23rd Februar 2010

Erhangener Jagdhund in Katalonien

Die Welle der Gewalt gegen Tiere scheint von Süd nach Nord zu schwappen, nicht nur im tiefsten Spanien, nein auch in Katalonien, der nordöstlichsten autonomen Region Spaniens, erhängt man lästig gewordene Hunde, diesmal in Banyeres del Penedes.

Am Sonntag machten sich Mo von PRO-GALGO und viele Freunde auf die Suche nach HERMINA, die beim Spaziergang verloren gegangen ist. Alle gemeinsam haben an diesem Tag bestimmt 1000 km abgefahren, leider ohne Erfolg, HERMINA war nirgends zu finden, statt dessen sah Mo jede Menge Streuner und jede Menge überfahrener Hunde, den anderen Tierschützern wird es ähnlich ergangen sein, dass Elend ist allgegenwärtig.

herminia.jpg

Als dann Anwohner berichteten, dass ein weiß-brauner erhangener Hund gefunden wurde, war man in größter Sorge, dass es sich um HERMINA handeln könnte. Man infomierte sofort die Polizei und die Mossos (autonome Polizei Kataloniens). Im Rathaus wurden die Tierschürschützer darüber informiert wo der erhangene Hund gefunden wurde und man begleitete sie zum Tatort. Dort stellte sich heraus, dass es sich nicht um HERMINA handelte, das Opfer war eine Bretonin. Auch erführ man, dass im vergangen Jahr zwei erhangene Galgos gefunden wurden.

perro-ahorcado-banyeres.jpg

In der Tierklinik wurde festgestellt, dass die Hündin einen Mikrochip trug, der Besitzer J.C.M. konnte ausfindig gemacht werden und teilte mit, dass er die Hündin an M.B.F. verschenkt hatte.
Es wurde Anzeige erstattet und zudem andere Tierschutzorganisationen darum gebeten, sich der Anzeige anzuschließen.

Dienstag, Februar 23rd, 2010, 22:35 | Allgemein | kommentieren | Trackback

Kommentar zu “Erhangener Jagdhund in Katalonien”

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  1. 1 25. Februar 2010, Katharina schreibt:

    Ich fühle eine ohnmächtige Wut in mir und weiß nicht, was ich tun kann. Eine Freundin von mir betet, aber ich glaube, das hilft auch nicht. Wäre ein Chip-Pflicht die Lösung? Oder eine Kastrationspflicht mit Zuchtverbot? Überall in der Welt das gleiche Elend und die Gewalt und die Verrohung nehmen zu. Sogar bei Kindern. Wo wird das enden?

    Anm.: Wenn man, also die zuständige Regierung es wollte, könnte man viel tun, Chip-Pflicht sowieso, Registrierung aller Hunde, Meldung mit Nachweis bei Übergabe an einen andere Person, Tod, Verlust, etc., Einschränkung der Zucht usw., dies wäre natürlich auch nur dann sinnvoll, wenn es auch kontrolliert wird.

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