ARCO, das Opfer einer Schlagfalle




Alles deutet darauf hin, dass ARCO das Opfer einer Schlagfalle wurde und nicht nur dies, auch kann man auf der Röntgenaufnahme deutlich Bleikugeln sehen. Sollte er so von dem Galguero verjagt werden, oder war es die Strafe dafür, vielleicht nicht schnell genug gejagt zu haben? Auch in den Beinen vom Galgo SANDRO, gerettet von Sofia El Refugio Escuela steckten Schrotkugeln. Erfahren werden wir dies nie, die Situation zum Ende der Jagdsaison mit Galgos ist unerträglich, vergleicht man dieses Jahr mit dem letzten Jahr, hat sich rein gar nichts zu der wohl am meisten geschundenen Hunderasse Spaniens geändert. Danach folgen die Podencos und alle anderen Jagdhunde, Gebrauchshunde werden benutzt und weggeworfen, die Guten zumindest eine Weile halbwegs gepflegt, aber auch nur solange wie sie von Nutzen sind, danach werden diese Hunde ohne jeden Skrupel in Stich gelassen, glücklich schätzen können sich die, die euthanasiert werden, doch den meisten Jägern ist dieser Aufwand wohl zu groß.
Aber was will man auch erwarten von Lustmördern erwarten, deren Freizeitbeschäftigung darin besteht, entweder Wild durch Hunde jagen zu lassen, per Fallen zu stellen in denen die Tiere jämmerlich zugrunde gehen, oder aber wahllos auf alles zu schießen was sich in freier Natur bewegt.
ARCO wurde gestern nach einem telefonischen Hinweis eingefangen, das Bein ist nicht gebrochen, aber die Muskeln stark beschädigt, momentan kann man noch nicht beurteilen, ob man sein Bein retten kann. Zuerst einmal sucht man nun innerhalb Spaniens eine Pflegestelle, die sich intensiv um den jungen Galgo kümmern kann. ARCO ist sehr liebevoll und lässt sich ohne Murren gut medizinisch versorgen. Sobald ARCO genesen ist kann er vermittelt werden.
Kontakt: pro-galgo@total-barcelona.com




