nur gehalten, damit sie bellen um Diebe fernzuhalten. Manchmal auch werden sie noch für die Jagd eingesetzt. Ich habe schon fast jeden Hundebesitzer darauf angesprochen. Doch sie sehen mich nur verständnislos an. Darauf sage ich (obwohl ich mir dessen nicht einmal sicher bin): in der EU sei sowas verboten und Spanien sei in der EU. Damit hoffe ich, wahrscheinlich vergeblich, dass sie sich vielleicht doch endlich Gedanken darüber machen. Schlimm ist, dass ich es meiner Tante auch nicht beibringen kann. Die Hündin bleibt angekettet, es gehe ihr so bestens, meint sie und wird gleich laut und ungemütlich. Zum Glück erlöse ich die Hündin oft von der Kette, wenn ich sie auf lange Spaziergänge mitnehme. Auf dem Land lasse ich sie los, sodass sie nach Herzenslust herumrennen und -schnüffeln kann, was sie sichtlich genießt. Sonst wäre sie auch so ein armer, spanischer Kettenhund.

Spanien ist auch das Land der EU wo am meisten Hunde und Katzen einfach ausgesetzt und ihrem traurigen Schicksal überlassen werden.

Jeder Hundebesitzer müsste, wie es in der Schweiz obligatorisch ist, einen Kurs mit seinem Hund absolvieren um Umgang und Bedürfnisse dieser treuen Kameraden kennenzulernen.

Marybelle

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21st November 2009

Stierkampf mit einem Büffel

Nichts ist unmöglich in der Welt der Stierkämpfer, diesmal sorgt eine Corrida mit einem Büffel für Aufsehen.

Ereignet hat sich das Spektakel am vergangenen Sonntag in der Arena von Tarascon-sur-Rhône, anlässlich einer Hochzeitsfeier vor etwa hundert Personen.

Der Torero, Paquito Léal, befreundet mit einem Schlachter in Arles, sah, als er diesen besuchte, einen Büffel. Dieser stammte aus einer Zucht für die Produktion von Büffelmilch für Mozarella, da die männlichen Tiere überflüssig sind, werden sie geschlachtet. So entstand die Idee.

Paquito Léal sah dies als persönliche Herausforderung an, er war stolz, dass es ihm gelang, den Büffel trotz seiner imposanten Statur zu demütigen. Die Zuschauer genossen diese Vorstellung als angenehmes und seltenes Ereignis. Der Büffel wurde nicht in der Arena getötet, sondern danach im Schlachthof.

Nicht nur der Export des Stierkampfes in andere Länder wie nach China oder Las Vegas, von dem sich die Taurinos volle Kassen verprechen, offenbart ihre Geltungssucht, auch dieser Büffel zeigt klar, dass es ihnen weder um den Erhalt der spanischen Rinderrasse, welche auch ohne als Kampfstier missbraucht zu werden, überleben würde, noch um ihre Tradition geht, sondern ganz klar um das Töten und Quälen.

Diese Perversitäten haben nichts mit Kultur oder Tradition zu tun, die Argumente der Stierkampflobby sind somit bestens demaskiert.

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21st November 2009

Galgos, jedes Jahr das gleiche Leid

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Die Jagdsaison mit Galgos hat am 1. Oktober begonnen, die Tierheime füllen sich, streunende Galgos werden gesichtet, können aber aufgrund ihrer Scheu oft nicht eingefangen werden, viele Tierheime und Pflegestellen haben keine freien Kapazitäten für die Aufnahme neuer Schützlinge, Perreras sind zum Bersten gefüllt mit dem Wegwerfprodukt der Galgueros, auch ungewollte Würfe werden ganz bequem und legal entsorgt.

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Jedes Jahr das gleiche Drama, jedes Jahr das gleiche Leid, jedes Jahr die gleiche Verzweiflung, ein niemals endender Kampf gegen Windmühlen. Einigen Galgos kann geholfen werden, viele andere erleiden einen schrecklichen Tod.

Gestern erreichten mich folgende Bilder aus Salamanca, zusammen mit einem traurigen Brief, der die Verbitterung über die Situation, die Wut auf die Behörden, den Alltag der vielen unermüdlichen Tierschützer vor Ort, wiedergibt.

Bilder die sich in die Seele derer brennen, die diese Galgos kannten.

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Centella und Relampago, zwei in einem verkehrsreichen Industriegebiet von Salamanca streunende Galgos, wurden seit drei Wochen von Jorge und Mario gefüttert, von Jorge auf der einen Seite des Gebietes und von Mario auf der anderen Seite, anfangs kannten die Tierfreunde sich noch nicht, bis man sich zufällig traf.

Centella war die zutraulichere der beiden Streuner und wurde auch schon einmal angefahren, so entschloßen sich Jorge und Mario dazu, für die Galgos einen sicheren Platz zu finden. Sie verabredeteten sich für den 6. November um die Galgos einzufangen, Relampago, dem ängstlichen Galgo sollte ein Beruhigungsmittel unter das Futter gemischt werden, er lag oft auf einer Matratze die Jorge und Mario ihm zur Verfügung gestellt hatten.
Jorges Chef hatte ihm sogar die Erlaubnis gegeben, die Galgos einen Tag in seinem Zwinger unterzubringen, um sie dann am kommenden Tag in das Tierheim von Salamanca zu bringen.

Aber an diesem Freitag war alles anders, morgens brachte Jorge Futter, dass Wasser war unberührt, auch mittags sah er die beiden Galgos nicht, dass Wasser war aber weg, das Gleiche am Nachmittag. Später, nach der Arbeit, erfuhr er von seinem Freund, dass dieser Centella und Relampago gegen 12 Uhr gesehen hatte.

Daraufhin erzählte ein Anwohner, dass einer der Galgos von einem Auto angefahren wurde, zur Haustür von Mario lief, neben Jorge einem seiner einzigen Freunde bei denen er erfahren hat was Liebkosungen sind, wo er auch starb. Jorge halt diese Geschichte für sehr verdächtig, wo ist der andere Galgo? Wir alle wissen, sie kommen immer dorthin zurück wo sie gefüttert werden und er fragt sich auch, wo das Wasser geblieben ist, welches er ihnen hingestellt hatte. Auch haben sie den armen Galgo in einen Müllcontainer geworfen, um Spuren zu beseitigen? War es Zufall, dass genau an diesem Tag das Rathaus von Los Villares über die beiden Streuner informiert wurde, oder aber genau an diesem Tag von der Stadt ein Schlagloch in der Nähe des Aufenthaltortes der Tiere beseitigt wurde. Fragen die sich Jorge stellt und nicht nur er.

Genau in dieser Woche hat sich das Rathaus von Salamanca entschieden, einen weiteren Schritt zur Ausrottung der Straßentiere zu unternehmen und einen Vertrag mit der Perrera von Ciudad Rodrigo unterzeichnet. Die Tierschützer schämen sich für ihre Stadt, in der die Tiere wie ein Stück Müll entsorgt werden.

Man vermutet, dass Centella vergiftet wurde, Blut an Nase und Maul deuten darauf hin. Der arme Galgo wird bei Mario Hilfe gesucht haben, nur leider war er ja nicht zuhause und ist dann vor seiner Haustür gestorben, ein Anwohner hat das tote Tier daraufhin in den Container geworfen.

Was aus Relampago geworden ist weiß man nicht, aber vermutlich wurde er überfahren, jemand hatte auf den Weg zur Arbeit einen überfahrenen Galgo in der Nähe des Industriegebietes im Straßengraben liegen sehen.

Siehe auch:
Salamanca, eine Stadtverwaltung der besonders unangenehmen Art

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20th November 2009

Protest gegen Stierkämpfe in einem neuen Hollywood-Film, News aus Katalonien

Hiermit verbreiten wir einen Protestaufruf von CAS International:

CAS International erfuhr durch eine Pro-Stierkampf-Website, dass in dem neuen Hollywood-Film “Knight & Day” (Ritter & Tag) Szenen vom Stiertreiben von Pamplona gezeigt werden sollen. In dem Film spielen Tom Cruise und Cameron Diaz die Hauptrollen. Im kommenden Dezember wird die Filmcrew nach Spanien reisen, um in den Straßen von Cadiz und in der Stierkampfarena von Sevilla die berühmt-berüchtigte Stierhatz von Pamplona für den Hollywood-Streifen nachzustellen. Dafür werden die Filmer in bewährter Hollywood-Manier möglichst realistisch Stiere durch die Straßen und schließlich in die Arena hetzen. Abgesehen davon, dass die Tiere für diesen Film missbraucht werden, wird befürchtet, dass mit diesem Film für das Stiertreiben von Pamplona eine Riesenwerbung für dieses abscheuliche Spektakel betrieben wird und noch mehr Touristen auf den Spuren Hemingways in die baskische Hauptstadt pilgern werden, um an dieser Tierquäler- und Sauforgie teilzunehmen.
Lesen Sie bitte weiter bei CAS International:

New movie Tom Cruise and Cameron Diaz with bull runs

und beteiligen Sie sich an der Protestaktion.

Neuigkeiten gibt es aus Katalonien:

Am 15. Dezember stimmt das katalonische Parlament in erster Lesung über das Verbot des Stierkampfs ab und folgt damit einem Volksbegehren, bei dem über 180.000 eingeschriebene Wähler das Verbot gefordert haben. Die Entscheidung wird sehr knapp ausfallen! Sehr entscheidend ist die Stimmabgabe der katalonischen Sozialisten, die ihren Abgeordneten die Wahl freigestellt hat.
Da sich sich diese Partei um eine klare Entscheidung gegen den Stierkampf herumdrückt, hat Brigitte Bardot in einem offenene Brief an die katalonische Regierung, in der die Sozialisten vertreten sind, aufgefordert, Farbe zu bekennen und den ausdrücklichen Willen der Wähler nicht zu missachten. Das Verbot des Stierkampfs in Katalonien hätte große Auswirkungen auf ganz Spanien und und auch auf andere Stierkampfländer und würde die Postion der Stierquäler erheblich schwächen. Ein wichtiges Signal wäre die Entscheidung ebenso für den nördlichen zu Frankreich gehörenden Teil Kataloniens, wo auch der schrecklichen Tradition des spanischen Stierkampfs nachgegangen wird. Drücken wir die Daumen, damit das spanische Katalonien als erste Region in der Welt vom Stierkampf befreit wird.

Anke und Karl Daerner

www.stop-corrida.info

Auf der offiziellen Webseite der San Fermines wird dieser Film schon jetzt groß angekündigt, man hat angeboten Läufer für den Film als Statisten zu stellen:

Tom Cruise and Cameron Diaz will star in a movie which will include a running of the bulls from Sanfermin 2010

www.sanfermin.com

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20th November 2009

Free Me / Befreie mich

spanische Untertitel: www.defensanimal.org

www.defensanimal.org/german/

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19th November 2009

WSPA: Erfolgsmeldung: Weltweite Tierschutzerklärung überzeugt Kanada

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19th November 2009

STARS und Galgos – Benefizkalender 2010

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Baasgalgo und GALGOS Y MÁS haben das Unwahrscheinliche geschafft und 13 spanische Stars dazu gebracht, für einen Kalender zugunsten der Galgos zu posieren. Der Gewinn aus dem Verkauf kommt spanischen Galgo-Organisationen zugute, u.a. Galgos sin Fronteras, Galgos 112 und PRO-GALGO.

GALGOS Y MAS ist ein Tierartikel-Geschäft mit der einzigen Galgo-Boutique in ganz Spanien, sie unterstützen z.B. PRO-GALGO und die Rettung von Galgos. Das Maskottchen des Ladens, ihr eigener Hund, ist ein ein Galgo namens TREN (Zug), seinen Namen hat er dem Umstand zu verdanken, dass er auf einem Eisenbahngleis aufgelesen wurde. Seine Besitzerin ist die Madrilenerin Beatriz Marlasca, eine seit vielen Jahren aktive Tierschützerin.

Sandra Baas von Baasgalgo ist in hiesigen Windhundkreisen schon recht bekannt. Sie fertigt nicht nur wunderschönen Schmuck, dessen Verkauf auch den vielen hilfebedürftigen Galgos zugute kommt, sie ist mit Leib und Seele Tierschützerin und hat schon viel Gutes erreicht. Still und leise, ohne viel Aufsehen, hilft sie da wo es nötig ist, siehe hierzu:
Danke an Sandra Baas für ihren großartigen Einsatz

Stars wie Pilar Bardem und Amaya Montero oder die Designer Victorio und Lucchino haben für diesen Kalender Galgos umarmt. Dank der Baronin von Thyssen konnte der Kalender zum Selbstkostenpreis bei der bekanntesten Madrider Druckerei hersgestellt werden. Der Kalender konnte finanziert werden, da ein Sponsor 3000 Exemplare gekauft hat, es zum Verkauf stehen 7000 Kalender.

Dies ist nicht der erste Einsatz von Carmen Cervera, Baronin von Thyssen für die Galgos.
Am 24. März des Jahres hat sie vor laufender Fernsehkamera Vertretern der Regierung der Provinz Kastilien-La Mancha, mehr als 22 000 Unterschriften für den Schutz der Galgos, übergeben.
Siehe hierzu: Die Tragödie einer Rasse

Mitte Oktober wird der Kalender mittels einer Pressekonferenz im großen Stil national vorgestellt und Anfang Dezember werden die Stars bei einer Benefizgala persönliche Gegenstände zugunsten der 3 Galgo Organisationen versteigern.

Diese Veranstaltungen werden die Galgos in Spanien in den Focus der Öffentlichkeit bringen, ein großer Beitrag, um auch den Teil der Bevölkerung auf das Leiden der Windhunde aufmerksam zu machen, der sich normalerweise nicht mit dem Thema befasst.

Der Kalender, erhältlich ab Oktober, kann ab sofort bei pro-galgo@total-barcelona.com reserviert werden, der Preis ohne Versand beträgt 15 €, die Versandkosten für das Ausland müssen noch berechnet werden.

Die bei mir eingegangenen Bestellungen wurden an Mo Swatek weitergegeben!

Siehe auch: OFFIZIELLE PRÄSENTATION DES BENEFIZ-KALENDERS BAASGALGO 2010

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18th November 2009

Internationale Kampagne gegen Stierkämpfe in China

INTERNATIONAL CAMPAIGN AGAINST THE RETURN OF BULLFIGHTS TO CHINA

INTERNATIONAL MOVEMENT AGAINST BULLFIGHTS
MOVIMENTO INTERNACIONAL ANTI-TOURADAS
MOVIMIENTO INTERNACIONAL ANTITAURINO
MOUVEMENT INTERNATIONAL ANTI CORRIDAS

www.iwab.org

Dear Friends,

As you know there were bullfights in Shangai in 2004. After that attempts were made in 2005, 2006 and 2007 to hold bullfights in other Chinese cities.

According to several articles published in Spanish newspapers, bullfights will return to China.
But now it will not be a one off but to stay. What is being programmed is to build a bullring in Beijing near the Great Wall (in a theme park dedicated to Spain) that would be inaugurated in October 2010 with two bullfights and after that in 2011, 16 bullfights would take place. To facilitate these a breeding bull facility will be created in China with the Chinese government paying the import of 100 cows and 100 bulls.
These animals are due to be send to China within 3 months.
Obviously that once they have bulls breeding in China they will be able to have their own stocks which will enable them to build other bullrings in other cities and perform bullfights all over the country.
We must prevent at all cost that this project goes ahead otherwise we will have another country with bullfights.

We all know that China is a lost cause when animals are concerned but we do believe that if they are bombarded with emails they may rethink and back off. We cannot allow the bullfighting industry expansionism.

The article in Spanish can be read at:

China prepara un parque temático sobre España con corridas de toros

Please send protest letters to: Weiterlesen »

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18th November 2009

Exportschlager Grausamkeit

Mit aller Macht versucht die Stierkampflobby die Tauromachie in die weite Welt zu exportieren, erst Tanger, dann Las Vegas und die Krönung allen Übels ist nun die Etablierung der Tauromachie in China!

In China, werden bald spanische Stiere sterben, in einem Land welches nicht nur Tierrechte sondern auch Menschenrechte mit den Füßen tritt. China, Weltmeister in Folter und Zensur, freut sich auf die spanische Folterkultur.

Geplant ist in Huaitou / Peking, in der Nähe der chinesischen Mauer, ein “Themenpark Spanien” inklusive Bodegas, anderen Dingen von touristischem Interesse und Stierkampf.

Schon im Jahre 2004 Gabriel de la Casa gab es eine erste Kostprobe des blutigen Spektakels mit je drei Stieren in Shanghai. Der damalige Organisator war Gabriel de la Casa.

Der Projektleiter ist der spanische Torero Manolo Sánchez. Laut dem Abkommen zwischen ihm und der chinesischen Regierung soll eine Arena gebaut und eine Stierzucht aufgebaut werden. In zwei bis drei Monaten werden 100 Kühe und 100 Stiere ihre Reise nach China antreten um die Grundlage der Zucht zu bilden., gleichzeitig wird dann mit dem Bau der Arena begonnen die im kommenden Oktober mit zwei Corridas eingeweiht werden soll. Ab 2011 sollen 16 Corridas identisch den spanischen Stierkämpfen je Saison verwirklicht werden.

Eine Kultur kann man nicht exportieren, eine Kultur wächst langsam mit seinem Volk, mit der Geschichte und geht auch mit ihr unter, eine Kultur ist kein Exportschlager.

Bei diesem Projekt geht um Geld, Macht und Ruhm, haben die Taurinos etwa Angst, dass die Tauromachie in Europa untergeht?

Quelle: abc.es

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17th November 2009

Vic, eine Podenco in Mataró

vic.JPG

Vic, eine Podenca aus Valencia, hat schon lange ihr erbärmliches Leben als Jagdhündin hinter sich gelassen. Vor einem Jahr wurde sie von Núria aus Mataró adoptiert und genießt ein glückliches Hundeleben. Kürzlich ging Núria mit ihr spazieren und ein Fotograf, der gerade eine Reportage für das Modehaus MASSANA machte, sah die hübsche Podenca und bat darum, einige Fotos von ihr zusammen mit den Modells zu machen.  Das Ergebnis kann sich sehen lassen und trägt einmal mehr dazu bei, zu vermitteln, dass diese Hunde nicht nur ausgesprochen liebenswert, sondern auch bildschön und elegant sind.

galgos112.blogspot.com

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SOS Galgos - 2009 November

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