5th Januar 2010

Tod in Marbella, Verrat und Vetternwirtschaft

Chronologie des Verbrechens:

Am 1. Januar fanden Bruni und Raffaela auf einem verwahrlosten Grundstück in Milla de Oro / Marbella, in einem heruntergekommenen Verschlag einige Hunde vor, von denen es einem gesundheitlich sehr schlecht ging. Auch ein Pferd stand kurz angebunden auf dem Grundstück.
Die beiden Frauen machten Beweisfotos.

Am darauf folgendem Tag, dem 2. Januar lag die kranke Hündin tot im Zwinger. Bruni und Raffaela fotografierten die Tiere, das Andalusische Kollektiv gegen die Misshandlung von Tieren, CACMA, erstattete Anzeige bei der Guardia Civil.

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Siehe hierzu: Tod in Marbella

Heute, am 5. Januar, waren die beiden Tierfreundinnen wieder am Ort des Geschehens. Zwischenzeitlich war die SEPRONA dort um der Anzeige nachzugehen, wir wissen noch nicht, ob gestern oder heute am frühen Morgen. Fakt ist, die Beamten fanden nur 3 Hunde vor, das Stroh war frisch, Futter und Wasser waren vorhanden und das Pferd lief frei.

Der Besitzer der Tiere wurde gewarnt, bekräftigt wird dies durch die Aussage einer Pferdehalterin aus der Nachbarschaft, da er ihr gegenüber geäußert hat, dass er alles sauber macht weil die Polizei bald kommt.

Möglicherweise bekam er einen Tipp von der Guardia Urbana, diese ist in Spanien für den Bereich der sog. öffentlichen Ordnung zuständig, auch diese wurde von Bruni und Raffaela über den Zustand der Tiere informiert, oder aber er hat einen guten Kontakt bei der Guardia Civil, möglich ist alles, er wusste definitiv von der bevorstehenden Inspektion.

Jedenfalls inspizierten Bruni und Raffaela das Grundstück genauer und fanden ca. 50 Meter vom Zwinger entfernt die tote Hündin im Gebüsch. Inzwischen liegt sie in einer Tiefkühltruhe um sobald wie möglich von einen Tierarzt in Augenschein genommen zu werden.

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Auch wurde ein weiterer Zwinger mit Hunden gefunden, auch diese waren angekettet, die Bilder sagen mehr als Worte. Offensichtlich hat die SEPRONA nur die Zwinger am Gebäude inspziert, nicht aber das ganze Grundstück, die anderen Hunde und die tote Hündin hätten die Beamten sonst entdeckt.

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Und wie nicht anders zu erwarten, stand auch das Pferd wieder angekettet am Gebäude.

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Beweise sind gesichert, wir werden nicht untätig sein und über den weiteren Verlauf berichten.

Dienstag, Januar 5th, 2010, 20:55 | Allgemein | kommentieren | Trackback

2 Kommentare zu “Tod in Marbella, Verrat und Vetternwirtschaft”

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  1. 1 6. Januar 2010, Ma Isabel Meyerhans Moreno schreibt:

    Allen diesen elenden Tierquälern sollte man das Handwerk legen. Sowas von Gewissenlosigkeit und fehlender Tierliebe! Wenn man weiter sucht so wird man überall fündig. Dies ist leider noch lang nicht der einzige Fall von Tierquälerei, sondern in vielen Teilen Andalusiens, auf dem Lande, ein „Normalzustand“. Diese Leute halten Hunde nur um sie bei der Jagd einzusetzen. Dann wird auf alles was sich bewegt genüsslich geballert.

  2. 2 25. Juli 2010, Sabine & Murphy schreibt:

    ich hab nen kleinen Galgorüden….und bin froh, das ihm diese ganze Quälerei erspart bleibt….ich bin froh, das ich mich für ihn entschieden habe, ich bereue nichts…..aber es tut mir weh, wenn ich sehe, was mit diesen armen Kreaturen gemacht wird

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